Frische Fasnetsküchle gehören fest zur Narretei im Hegau, denn ohne die leckeren Krapfen ist die fünfte Jahreszeit nur halb so schön. Doch wer kann noch selbst Fasnetsküchle backen? Da gibt es gar nicht mehr so viele, die sich damit auskennen. Unsere Redaktion hat deshalb die Singener Obernärrin Gabi Waibel gebeten, für alle Küchle-Fans mal zu zeigen, wie man die Krapfen selbst ganz einfach herstellen kann.
 

<b>Das brauchst Du alles für eine große Portion Fasnetsküchle:</b><br><br>500 Gramm Weizenmehl
75 Gramm Butter, in Flöckchen geschnitten
2 Eier
1 Teelöffel Salz
0,25 Liter lauwarme Milch
30 Gramm Hefe
50 Gramm Zucker
Puderzucker
Frittierfett
Das brauchst Du alles für eine große Portion Fasnetsküchle:

500 Gramm Weizenmehl 75 Gramm Butter, in Flöckchen geschnitten 2 Eier 1 Teelöffel Salz 0,25 Liter lauwarme Milch 30 Gramm Hefe 50 Gramm Zucker Puderzucker Frittierfett
Gebe alle Zutaten in eine große Rührschüssel.
Gebe alle Zutaten in eine große Rührschüssel.
Die beiden Eier drüberschlagen, am besten ohne Schalen …
Die beiden Eier drüberschlagen, am besten ohne Schalen …
Alles schön durchkneten. Das kannst Du am besten mit einer Küchenmaschine machen. Oder auch mit dem Thermomix. Hast Du beides nicht zur Hand, dann nimm  - die Hände.
Alles schön durchkneten. Das kannst Du am besten mit einer Küchenmaschine machen. Oder auch mit dem Thermomix. Hast Du beides nicht zur Hand, dann nimm - die Hände.
Am Ende solltest Du den gekneteten Teig auf alle Fälle nochmal von Hand kräftig hin und her walken, damit viel Luft hineinkommt und sich die Hefe gut verteilt.
Am Ende solltest Du den gekneteten Teig auf alle Fälle nochmal von Hand kräftig hin und her walken, damit viel Luft hineinkommt und sich die Hefe gut verteilt.
Der Teig ist nun fertig. Lass ihn eine halbe Stunde gehen. Das heißt, Du lässt ihn an einer warmen Stelle in Ruhe stehen. Etwa auf einer Heizung. Wärme lässt dort die Hefe arbeiten. Decke die Teigschale mit einem Tuch ab.
Der Teig ist nun fertig. Lass ihn eine halbe Stunde gehen. Das heißt, Du lässt ihn an einer warmen Stelle in Ruhe stehen. Etwa auf einer Heizung. Wärme lässt dort die Hefe arbeiten. Decke die Teigschale mit einem Tuch ab.
Nach der halben Stunde geht’s weiter.  Knete den Teig erneut kurz gut durch. Dann rollst Du ihn mit einem Wellholz etwas weniger als fingerdick aus. Je dicker, desto länger dauert nachher das Ausbacken.
Nach der halben Stunde geht’s weiter. Knete den Teig erneut kurz gut durch. Dann rollst Du ihn mit einem Wellholz etwas weniger als fingerdick aus. Je dicker, desto länger dauert nachher das Ausbacken.
Dann schnappst Du Dir ein Teigrädchen. Das ist ein Teil mit einem sich drehenden Rädchen, das den Teig sauber trennt und hübsche Ränder macht. Kannst auch einen Pizza-Schneider nehmen. Mit dem Messer wird es nicht so gut, da franst der Teig gerne aus. Geht notfalls aber auch.
Dann schnappst Du Dir ein Teigrädchen. Das ist ein Teil mit einem sich drehenden Rädchen, das den Teig sauber trennt und hübsche Ränder macht. Kannst auch einen Pizza-Schneider nehmen. Mit dem Messer wird es nicht so gut, da franst der Teig gerne aus. Geht notfalls aber auch.
Mach‘ erst Längsstreifen, dann Quersteifen. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fasnachtsküchle sind gerne wild und kunterbunt geformt. Keines wie das andere, ganz wie die Narren. Schnippel alles in Form, bis Du den Teig ganz verarbeitet hast.
Mach‘ erst Längsstreifen, dann Quersteifen. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fasnachtsküchle sind gerne wild und kunterbunt geformt. Keines wie das andere, ganz wie die Narren. Schnippel alles in Form, bis Du den Teig ganz verarbeitet hast.
Fasnachts-Rezepte
Fasnachts-Rezepte
Nimm die Teiglinge und packe sie auf ein Brettchen.
Nimm die Teiglinge und packe sie auf ein Brettchen.
Jetzt solltest Du den Herd vorbereiten. Nimm einen großen Kochtopf und schmelze darin Fett, bis der Topf etwa halb voll ist. Erwärme das langsam, damit es nicht kochend spritzt. Mittlere Temperatur ist gut, da musst Du ein bisschen probieren, wie Dein Herd da reagiert. Als Fett kannst Du Frittierfett nehmen, etwa Biskin oder so. Neben dem Herd kannst Du zuerst Alufolie auslegen, darauf dann Küchenpapier von der Rolle. Das brauchst Du zum Abtropfen der Küchle später.
Jetzt solltest Du den Herd vorbereiten. Nimm einen großen Kochtopf und schmelze darin Fett, bis der Topf etwa halb voll ist. Erwärme das langsam, damit es nicht kochend spritzt. Mittlere Temperatur ist gut, da musst Du ein bisschen probieren, wie Dein Herd da reagiert. Als Fett kannst Du Frittierfett nehmen, etwa Biskin oder so. Neben dem Herd kannst Du zuerst Alufolie auslegen, darauf dann Küchenpapier von der Rolle. Das brauchst Du zum Abtropfen der Küchle später.
Nimm nun die Teiglinge und  gebe sie von Hand langsam ins leicht köchelnde Fett.
Nimm nun die Teiglinge und gebe sie von Hand langsam ins leicht köchelnde Fett.
Drehe die Teiglinge nach einigen Minuten vorsichtig um. Am besten nimmst Du einen Holzlöffel dazu. Lass die Küchle so lange im Fett, bis sie schön aufgegangen und prall sind. Das hat die Hefe gemacht.
Drehe die Teiglinge nach einigen Minuten vorsichtig um. Am besten nimmst Du einen Holzlöffel dazu. Lass die Küchle so lange im Fett, bis sie schön aufgegangen und prall sind. Das hat die Hefe gemacht.
Hole die fertig ausgebackenen Küchle mit einer Schöpfkelle aus dem Topf und lasse sie auf dem Küchenpapier abtropfen. Danach mit einem Sieb den Puderzucker drüber streuen.
Hole die fertig ausgebackenen Küchle mit einer Schöpfkelle aus dem Topf und lasse sie auf dem Küchenpapier abtropfen. Danach mit einem Sieb den Puderzucker drüber streuen.
Wenn Du sie lieber etwas krosser und dunkler magst, dann lasse die Küchle ein wenig länger im Fett schwimmen.
Wenn Du sie lieber etwas krosser und dunkler magst, dann lasse die Küchle ein wenig länger im Fett schwimmen.
Auch dem Redakteur  macht Zuckerstreuen Spaß :-)
Auch dem Redakteur macht Zuckerstreuen Spaß :-)
Und fertig sind die leckersten Fasnetsküchle der Welt! Hier stolz präsentiert von der Singener Obernärrin Gabi Waibel, bei der wir uns sehr herzlich für das Rezept und das Probe-Backen der Küchle bedanken!
Und fertig sind die leckersten Fasnetsküchle der Welt! Hier stolz präsentiert von der Singener Obernärrin Gabi Waibel, bei der wir uns sehr herzlich für das Rezept und das Probe-Backen der Küchle bedanken!