Die Vorfreude auf die närrische Zeit steigt, die Vorbereitungen sind in vollem Gange und schon findet man sich in der Situation wieder, in der kein Narr vor der Fasnacht stecken will: Kein Kostüm will so recht passen und mit dem Häs vom letzten Jahr will man nicht auf die Gasse. Was tun? 

Zwar könnte der Griff in Opas alte Kleiderkiste lohnen. Wer es dann aber doch etwas aufwendiger halten will, braucht vielleicht einfach nur die richtige Idee. Zum Glück gibt es die Fasnacht schon lange - und auch in den vergangenen Jahren haben sich die Menschen zur närrischen Zeit verkleidet. Warum sich also nicht einfach von ihnen inspirieren lassen? Auf unseren Bildern können Sie Anregungen für Kostümideen finden. Wer ganz spät dran ist, findet bei den Last-Minute-Tipps Hilfe. Allen Mamas und Papas verraten wir, wie man Kinder richtig schminkt - und zu guter Letzt verraten wir Ihnen, was Ihre Fasnachtsverkleidung über Ihren Typ aussagt. 

 

Do-it-yourself-Häs: Fünf Last-Minute-Tipps für das Fasnachtskostüm

 

Manchmal muss es dann eben doch einfach schnell gehen. Plötzlich ist also Schmotziger Donnerstag - und es muss ganz, ganz dringend ein Häs her: schnell, günstig - und im besten Fall noch originell. Keine Sorge, auch das ist möglich. Wir verraten Ihnen, wie Sie ein Last-Minute-Häs herstellen. Mit wenigen Handgriffen haben Sie mit diesen Tipps und wenigen Handgriffen ein prima Kostüm hergestellt - vom Fußballfan bis zur Mumie. 

 

Wie man Kinder richtig schminkt 

<b>Katze: </b>(Schwierigkeitsgrad: mittel) Um Lili, 7 Jahre, aus Konstanz Litzelstetten, in eine Katze zu verwandeln, sollte man zuerst die Augen und dann den Mund weiß schminken. Dann wir mit dem Schwamm das Fell aufgetupft – dazu nimmt man zuerst die helle und dann die dunklere Farbe, um Tiefenwirkung zu erzielen – zum Schluss werden weiße Highlights aufgetupft. Während des Tupfens trocknet die Farbe um die Augen, so dass man danach die schwarzen Katzenaugen aufmalen kann – und die Schnauze. Hierzu setzt man in der Mitte der Nasenwurzel an und macht links und rechts einen halbrunden Bogen, um die Katzenschnauze anzudeuten. Auf jede Schnauzenseite setzt man drei schwarze Punkte. Hieraus wachsen die Schnurrhaare. Abschließend wird die Nasenspitze noch rosa oder schwarz angemalt. Zum Schluss kann, wer mag, mit einem feuchten Finger Glitzer ins Fell setzen. Worauf man achten muss: Die Schnurrhaare immer vom aufgesetzten Punkt aus ziehen, der Pinsel sollte nicht geschoben werden. So erhält man leichtere und schwungvollere Linien für die Schnurrhaare.
Schritt für Schritt wird Lili in eine Katze verwandelt. | Bild: Oliver Hanser

Kinder werden zu Fastnacht gerne geschminkt. Besonders beliebt sind Helden, Tiere, Elfen und Nixen. Mit einigen Hilfsmitteln und etwas Übung lassen sich so tolle Masken zaubern. Wir verraten Ihnen, wie Sie den Nachwuchs verwandeln.

 

Was Ihr Kostüm über Sie aussagt 

Kostüme gibt es viele. Aber Vorsicht! Narren sollten aufpassen, was sie zur Fasnacht anziehen. Denn es gilt: Du trägst, was du bist. Das will heißen: Die Verkleidung lässt unter Umständen viele Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu, die im Kostüm steckt. Sie wollen als Cowboy gehen? Als Krankenschwester oder Vampir? Dann schauen Sie hier noch mal nach - denn bei uns finden Sie eine kleine Typologie der beliebtesten Kostüme.