Erschienen ist die Reportage in der «Badischen Zeitung». Sie handelt von zwei Frauen, die in einem Bus aus der Ukraine nach Deutschland flüchten und sich zunächst anfreunden - bis sie merken, wie unterschiedlich sie auf ihre Heimat blicken. Klimchuk stelle das vom Krieg heimgesuchte Land in einer bisher nicht bekannten Tiefe vor, heißt es in der Caritas-Mitteilung. «Damit wirft der Beitrag implizit die Frage auf, wie damit umgegangen wird, wenn die Waffen eines Tages schweigen.»

Zweitplatziert sind Jonas Weyrosta für seine im Deutschlandfunk Kultur gesendete Radio-Reportage «Meine Mutter, die Dorfkrankenschwester» sowie das Autorenduo Uwe Kassai und Susanne Böhm für den Film «Machen statt warten - Menschen von der Straße helfen sich selbst», der im Ersten ausgestrahlt wurde.

Die beiden Caritasverbände der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart vergeben den Journalistenpreis zum 34. Mal und wollen damit nach eigenen Angaben «herausragende publizistische Beiträge im sozialen Bereich» würdigen. Erstplatzierte erhalten 3000 Euro, Zweitplatzierte 1500 Euro.