Das sagten Politiker nach dem Handgranatenfund

Ministerpräsident Winfried Kretschmann:
"Also das ist wirklich unfassbar, dass jetzt schon mit Handgranaten - quasi mit militärischen Waffen - auf Asylsuchende losgegangen wird."

Wirtschaftsminister Nils Schmid:
"Man kann nur hoffen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen." Tatsache sei, so Schmid, dass es in Deutschland so viele Anschläge auf Flüchtlingsheime gegeben habe wie lange nicht mehr.

Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU:
"Das ist ein Anschlag gegen die Menschlichkeit."

Heiko Mass, Bundesjustizminister:
"Wir müssen alles tun, damit fremdenfeindliche Übergriffe noch rascher aufgeklärt und konsequenter geahndet werden."
Hier der Facebook-Post von Maas vom 29. Januar

Der Vorstand des DGB Kreisverbandes Schwarzwald-Baar, wörtlich DGB-Sekretärin Anja Lüders:
"Eine Handgranate zu werfen bedeutet Tod, Verletzung und Verstümmelung über Mitmenschen zu bringen. Mitmenschen, die gerade erst Gewalt und Verachtung entkommen sind und sich zumindest mal in Sicherheit wähnen. (...) Wir werden verstärkt gegen jegliche Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vorgehen und uns für eine humane und solidarische Gesellschaft einsetzen."

Das Offene Antifaschistische Treffen Villingen-Schwenningen veranstaltete eine Kundgebung auf dem Marktplatz, dem Aufruf folgten etwa 300 Menschen. „Wir haben eine ganz neue Dimension von rechtsradikaler Gewalt“, sagte auf dieser Veranstaltung Marvin Wiegand, Landtagskandidat der Linken.