Marian Schreier erhält bei seinem Plan, Oberbürgermeister von Stuttgart zu werden, die erwartete parteiinterne SPD-Konkurrenz. Der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Stuttgarter Gemeinderat, Martin Körner, hat angekündigt, dass er ebenfalls für das Amt kandidieren will.

Die SPD-Kreiskonferenz entscheidet am 3. Februar, ob sie Körner oder dem Tengener Bürgermeister Schreier die Unterstützung schenkt. Schreier hat jedoch denkbar schlechte Karten, weil der Stuttgarter SPD-Kreisvorstand sich bereits klar gegen seine Kandidatur positioniert hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Ein gesondertes Statement zu diesen neuen, aber absehbaren Entwicklungen wollte Schreier auf SÜDKURIER-Nachfrage nicht abgeben und verwies auf seine Erklärung vom Beginn der Woche: Er werde sich in Kürze zu seiner Kandidatur erklären.

Das könnte Sie auch interessieren

In welche Richtung seine Pläne gehen, bleibt damit vorerst offen. Nicht äußern wollte sich Schreier damit auch zu einem möglichen SPD-Parteiauschlussverfahren, dass ihm drohen könnte, wenn er tatsächlich, als Kandidat ohne Parteiunterstützung gegen SPD-Man Körner antreten würden. Damit hatte Schreier öffentlich geliebäugelt.

Nur bis 19. Juli: drei Monate lang alle Artikel in Web und App für nur 14,99 € lesen. Hier gehts direkt zum Angebot.