Zwischen 2013 und 2018 habe die Zahl der geflogenen Kilometer der Landesverwaltung um 66 Prozent zugenommen auf mehr als 120,5 Millionen Kilometer Strecke. «Die Zunahme bei den Flügen spiegelt insbesondere die steigende internationale Vernetzung der Hochschulen wider», heißt es dazu im Bericht. Angesichts der Bilanz sollen auch die Hochschulen künftig eine Klimaabgabe für dienstliche Flüge zahlen. Nach früheren Angaben kritisieren die Hochschulen allerdings, dass sie sich die Klimaabgabe angesichts knapper Kassen nicht leisten könnten.

Die Klimaabgabe für Dienstflüge wird seit 2008 erhoben. Ihre Mittel werden für Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasen verwendet. Mit der Einbeziehung der Hochschulen würde die Summe deutlich steigen. Dazu soll das Landesreisekostengesetz geändert werden. Laut Ministerium ist das derzeit in Arbeit.

Nach Einschätzung Unterstellers liegt die Landesverwaltung insgesamt bei den Einsparbemühungen ihrer Treibhausgasemissionen zwar im Soll. Der neue Bericht zeige aber auch, «dass es noch ein hartes Stück Arbeit ist und viel Geld kosten wird, bis die Landesverwaltung 2040 weitgehend klimaneutral arbeitet», sagte der Minister. Entscheidender Faktor seien die Liegenschaften, auch die der Universitäten, Universitätskliniken und angemieteter Gebäude.

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