Bislang schien das Coronavirus weit weg zu sein. Doch seitdem die Krankheit auch Baden-Württemberg erreicht hat, wächst die Angst vor der Ansteckung. Das spüren vor allem Apotheken. Wie der baden-württembergische Landesverband auf Nachfrage des SÜDKURIER mitteilt, herrscht im ganzen Land ein Gesichtsmasken-Engpass.

„Die Apotheken melden uns das zwar nicht explizit, aber wir bekommen das natürlich schon mit“, sagt Carmen Gonzalez vom Apothekerverband. Einige Hersteller kämen seit kurzer Zeit mit der Produktion nicht mehr hinterher.

Chinesen schickten Masken heim

Vor einigen Wochen fragten verstärkt Chinesen in den Filialen nach, wie Gonzalez weiß: „Sie haben diese Masken dann nach China zu ihren Freunden und Verwandten geschickt.“ Mittlerweile kämen aber auch viele Deutsche, um sich vor dem Virus zu schützen.

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Dass Masken die Ansteckung verhindern, sei allerdings ein Trugschluss. „Die einfachen Masken aus Fleecestoff bringen gar nichts“, so Gonzalez. Es gäbe teurere Masken mit Filtern, die eventuell vor Corona wirklich schützen könnten. „Aber auch diese empfehlen wir unseren Kunden nicht. Wenn überhaupt sollten Menschen in Krankenhäusern auf diese Masken zurückgreifen“, so Gonzalez im Gespräch mit dem SÜDKURIER.

Es klingt logisch, dennoch kann man es nicht oft genug sagen: „Nach wie vor ist eine gute Handhygiene völlig ausreichend. So schützt man sich am besten“, rät die Expertin.

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