Der Tod des Feldberger Bürgermeisters Stefan Wirbser vor sechs Wochen hatte die Gemeinde Feldberg mit ihren 2000 Einwohnern und den Skiverband Schwarzwald (SVS) in Schockstarre versetzt. Allmählich beginnt man sich daraus zu lösen. Während die deutschlandweit bekannte Gemeinde noch bis zu den Neuwahlen Anfang 2019 von dem Team um Bürgermeister-Stellvertreter Frank Link und seiner Ratskollegin und zweiten Stellvertreterin Elisabeth Klein verwaltet wird, stellt auch der bedeutende Skiverband die Weichen für den Übergang.

Stefan Wirbser, Bürgermeister der Gemeinde Feldberg und Präsident des SVS beim Verbandstag Skiverband Schwarzwald e.V. (SVS) im Businesspark KN. Bild: Joachim Hahne
Stefan Wirbser wurde 53 Jahre. | Bild: Hahne, Joachim

Hier war Wirbser seit Oktober 2003 Präsident und hinterließ Spuren. Nach interner Abstimmung des Präsidiums fungiert damit der Vizepräsident Finanzen, Manfred Kuner (Triberg) interimsmäßig als Sprecher des Skiverbandes. „Es ist nicht einfach die Lücke zu schließen, Stefan Wirbser mit seinen vielen Kontakten und Ämtern ist so nicht ersetzbar“, erklärte der ehemalige alpine Rennläufer weiter.

Damit können nun alle anderen Vizepräsidenten die Arbeit in ihren Ressorts fortsetzen. Der 65-jährige Vorstandsvorsitzende der Volksbank Mittlerer Schwarzwald wird dem SVS-Präsidium bis zum Herbst 2019 zunächst als Sprecher fungieren und dann für eine Präsidentschaft beim Verbandstag im Oktober 2019“ kandidieren. "Bis dahin haben wir auch die Möglichkeit, geeignete Kandidaten von außen entsprechend zu prüfen“, ergänzte Kuner gegenüber den Medienvertretern bei einer Pressekonferenz in Hinterzarten.

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Ob Kirche, Sport oder sonstige Einrichtungen. Fast täglich gibt es in den Medien Berichte über „sexualisierte Gewalt“ bei Kindern und Jugendlichen. Und so kommt auch dem 63 000 Mitglieder zählenden Fachverband in Südbaden einem neuen Kinder- und Jugendschutzkonzept ein Modellcharakter zu. Es werde damit versucht, präventiv tätig zu sein und mögliche Täter abzuschrecken, heißt es beim Vorstand. „Wir haben dieses Schutzkonzept als zentrale Verhaltensregel für alle Ausbilder und Trainer entwickelt, die im Auftrag des Verbandes Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben“, erläuterte der Vizepräsident und Projektleiter Breitensport, Helmut Bähr (Wutöschingen). Mit der Präsentation des Schweizer Versicherers „Helvetia“ als neuen Sponsor blicken die Verantwortlichen zudem gut aufgestellt in die nahe Zukunft.