Zum Beginn der Pfingstferien müssen Reisende im Südwesten mit vollen Straßen, Bahnsteigen und Flughäfen rechnen. Das Innenministerium rechnete von Freitag bis Montag mit regem Reise- und Ausflugsverkehr auf den Fernstraßen, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilte. Laut ADAC sei die Staugefahr im Süden Deutschlands besonders groß. Die massivsten Verkehrsstörungen seien demnach am Freitagnachmittag, am Samstagvormittag und Pfingstmontag zu erwarten.

Autobahnen und Züge voller als sonst

In Baden-Württemberg besonders belastet seien laut ADAC etwa die Strecken auf der A5 zwischen Frankfurt und Basel, die A6 zwischen Mannheim und Nürnberg, die A8 zwischen Karlsruhe und München sowie die A81 zwischen Stuttgart und Singen.

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Auch die Deutsche Bahn rechnete mit volleren Zügen. Hauptreisetage seien der Freitag und Pfingstmontag. Eine Sprecherin empfahl, an diesen Tagen nur mit einer Sitzplatzreservierung in den ICE- und IC-Zügen zu reisen und vor Reiseantritt die Abfahrtsdaten zu überprüfen. Wenn ein ICE ausgebucht sei, könnten auf manchen Strecken IC-Verbindungen eine gute Alternative sein, da diese in der Regel weniger ausgelastet seien.

Großer Andrang an Flughäfen erwartet

Der Stuttgarter Flughafen rechnete mit rund 500.000 Passagierinnen und Passagieren von Freitag bis Ende der Ferien, das seien mehr als im vergangenen Jahr, so die Sprecherin. Vor allem dieser Freitag werde „sehr lebhaft“. Für eine möglichst entspannte Reise könnten Passagiere bereits online einchecken, so die Sprecherin. Zudem gelte: Je weniger Handgepäck, desto schneller gehe es bei der Kontrolle. Die Check-in-Schalter sollen ab Freitag bis zum Ende der Ferien bereits ab 3.30 Uhr öffnen, also eine halbe Stunde früher als üblich.

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Auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden rechnet mit einer ersten Reisewelle ab diesem Freitag. Der Bereichsleiter für Luftverkehr, Eric Blechschmidt, riet Reisenden, mindestens zweieinhalb Stunden – besser drei Stunden – vor Abflug am Flughafen zu sein und auch eine längere Anreisezeit einzuplanen. Zudem sollten die Gepäck- und Sicherheitsbestimmungen beachtet werden. (dpa)

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