Tausende Menschen auf der ganzen Welt sind am Freitag dem ersten weltweiten Aufruf der Klimaschutzbewegung Fridays for Future zu „realen“ Protestaktionen seit dem Beginn der Corona-Pandemie gefolgt. Von Island bis Australien waren mehr als 3000 Veranstaltungen und Demonstrationen geplant.

In Baden-Württemberg wurde bei insgesamt über 50 Menschenketten, Protestzügen und Kundgebungen vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. In Stuttgart kamen nach Schätzungen der Veranstalter rund 6000 Menschen zusammen, auch in Freiburg ging die Polizei von einer ähnlichen Zahl aus. In Karlsruhe beteiligten sich laut Fridays for Future rund 3500 Menschen an einer Menschenkette. Auch in der SÜDKURIER-Region gingen zahlreiche Klima-Demonstranten am Freitag für ihr Anliegen auf die Straße:

Fridays for Future demonstriert in Konstanz, Radolfzell und Singen

Radler in Singen – so sah dort die Demonstration aus.
Radler in Singen – so sah dort die Demonstration aus. | Bild: Nina Kemmerling

Mit der Forderung, den Klimaschutz nun ernsthaft in Angriff zu nehmen, sind in Konstanz, Radolfzell und Singen zeitversetzt Hunderte Demonstranten der Fridays-for-Future-Bewegung auf die Straße gegangen. Der Protestzug in Konstanz war der größte. Er hatte nach übereinstimmender Schätzung von Polizei und Veranstaltern 1200 Teilnehmer. Diese besetzten für eine Viertelstunde die Bodanstraße, eine der zentralen Verkehrsstraßen in der Konstanzer Innenstadt.

350 streiken bei Fridays-For-Future-Demo in Villingen

350 Demonstranten ziehen durch die Villinger Innenstadt.
350 Demonstranten ziehen durch die Villinger Innenstadt. | Bild: Jens Fröhlich

„Masken auf, Emissionen runter“, mit diesen Worten schickte Jonas Klein von Fridays 4 Future VS am Freitag kurz nach 14 Uhr rund 350 Teilnehmer der Klimademo auf einen Protestzug durch die Villinger Innenstadt. Mit dabei waren auch Unterstützer aus St. Georgen, die Omas gegen rechts, von BUND sowie Gewerkschaftsvertreter.

400 Fridays-for-Future-Kids gehen in Friedrichshafen auf die Straße

Die Demonstranten in Friedrichshafen forderten mehr erneuerbare Energien und den sofortigen Kohleausstieg.
Die Demonstranten in Friedrichshafen forderten mehr erneuerbare Energien und den sofortigen Kohleausstieg. | Bild: Corinna Raupach

Rund 400 Menschen haben in Friedrichshafen für mehr Klimaschutz demonstriert. Vom Franziskusplatz aus zogen sie mit Transparenten wie „Es gibt keinen Planet B“, „Kohle stoppen – Klima retten“ oder „Kein Grad weiter“ durch die Häfler Innenstadt. Die Demonstranten forderten den baldigen Kohleausstieg, Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens.

 

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €