2015 erschien «The Mighty Quest for Epic Loot» erstmalig. Das stark suchtgefährdende Prinzip: Durch Kämpfe in dunklen Gewölben erhalten Spieler bessere Ausrüstung, wodurch dunklere Gewölbe mit noch besserer Ausrüstung betreten werden können.

«Diablo»-Spieler kennen das Gefühl, um 22 Uhr nur noch «mal eben» die eine Höhle von Gegnern säubern zu wollen, um dann um 5 Uhr morgens festzustellen, dass sie immer noch vor dem Rechner sitzen.

Dieses Spielgefühl vermittelt «The Mighty Quest» nun auf dem Smartphone ( iOS und Android ). Horden von Gegnern stehen zwischen Spielern und der nächsten Truhe, die das ersehnte neue Schwert beinhalten könnte.

Die Steuerung ist etwas unterkomplex: Um gegen die Massen bestehen zu können, schlagen die Kämpfer per Auto Play von selbst zu. Trotzdem muss man eingreifen. Etwa, um auszuweichen, zu heilen oder Spezialattacken einzusetzen. Insgesamt ist das Gameplay monoton, die raschen Erfolge und vielen Belohnungen lassen aber darüber hinwegblicken.

Schwierig auszublenden sind die Bezahlhürden. Die sind nervig und lassen keine längere Spielzeit zu. Jedenfalls nicht, ohne ständig in den Geldbeutel zu greifen. Wem täglich eine halbe Stunde Abenteuer in den Katakomben reicht, kann «The Mighty Quest for Epic Loot» kostenlos spielen. Für längeres Spielvergnügen wird es aber teuer - was zahlreiche Spieler im Google Play Store und iOS App Store heftig kritisieren . Zwischen 2,29 und 10,99 Euro kosten die diversen Mighty Packs, Card Packs, Gem Packs oder das VIP Pack 1.