Einst glockenförmig und aus Holz, heute aus Stahl und auf dem Grundriss eines Tedraeter basierendend, bietet der Gugelturm einen Rundum-Blick über den gesamten Hotzenwald, bis hin zu den Schweizer Alpen und den Vogesen. Der Blick vom 998 Meter über dem Meer gelegenen Aussichtsturms ist fantastisch, dass Wahrzeichen des Hotzenwaldes schon aus der Ferne zu sehen. 16 Meter ragt er in die Höhe.

Viel Spaß haben Jung und Alt beim jährlichen Gugelturmfest.
Viel Spaß haben Jung und Alt beim jährlichen Gugelturmfest.

Von Giersbach in Richtung Kleinherrischwand findet sich auch sogleich ein gut beschilderter Weg zum beliebten Ausflugsort. Er ist mit dem Auto genauso gut erreichbar, wie auch über dem Wanderwege, der viele Ruhebänke parat hält und somit einen bequemen Aufstieg ermöglicht. Dieser Gugelturm ist der zweite seines Schlages.

Gemütlich Verweilen läßt es sich auf dem Gugelturm beim Fest des Schwarzwaldvereins Herrischrieds. Hier eine Aufnahme aus dem Mai 2009.
Gemütlich Verweilen läßt es sich auf dem Gugelturm beim Fest des Schwarzwaldvereins Herrischrieds. Hier eine Aufnahme aus dem Mai 2009. | Bild: Hildegard Siebold


Denn 1969 entschloss sich die Gemeinde gegen eine Sanierung des ersten Turmes zum Neubau des jetzigen. Zwei Jahre später konnte in Unterstützung des Schwarzwaldvereins und durch Spenden verschiedener Wirtschaftsbetriebe der Bau in Angriff genommen werden. Um Kosten zu sparen, kam auch Hilfe von Seiten der britischen Poiniere. Nachdem die Beton-Fundamente durch eine heimische Firmen gesetzt worden waren stand von 1972 bis zur feierlichen Einweihung am 23. Juni 1974 die Bundeswehr für ein zügiges Vorankommen zur Seite.

Oskar Sandmann (links) hatte 2007 den Rohbau des Gugelturm in aufwendiger Kleinarbeit aufgebaut. Auch Alfred Walther vom Schwarzwaldverein nahm das Projekt in Augenschein.
Oskar Sandmann (links) hatte 2007 den Rohbau des Gugelturm in aufwendiger Kleinarbeit aufgebaut. Auch Alfred Walther vom Schwarzwaldverein nahm das Projekt in Augenschein. | Bild: (bad_saeckingen)

Seitdem ist der Gugelturm, dem beim Wettbewerb „Holzpreis 1991“ ein anerkanntes Lob ausgesprochen wurde, Treffpunkt, Festplatz oder auch Naherholungsgebiet, bei dem eine angegliederte Vesperstube zum Verweilen einlädt. Für die Jugend findet sich unterhalb des Aussichtsturmes zudem ein Zeltplatz.