Für die Narren im Südwesten hat mit dem Dreikönigstag wieder die schönste Zeit im Jahr begonnen: Am Montag starteten die Zünfte an vielen Orten mit dem traditionellen „Einschnellen“ in die Fastnacht. Ein Blick in die Region.

Schwarzwald

In Villingen starteten die Ratsherren der Zunft am Villinger Riettor, um den Narro am Brunnen an der Oberen Straße mit dem Schmuckbogen zu bekränzen.

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Auch in Obereschach läutete die Gayser-Gilde mit dem traditionellen Häs-TÜV die närrische Saison ein.

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In Schönwald wurde die Fasnet bereits am 5. Januar begrüßt. Mit dem vorzeitigen Auftakt hofften die Narren darauf, ausgiebiger feiern zu können.

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Bodensee

Auch in Markdorf erwachten die Narren aus ihrem Schlaf: Beim Narrenweckruf vor dem Rathaus erleuchteten kleine Feuer die Bühne. Ein besonderes Spektakel: der schaurig-schöne Kaujohletanz.

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Die Überlinger Fasnet startete am Dreikönigstag traditionell mit dem Einschnellen. Vor einer großen Zuschauerkulisse versammelten sich zahlreiche Aktive und Anhänger der Hänselezunft, um pünktlich um 12 Uhr mit ihren Karbatschen und lautem Knall die Herrschaft der Narren anzukündigen.

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Auch in Stetten, in Immenstaad und in Bermatingen wurde die Fasnet mit Karbatschen-Knallen eingeläutet.

In der Altstadt von Konstanz riefen die Narren die Fasnacht aus, und im Uniwald lauerten Schneeschreck und Wollmatinger Riedhexen ihren Gästen auf. Der Fasnachtsausrufer erhob das Wort Klimanotstand zum Unwort des Jahres.

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In Radolfzell wurden beim Frühschoppen der Narrizella Nettigkeiten unter Männern verteilt, und in Moos eröffneten zehn Höri-Narrenzünfte die Fasnetsaison.

Ernst wurde es am Dreikönigstag in Stockach. Dort wurde am Abend verkündet, welcher Politiker sich in diesem Jahr vor dem traditionellen Narrengericht verantworten muss. Es ist Cem Özdemir. Mit ihm werde „ein scheinbar allseits beliebter, tatsächlich jedoch hochumstrittener Politiker vorgeladen, der sich mit seiner gefürchteten und manchmal nervigen, gar herabwürdigenden Schwertgosch immer wieder und im wahrsten Sinne um Kopf und Kragen redet“, hieß es zur Begründung.

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Hochrhein

Auch am Hochrhein wurde die fünfte Jahreszeit eingeläutet. In Rheinfelden machten die Dinkelberg-Schraten mit Bürsten und jeder Menge Wasser den Narrenbrunnen sauber und staubten ihre eigenen Masken ab.

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Die Narrenzunft aus Häusern wird 60 Jahre alt und blickt bereits voraus: Am 25. Januar soll es ein großes Narrendorf geben. Höhepunkt wird ein Nachtumzug.

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Am 20. Februar beginnt im Südwesten die heiße Phase der Fastnacht. Dann haben für wenige Tage die Narren das Sagen – bis am darauffolgenden Aschermittwoch Schluss mit lustig ist. Der Termin dafür richtet sich nach Ostern und ändert sich damit jedes Jahr.