Gegen Mitglieder einer rechtsextremen Gruppe wird in Baden-Württemberg wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Die Täter sollen versucht haben, sich als Ableger einer rechtsextremistischen Gruppierung Waffen in Osteuropa zu beschaffen, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Dienstag mitteilten.

Sieben Objekte durchsucht

Am Dienstagmorgen durchsuchten Einsatzkräfte sieben Objekte in Baden-Württemberg und ein Objekt in Bayern. Unterstützt wurde der Einsatz von bayerischen Polizisten. Dabei wurden den Angaben zufolge umfangreiche Beweismittel wie beispielsweise NS-Devotionalien, mehrere erlaubnisfreie Waffen und elektronische Datenträger beschlagnahmt, die noch ausgewertet werden.

Wie das Landeskriminalamt dem SÜDKURIER auf Anfrage erklärte, waren die Razzien in Mannheim, Stuttgart und weiteren Gemeinden im Großraum Stuttgart.

Die Maßnahmen richteten sich gegen insgesamt fünf Beschuldigte im Alter von 19 bis 23 Jahren. Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln seit September gegen die Gruppe. (AFP/sk)