Bei einem Busunfall in Heidelberg sind am Mittwoch 18 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurde eine schwer verletzte Person mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Acht Verletzte wurden mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Einsatzkräfte begutachten die Unfallstelle, an der ein Linienbus gegen ein Wohnhaus gefahren ist.
Einsatzkräfte begutachten die Unfallstelle, an der ein Linienbus gegen ein Wohnhaus gefahren ist. | Bild: René Priebe, dpa

Der Fahrer war wegen eines Defekts ausgestiegen

Nach ersten Ermittlungen war der Fahrer des Linienbusses wegen eines Defekts an einer hinteren Tür aus dem Fahrzeug gestiegen. Der Bus habe sich dabei auf der abschüssigen Straße aus unbekannten Gründen in Bewegung gesetzt. Nach einigen Metern führerloser Fahrt sei der Bus zunächst gegen eine Mauer und dann in eine Hauswand gefahren.

Die Front des Fahrzeugs bohrte sich in die Wand

Ein geparkter Kleinwagen wurde völlig demoliert und gegen die Wand gedrückt. Mindestens ein weiteres Auto wurde beschädigt. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht abschätzbar.

Ein zerstörtes Auto und ein Linienbus stehen nach dem Unfall an einer Hauswand.
Ein zerstörtes Auto und ein Linienbus stehen nach dem Unfall an einer Hauswand. | Bild: René Priebe, dpa

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste kümmerten sich um die Fahrgäste. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Wie viele Passagiere in dem Bus waren, wurde zunächst nicht bekannt.

Einsatzkräfte versorgen Verletzte nach einem Unfall mit einem Linienbus. Wie schwer und wie viele Menschen verletzt wurden, konnte die ...
Einsatzkräfte versorgen Verletzte nach einem Unfall mit einem Linienbus. Wie schwer und wie viele Menschen verletzt wurden, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. | Bild: René Priebe, dpa

Wegen des Unfalls war die L596 zwischen Wilhelmsfeld und Heidelberg-Ziegelhausen den ganzen Nachmittag voll gesperrt. Die Unfallaufnahme zog sich über Stunden hin. Am Abend wurde die Sperrung aufgehoben. Der Bus sei geborgen und die Unfallaufnahme beendet worden, teilte die Polizei mit.

(dpa)