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Das waren die Entwicklungen am Samstag, 14. März:

21:33 Uhr: Regierung stellt Spanien fast vollständig unter Quarantäne

Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stellt die Regierung in Spanien das Land fast vollständig unter Quarantäne. Nur Wege zur Arbeit und für wirklich notwendige Besorgungen sind den Bürgern noch erlaubt, wie Regierungschef Pedro Sánchez am Samstagabend mitteilte.

20:07 Uhr: Frankreich schließt wegen Coronavirus Restaurants und Läden

Frankreich schließt im Kampf gegen das Coronavirus alle Restaurants, Läden und Bars. Apotheken und Lebensmittelgeschäfte oder Banken sollen aber geöffnet bleiben, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Samstagabend an. Allerdings sollen ab Mitternacht alle nicht für das Leben notwendigen öffentlichen Einrichtungen schließen.

19:11 Uhr: Deutsche Zollämter zur Schweizer Grenze wohl geschlossen

Laut Schweizer Medienberichten haben die deutschen Zollämter zur Schweizer Grenze ihre Büros geschlossen. Ein Stempeln der Ausfuhrscheine wäre dort somit nicht mehr möglich.

18:10 Uhr: So funktioniert die Notbetreuung an Häfler Kitas und Schulen

Nachdem die Landesregierung am Freitag beschlossen hat, dass ab Dienstag, 17. März, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien geschlossen werden, wird nun eine Notbetreuung eingerichtet. Wie die Stadt Friedrichshafen mitteilt, wird die an allen Häfler Kitas und Schulen eingerichtet.

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17:40 Uhr: Nach neuen Fällen gibt es mittlerweile 31 Corona-Infektionen im Bodenseekreis

Bis zum Samstagnachmittag sind bisher im Bodenseekreis insgesamt 31 Corona-Infektionen labordiagnostisch bestätigt worden. Seit Freitag ist das ein Anstieg um 13 Fälle. 

16:55 Uhr: Fünf weitere Infizierte im Kreis Konstanz

Bei fünf weiteren Personen aus dem Landkreis Konstanz wurde eine Coronavireninfektion labordiagnostisch festgestellt. Zwei betroffene Personen stammen aus Radolfzell, zwei aus Konstanz und eine aus Moos.

16:13 Uhr: Europa-Park schließt Wasserwelt Rulantica

Der Europa-Park hat sich nach eigenen Angaben und in Absprache mit den zuständigen Behörden dazu entschlossen die Wasserwelt Rulantica ab dem 16.03. zu schließen.

 

13:51 Uhr: Zahl der Coronavirus-Infektionen in Bayern auf 681 gestiegen

In Bayern steigt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter. Bislang sind im Freistaat 681 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Samstag mitteilte (Stand 13.00 Uhr). Das sind 123 Fälle mehr als am Vortag.

Mit 364 gibt es die meisten registrierten Infektionen in Oberbayern, davon in München 178 Fälle, in Freising 51 Fälle und in Starnberg 34 Fälle.

Zur Eindämmung des Coronavirus liegt das öffentliche Leben im Freistaat weitgehend lahm. Publikumsträchtige Veranstaltungen wurden abgesagt. Ab Montag bleiben bis 19. April landesweit alle Schulen, Kindertagesstätten und Krippen geschlossen. Zudem traten am Samstag von der Staatsregierung verhängte, weitreichende Auflagen für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen in Kraft.

 

13:33 Uhr: Weitere Einrichtungen schließen – die Stadt Friedrichshafen verbietet Veranstaltungen ab 100 Teilnehmern

 

Ab Dienstag werden weitere Einrichtungen zur Eindämmung des Coronavirus in der Stadt geschlossen. Wie die Stadtverwaltung am Samstagmittag mitteilt, werden wie auch die Schulen und Kindergärten ab Dienstag zahlreiche städtische Einrichtungen vorübergehend geschlossen. Dazu zählen das Jugendzentrum Molke, das Spielehaus, die Musikschule, die Volkshochschule, das Schulmuseum sowie alle Sporthallen und das Sportbad.

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12:47 Uhr: Blick ins Ausland: Iran meldet 97 neue Todesfälle durch Coronavirus

Im Iran ist die Zahl der Toten durch das Coronavirus nach Behördenangaben um 97 auf insgesamt 611 angestiegen. Auch die Zahl der mit dem Virus infizierten Menschen sei binnen 24 Stunden um 1365 auf nunmehr 12.729 gestiegen, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Kianusch Dschahanpur, am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz mit. 4300 Menschen, bei denen das Virus festgestellt worden sei, hätten sich inzwischen von der Krankheit erholt.

Den Angaben zufolge ist die Provinz Teheran mit 347 neuen Fällen am stärksten betroffen, gefolgt von Isfahan mit 155 und der nördlichen Region Albors mit 134 Fällen. Trotz der Anstrengungen des Iran zur Eindämmung des Virus sei weiter mit steigenden Fallzahlen zu rechnen, sagte der Sprecher. Der Iran ist nach China eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder.

London will Massen-Events verbieten - WHO mahnt Taten an

Die britische Regierung wird angesichts der Covid-19-Pandemie voraussichtlich in den nächsten Tagen ein Verbot für Großveranstaltungen aussprechen. Entsprechende Informationen aus Regierungskreisen liegen der Deutschen Presse-Agentur und britischen Medien vor. Premierminister Boris Johnson war zuvor kritisiert worden, zu langsam auf den Erreger Sars-CoV-2 zu reagieren. Bislang sind nur einzelne Großveranstaltungen wie der London-Marathon verschoben oder abgesagt worden. Britischen Medien zufolge sollen nun alle Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern untersagt werden.

Regierungsberater aus dem Gesundheitsbereich hatten die bislang zurückhaltenden Maßnahmen in Großbritannien unter anderem damit begründet, dass eine „Herdenimmunität“ gegen das Virus aufgebaut werden müsse. Erst bei einem gewissen Durchseuchungsgrad in der Bevölkerung könne kollektiver Schutz erzielt werden, so die Experten.

Diesen Ansatz stellte die Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Harris, am Samstag infrage. Man wisse noch zu wenig über das Virus. „Es ist noch nicht lange genug in unserer Bevölkerung, um zu wissen, was es immunologisch macht“, sagte die Sprecherin dem Nachrichtensender BBC. „Wir können über Theorien reden, aber im Moment stehen wir wirklich vor einer Situation, in der wir uns mit Taten beschäftigen müssen.“

10.00 Uhr: Wirtschaftsministerium sagt Unterstützung für Grenzregion zu 

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt möglicherweise auch Grenzgänger in die Schweiz oder nach Österreich vor besondere Herausforderungen. Am Freitagabend hatte Gesundheitsminister Jens Spahn im Kurznachrichtendienst Twitter wegen der Corona-Epidemie alle kürzlich aus Italien, Österreich oder der Schweiz Zurückgekehrten aufgefordert, sich selbst in Quarantäne zu begeben. Das hatte zu vielen Nachfragen, insbesondere mit Blick auf Grenzgänger geführt. 

Für Menschen, die täglich der Arbeit wegen die Grenze passieren, ergänzte Spahn am Samstagvormittag: Wer zur Arbeit über die Grenze pendeln müsse, könne durch einfache und bekannte Verhaltensweisen das Risiko reduzieren. Man müsse sich im Alltag so verhalten, als wolle man sich vor einer Grippeansteckung schützen. 

Der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Andreas Jung (CDU) und der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Waldshut, Felix Schreiner (CDU), erklärten zu den Ausführungen des Gesundheitsministers, auch hier gelte der Grundsatz, dass auf alles verzichtet werden sollte, was nicht unbedingt notwendig ist - im konkreten Fall also besonders Urlaube in stark betroffenen Gebieten.

Wie Jung und Schreiner weiter mitteilten, habe Wirtschaftsminister Peter Altmaier in einem Gespräch Unterstützung für die besondere Situation der Grenzregionen zugesagt. Aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung der Region mit der Schweiz sei eine sehr enge Beobachtung aller Konsequenzen notwendig. Es könnten sich aufgrund der Grenzsituation besondere Fragen für Arbeitnehmer und Unternehmen stellen.

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08:00 Uhr: Krankenhäuser im Kreis Lörrach und in Friedrichshafen für Besucher geschlossen

Zum Schutz gegen das Coronavirus schließen die Kliniken des Landkreises Lörrach ihre vier Krankenhäuser in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim für Besucher. Was das bedeutet und welche Ausnahmen es gibt – hier die sechs wichtigsten Antworten:

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Auch das Klinikum Friedrichshafen darf bis auf Weiteres nicht von Besuchern betreten werden. 

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07:00 Uhr: Landkreis Tuttlingen meldet drei Corona-Fälle

Das Landratsamt Tuttlingen teilt hat seit Freitag die ersten drei bestätigten Coronavirus-Infektionen. Alle drei Fälle konnten laut Landratsamt bereits durch Labornachweise Tuttlingen als gesichert bestätigt werden.

Die erkrankten Personen wohnen in Tuttlingen und Spaichingen. Zwei von ihnen haben sich möglicherweise beim Skifahren in Südtirol und in Österreich infiziert. Die dritte Person hat sich möglicherweise während bei einem Kongress in Österreich angesteckt.

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Das waren die Entwicklungen vom Freitag, 13. März: 

22:47 Uhr: Was eine Familie aus dem Kreis Waldshut nach dem Skiurlaub in Südtirol erlebt hat

Ein Vater aus Eggingen will seinen Sohn auf das Coronavirus testen lassen und erlebt eine Odyssee. Das Gesundheitsamt Waldshut zeigt Verständnis und verweist auf 450 tägliche Anrufe. Die ganze Geschichte:

20:50 Uhr: Spahn: Italien-Rückkehrer sollen auch ohne Symptome zuhause bleiben

Das Bundesgesundheitsministerium hat wegen der Corona-Epidemie alle kürzlich aus Italien, Österreich oder der Schweiz Zurückgekehrten aufgefordert, sich selbst in Quarantäne zu begeben. „Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause“, schrieben Minister Jens Spahn und seine Ministerium am Freitagabend jeweils im Kurznachrichtendienst Twitter. Dies gelte „unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht“.

20:38 Uhr: Trump ruft wegen Coronavirus nationalen Notstand aus

Im Kampf gegen das Coronavirus hat US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand ausgerufen. Damit könnten bis zu 50 Milliarden Dollar gegen die Epidemie mobilisiert werden, sagte Trump am Freitag bei einer Ansprache im Garten des Weißen Hauses. Die Verkündung des nationalen Notstandes war angesichts des sich auch in den USA ausbreitenden Virus erwartet worden.

Einen landesweiten Ausnahmezustand wie in manchen anderen Staaten, bei denen in einem solchen Fall Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, bedeutet ein nationaler Notstand in den USA nicht.

20:10 Uhr: Wie der Coronavirus die Stadt Konstanz lahmlegt

Nun ist es soweit: Das öffentliche Leben wird lahmgelegt, Prüfungen fallen aus, das Schwimmbad ist dicht. Die Stadt empfiehlt eine Vorratshaltung von Lebensmitteln und appelliert an die Solidarität jedes Einwohners. Mehr Infos unter folgendem Link:

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20:00 Uhr: Polen schließt in Corona-Krise seine Grenzen für Ausländer

Polen schließt in der Corona-Krise seine Grenzen für Deutsche und alle anderen Ausländer. Dies teilte der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitagabend auf einer Pressekonferenz in Warschau mit.

19:31 Uhr: Dänemark schließt in Corona-Krise seine Grenzen

Dänemark schließt in der Corona-Krise bis auf Weiteres seine Grenzen. Die Maßnahme gelte ab dem morgigen Samstag um 12.00 Uhr, teilte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitagabend auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen mit. Damit solle einer weiteren Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 entgegengewirkt werden. In Dänemark sind bislang 801 Infektionen mit dem Erreger nachgewiesen worden.

Es werde weiter möglich sein, Lebensmittel, Medikamente und andere notwendige Waren nach Dänemark zu bringen, versicherte Frederiksen. Dänen könnten jederzeit in ihr Heimatland zurückkehren. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Grund für eine Einreise kämen dann nicht ins Land. Die Grenzkontrollen sollen bis einschließlich Ostern, also bis zum 13. April, gelten.

19:00 Uhr: Kreuzfahrtunternehmen Costa stellt alle Fahrten weltweit bis 3. April ein

Das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa setzt wegen der Corona-Krise alle seine Kreuzfahrten weltweit bis zum 3. April aus. Damit wolle Costa die Gesundheit der Passagiere und der Mitarbeiter schützen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es hatte am Dienstag bereits die Kreuzfahrten im Mittelmeer gestoppt. Costa besitzt elf Kreuzfahrtschiffe. 

Die Schiffe, die derzeit noch unterwegs sind, würden nun einen Hafen anlaufen, um die Passagiere an Land zu lassen, teilte das Unternehmen weiter mit. Vor der Insel Martinique in der Karibik liegt derzeit die "Costa Magica" fest, nachdem ein Passagier und ein Crewmitglied positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden waren. Die übrigen Menschen auf dem Schiff wurden unter Quarantäne gestellt. 

18:10 Uhr: RKI: Langfristig mehr als 50 Millionen Corona-Infektionen möglich

In Deutschland könnten sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus infizieren. Das entspricht bei gut 83 Millionen Einwohnern etwa 50 bis 58 Millionen Menschen. Diese Schätzung beruhe auf Modellrechnungen, erläuterte RKI-Präsident Lothar Wieler. Kalkuliert werde das unter anderem mit dem Wissen, dass hier ein bisher unbekanntes Virus durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und eine Pandemie auslöst. Zuvor hatten auch andere Experten diesen Wert genannt.

17:34 Uhr: Drei weitere Corona-Fälle in Donaueschingen

Im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden am heutigen Freitag drei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Somit liegen im Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt sieben bestätigte Fälle vor.

16:45 Uhr: Dritter Todesfall durch Coronavirus in Baden-Württemberg

Der Landkreis Göppingen hat dem Gesundheitsministerium am Freitag einen weiteren COVID-19-Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf drei (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen).

Am Freitagnachmittag stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Land innerhalb eines Tages um 115 auf 569 Fälle. Von den 569 Fällen sind 314 männlich (55%). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen handelt es sich fast ausschließlich um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten.

Das Landesgesundheitsamt meldet aktuell acht mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden.

16:25 Uhr: Was sich für Fahrgäste im Bereich des Bodo-Verkehrsverbund ändert

Ab sofort geht es für Fahrgäste nur noch durch die hinteren Bustüren rein und raus und die Fahrer verkaufen auch keine Fahrscheine mehr. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus gibt es im Bereich des Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbunds (bodo) ab Montag zudem Fahrplan-Einschränkungen. Mehr Infos unter:

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16:20 Uhr: Fußball-Bundesliga stellt Spielbetrieb vorerst ein

Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag werde verlegt, teilte die DFL am Freitag mit.

15:50 Uhr: Drastische neue Maßnahmen in der Schweiz - Grenzkontrollen

Die Schweiz führt an ihren Grenzen - auch zu Deutschland - wieder Kontrollen ein. Dies gehört zu einem Paket drastischer neuer Maßnahmen, die die Regierung am Freitag wegen der Coronavirus-Pandemie verkündete. Aus Italien können nur noch Schweizer und Personen mit Aufenthaltserlaubnis oder solche, die in der Schweiz arbeiten.

Versammlungen von mehr als 100 Personen werden verboten, in Clubs und Restaurants dürfen sich nur noch 50 Personen gleichzeitig aufhalten. Sie bewilligte gleichzeitig zehn Milliarden Franken (9,45 Mrd Euro) zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen. Auch Sport- und Kulturinstitutionen sollen unterstützt werden.

14:50 Uhr: Erste positive Corona-Testergebnisse im Landkreis Tuttlingen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Tuttlingen teilt mit, dass dem Landkreis seit Freitagmittag drei positive Testergebnisse vorliegen. Diese ziehen weitere Bestätigungstests, durchgeführt von den Laboren, nach sich, bevor Fälle als bestätigt bekannt gegeben werden können. Die Ergebnisse der Bestätigungstest liegen bislang noch nicht vor, werden aber gegen Abend erwartet. Die bisher im ersten Verfahren positiv getesteten Personen wurden unter häusliche Quarantäne gestellt, sie weisen bisher nur leichte grippeähnliche Symptome auf.

14:10 Uhr: Baden-Württemberg schließt alle Schulen bis Ostern

Wegen der Coronavirus-Pandemie schließt Baden-Württemberg von Dienstag an alle Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart mit. 

Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden außerdem untersagt. 

13:00 Uhr: Zweiter Todesfall durch Coronavirus in Baden-Württemberg

Am gestrigen Donnerstag ist ein 80-jähriger Mann aus Kirchheim in einer Klinik verstorben, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dies teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall in Baden-Württemberg, der im Zusammenhang mit Corona steht.

12:05 Uhr: Medizin-Campus Bodensee erlässt generelles Besuchsverbot

Der Klinikverbund Medizin-Campus Bodensee verschärft die Besuchsregelungen für das Klinikum Friedrichshafen, das Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten und die Klinik Tettnang. Planbare Aufnahmen, Operationen und Eingriffe außerdem auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Mehr Infos gibt es unter folgendem Link:

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11:50 Uhr: Bahn stellt Fernverkehr nach Italien wegen Coronavirus ein

Das Coronavirus sorgt im deutschen Südwesten für Zugausfälle. Betroffen ist der internationale Bahnverkehr nach Italien, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit. Die regelmäßig fahrenden EuroCity-Express-Züge (ECE) von Frankfurt am Main durch Baden-Württemberg über Offenburg und Freiburg nach Basel und Mailand fallen von sofort an aus. Direktverbindungen nach Italien seien nun nicht mehr möglich. Die Bahn reagiere damit auf entsprechende Anordnungen der Behörden. Diese gelten voraussichtlich bis zum 3. April. Italien ist Coronavirus-Risikogebiet.

11:27 Uhr: Bahn ermöglicht Umtausch von Sparpreis-Tickets

Bahnreisende können ab der kommenden Woche nach den Worten von Bahnchef Richard Lutz Spartickets in Gutscheine umtauschen, um die Absage von Reisen in der Coronavirus-Krise zu erleichtern. Das gelte zunächst für Reisen bis Ende April, sagte Lutz am Freitag in Berlin im Bundesverkehrsministerium. Normalerweise sind Sparpreise zwar günstiger als flexible Tickets, können aber nicht ohne Weiteres umgetauscht oder zurückgegeben werden. Es sei wichtig damit ein Zeichen zur Beruhigung zu senden, sagte Lutz. Die Bahn werde den Betrieb möglichst aufrecht erhalten. „Wir schränken von unserer Seite aus den Betrieb nicht ein“, sagte er. Mobilität solle erhalten bleiben.

11:23 Uhr: Annahmestellen der Finanzämter schließen wegen Coronavirus

Wegen des Coronavirus schließen vorsichtshalber die zentralen Informations- und Annahmestellen der Finanzämter für Besucher. Dies gelte bis auf Weiteres, teilte die Oberfinanzdirektion in Karlsruhe am Freitag mit. Bürger hätten aber die Möglichkeit, in dringenden Fällen bei ihrem Finanzamt einen Besprechungstermin telefonisch zu vereinbaren. Außerdem könnten sie sich über das auf der Homepage ihres Finanzamts eingestellte Kontaktformular an ihr örtliches Finanzamt wenden.

11:18 Uhr: FDP sagt wegen Corona-Epidemie Bundesparteitag ab

Wegen der sich ausbreitenden Corona-Epidemie hat die FDP ihren Bundesparteitag Mitte Mai abgesagt. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen werde dieser bis auf weiteres verschoben, teilte die Partei am Freitag in Berlin mit.

11:14 Uhr: Altmaier: Notfalls wichtige Firmen verstaatlichen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schließt in der Coronavirus-Krise die vorübergehende Beteiligung des Staates an strategisch wichtigen Unternehmen nicht aus. Er habe in seiner Industriestrategie diese Möglichkeit bereits genannt, etwa wenn es um Firmen aus hochsensiblen Bereichen gehe, sagte der CDU-Politiker.

11:10 Uhr: UEFA stoppt Spielbetrieb im Fußball-Europapokal

Die Europäische Fußball-Union hat den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Coronavirus-Krise vorerst ausgesetzt. Das teilte die UEFA am Freitag mit.

10:35 Uhr: Fußball-Bundesliga will Spielbetrieb nächste Woche unterbrechen

Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende solle aber so weit möglich weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL am Freitag mit.

10:11 Uhr: Kein Amateurfußball in Deutschland am Wochenende

Wegen des Corona-Virus wird es zunächst keinen Amateurfußball in Deutschland geben. Die Landesverbände einigen sich auf einen vorübergehenden Stopp des Spielbetriebs. Der Südbadische Verband berät im Moment über die Umsetzung in den Bezirken.

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09:52 Uhr: Erzieherin hat Corona: Kindergarten in Stetten a.k.M. schließt

Eine Erzieherin des evangelischen Kindergartens in Stetten wurde positiv auf das Corona Virus getestet. Die Erzieherin hat am Montag noch gearbeitet und ging am Dienstag gegen Mittag als erste Symptome auftraten sofort nach Hause. Der Kindergarten hat ein offenes Konzept, das heißt die Kinder sind nicht in Gruppen getrennt. Da eine Einschränkungen auf Gruppen nicht möglich ist, muss der gesamte Kindergarten nun für 14 Tage geschlossen bleiben, wie der Landkreis Sigmaringen jetzt bekannt gab. Es kann nicht nachvollzogen werden, mit welchen Kindern die erkrankte Erzieherin in näherem Kontakt war. Daher müssen alle Kinder und Mitarbeiterin nun 14 Tage zu Hause bleiben. Sie werden getestet, sobald sie Symptome zeigen.

09:42 Uhr: Auswirkungen des Corona-Virus auf die Zollbehörden

Wie sieht die Lage an der Grenze aus? Für Zöllner gelten zwar keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen, aber die Verwaltung tut alles Machbare zum Schutz der Mitarbeiter. Dabei ist es neben dem direkten Kontakt zu Personen auch eine befürchtete Virusübertragung über Oberflächen, die am Zoll Sorgen macht.

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09:17 Uhr: Bayern schließt ab Montag alle Schulen

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas - bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. „Da es keine Medikamente gibt, sind wir darauf angewiesen, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung zu verlangsamen“, sagte Söder.

Wegen der Ausbreitung des Virus waren am Donnerstag mehr als 100 Schulen in Bayern vollständig geschlossen. Davon betroffen waren fast alle Schularten, wie es auf einer Homepage des Kultusministeriums hieß. Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6000 Schulen. Am Donnerstag war zudem der erste Todesfall in Bayern wegen des Virus bekanntgeworden, in Würzburg starb ein über 80-Jähriger.

07:51 Uhr: Friedrichshafen schließt vorsorglich zwei Kindergärten und eine Grundschule

Die Don-Bosco-Schule und die beiden Kindergärten in Ettenkirch (Friedrichshafen) werden geschlossen. Das hat die Friedrichshafener Stadtverwaltung am Freitagmorgen mitgeteilt. Es handle sich um eine vorsorgliche Sofortmaßnahme. Hintergrund sei, dass ein Elternteil eines Kindes positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Schule und Kindergärten haben alle Maßnahmen getroffen, damit ab heute kein Schul- bzw. Kindergartenbetrieb in Ettenkirch stattfindet", heißt es weiter. Die Eltern werden informiert.

07:46 Uhr: Bayern schließt wohl alle Schulen wegen Coronavirus-Krise

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr.

07:35 Uhr: Tirol und Salzburg schließen alle Skigebiete wegen Corona-Krise

Tirol und Salzburg schließen wegen der Corona-Epidemie vorzeitig alle Seilbahnen und beenden die Wintersaison vorzeitig. Das teilten die Landesregierungen der beiden österreichischen Bundesländer mit. Grund seien die Versuche des Alpenlandes, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Seilbahnen seien nur noch bis einschließlich Sonntag geöffnet, die Hotels und andere Beherbungsbetriebe bis einschließlich Montag.

07:07 Uhr: Saarland plant Schließung aller Schulen und Kitas ab kommender Woche

Das Saarland plant wegen des Coronavirus die Schließung aller Schulen und Kindertagesstätten ab der kommenden Woche. Schulen und Kitas sollten bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben, erklärte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstagabend. Eine Notversorgung der Betreuung für Familien solle aber sichergestellt werden.

Das waren die Entwicklungen am Donnerstag, 12. März:

21:06 Uhr: Merkel: Nicht nötige Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern absagen

Im Kampf gegen das Coronavirus dringen Bund und Länder darauf, auch „nicht notwendige“ Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern abzusagen. „Das ist ein Aufruf an alle“, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstagabend in Berlin.

Merkel (CDU) hat des Weiteren weitere „umfassende“ Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise angekündigt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) würden dazu am Freitag Maßnahmen vorlegen, sagte Merkel am Donnerstagabend nach Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin. Sie verwies darauf, dass die Bundesregierung bereits Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld auf den Weg gebracht habe.

Darüber hinaus hat Kanzlerin Merkel die Bevölkerung aufgefordert, wo immer möglich, auf Sozialkontakte zu verzichten.

21:05 Uhr: Tirol schließt alle Skigebiete wegen Corona-Krise

Tirol schließt wegen der Corona-Epidemie vorzeitig alle Seilbahnen und beendet die Wintersaison vorzeitig. Das teilte die Tiroler Landesregierung in Innsbruck mit. Grund seien die Versuche Österreichs, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Seilbahnen seien nur noch bis einschließlich Sonntag geöffnet, die Hotels und andere Beherbungsbetriebe bis einschließlich Montag. Der Montag sei gewählt worden, damit eine „geordnete Rückreise der Gäste“ aus den Skigebieten erfolgen könne.

20:20 Uhr: Frankreich schließt wegen Coronavirus alle Schulen im Land

Wegen der Coronavirus-Krise bleiben in Frankreich alle Schulen geschlossen. „Ab Montag und bis auf Weiteres werden alle Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Universitäten geschlossen“ sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstagabend in einer TV-Ansprache.

Unterdessen führt die deutsche Polizei seit Donnerstagnachmittag schärfere Kontrollen an der Grenze zu Frankreich durch. "Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute den Chef der Bundespolizei gebeten, die Kontrollen überall an den Grenzen noch einmal zu intensivieren", sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, der Nachrichtenagentur AFP. 

Im Saarland hätten die Landesbehörden die Bundespolizei in diesem Zusammenhang gebeten, als Amtshilfe für die Landespolizei stichprobenartig Fieberkontrollen durchzuführen. Daher sei es derzeit durchaus möglich, "an der Grenze zwischen dem Saarland und Frankreich Bundespolizisten mit Fieberthermometern anzutreffen". 

19:08 Uhr: Mehr als 1000 Covid-19-Tote in Italien gemeldet

In Italien ist die Zahl der Toten im Zuge der Coronavirus-Krise auf mehr als 1000 gestiegen. Das teilte der Zivilschutz am Donnerstag in Rom mit. Am Vortag waren es noch 827 Tote. Die Zahl der Infizierten stieg derweil auf mehr als 15 000 - das sind rund 2500 mehr als am Vortag.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Italien seine Sperrmaßnahmen erneut deutlich verschärft. Seit Donnerstagmorgen bleiben die Geschäfte im ganzen Land geschlossen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, so dürfen Lebensmittelläden, Apotheken, Tankstellen und Kioske weiter öffnen. Bars und Restaurants müssen ganz dichtmachen. Schon vorher galten für die Lokale eingeschränkte Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr. Ziel ist es, dass die 60 Millionen Italiener so weit wie möglich zu Hause bleiben, damit die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch möglichst verhindert wird.

18:00 Uhr: Südbadischer Fußballverband berät am Freitag über Fortsetzung des Spielbetriebs

Die Verantwortlichen beraten über das weitere Vorgehen. Bisher sind im Bereich des überregionalen Spielbetriebs drei Spiele abgesagt worden.

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17:00 Uhr: Flächendeckende Schulschließung nicht ausgeschlossen 

Die Kultusminister der Länder schließen angesichts der Coronaviruspandemie auch flächendeckende Schulschließungen nicht aus. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weitreichenden Schließungen komme, sagte die amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), am Donnerstag in Berlin. Ähnlich äußerten sich die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD).

Bislang sind in Deutschland nur einzelne Schulen geschlossen. Das größte Problem bei flächendeckeden Schließungen sei, wie die Betreuung der Kinder und Jugendliche sichergestellt werden könne, sagte Rabe. Dies sei auch notwendig, um nicht einen Zusammenbruch der öffentlichen Daseinsvorsorge in Deutschland zu riskieren.

16:00 Uhr: Corona-Infizierte werden teilweise angefeindet und ausgegrenzt

Im Landkreis Sigmaringen hat sich die Zahl der Corona-Infizierten auf sechs erhöht. Die Betroffenen sind nicht schwer erkrankt, teilt das Landratsamt mit. In beiden Fällen gab es eine Reise nach Italien. Nach Informationen des Gesundheitsamtes wurden Betroffene teilweise angefeindet und ausgegrenzt, nachdem öffentlich gemacht wurde, wo sie wohnen.

15:30 Uhr: Bayern und Baden-Württemberg erwägen pauschale Schulschließungen

In Bayern und Baden-Württemberg könnte es womöglich bald vollständige Schulschließungen geben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin, er habe seine zuständigen Fachminister zur Vorbereitung entsprechender Schritte aufgerufen. Laut Söder werde auch in Baden-Württemberg "sehr, sehr ernsthaft" darüber nachgedacht. Es gibt beim Thema Schulschließungen aber keine einheitliche Haltung der Bundesländer.

14:46 Uhr: Gerüchte im Kreis Waldshut sind falsch

Derzeit ist ein Gerücht im Umlauf, wonach positive Testergebnisse von Deutschen, bei denen die Diagnostik in der Schweiz erfolgt, nicht weitergegeben werden würden. Doch dieses Gerücht ist falsch, denn die Behörden in Deutschland und der Schweiz stehen in engem Austausch.

14:25 Uhr: Neue Fälle in der Region 

Sowohl im Bodenseekreis als auch im Kreis Sigmaringen und im Schwarzwald melden die Behörden neue Corona-Fälle. 

Im Bodenseekreis seien zwei neue Infizierte bestätigt worden, dort seien es mittlerweile zwölf. Außerdem befinden sich 85 Personen in angeordneter häuslicher Quarantäne, so der Sprecher des Landratamtes.

 Auch der Landkreis Sigmaringen meldet zwei neue Fälle. Insgesamt seien es hier nun sechs Corona-Infizierte. 

Donaueschingen hat nun ebenfalls zwei bestätigte Corona-Fälle. Die beiden Donaueschinger sollen sich allerdings bei zwei unterschiedlichen Quellen angesteckt haben. Einer hatte laut dem Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises Kontakt zu einem Infizierten in Mulhouse Elsass, der andere hat sich auf einer Skifreizeit in Österreich infiziert. 

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12:24 Uhr: CDU-Bundesparteitag wird verschoben

Der für den 25. April geplante CDU-Bundesparteitag wird wegen der Corona-Pandemie auf unbekannte Zeit verschoben. CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer teilte am Donnerstag mit, sie werde dem Bundesvorstand die Verschiebung empfehlen, der Parteitag solle erst abgehalten werden, „sobald die epidemische Lage dies gestattet“. Bei dem Treffen soll der neue CDU-Vorsitzende gewählt werden.

12:21 Uhr: Real Madrid setzt Fußballer um Kroos in Quarantäne

Der spanische Club Real Madrid setzt die Spieler seiner Fußball- und Basketball-Profiteams mit dem deutschen Fußball-Nationalspieler Toni Kroos in Quarantäne. Der Notfallplan werde aktiviert, weil ein Basketballer positiv auf das Coronavirus getestet worden sei, teilte der Verein am Mittwoch mit.

12:14 Uhr: Weitere Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis

Im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden heute zwei weitere Coronavirus-Infektionen durch das Labor als gesichert nachgewiesen. Damit liegen im Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt drei Coronavirus-Fälle vor. Alle Details lesen Sie hier:

11:43 Uhr: Erster Todesfall im Südwesten

In Baden-Württemberg ist erstmals ein positiv auf das Coronavirus getesteter Mensch gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Es handle sich um einen 67 Jahre alten Mann. Er soll aus dem Rems-Murr-Kreis stammen. Dort waren vergangene Woche mehrere Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Darunter war auch eine 70-jährige Frau, die nach ihrer Rückkehr aus Frankreich positiv auf das Virus getestet worden war. Die Frau befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung.

Der 67-jährige Ehemann der Erkrankten, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, war vor wenigen Tagen zu Hause verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigten das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreises und das Landesgesundheitsamt am Donnerstag.

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11:09 Uhr: Erster Todesfall in Österreich

In Österreich ist zum ersten Mal ein mit dem Coronavirus Infizierter am Coronavirus gestorben. Wie der medizinische Krisenstab der Stadt Wien mitteilte, handelt es sich bei dem Todesopfer um einen 69 Jahre alten Mann, der aus Italien nach Österreich zurückgekehrt war. Der Mann hatte laut der Mitteilung Vorerkrankungen und starb in der Nacht auf Donnerstag im Krankenhaus.

10:25 Uhr: Fußball-Geisterspiele: Sky überträgt frei empfangbar

Aufgrund der durch den Coronavirus ausgelösten Geisterspiele übertragt Sky an den kommenden beiden Spieltagen die Konferenz der Fußball-Bundesliga sowie die Konferenz der 2. Bundesliga frei empfangbar. „In herausfordernden Zeiten müssen wir alle zusammenstehen. Für uns ist es selbstverständlich, unseren Teil dazu beizutragen, indem wir diese Spiele mit allen teilen, so dass möglichst viele Fußballfans die Bundesliga live erleben können“, sagte Devesh Raj, Vorsitzender der Geschäftsführung des Bezahlsenders, am Donnerstag.

09:15 Uhr: Dax stürzt erstmals seit 2016 unter 10.000 Punkte

Der deutsche Aktienindex Dax ist zum Handelsauftakt am Donnerstag um 5,5 Prozent eingebrochen. Das Börsenbarometer sackte auf 9 864 Punkte - und damit erstmals seit Sommer 2016 wieder unter die Marke von 10.000.

08:23 Uhr: Corona-Virus erreicht den baden-württembergischen Landtag

Ein Mitglied der Grünen-Fraktion, das am Dienstag an der Fraktionssitzung in Stuttgart teilgenommen hatte, stand in Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person und soll selbst leichte Krankheitssymptome entwickelt haben. Aus diesem Grund war das grüne Fraktionsmitglied bereits vorsichtshalber der Plenarsitzung am Mittwoch ferngeblieben. Über das positive Testergebnis der Kontaktperson war das Fraktionsmitglied am Mittwochabend informiert worden und gab diesen Hinweis unmittelbar an die Fraktionsspitze weiter. Die Grünen-Fraktion hat daher das Landtagspräsidium darum gebeten, die heutige Plenarsitzung aus Sicherheitsgründen abzusagen. Bei einer Sondersitzung des Präsidiums fällt in Kürze eine Entscheidung.

08:11 Uhr: Tom Hanks und Ehefrau Rita Wilson mit Coronavirus infiziert

Hollywood hat seinen ersten prominenten Coronavirus-Fall: Oscar-Preisträger Tom Hanks (63) und seine Ehefrau, die Produzentin und Schauspielerin Rita Wilson (63), sind mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Star aus Filmen wie „Philadelphia“ und „Forrest Gump“ auf Instagram und Twitter bekannt. Seine Sprecherin bestätigte auf Anfrage die Diagnose.

08:02 Uhr: Zweiter Erkrankter im Landkreis Schwarzwald-Baar

Es gibt im Landkreis Schwarzwald-Baar einen zweiten Corona-Erkrankten. Übergeordnete Behörden machten dies in der Nacht zu Donnerstag öffentlich. Die regionalen Behörden haben sich dazu Donnerstagfrüh noch nicht geäußert. Zuvor war erst ein Fall im Schwarzwald-Baar-Kreis bekannt.

07:50 Uhr: Schweizer Kanton Tessin ruft den Notstand aus

Der an Italien grenzende Schweizer Kanton Tessin hat wegen der hohen Zahl an Coronavirus-Infektionen den Notstand ausgerufen. Damit verbunden sind Maßnahmen, die das öffentliche Leben einschränken und die vorerst bis Ende März gelten sollen, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte. Neben der Schließung von neun kleineren Grenzübergängen mit Italien werden auch Schulen und Ausbildungsstätten geschlossen, die über die obligatorische Schulzeit hinaus gehen. Grundschulen bleiben vorerst geöffnet. Auch Kinos, Clubs und Skigebiete werden geschlossen.

07:07 Uhr: USA schließen wegen Coronavirus ihre Grenzen für Europäer

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ergreifen die USA drastische Maßnahmen und verhängen ein 30-tägiges Einreiseverbot für Europäer. Die Grenzen für Menschen aus Europa sollen ab Freitag um Mitternacht (Ortszeit) geschlossen werden, wie Präsident Donald Trump am Mittwoch in einer Fernsehansprache ankündigte. Er warf den EU-Staaten vor, nicht rasch genug auf die Ausbreitung des neuartigen Erregers reagiert zu haben. Trump kritisierte vor allem, dass nach dem Ausbruch des Virus in China die europäischen Grenzen nicht für Reisende aus der Volksrepublik geschlossen worden waren, wie dies die USA getan hatten.

 

Das waren die Entwicklungen am Mittwoch, 11. März:

21:20 Uhr: Zweiter Todesfall im Kanton Basel-Land

Schweizer Medienberichten zufolge ist im Kanton Basel-Land am Mittwoch, 11. März 2020, ein 54-Jähriger an den Folgen einer Infektion mit dem Virus COVID-19 gestorben. Die Basler Zeitung und die Schaffhauser Nachrichten beziehen sich auf eine Mitteilung des kantonalen Krisenstabs.

Demnach sei der Mann chronisch krank gewesen. Es sei möglich, dass er sich während eines Freikirchen-Anlasses in Mülhausen (Frankreich) Mitte Februar angesteckt gehabt habe. Diese Information sei allerdings nicht bestätigt.

Bereits am Sonntag ist im Kanton Baselland ein Corona-Patient verstorben. Der Mann war 76 Jahre alt und litt ebenfalls unter Vorerkrankungen, wie das Kantonsspital mitteilte.

20:10 Uhr: Besucher der Hillsong-Church vom 8. März sollen auf Symptome achten

Wie jetzt bekannt wurde, besuchte ein mit dem Corona-Virus infizierter Mann am Sonntag, den 8. März um 17 Uhr den Gottesdienst in der Konstanzer Hillsong-Church.  Zu diesem Zeitpunkt bestanden bei dem Betroffenen noch keine Symptome.

Das Landratsamt Konstanz warnt nun alle Besucher und Besucherinnen des Gottesdienstes, besonders aufmerksam gegenüber der eigenen Gesundheit zu sein und mögliche, auch leichte, Erkältungssymptome sowie Husten oder Fieber ernst zu nehmen. Mehr Infos in folgendem Text:

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18:40 Uhr: Erster Bundestagsabgeordneter positiv auf Corona getestet

Trotz aller ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen hat die Corona-Epidemie jetzt auch den Bundestag erreicht. Das Virus wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einem FDP-Abgeordneten festgestellt. Dieser habe sich bei der Bundestagsärztin gemeldet und gebeten, ihn zu testen. Der Test sei positiv ausgefallen, hieß es aus Fraktionskreisen. Nun würden die zuständigen Behörden informiert.

17:41 Uhr: Drei weitere Fälle im Kreis Konstanz

Das Landratsamt Konstanz meldet drei weitere bestätigte Fälle. Damit steigt die Zahl der betroffenen Personen auf fünf. Bei den drei neuen Fällen handelt es sich um zwei Personen aus Konstanz und eine aus Gottmadingen. Laut Pressemitteilung des Landratsamtes haben sich die Personen während eines Aufenthalts in Südtirol und Tirol mit dem Virus angesteckt.

16:50 Uhr: Drei geschlossene Schulen und sechs Fälle im Kreis Lindau

Das Valentin-Heider-Gymnasium bleibt bis einschließlich 16. März geschlossen. Schüler und Lehrer wurden unter freiwillige häusliche Quarantäne gestellt. Für 13 Schüler gibt es darüber hinaus eine angeordnete häusliche Quarantäne bis einschließlich 20. März. Das Bodensee-Gymnasium bleibt bis einschließlich 20. März geschlossen. Für 65 Personen wurde hier eine häusliche Quarantäne angeordnet. Für alle anderen Schüler gilt die sogenannte „freiwillige häusliche Quarantäne“.

Geschlossen bleibt auch bis 13. März die Grundschule in Lindau-Zech, für die Grundschulkinder gilt die freiwillige Quarantäne.

 

16:46 Uhr: Zehn bestätigte Fälle im Bodenseekreis

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen im Bodenseekreis ist nach Angaben des Landratsamtes inzwischen auf zehn gestiegen – das sind fünf mehr, als am Dienstag bekannt waren. Die Hintergründe werden aktuell noch durch das Gesundheitsamt geklärt, heißt es weiter. Eines der Testergebnisse gehe auf einen Abstrich im neuen Corona-Testzentrum zurück. Das Zentrum hatte am Montag in Oberteuringen den Betrieb aufgenommen.

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16:09 Uhr: Stuttgarter Frühlingsfest wegen Coronavirus abgesagt

Das traditionsreiche Stuttgarter Frühlingsfest wird wegen des Coronavirus abgesagt. Das hat die Stadt Stuttgart am Mittwoch auf Anfrage mitgeteilt. Zum dreiwöchigen Fest waren mehr als eine Million Besucher im April und Mai auf dem Cannstatter Wasen erwartet worden.

15:55 Uhr: Messe Friedrichshafen sagt auch die Tuning World Bodensee ab

Das sich ausbreitende Coronavirus lässt den Veranstaltungskalender der Messe Friedrichshafen weiter zusammenschrumpfen: Am Mittwoch teilten die Verantwortlichen mit, dass auch die Tuning World Bodensee nicht im geplanten Zeitraum stattfinden wird.

15:45 Uhr: Erste Person aus dem Kreis Waldshut mit dem Corona-Virus infiziert

Der Kreis Waldshut war ein weißer Fleck auf den Corona-Karten, nun gibt es auch hier einen ersten bestätigten Fall. Die betroffene Person liege schon seit längerer Zeit als Patient in einem Klinikum außerhalb des Landkreises und wird dort auch behandelt. Da sie aber ihren Wohnsitz im Landkreis Waldshut hat, wird sie hier als Coronavirus-Patient aufgeführt.

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15:30 Uhr: Wie gehen Kirchen und Moscheen mit der Gefahr um?

Noch gibt es in Villingen-Schwenningen keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Damit das auch weiterhin so bleibt, haben Glaubensgemeinschaften in der Doppelstadt einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Welche das sind? Wir haben nachgefragt.

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13:40 Uhr: Semesterstart im Südwesten wird wegen Coronavirus verschoben

In Baden-Württemberg wird der Start des Sommersemesters an allen Hochschulen wegen des Coronavirus bis nach Ostern verschoben. Das Wissenschaftsministerium in Stuttgart bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht von „Mannheimer Morgen“ und „Heilbronner Stimme“.

13:30 Uhr: Erster Fußballprofi positiv auf Coronavirus getestet

Timo Hübers vom Zweitligisten Hannover 96 ist als erster Fußballprofi in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befinde sich derzeit in häuslicher Quarantäne und habe seit seiner Infektion bei einer Veranstaltung in Hildesheim keinen Kontakt mit seinen Mannschaftskollegen gehabt, teilte der Verein am Mittwoch mit. 

Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 gibt es einen zweiten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Spielers.
Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 gibt es einen zweiten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Spielers. | Bild: Peter Steffen/dpa

13:25 Uhr:  Elsass und Lothringen als Risikogebiete eingestuft

Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die an Deutschland grenzenden ostfranzösischen Gebiete Elsass und Lothringen als Coronavirus-Risikogebiet ein. Auch die Region Champagne-Ardenne, die eine Grenze mit Belgien teilt, gelte als Risikogebiet, gab das RKI am Mittwoch auf seiner Homepage bekannt. Die drei Gebiete bilden zusammen die Region Grand Est. Sie grenzt an Baden-Württemberg, an das Saarland und an Rheinland-Pfalz.

Risikogebiete sind nach RKI-Angaben Gegenden, in denen eine fortgesetzte Virus-Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Das Institut hatte am Dienstag ganz Italien zum Risiko-Gebiet erklärt. Schon länger gilt diese RKI-Einstufung für Provinzen in China und Südkorea sowie den Iran.

12:44 Uhr: Bundesliga-Spieltag findet komplett ohne Zuschauer statt

Alle Spiele des kommenden 26. Spieltages der Fußball-Bundesliga finden aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ohne Zuschauer statt. Als letzte Partie wurde am Mittwoch das Aufeinandertreffen von RB Leipzig und SC Freiburg als Geisterspiel bestätigt. Das teilte Leipzig mit.

12:20 Uhr: Zollernalbkreis: Zahl der Infizierten auf 21 gestiegen

Der Zollernalbkreis ist schwer vom Coronavirus betroffen: 21 Infizierte wurden bis Mittwochvormittag gemeldet. Die Mehrheit der Erkrankten sind Mitglied einer Reisegruppe, die sich eine Woche lang zum Skifahren in Südtirol aufhielt. Eine zweite Reisegruppe soll sich in Zypern in Quarantäne befinden.

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12:07 Uhr: Schweiz schließt kleinere Grenzübergänge nach Italien

Im an Italien grenzenden Schweizer Kanton Tessin werden neun kleinere Grenzübergänge wegen des Coronavirus geschlossen. Der Grenzverkehr soll nur noch über die größeren Übergänge möglich sein, teilte die zuständige Zollverwaltung am Mittwoch mit. Es handelt sich um eine Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zahlreiche Schweizer Politiker haben die Schließung aller Grenzübergänge für alle - außer dringend benötigtes Personal - verlangt. Das lehnen die Behörden bislang ab.

12:00 Uhr: Weiterer Coronavirus-Patient stirbt im Kreis Heinsberg

Im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben - es ist der dritte bekannte Todesfall in Deutschland. Der Patient sei im Heinsberger Krankenhaus gestorben, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch, ohne weitere Details zu nennen.

11:55 Uhr: Merkel ruft Bürger zu Solidarität in Corona-Krise auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bürgerinnen und Bürger zur Solidarität in der Corona-Krise aufgerufen. Merkel sagte am Mittwoch in Berlin: „Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir diese Probe auch bestehen.“ Merkel hat zudem ein abgestimmtes Handeln in Deutschland gefordert. „Föderalismus ist nicht dafür da, dass man Verantwortung wegschiebt, sondern Föderalismus ist dafür da, dass jeder an seiner Stelle Verantwortung wahrnimmt“, sagte Merkel. Alle Ebenen täten gut daran, Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts nachzukommen.

11:40 Uhr: Pflegeheime und Kliniken am Hochrhein verstärken Sicherheitsmaßnahmen für Besuche

Das sich verbreitenden Corona-Virus ist vor allem für Risikogruppen gefährlich. Am Hochrhein werden nun bei Besuchen von Klinikpatienten und Bewohnern von Altenpflegeheimen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. 
 
Beim Klinikum Hochrhein in Waldshut werden bereits erste Vorsichtsmaßnahmen getroffen, Patienten mit Erkältungssymptomen erhalten beim Betreten des Klinikums einen Mundschutz. Generell werden Besuche beim Klinikum nicht eingeschränkt, so die Geschäftsführung. Alten- und Pflegeheime in Tiengen, Bad Säckingen, Wehr und Waldshut haben unterschiedliche Maßnahmen ergriffen, die von Aushängen und Infoblättern bis zu einem generellem  Besuchsverbot reichen. 
 

11:30 Uhr: Oberteuringen: Das Corona-Testzentrum ist nun im Vollbetrieb

Nachdem am Montag bereits 15 Personen auf das Corona-Virus getestet wurden, hat das Corona-Testzentrum (CTZ) des Bodenseekreises nun seinen Vollbetrieb aufgenommen. Im Fünf-Minuten-Takt werden Proben entnommen, die Betroffenen reagieren dabei größtenteils gelassen.

11:20 Uhr: Gymnasiallehrer fordern Schließung aller Schulen bis Osterferien

Die Gymnasiallehrer im Südwesten fordern wegen des Coronavirus eine sofortige präventive Schließung aller Schulen bis zu den Osterferien. „Wenn nicht sofort drastische Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet werden, könnten in drei Wochen in Baden-Württemberg Zehntausende infiziert sein“, teilte der Philologenverband am Mittwoch mit. Die Gesundheitsämter handelten völlig uneinheitlich, kritisierte der Verband.

10:51 Uhr: Union Berlin spielt gegen Bayern München nun doch ohne Zuschauer

Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem FC Bayern München an diesem Samstag wird nun doch ohne Zuschauer stattfinden. Das zuständige Bezirksamt gab am Mittwoch eine entsprechende Anordnung bekannt, nachdem es tags zuvor widersprüchliche Angaben vom Bezirk und vom Verein gegeben hatte. Offen ist noch, ob am kommenden Spieltag die Partie RB Leipzig gegen den SC Freiburg mit oder ohne Zuschauer ausgetragen wird.

10:11 Uhr: Theaterfestival „Theatertage am See“ wird abgesagt

Das unter anderem aus Workshops und Kursen bestehende Theaterfestival „Theatertage am See“ in Friedrichshafen wird abgesagt – zum ersten Mal seit 35 Jahren. „In Absprache mit der Stadt Friedrichshafen sind wir zum Entschluss gekommen, dass aufgrund der Pandemie durch das Corona- Virus auch wir unseren Beitrag leisten müssen, eine mögliche weitere Verbreitung zu verhindern“, teilten die Veranstalter des fünftägigen Festivals am Mittwochmorgen mit. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir erfüllen einen Großteil der vom Robert-Koch-Institut aufgestellten Risikofaktoren.“

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09:16 Uhr: Zweiter Corona-Fall im Landkreis Lörrach bestätigt

Ein zweiter Fall einer Corona-Erkrankung im Landkreis Lörrach wurde jetzt bestätigt. Bei dem Erkrankten handelt es sich laut Mitteilung des Landratsamts Lörrach um einen Reiserückkehrer aus Südtirol, der seit dem 2. März Krankheitssymptome aufweist. Die Person ist in häuslicher Quarantäne und in einem stabilen Zustand, wie das Gesundheitsamt mitteilt.

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08:45 Uhr: Merkel will mit Sozialpartnern Maßnahmen gegen Corona-Krise erörtern

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Freitagabend mit Arbeitgebern und Gewerkschaften über weitere Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise beraten. An dem Treffen sollen auch Arbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Olaf Scholz (beide SPD) teilnehmen. Das Bundeskabinett hatte am Dienstag ein Gesetz auf den Weg gebracht, das eine massive Ausweitung der Kurzarbeit vorsieht.

07:07 Uhr: Wären Spieltagsabsagen sinnvoller und fairer?

Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann hat kritisiert, dass die Fußball-Bundesliga angesichts der sich ausbreitenden Corona-Epidemie keine Pause einlegt. „Wenn die Gesundheit wirklich das Wichtigste ist, hätten wir konsequenterweise die nächsten beiden Spieltage absagen müssen. Das wäre am sinnvollsten und fairsten gewesen“, sagte Baumann. Die DFL hat eine komplette Spieltagsabsage bislang aber abgelehnt. Das Bremer Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Montag darf nicht mit Zuschauern im Weserstadion ausgetragen werde.

(ust/tk/ast/bb/SK Redaktionen/dpa/AFP)