Das tragische Unglück ereignete sich am Mittwochvormittag kurz vor 12 Uhr im Kanton St. Gallen. Drei Basejumper flogen mit dem Helikopter von Walenstadt in Richtung der Bergkette Churfirsten. Dort sprangen alle drei mit Wingsuits, also Flügelanzügen, und Fallschirm ausgerüsteten Extremsportler gemeinsam aus dem Hubschrauber.

Als der Pilot mit seinem Helikopter beim Landeplatz wieder angekommen war, waren nur zwei der drei Basejumper angekommen. Er startete sofort einen Suchflug nach dem 33-jährigen Mann aus Hessen und fand ihn schließlich zwischen dem mehr als 2000 Meter hohen Zuestoll-Gipfel und der Alpweide Tschingla.

Jedes Jahr ein bis zwei tote Basejumper

Ein Arzt der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega konnte jedoch nur noch den Tod des in Deutschland wohnenden Sportlers feststellen. Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei St. Gallen rückten vor Ort aus und leiteten Ermittlungen ein, um die Ursachen des Unglücks zu klären. „Basejumping ist eine Risikosportart, ein Restrisiko bleibt immer“, sagt Hanspeter Krüsi von der St. Gallener Kantonspolizei dem SÜDKURIER.

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Jährlich verunglückten ein bis zwei Basejumper allein im Kanton St. Gallen tödlich. „Es gibt in der Schweiz zwei Hotspots für Basejumping: Im Kanton Bern und bei uns, deshalb haben wir hier vermehrt Unfälle in diesem Zusammenhang. Aber es ist das erste Mal, dass wir einen tödlichen Absturz bei einem Absprung aus einen Helikopter erleben“, sagt Krüsi.