Luft anhalten! Tauchen Sie mit uns ab in die Unterwasserwelt des Bodensees Wer zum Grund des Bodensees reisen will, muss mehr als 250 Meter tief tauchen. Sie haben kein U-Boot und wollen nicht nass werden? Kein Problem, hier nehmen wir Sie mit ins Dunkle. Unterwegs begegnen uns Fische, Wracks und Wasserleichen.
Krebse
Im Uferbereich des Bodensees kriechen Krebse. Sie sind Nahrung für größere Fische.
Aal
Hecht
Im Bodensee leben 36 Fischarten. Die meisten davon schwimmen in den oberen 20 Metern des Sees.
Forelle
Mühlkoppe
Stichling
Ab hier wird es im Bodensee dunkel, da das Sonnenlicht nicht tiefer reicht.
Wasserleiche
Wie viele Menschen im Bodensee gestorben sind? Darüber kann nur spekuliert werden. Sicher ist: Wenn eine Leiche tiefer als 20 Meter sinkt, taucht sie in der Regel nicht wieder auf.
Der tiefste Punkt des Untersees ist 45 Meter tief. Im Obersee geht es weiter in die Tiefe.
Saibling
Seesaiblinge mögen es kalt und schwimmen in 30 bis 80 Metern Tiefe.
Felchen
Felchen sind die bekannteste Bodenseefischart. Sie schwimmen im Freiwasser in den oberen Schichten, können aber auch in bis zu 60 Metern Tiefe gefunden werden. Wenn sie laichen, sinken ihre Eier bis zum Seegrund.
Kampfmittel
Immer wieder werden im See Granaten, Munition und andere Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Vor allem im Bereich vor Friedrichshafen gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Funde von Bomben, die von Spezialteams gehoben werden mussten. Wie viele Kampfmittel noch im See liegen und auf welche Tiefe sie gesunken sind, ist nicht bekannt.
Kampfmittel
Wels
Der Wels schwimmt oft näher an der Oberfläche, kommt aber auch in größerer Tiefe am Grund des Sees vor. Er ist der längste und schwerste Fisch im Bodensee. Immer wieder werden riesige Exemplare gefangen, die Tiere können über zwei Meter groß werden.
Taucher
Sporttaucher bewegen sich im See meist höchstens auf 40 Metern Tiefe, Berufstaucher können deutlich tiefer tauchen. Der Sport kann allerdings gefährlich sein, wenn er nicht richtig ausgeführt wird.
Quaggamuschel
Die Quaggamuschel ist eine eingeschleppte Art und wurde das erste Mal 2016 im Bodensee entdeckt. Seither hat sie sich schnell ausgebreitet und den See besiedelt. Das tiefste Vorkommen wurde in 180 Metern nachgewiesen.
Wrack
Im Bodensee sind einige Schiffe versunken und konnten nicht geborgen werden. Eines davon wurde in über 200 Metern Tiefe entdeckt. Vermutlich ist es das Dampfschiff Helvetia, das 1932 versenkt wurde.
Strudelwürmer
Ganz unten im See leben Kleinstlebewesen wie Strudelwürmer.
Im unteren Bereich des Bodensees ist es kalt. Die Temperatur liegt das ganze Jahr bei vier bis fünf Grad Celsius.
Zwischen Fischbach und Uttwil ist der tiefste Punkt des Bodensees.