Hätte nicht ausgerechnet meine Hausärztin ihre Praxis in diesem Haus, wüsste ich es vielleicht gar nicht: Hier, in der Nummer 139, wuchsen Hans und Sophie Scholl eine Zeitlang auf.

Viele Häuser der Ulmer Innenstadt wurden im Krieg zerbombt, dieses großbürgerliche Gebäude – Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Architekten im Stil des ausgehenden Jugendstils erbaut – steht heute noch da. An der viel befahrenen Olgastraße. Wie zum Trotz.

Das Wohnhaus der Familie Scholl in Ulm.
Das Wohnhaus der Familie Scholl in Ulm. | Bild: Repro: Isabella Hafner

Von außen also weist nichts darauf hin, dass hier das berühmteste Widerstands-Geschwister-Paar der NS-Zeit aus- und ein gegangen ist. Im Foyer des Hauses wird man aufgeklärt: 1933 zog Familie Scholl mit ihren fünf Kindern hier ein. Ausgerechnet lautete ihre neue Adresse „Adolf-Hitler-Ring 139“.

Vor den Scholls bewohnte die Familie des jüdischen Viehhändlers Heinrich Barth die Wohnung im ersten Stock. Er, seine Frau und seine 13-jährige Tochter wurden im Rahmen der ersten von drei großen Judendeportationen aus Ulm nach Riga verschleppt, wo sie schließlich umkamen.

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Das Haus gehörte dem jüdischen Kaufmann Jakob Guggenheimer. Er sah sich aber Anfang 1938 aufgrund der nationalsozialistischen Judenverfolgung gezwungen, das Haus zu verkaufen. Seine Familie konnte rechtzeitig in die USA flüchten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus an seine Erben, die in den USA lebten, zurückerstattet. Sie verkauften es aber und im Laufe der Jahrzehnte wechselte es oft den Besitzer. Heute steht es unter Denkmalschutz.

Von Ludwigsburg nach Ulm

Bevor die Scholls nach Ulm gezogen waren – weil Vater Robert Scholl dort als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer eine Kanzlei übernommen hatte – lebten sie in Ludwigsburg. Denn Robert Scholl leitete damals die Stuttgarter Handwerkskammer. Und davor war er Bürgermeister in Forchtenberg im Hohenlohischen. Dort wurde auch Sophie Scholl geboren.

Ganz mädchenhaft: Sophie Scholl schrieb ihrer Klassenkameradin Suse Hirzel etwas ins Poesiealbum.
Ganz mädchenhaft: Sophie Scholl schrieb ihrer Klassenkameradin Suse Hirzel etwas ins Poesiealbum. | Bild: Repro: Isabella Hafner

Unser Spaziergang auf den Spuren der Geschwister Scholl führt uns jetzt Richtung Stadtmitte. Zu dem Haus, in das sie ein paar Jahre später – 1939 – zogen. Die Adresse: Am Münsterplatz 33.

Eine prominente Stelle, gleich neben dem Münster. Heute steht an dieser Stelle eine Filiale der Deutschen Bank. Das Haus von damals gibt es nicht mehr. Und auch hier muss man genau hinschauen, um überhaupt zu merken, dass es einen Hinweis auf die beiden Geschwister gibt.

Zwei dunkle Metallstelen

Wo normalerweise jeden Tag Menschen mit Einkaufstaschen vorbei eilen, wo mittwochs und samstags die Marktstände stehen – dort erinnern zwei schlanke, dunkle Metallstelen an Hans und Sophie Scholl.

Die beiden stehen eng beieinander, zeigen nach außen ihre Kante und öffnen sich nach innen zueinander. Durch das Metall ist jeweils eine Blume gestanzt. Und es gibt ein Schild: „Aus den Flugblättern der Weißen Rose: ,Wir schweigen nicht. Wir sind Euer schlechtes Gewissen. Die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!‘“

Inge Scholl überlebte

Das Kunstwerk stammt von Otl Aicher. Seit 1939 hatte er mit den Geschwistern Scholl in Kontakt gestanden. Ihn heiratete 1952 Inge Scholl, die Älteste der Geschwister Scholl. Die beiden gründeten Anfang der 50er-Jahre mit dem Künstler Max Bill die Hochschule für Gestaltung in Ulm.

Mit Hilfe der Amerikaner. Die nämlich zahlten eine Million Mark in die „Geschwister-Scholl-Stiftung“, die Inge Scholl 1950 gründete. Otl Aicher gilt auch als der „spiritus rector“ der Ulmer Volkshochschule, die seine Frau Inge Scholl nach dem Krieg zu leiten begann. Otl Aicher selbst wurde einer der prägendsten deutschen Gestalter des 20. Jahrhunderts.

Absage an das Spießertum

Auch im Stadthaus, gleich gegenüber der Stelen, setzte Aicher Hans und Sophie Scholl ein Denkmal. Hier hat er zwei Büsten ihrer Köpfe hinterlassen.

Dazu heißt es von der Stadt: „An ihren ausgeprägten Charakteren hatten sich in Ulm die Geister lange vor der Zeit der Weißen Rose geschieden. Sie waren schon aufgefallen, als sie aktiv und in leitender Position der Hitlerjugend (HJ) angehörten. Ihr Verhalten – das unterstrichen sie deutlich durch Kleidung und Haarschnitt – war eine Absage an das Spießertum.“

Höchst riskante Aktion

Die beiden extravaganten und gerechtigkeitsliebenden Geschwister begannen 1942 in München, wo Hans und Sophie mittlerweile studierten, 2000 Exemplare des 5. Flugblattes zu drucken. Sophie brachte sie in ihrem Rucksack im Zug nach Ulm, wo sie dann versteckt und postfertig gemacht wurden. Ein höchst riskante Aktion. Wo fand sie statt?

Dazu geht es nun – nach einem kurzen Abstecher auf den Hans-und-Sophie-Scholl-Platz, der zwischen Bus- und Autospur in der Neuen Mitte liegt – die Neue Straße bergab zum Ehinger Tor. Nun nur noch die mehrspurige Straße überqueren – und wir sind da: Hier steht, aus Backstein gebildet, die Martin-Luther-Kirche.

Die Schreibmaschine in der Orgelkammer.
Die Schreibmaschine in der Orgelkammer. | Bild: Repro: Isabella Hafner

Geht man einmal rundherum, hinter die Kirche, gibt es da einen Hintereingang. Er führt ins Treppenhaus. Mit jeder Stufe erfährt man mehr darüber, was hier passiert ist und wer hier klammheimlich zu Gange war.

Die Freunde der Geschwister Scholl wählten die Martin-Luther-Kirche aus, um hier die geheimen Flugblätter zu vervielfältigen. Denn der Vater von Hans Hirzel, einem der Freunde, war hier Gemeindepfarrer.

Die geheime Orgelkammer

Ist man ein paar Stufen hochgegangen, dann tut sich rechts plötzlich eine Tür auf, mit einer Glasscheibe. Sie gewährt einen Einblick in den Hohlraum der Orgel: die geheime Orgelkammer. Direkt vor den Pfeifen steht ein kleiner weißer Tisch mit einer Schreibmaschine.

Franz Josef Müller diktierte hier seinem Freund Hans Hirzel die Namen von Personen aus dem Telefonbuch, wohin die Flugblätter gehen sollten. Suse, Hirzels Schwester und gute Freundin von Sophie, warf sie später in verschiedene Briefkästen.

„Wir haben ein großes Familienfest“

Franz Josef Müller besorgte die zahlreichen Briefmarken dafür und antwortete einem Postbeamten, als der ihn verwundert fragte, warum er so viele Marken brauchte: „Wir haben ein großes Familienfest, zu dem wir viele Einladungen verschicken wollen.“

Das erfährt man hier. Genauso, dass die Freunde zur Tarnung ihrer heimlichen Aktion, aber auch zur Entspannung zwischendurch, immer mal wieder auf der Orgel gespielt haben.

Die Spuren der Geschwister Scholl führen uns nun zurück in die Innenstadt. Allerdings müssen wir Hans und Sophie zurücklassen. Nachdem die beiden nämlich hingerichtet wurden, am 22. Februar 1943, im Münchener Gefängnis Stadelheim, wurde ihre Familie vorübergehend in Sippenhaft genommen.

Wir gehen also zurück zum Münsterplatz, überqueren ihn und folgen der Platzgasse. Am Ende geht‘s rechts weg zu einem lang gezogenen Backsteingebäude. Das Ulmer Untersuchungsgefängnis. Dort saß die übrig gebliebene Familie Scholl für ein paar Monate.

Pfarrer Paul Dieterich hat sich ausgiebig mit Sophie Scholl beschäftigt und ein Buch über sie geschrieben.
Pfarrer Paul Dieterich hat sich ausgiebig mit Sophie Scholl beschäftigt und ein Buch über sie geschrieben. | Bild: Dieterich

Vater Robert Scholl wurde dann schließlich für 18 Monate inhaftiert. Weil er den englischen Radiosender BBC gehört hatte. In der Ulmer Lokalpresse eröffnete der NS-Kreisleiter unter der Überschrift „Wie lange noch Scholl?“ eine Hetzkampagne gegen die Familie. Die siedelte daraufhin auf einen Bauernhof im Schwarzwald über. Nach dem Krieg aber wurde Robert Scholl zum Oberbürgermeister von Ulm gewählt. Blieb aber nur drei Jahre im Amt.

Zum Schluss runden wir jetzt unsere Tour ab mit dem Besuch der Dauerausstellung „Wir wollten das Andere“ der Denk-Stätte Weiße Rose. Die befindet sich zwei Ecken weiter, im Einstein-Haus, wo die Volkshochschule untergebracht ist.

Erinnern an die Weiße Rose

Die Volkshochschule, die ja wiederum nach dem Krieg gegründet und von Inge Scholl geleitet wurde. Im Erdgeschoss wird auf Stellwänden und an den Wänden Tun und Denken der Weiße-Rose-Gruppe dargestellt. Ein Zitat lautet: „Es ist nötig, einen harten Geist und ein empfindsames Herz zu haben.“

Es gibt auch einige Fotos der Freunde. Auf manchen Fotos sehen sie aus, vom Haarschnitt, Look und ihrer mit Leben aufgeladenen Jugendlichkeit her, als wären es ganz normale Jugendliche von heute.

Wären die Fotos nicht schwarz-weiß und da nicht all die Informationen zu ihrem teils tragischem Schicksal. Und kurzen Leben. Die, die nicht hingerichtet wurden, haben der Nachwelt alles erzählt.

Buchtipp: Paul Dieterich, Ein harter Geist und ein weiches Herz – Aus dem kurzen Leben der Sophie Scholl, 10 Euro, Eigenverlag, zu bestellen per Mail: Paul.Dieterich@t-online.de

„Erstaunlich für eine Jugendliche, wie sie da über Glauben nachdenkt“

Paul Dieterich, 79, war von 1983 bis 1992 evangelischer Münsterpfarrer in Ulm. Nach vielen Stationen als Pfarrer, Dekan und Prälat lebt er heute mit seiner Frau und seiner Tochter in Weilheim/Teck.

Herr Dieterich, 1987 haben Sie mit den Ulmer Konfirmanden des Jahres 1937 deren „Goldene Konfirmation gefeiert. Sie haben den Konfirmanden damals den Tag versaut. Erzählen Sie mal.

Ich habe ihnen ein paar Briefe von ihrer Mitkonfirmandin Sophie Scholl vorgelesen, dachte, vielleicht freut sie das. Ich habe bewusst Briefe genommen, die nicht übermäßig politisch sind, sondern Sophie als Mensch zeigen. Nachher, beim Rausgehen, hat mich eine ganze Anzahl von Altersgenossinnen brutal angegriffen, etwa mit Sätzen wie: „Sie haben uns den ganzen Tag versaut mit der Sophie!“ o der „Die Sophie ist eine ganze andere geworden und wir sind die geblieben, die wir waren.“ Das hat mich sehr beschäftigt.

Warum haben sie so feindselig reagiert?

Heute sehe ich es so: Die Sophie war ja eine begeisterte HJ-Führerin. Und die sind ihr nachgerannt. Sophie und ihr Bruder waren übrigens damals auch die einzigen unter den Konfirmanden, die sich im braunen Hemd konfirmieren ließen. Wobei Sophie damals noch dachte, man kann den christlichen Glauben und die Begeisterung für das neue Deutschland miteinander verbinden. Die ganze Wende nachher, als sie gemerkt hat, das ist alles ein ganz furchtbarer Schwindel, sie würde zum Äußersten gehen, um gegen das Regime zu kämpfen. Da konnte sie ihre alten HJ-Leute nicht mitnehmen. Das wäre lebensgefährlich gewesen.

Waren manche dann später eifersüchtig auf Sophie Scholl, die ihr eigenes Ding gemacht hat?

Ja. Sophie hat sich so geändert, wurde deutschlandweit bekannt, Schulen wurden nach ihr benannt. Und viele treibt wohl um, dass sie von ihren Kindern und Enkeln gefragt werden: Oma, warst du denn blöd? Dass du da mitgemacht hast? Die Sophie hat‘s doch gemerkt – du nicht? Für die war das eine wahnsinnige Wunde, die haben über die Wende von Sophie Scholl erst in der Zeitung gelesen. 1943. Als ihre Hinrichtung in München Stadelheim beschrieben wurde.

Da war also nicht das große Mitleid, sondern Scham, über das, was man selber gemacht hat?

Scham ja. Und Mitleid nicht mit Sophie, sondern mit sich selbst: Wir sind jetzt die Blöden. Wir wurden hereingelegt. Die Sophie dachte nachher ganz anders, hat es uns aber nicht gesagt.

Wenn man Ihr Buch liest, hat man den Eindruck: Kein Wunder, dass Sophie das so durchgezogen hat. Sie kam aus einem Elternhaus, in dem den Kindern insbesondere vom Vater Selbstbewusstsein, Stolz und auch der Mut, Autoritäten Paroli zu bieten, mitgegeben wurde. In dem Freiheit ein wichtiger Wert war.

Das war beim Vater drin mit dem Stolz. Aber nicht bürgerlicher Stolz. Er hatte auch einen gewissen Widerstandsgeist, das zeigen die Briefe, die er aus dem Gefängnis geschrieben hat – er war ja öfter im Gefängnis. Robert Scholl war eine Persönlichkeit, keine besonders geschickte Persönlichkeit. Als Bürgermeister in Forchtenberg hatte er nach zehn Jahren ausgedient, musste gehen, und kam über Ludwigsburg nach Ulm als Steuerberater.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Buch über Sophie Scholl zu schreiben? Bücher über die Geschwister Scholl gibt es ja schon einige.

Sie hat mich stark beeindruckt mit ihrer Frische und Offenheit. Ich habe das Buch aber auch geschrieben, weil zu wenig bekannt ist, dass sie eine bekennende Christin war. Dass sie in einer großen Ehrlichkeit und Betroffenheit um ihren Glauben gerungen hat. Das wird in ihren zahlreichen Tagebucheinträgen und Briefen ganz deutlich. Erstaunlich für eine Jugendliche, wie sie da über den Glauben nachdenkt.

Ich konnte mit meinen fast 80 Jahren noch so viel von ihr lernen. Deshalb habe ich mich auch dafür eingesetzt, dass eine Kirche in Schwäbisch Hall Sophie-Scholl-Kirche heißen sollte. Bisher weiß ich nur noch von einer in München. Sophie hat viel darüber nachgedacht, zum Katholizismus zu konvertieren. Direkt neben Sophie Scholls Wohnhaus war das (evangelische) Ulmer Münster. Die Münsterpfarrer haben ihr aber nicht gerade imponiert.

Um es hart auszudrücken: Die waren zum katholisch werden! Und ihr Bruder Hans hatte viel mit Otl Aicher zu tun (Anm. d. Red: Der später mit seiner Ehefrau Inge – die älteste der Scholl-Geschwister – die Ulmer Hochschule für Gestaltung gegründet hat). Otl Aicher war sehr beeinflusst von der katholischen Kirche in Söflingen. Er war sehr bekennend. Und beim Studieren in München haben Sophie Scholl und ihr Bruder Verbindungen zur Katholischen Erneuerungsbewegung gehabt.

Bei Hans ist unklar, ob er noch konvertiert ist. Sophie tat es nicht. Als es kurz vor der Hinrichtung im Gefängnis darum ging, das letzte Abendmahl zu bekommen, hat sie es sich von einem evangelischen Pfarrer geben lassen.

Die katholische Kirche hat die Geschwister Scholl mehr überzeugt, weil sie kritischer war?

Anfangs war sie kritischer. Im Blick auf Württemberg würde ich das sagen. Der vermittelnde Kurs von Bischof Wurm in den 30er-Jahren war natürlich für die Geschwister Scholl in keiner Weise eindrücklich.

Sie waren also von der evangelischen Kirche enttäuscht?

Kann man so sagen. Mir war aber eben auch wichtig, in meinem Buch zu zeigen: Sophie Scholl war nicht nur humanistisch geprägt, sondern sie hat wirklich intensiv versucht, Christin zu sein.

Gleichzeitig war sie auch stark vom Glauben geprägt durch ihre Mutter, die Diakonisse war.

Ja, die Mutter war eine überzeugte Christin. Der Vater gar nicht. Die Mutter kannte sich sehr gut in der Bibel aus, aber sie drängte ihren Glauben den Kindern nicht auf. Das starke Vertrauen zwischen Sophie und ihrer Mutter war auch darauf aufgebaut, dass sich ihre Mutter immer zurückgehalten hat. Sie war christlich-fromm im besten Sinne.

Hatte Sophie Scholl am Ende dann, als sie im Gerichtssaal mit unerschütterlicher Entschiedenheit alles gesteht, von sich das Idealbild einer Märtyrerin? Eben wegen ihres starken Glaubens?

Das ist zu viel gesagt. Sie war einfach der Meinung: Man muss auf Gott mehr hören als auf den Menschen. Und: Wir müssen zu dem stehen, was wir richtig finden; dürfen uns nicht einfach herausschleichen. Das ist unwürdig.

Ich habe beim Lesen Ihres Buchs eine sehr extreme Person kennengelernt. Eine fanatische Person. Die am Anfang vom NS-Regime total begeistert war, überall dabei sein wollte, gleich Gruppenführerin wurde. Obwohl ihre Eltern von Anfang an das alles gar nicht gut fanden, was da in Deutschland passierte. War sie tatsächlich eine Fanatikerin?

Nein, mir kommt sie nicht wie eine Fanatikerin vor. Sondern wie ein junger Mensch, der einfach ehrlich sein will. Der zu dem stehen will, was er sieht. Und sie wusste trotzdem ja ganz viel nicht, das mit Auschwitz etwa. Aber sie hat mitbekommen, dass Menschenrechte in diesem Regime mit Füßen getreten werden. Dagegen musste sie aufstehen. Und tat es.