Nach einem Erlass von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Bundespolizei Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich und zur Schweiz intensiviert. 

Personen, bei denen im Rahmen der Fahndungsüberprüfung eine Wiedereinreisesperre für Deutschland festgestellt werde, sollen künftig zurückgewiesen werden, teilte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Konstanz am Freitag mit. Das gelte ungeachtet eines etwaigen neuen Schutzersuchens.

Der Schwerpunkt der geplanten Kontrollen soll nach Angaben des Sprechers künftig öfter unmittelbar an der Binnengrenze liegen. Die Beamten wollen dabei besonders die zur illegalen Migration häufig genutzten Verkehrswege in den Blick nehmen. Die Gemeinsame Operative Dienstgruppe (GOD) Bodensee, zu der deutsche Bundespolizisten und Mitarbeiter der Eidgenössischen Zollverwaltung gehören, kontrolliere gemeinsam auf beiden Seiten der Grenze. (dpa)