Die sechsköpfige Jury zur Vorentscheidung des Närrischen Ohrwurms hatte es diesmal nicht einfach. Zwölf Kandidaten galt es auszuwählen, die am Sonntag, 11. Februar, in der Stadthalle in Singen ihre Songs live vor großem Publikum präsentieren werden. Denn nicht nur die Anzahl der Bewerbungen war hoch, sondern auch die Qualität der Songs. Rund 50 Titel waren für den großen närrischen Wettbewerb von SÜDKURIER und Südwestrundfunk eingereicht worden, und die galt es, einmal, zweimal und oft sogar ein drittes Mal in der Jurysitzung zu hören. Erstaunlich wenig Wiederholungstäter waren in diesem Jahr dabei, dafür hatten sich viele neue Bands beworben.

 

 

„Die reine Schunkelfasnacht scheint vorbei, denn mitsingen kann man auch bei unserem Heavy-Metal-Song“, sagt Stephan Schmutz vom SWR. Die Bandbreite der Musikrichtungen für die Fasnacht ist größer geworden. „Von Oberkrainer über Gesang mit Gitarrenbegleitung bis hin zu Hardrock haben wir alles dabei“, so Ingo Jaeger vom SWR mit Blick auf die Live-Übertragung aus der Singener Stadthalle. „Der Spaßfaktor wird dieses Jahr im Finale sehr hoch sein“, verspricht SÜDKURIER-Marketingleiterin Sabine Schilling und freut sich auf viele Besucher aus der Region. Die Interpreten der zwölf gesetzten Fasnachtssongs kommen aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Die Jury Närrischer Ohrwurm 2018 tagte im SÜDKURIER-Medienhaus und wählte zwölf Interpreten aus: Von links Ingo Jaeger (SWR), Stephan Schmutz (SWR), Marion Erös (SWR), Olaf Jahnke (SWR), Simone Ise und Sabine Schilling (SÜDKURIER).
Die Jury Närrischer Ohrwurm 2018 tagte im SÜDKURIER-Medienhaus und wählte zwölf Interpreten aus: Von links Ingo Jaeger (SWR), Stephan Schmutz (SWR), Marion Erös (SWR), Olaf Jahnke (SWR), Simone Ise und Sabine Schilling (SÜDKURIER). | Bild: Wiebke Wetschera

Aus der SÜDKURIER-Region sind das die Meckis aus Konstanz und die Peng Gang aus dem Landkreis Waldshut.Auch im elften Jahr des Närrischen Ohrwurms hatten nur die Songs eine Chance ins Finale zu kommen, die selbst geschrieben und nicht nachgespielt sind sowie live vorgetragen, ohne zugespielte Playback-Aufzeichnungen auskommen. Wichtiges Kriterium für die Jury war auch, ob der Song das Publikum einer ganzen Halle auf Touren bringen kann. „Wenn ich mir anschaue, dass es nach elf Jahren und geschätzten 600 Bewerbungen immer noch Neuentdeckungen gibt, ist es mir um die Zukunft der Fasnachtsmusik nicht bange“, zieht SWR Redakteur Olaf Jahnke eine Bilanz.

Am Sonntag, 11. Februar, entscheiden die Fernsehzuschauer im Laufe der zweistündigen Live-Übertragung aus der Singener Stadthalle via Telefon über den Sieger des Närrischen Ohrwurms 2018. Moderiert wird die Sendung von Sonja Faber-Schrecklein. In der Promi-Jury auf der Bühne sitzen die Schauspielerin Ursula Cantieni, der Entertainer Hansy Vogt und die Sängerin Alexandra Hofmann.

 

Ohrwurm-Finalisten 2018

  • Zwölf Gruppen und Sänger haben es ins Finale des Närrischen Ohrwurms am Sonntag, 11. Februar, geschafft: Barbed Wire (Tauberbischofsheim), Blamasch (Leipheim/Günzburg), Die Jauchzaaa (Stuttgart), Die Meckis (Konstanz), Green Fiess (Saarbrücken), Harald
    Walz (Odenwald), Jürgen Finkenauer (Mainz), Karobuben (Köln), Peng Gang (Lauchringen/Waldshut), Peter Fidel und Lena (Burladingen/Zollernalbkreis), Se Bummtschacks (Ober-Olm/Mainz-Bingen) und Zucker für die Ohren (Wiessach im Tal/Rems-Murr-Kreis).
  • Das Ohrwurm-Finale findet am Sonntag, 11. Februar, von 16 bis 18 Uhr in der Stadthalle in Singen statt. Die Veranstaltung wird live vom SWR-Fernsehen übertragen. Der Eintritt in den großen Saal (Stehplätze) ist frei, Sitzplatzkarten gibt es für 5 Euro beim SÜDKURIER und in der Tourist Information Singen.