Tausende historische Bauten und Stätten bundesweit, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, können Besucher am Sonntag besichtigen – die zentrale Feier zum Tag des offenen Denkmals findet in Ulm statt (11 Uhr). Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU), Katrin Schütz (CDU), Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, und Jörg Haspel von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eröffnen die Veranstaltung vor dem Ulmer Münster. In ganz Deutschland sind am Sonntag mehr als 8000 Denkmäler für Besucher zugänglich, in Baden-Württemberg sind es 1000.

Resonanzen· heißt die Ton- und Lichtinstallation, die den Innenraum des mittelalterlichen Sakralbaus in eine atmosphärische Erlebniswelt taucht.
Resonanzen· heißt die Ton- und Lichtinstallation, die den Innenraum des mittelalterlichen Sakralbaus in eine atmosphärische Erlebniswelt taucht. | Bild: Felix Kästle/dpa

Das diesjährige Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ orientiert sich nach Angaben einer Sprecherin vor allem an der Entwicklung des damals neuartigen Bauhaus-Architekturstils vor 100 Jahren. Der Denkmaltag soll aber auch Zeitenwenden und Innovationen anhand jedes einzelnen geschützten Objekts wie Kirchen oder Mühlen aufzeigen. Die Stiftung Denkmalschutz organisiert den Tag des offenen Denkmals zum 27. Mal.

Bild: Felix Kästle/dpa

In Ulm ist nach dem Festakt unter anderem eine Podiumsdiskussion über Denkmalpflege geplagt. Familien können an einer spielerischen Denkmal-Rallye durch die Stadt teilnehmen. Schon am Samstag veranstaltet die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg eine Nacht des offenen Denkmals. Zum Programm zählt ein Konzert mit Lichtinstallationen im Ulmer Münster. Insgesamt gibt es am Denkmalwochenende rund 110 kulturelle Veranstaltungen in Ulm. (dpa)