„Mein Mantra zur Zeit heißt: Das Wichtige nicht immer hinter dem Dringlichem zurückstellen.“ Das könne auf Dauer nicht gut gehen, sagte Winfried Kretschmann. Er bestätigte, es habe Kritik an der Reise gegeben. Damit bezog er sich darauf, dass er am Dienstag nicht persönlich an der Bund-Länder-Schalte mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) teilnehmen kann.

Digitale Zuschaltung zur Bund-Länder-Konferenz

Die Länder streiten gerade mit dem Bund um ein milliardenschweres Entlastungspaket. „Ich werde mich zuschalten, weil dort sehr wichtige Beschlüsse gefasst werden in der Krise“, sagte Kretschmann. Man lebe ja im 21. Jahrhundert und habe gelernt, Digitalsitzungen zu machen. „Ich hoffe, dass alles technisch und dann politisch klappt.“

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Kretschmann ist mit einer mehr als 100-köpfigen Delegation in den USA. Dort will er fünf Tage lang für den Südwesten in Pittsburgh und Kalifornien Kontakte knüpfen. Es ist die erste größere Auslandsreise des Regierungschefs seit 2018. Im Mittelpunkt stehen die Themen Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren und die Zukunft der Gesundheitsindustrie. (dpa)