Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. In Baden-Württemberg wurden ab dem Pfingstwochenende wieder mehr Dinge erlaubt. Allerdings erfolgen die Lockerungen unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

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Restaurants und Bars

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Speiselokale dürfen wieder Gäste bewirten. Kneipen und Bars durften nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs bereits ab Samstag Gäste im Freien bewirten. Ab 2. Juni ist auch die Öffnung der Innenbereiche in Kneipen und Bars erlaubt.

Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze

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Ferienwohnungen und Campingplätze durften seit dem 18. Mai wieder öffnen, soweit eine Selbstversorgung ohne Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen möglich ist. Seit Freitag dürfen sie wieder ganz öffnen, genauso wie Hotels – ausgenommen sind Wellnessbereiche.

Die Neuerungen auf einen Blick

Freibäder und Freizeitparks

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Freizeitparks dürfen seit Freitag öffnen, Freibäder unter Auflagen vom 6. Juni an. Doch Achtung: Ganz einheitlich sind die Bestimmungen in der Region bislang nicht. Vor allem in den Strandbädern entlang des Bodenseeufers gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen der Kommunen.

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Kontaktbestimmungen

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Der Aufenthalt draußen ist auch mit Angehörigen eines weiteren Haushalts gestattet. In privaten Räumen sind Treffen mit Geschwistern und deren Familien, aber auch Treffen mit Angehörigen eines weiteren Haushalts möglich.

Fitnessstudios und Sporthallen

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Fitnessstudios dürfen ab dem 2. Juni wieder öffnen. Auch Sportvereine sollen dann wieder in Hallen trainieren können.

Demonstrationen

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Versammlungen sind erlaubt – mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes – etwa zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Schulen und Kitas

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Mitte Juni sollen alle Schüler zumindest zeitweise wieder Präsenzunterricht erhalten. Die Kitas sollen spätestens Ende Juni wieder vollständig öffnen. Bisher dürfen höchstens 50 Prozent der Kinder, die normalerweise die Einrichtung besuchen, gleichzeitig dort betreut werden. (dpa)

 

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