So viele bestätigte Fälle gibt es in der Region

Kreis Konstanz: 307 (Stand Montag, 06.04.)

Kreis Waldshut: 193 (Stand Montag, 06.04.)

Schwarzwald-Baar-Kreis: 316 (Stand Montag, 06.04.)

Bodenseekreis: 238 (Stand Sonntag, 05.04.)

Kreis Sigmaringen: 543 (Stand Montag, 06.04.)

Kreis Tuttlingen: 318 (Stand Montag, 06.04.)

Kreis Ravensburg: 420 (Stand Montag, 06.04.)

Kreis Lörrach: 406 (Stand Montag, 06.04.)

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: 708 (Stand Montag, 06.04.)

Zollernalbkreis: 569 (Stand Montag, 06.04.)

Daraus ergibt sich folgendes Bild:

So viele bestätigte Fälle gibt es in Deutschland

 

Hier finden Sie alle Grafiken zum Thema Coronavirus

Das waren die Entwicklungen am Montag, 6. April:

21.31 Uhr: Britischer Premier Johnson wegen Corona-Erkrankung auf Intensivstation verlegt

Der britische Regierungschef Boris Johnson ist wegen seiner Coronavirus-Infektion auf die Intensivstation verlegt worden. Der Gesundheitszustand des 55-Jährigen habe sich im Verlauf des Nachmittags verschlechtert, teilte der Sprecher des Premierministers am Montagabend mit. Johnson, der seine Coronavirus-Infektion Ende März öffentlich gemacht hatte, war am Sonntag auf Anraten seiner Ärzte ins Krankenhaus eingeliefert worden.

20.45 Uhr: Wuhan wird wieder geöffnet

Mehr als zweieinhalb Monate nach der Abriegelung der chinesischen Metropole Wuhan im Kampf gegen das Coronavirus werden die letzten Beschränkungen der Bewegungsfreiheit für die elf Millionen Bewohner aufgehoben. In der schwer betroffenen Metropole, wo die Pandemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte, wird nun der Verkehr normalisiert. Auch wird der Flugverkehr am Mittwoch wieder aufgenommen. Autos dürfen die Stadt wieder verlassen und die Menschen mit dem Zug reisen - vorausgesetzt, sie sind gesund und hatten jüngst keinen Kontakt zu Infizierten. Die Öffnung der Stadt ist für China ein wichtiges Signal, das Schlimmste überwunden zu haben.

19.55 Uhr: Mehr als 20.000 Corona-Infektionen im Südwesten

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Südwesten ist auf 20.029 gestiegen. Das sind 742 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium nun mitteilt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg auf 427. Nachweislich 1272 Menschen seien bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

19.30 Uhr: Vier Corona-Fälle in Triberger Asklepios-Klinik

Der größte Teil der Triberger Asklepios-Klinik, der Rehabilitationsbereich, bleibt bis zum 20. April geschlossen. Nachdem vier Personen der Reha-Klinik vergangene Woche positiv auf das Virus getestet wurden, ordnete das Gesundheitsamt diese Schließung an.
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18.50 Uhr: New York nun am Corona-Höhepunkt?

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sieht für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels. Zwar sei die Zahl der in der Pandemie gestorbenen in New York im Vergleich zum Vortag um 599 auf 4758 gestiegen, dies liege jedoch im Bereich der Vortage, sagte Cuomo auf seiner täglichen Pressekonferenz. Zudem sei die Zahl der neu in die Krankenhäuser Eingelieferten deutlich zurückgegangen, genauso wie die Zahl der Intubierten. Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten liege nun bei mehr als 130.000.

17.09 Uhr: Boris Palmer für Abtrennung von Risikogruppen

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat trotz harscher Kritik vor allem aus der eigenen Partei seinen Vorschlag erneuert, die Corona-Risikogruppe kranker und älterer Menschen von anderen zu trennen. „Es ist eine Option, die viele Nachteile hat“, sagt er der dpa. „Aber es gibt derzeit keine Option, die jeder gut findet.“  

Das geltende Kontaktverbot stellt der Kommunalpolitiker zwar derzeit nicht infrage. Aber es sei der richtige Zeitpunkt, Wege aus der Krise zu suchen, sagte der Rathauschef. Für alle, die nicht zur Risikogruppe gehörten, könne man die Einschränkungen schrittweise lockern, Menschen ab 65 seien aber „eindeutig gefährdet“.

„Es wäre ein neuer Generationenvertrag, bei dem die Jüngeren arbeiten gehen, die Infektion auf sich nehmen, während die Älteren und Kranken auf soziale Kontakte verzichten“, sagte Palmer auch der Zeitung „taz“ (Montag/Berlin). Eine optimale Versorgung für die Alten und Kranken sei bereits für zehn Prozent der Kosten zu erreichen, die für die derzeit ruhende Wirtschaft nötig seien.

16.35 Uhr: München will Corona-Patienten mit Blutplasma helfen

Zur Behandlung schwer erkrankter Corona-Patienten setzen Ärzte an mehreren Unikliniken in Bayern auch auf Blutplasma bereits genesener Menschen. Nun veröffentlichte auch das LMU Klinikum München einen Aufruf an mögliche Spender.

Nach einer Infektion bilde der Körper Abwehrstoffe gegen den Erreger, heißt es auf der Internetseite des Klinikums. Diese Antikörper könnten lebensbedrohlich erkrankten Patienten helfen. Bei anderen Infektionskrankheiten habe man hiermit gute Erfahrungen gemacht, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag. Auch in der Corona-Pandemie gebe es Anzeichen, dass ein solcher Therapieansatz erfolgversprechend sein könnte.

15.43 Uhr: Bund garantiert zu 100 Prozent Kredite kleiner und mittlerer Unternehmen

Die große Koalition hat ein zusätzliches Schnellkreditprogramm für den Mittelstand beschlossen, bei dem der Bund die Garantie für die Kredite zu 100 Prozent übernimmt. Unternehmen mit elf bis 50 Beschäftigten können künftig vollständig vom Bund verbürgte Kredite in einer Höhe von bis zu 500.000 Euro erhalten, wie Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bei einer gemeinsamem Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Montag in Berlin sagte.

Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 50 und 250 erhalten im Rahmen des neuen Programms Kredite von bis zu 800.000 Euro, wie Scholz sagte. Die Zinsen für die Kredite liegen bei drei Prozent, die Laufzeit soll zehn Jahre betragen.

15.30 Uhr: Pflegekräfte erhalten 1500 Euro Corona-Sonderprämie

Wegen ihrer besonderen Belastung in der Corona-Krise erhalten Pflegekräfte eine Sonderprämie von 1500 Euro. Darauf einigten sich die Gewerkschaft Verdi und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) am Wochenende, wie Verdi am Montag bekanntgab.

Die Eckpunkte eines speziellen Tarifvertrags sehen demnach vor, dass Vollzeit-Beschäftigte in der stationären Langzeitpflege und der ambulanten Pflege mit dem Juli-Gehalt zusätzlich 1500 Euro erhalten, Teilzeitbeschäftigte einen Anteil entsprechend ihren tatsächlich geleisteten Stunden.

Die Prämie soll den Angaben zufolge an Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte und Pflegeleitungen gezahlt werden. Auch Alltagsbegleiterinnen und -begleiter, Betreuungskräfte und Assistenzkräfte sollen profitieren. Auszubildende in der Pflege sollen eine Prämie von 900 Euro erhalten.

Bonuszahlungen an Arbeitnehmer für ihren Einsatz in der Coronavirus-Pandemie sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Das gilt für Beihilfen oder Sachleistungen bis zu einer Höhe von einmalig 1500 Euro, wie Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag erklärt hatte.

Die Tarifvertragsparteien orientierten sich am Geltungsbereich des Pflegemindestlohnes. Über den Tarifabschluss müssen noch die jeweiligen Entscheidungsgremien der Tarifvertragsparteien beraten.

14.50 Uhr: Wolf warnt Motorradfahrer: Gruppenausfahrten an Ostern unterlassen

Nach der deutlichen Warnung von Politik und Polizei haben die Baden-Württemberger am Wochenende nach Einschätzung von Tourismusminister Guido Wolf (CDU) deutlich stärker auf Ausflüge verzichtet als zuvor.

Harsch kritisierte Wolf aber die Biker für ihre Ausfahrten auf den Motorradstrecken zum Beispiel bei Schönau im Schwarzwald, auf der Schwarzwaldhochstraße bei Freudenstadt oder im Donautal. „Da standen Motorräder auf Parkplätzen dicht an dicht oder Motorradgruppen mit sechs, sieben Fahrzeugen haben sich zu Pausen getroffen“, sagte Wolf. Es sei in diesen Tagen leider für andere gefährlich, wenn sich Fahrer in Gruppen träfen und Abstandsregeln missachteten. „Solche Gruppenausfahrten sind zu unterlassen – in den nächsten Tagen und auch am Osterwochenende.“

Die Polizei hatte am Wochenende nur einzelne Verstöße verzeichnet, überwiegend von jungen Menschen. Im Vorfeld hatte Wolf aus Sorge um mögliche Coronavirus-Infektionen davor gewarnt, die bekannten Ausflugsorte und Wanderwege zu besuchen.

13.40 Uhr: Stockacker Kreuzfahrtrückkehrer mit Corona-Virus infiziert

Die beiden gerade aus ihrer Irrfahrt über den Pazifik befreiten Stockacher, deren Kreuzfahrtschiff MS Zaandam wochenlang nirgends anlegen durfte, sind nach ihrer Rückkehr positiv auf das Virus getestet worden. Sabine und Bernd Albrecht gaben am Samstag in Frankfurt freiwillig eine Probe ab. Weil die 67-Jährige Schmerzen hat, wurde sie von ihrem Hausarzt in ein Krankenhaus in der Region eingewiesen. Der 69-Jährige zeigt bislang keine Symptome und bleibt vorerst in häuslicher Quarantäne.

13.20 Uhr: Knapp 10.000 Corona-Tote in den USA

In den USA sind schon fast 10.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um mehr als 1200, wie aus der Statistik der Johns-Hopkins-Universität hervorgeht. Der oberste Gesundheitsbeamte der USA stimmte die US-Bürger auf weitere harte Tage ein und verglich die Coronavirus-Pandemie mit den Anschlägen vom 11. September und dem Angriff auf Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg. Die Gesamtzahl der Todesopfer in den USA stieg bis Sonntagabend auf 9633. Die Zahl der verzeichneten Infektionsfälle wuchs auf mehr als 337.200. Damit sind die USA mit großem Abstand das Land mit den meisten Infektionen.

12.40 Uhr: Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern.

Reisende dürfen wegen der Corona-Pandemie nur noch aus einem „triftigen Reisegrund“ nach Deutschland kommen. Grundsätzlich sind demnach Einreisen aus Drittstaaten nur noch in ausgewählten Fällen zulässig, die Reisenden werden an den deutschen Schengen-Außengrenzen kontrolliert. Über EU-Bürger oder langjährig in Deutschland lebende Personen hinaus gebe es Ausnahmen für medizinisches Personal, Pendler, Diplomaten und weitere Personengruppen.

Für Pendler sowie Geschäftsreisende und Servicetechniker, die für wenige Tage beruflich ein- oder ausreisen müssen, werde keine Quarantäne angeordnet, heißt es in dem Beschluss weiter. Gleiches gelte für Personen, die beruflich grenzüberschreitend Menschen, Waren und Güter auf der Straße, auf der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren müssten sowie für Reisende im Transit auf dem Weg in das Land ihres ständigen Aufenthalts.

11.23 Uhr: Österreich will ab 14. April die Anti-Corona-Maßnahmen lockern

Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus.

10.00 Uhr: Regierung will zusätzliche Corona-Hilfen für Mittelstand beschließen

Die Bundesregierung will in der Corona-Krise zusätzliche Hilfen in großem Umfang vor allem für den Mittelstand beschließen. Das „Corona“-Kabinett wolle heute ein zusätzliches Kreditprogramm verabschieden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Dabei geht es um Verbesserungen bei Kreditbedingungen. Firmen sollen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden.

8.11 Uhr: Apple entwickelt Atemschutz

Neben Smartphones und Computern jetzt auch Masken: Apple hat angesichts der Coronavirus-Pandemie einen Atemschutz entwickelt. Die Masken aus durchsichtigem Plastik decken das gesamte Gesicht ab und sind für Krankenhauspersonal bestimmt, wie Konzernchef Tim Cookauf Twitter mitteilte. Das Unternehmen werde in der Lage sein, eine Million Masken pro Woche herzustellen. Auch der italienische Luxusauto-Bauer Lamborghini und die italienische Luxusmodemarke Prada stellen inzwischen Atemschutzmasken her.

Montag, 6. April, 7.20 Uhr: Britischer Premierminister Johnson in Klinik

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz Downing Street in London am Sonntagabend mit. Er solle dort Tests unterzogen werden. „Es handelt sich um einen vorsorglichen Schritt, da der Premierminister noch zehn Tage, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet wurde, Symptome hat“, hieß es in der Mitteilung. Johnson führe die Regierung weiterhin, sagte ein Sprecher am Abend. Dennoch wurde damit gerechnet, dass sein Stellvertreter, Außenminister Dominic Raab, für die Leitung einer Sitzung am Montag einspringen würde. Johnson hatte seine Infektion am 27. März bekannt gemacht und sich in Selbstisolation in seiner Dienstwohnung zurückgezogen.

Königin Elizabeth II. hatte sich am Sonntagabend in einer historischen Fernsehansprache an die Briten gewandt und sie zum Durchhalten aufgerufen. Sie machte aber auch Mut, dass die Pandemie besiegt werden kann. Noch müsse womöglich mehr ertragen werden. „Aber es werden wieder bessere Tage kommen, wir werden mit unseren Freunden vereint sein, wir werden mit unseren Familien vereint sein. Wir werden uns wiedersehen“, so die 93 Jahre alte Monarchin.

Abgesehen von den traditionellen Weihnachtsansprachen war es erst die vierte solche Rede des seit 1952 amtierenden britischen Staatsoberhaupts. Zuvor hatte sich Elizabeth II. 2002 beim Tod ihrer Mutter, Queen Mum, sowie vor der Beisetzung Prinzessin Dianas 1997 und während des Golfkriegs 1991 an die Briten gewandt.

Das waren die Entwicklungen am Sonntag, 05. April:

21:10 Uhr: Kretschmann zu Corona-Krise: Wir sind auf richtigem Weg

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Menschen im Südwesten aufgerufen, sich trotz des schönen Frühlingswetters weiter an die Regeln zum Eindämmen der Corona-Epidemie zu halten. Am Sonntagabend teilte er via Twitter mit: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Unsere Maßnahmen beginnen zu wirken. Jetzt kommt es darauf an, nicht nachzulassen. Auch wenn Kaiserwetter ist über die Ostertage, ich bitte Sie eindringlich: halten Sie sich weiterhin an die Regeln.“ Die Menschen sollten nur rausgehen, wenn dies nötig ist - und: „Dann nur zu zweit oder mit der Familie und mindestens 1,5 Meter Abstand halten.“

19:11 Uhr: Mehr als 19.000 Corona-Infektionen im Südwesten - 383 Todesfälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf 19.287 gestiegen (Stand: Sonntag 16.00 Uhr). Das waren 772 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Sonntagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 20 auf 383. Nachweislich 1197 Menschen seien bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

17:50 Uhr: Vierter Patient stirbt am Sonntag in Friedrichshafen

Seit Freitag sind damit zwei Menschen gestorben, die mit dem Virus infiziert waren. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Bodenseekreis bis Sonntag 238 Corona-Infektionen labordiagnostisch nachgewiesen worden, 21 Corona-Patienten werden laut Landratsamt derzeit stationär behandelt.

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16:50 Uhr: Alle Veranstaltungen sind abgesagt, das Markdorfer Open-Air-Festival findet nun im September statt

Das Markdorfer OpenAir-Festival wird von Mai auf September verlegt. Alle vier Künstler haben für den neuen Termin zugesagt, die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Das Festival findet nun von Donnerstag, 17. September, bis Sonntag, 20. September, auf dem Marktplatz statt. Die Reihenfolge der Künstler bleibt die gleiche.

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16.42 Uhr: Profisportler im Land dürfen Trainingsbetrieb wieder aufnehmen

Die Zeit des individuellen Heimtrainings ist für Profisportler in Baden-Württemberg von der kommenden Woche an vorbei. Die Fußballer des VfB Stuttgart, Karlsruher SC, SC Freiburg oder der TSG 1899 Hoffenheim dürfen ebenso wie andere Berufsathleten wieder in ihre Trainingsstätten zurückkehren. Am Montag soll geklärt werden, an welchem Tag genau der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Diese Ausnahmeregelung gilt „unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen“, wie es in einer Mitteilung des Sozialministeriums am Sonntag heißt.

„Wie für andere Berufstätige wie etwa Handwerker gilt auch für das Training von Profi-Sportlern: Bitte unbedingt räumlichen Abstand voneinander halten, ausschließlich alleine oder in Kleingruppen arbeiten, alle Hygienevorschriften akribisch befolgen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Kultus- und Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) ergänzte. „Als Sportministerin ist für mich wichtig, dass wir keine reine Ausnahmeregelung für die Erst- und Zweitligisten im Fußball schaffen, sondern dass wir alle Sportarten gleich behandeln“, sagte die 55-Jährige. „Unsere baden-württembergischen Mannschaften und Spitzensportler dürfen keine Wettbewerbsnachteile erleiden.“

13.52 Uhr: Viele halten sich an Ausgangsbeschränkungen trotz Frühlingswetters

Obwohl Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen nach draußen locken, halten sich viele Menschen im Südwesten an die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus. Das teilten die Polizeipräsidien in Stuttgart, Ulm und Konstanz am Sonntag mit.

„Gestern sah es relativ human aus für die Wetterverhältnisse“, sagte ein Konstanzer Polizeisprecher. Unter anderem auf Pferden wollten die Kollegen jedoch auch am Sonntag ihre Kontrollen fortsetzen, um die Verordnung zur Corona-Krise durchzusetzen.

In Baden-Württemberg sind auf öffentlichen Plätzen Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen verboten. Ausgenommen sind Menschen, die zusammen wohnen. Vergangenen Sonntag hatte das Land dazu einen Bußgeldkatalog veröffentlicht.

13.16 Uhr: Auch in Radolfzell sind berittene Polizisten unterwegs

Zwei Polizisten waren am Samstag auf Pferden am Seeufer unterwegs. Die Radolfzeller Bürger verhalten sich relativ vernünftig. Die Beamte auf Pferden sollen wiederkommen.

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Das waren die Entwicklungen am Samstag, 04. April:

20:30 Uhr: Gesundheitssenatorin bittet Bundeswehr um Transport von Schutzmasken

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) will die Bundeswehr zum Transport von Schutzmasken von China nach Deutschland einsetzen. Sie habe ein entsprechendes Amtshilfeersuchen gestellt, sagte Kalayci der „Berliner Morgenpost“ (Sonntagausgabe). „Wir beschaffen gerade neue Masken und erwarten eine Lieferung aus China“, sagte sie. „Das Problem ist, dass wir diese nicht nach Berlin transportiert bekommen.“ Sie appellierte an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), dem Ersuchen zuzustimmen. „Die Bundeswehr müsste den Transport übernehmen - und die Schutzkleidung nach Berlin ausfliegen.“

Derzeit wartet der Berliner Senat auf die Lieferung von 400.000 bestellten Schutzmasken aus Asien. Doch eine erste Charge von 200.000 Masken ist nach Senatsangaben auf dem Flughafen der thailändischen Hauptstadt Bangkok verschwunden. Der Grund war am Samstag unbekannt, der Senat forsche nach, hieß es. Die Masken waren für die Berliner Polizei bestimmt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte am Freitag mitgeteilt, die Masken seien auf Betreiben der USA „konfisziert“ worden. Das Portal t-online.de zitierte einen hohen US-Regierungsbeamten hingegen mit der Aussage, die Vorwürfe aus Berlin seien „komplett falsch“.

19:50 Uhr: Fünfjähriges Kind stirbt in Großbritannien an Covid-19

Ein fünf Jahre altes Kind mit Vorerkrankungen ist in Großbritannien an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte der britische Staatsminister Michael Gove am Samstag bei einer Pressekonferenz in London mit. Es soll sich Medienberichten zufolge um das bisher jüngste Opfer der Corona-Pandemie in Großbritannien handeln. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben bislang in britischen Krankenhäusern 4313 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19.

19:30 Uhr: Mehr als 18.000 Corona-Infektionen im Südwesten - 42 weitere Tote

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf 18 515 gestiegen. Das waren 1335 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Samstagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 42 auf 363.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 50 Jahre - bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Nachweislich 1112 Menschen seien bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

17:30 Uhr: Dritter Todesfall im Bodenseekreis

Am Freitag ist in Friedrichshafen ein weiterer Patient gestorben, der mit dem Coronavirus infiziert war. Es ist nach Angaben des Landratsamts der insgesamt dritte Todesfall im Bodenseekreis im Zusammenhang mit dem Virus.

Insgesamt gibt es 236 bestätigte Infektionsfälle (Stand: Samstag) im Bodenseekreis. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass das Virus in der Bevölkerung zirkuliert und die Zahl der Virusträger im Landkreis deutlich höher ist, als die labordiagnostisch bestätigten Fälle.

18 Patienten werden im Bodenseekreis momentan stationär im Krankenhaus behandelt. 134 Patienten gelten als genesen. 375 Menschen befinden sich in behördlich angeordneter häuslicher Quarantäne, 883 Personen wurden bereits wieder aus der Quarantäne entlassen.

16:10 Uhr: Berliner CDU attackiert Senat wegen verschwundenen Schutzmasken

Angesichts einer verschwundenen Lieferung von Schutzmasken aus Asien hat die Berliner CDU den Senat scharf angegriffen. Fraktionschef Burkard Dregger warf Innensenator Andreas Geisel (SPD) „bewusste Irreführung“ und „Desinformation“ bei der Darstellung des Vorfalls vor. „Der Senat sucht einen Schuldigen, um seine eigene Unfähigkeit bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen zu verschleiern. Er hat für die Krise nicht vorgesorgt. Und jetzt zeigt er sich nicht in der Lage, in der Krise Material zu beschaffen“, erklärte Dregger am Samstag.

Am Freitag war bekannt geworden, dass 200.000 Schutzmasken, die für die Berliner Polizei gedacht waren, nie in der Hauptstadt ankamen. Innensenator Geisel hatte erklärt, die für die Berliner Polizei bestimmten Masken seien in Bangkok auf Betreiben der USA konfisziert worden. Er warf Washington einen „Akt moderner Piraterie“ vor. Nach Angaben der Innenverwaltung vom Samstag bemüht sich der Senat derzeit um Aufklärung, was genau in Bangkok geschah.

Bei Twitter schrieb Dregger: „Die USA haben einfach mehr bezahlt.“ Woher er diese Erkenntnis hat, teilte er nicht mit. „Ich erwarte vom Senat, dass er sich auf das Geschäftsgebaren anderer einstellt und direkt vor Ort die Beschaffungen durchführt“, so Dregger. „Aufwachen: Flugzeug chartern, Geld mitnehmen und handeln!“ Mehrere Politiker der rot-rot-grünen Koalition warfen Dregger daraufhin „billige Polemik“ und Stimmungsmache vor, darunter Senatskanzleichef Christian Gaebler (SPD).

14:25 Uhr: Verbraucherschützer raten: Finger weg von Corona-Selbsttests

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät von Selbsttests auf das Coronavirus ab. Die Tests erforderten zwei Proben, davon eine aus den unteren Atemwegen, die schwer zu nehmen sei, erklärten die Verbraucherschützer am Samstag. Fehler entstünden auch häufig beim Verschicken der Proben an die Labore, was möglichst schnell und mit einer bestimmten Verpackung passieren müsse. Außerdem seien die Laborkapazitäten begrenzt.

„Alle Menschen auf Coronavirus-Infektionen zu testen, ist nicht möglich“, sagte die Gesundheitsexpertin der Verbraucherzentrale Tanja Wolf. Die knappen Kapazitäten sollten besonders betroffenen Gruppen wie Pflegebedürftigen, Pflegern und Ärzten vorbehalten bleiben. Wer Erkältungssymptome bemerke, solle sich an seinen Hausarzt oder kommunale Corona-Hotlines wenden und die Entscheidung über einen Test Fachleuten überlassen. Im Netz werden Corona-Selbsttests zum Verkauf angeboten.

14:01: Stuttgart verteilt 10.000 Schutzmasken an Pflegeheime und Hospize

Die Stadt Stuttgart hat mit der Verteilung von 10.000 Schutzmasken an Pflegeheime, Hospize und Pflege-Wohngemeinschaften begonnen. Die Masken stammten aus einem Lager der Stadt und waren vor Jahren auf Vorrat angeschafft worden, teilte die Stadt am Samstag mit. Ein Testergebnis aus der vergangenen Woche habe gezeigt, dass die Masken die Qualitätsstandards erfüllten und voll funktionsfähig seien. Mit der Lieferung werde die Zeit überbrückt, bis Bestellungen von Bund und Land eintreffen. „Uns haben in letzter Zeit viele Hilferufe von allen Stuttgarter Pflegeeinrichtungen erreicht. Hier wollten wir schnell handeln“, teilte die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Alexandra Sußmann, mit.

13:15 Uhr: Erster Flieger aus Neuseeland mit Deutschen in Frankfurt gelandet

Ein erster Flieger mit in Neuseeland gestrandeten Deutschen ist am frühen Samstagmorgen am Frankfurter Flughafen gelandet. Wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte, kam die Maschine der Air New Zealand um kurz nach sechs Uhr von Auckland mit Zwischenstopp im kanadischen Vancouver an.

In Neuseeland sitzen zurzeit am meisten Deutsche im Ausland fest - mehr als 12 000 hatten sich nach Angaben der deutschen Botschaft in Wellington wegen der Corona-Krise für das Rückholprogramm registriert. Weitere Evakuierungsflüge soll es in den kommenden Tagen aus Auckland und Christchurch geben. Daran ist die Lufthansa nach eigenen Angaben mit zehn Großraumflugzeugen beteiligt.

Das Auswärtige Amt hatte die Rückholaktion aus Neuseeland am Samstag vor einer Woche gestartet. Nach einem ersten Flug wurden alle weiteren geplanten Flüge zunächst gestoppt. Am Donnerstag kündigte die Regierung in Wellington dann an, anderen Regierungen wieder zu erlauben, Gestrandete auszufliegen. In Neuseeland gelten wegen der Ausbreitung des Coronavirus strenge Ausgangsbeschränkungen.

11:47 Uhr:  Land gibt Millionen für ehrenamtliche Corona-Helfer

Baden-Württemberg stellt 15,3 Millionen Euro für ehrenamtliche Helfer im Bevölkerungsschutz zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Verdienstausfall, Aufwendungen und Schäden ersetzt werden, teilte das Innenministerium am Samstag mit.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) lobte die ehrenamtlichen Helfer im Einsatz gegen die Coronavirus-Pandemie. „Für ihren großartigen Einsatz gebührt ihnen Anerkennung und Dank.“ Er wisse, dass viele weit über das übliche Maß hinaus arbeiteten, an der Grenze des physisch und psychisch Möglichen. „Wer sich so einbringt, dem darf durch seinen Einsatz kein finanzieller Nachteil entstehen.“

Die Regelung gilt nach Angaben des Ministeriums für ehrenamtliche Helfer, die auf Veranlassung eines Landratsamts oder in den Stadtkreisen des Bürgermeisteramts, eines Regierungspräsidiums oder eines Ministeriums zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie eingesetzt werden.

10:53 Uhr: Versicherer kommen Kunden entgegen

Große Versicherer kommen ihren Kunden in der Corona-Krise entgegen. Der Marktführer Allianz erweitert in mehreren Bereichen den Umfang seiner Policen, und will sich bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Kunden kulant zeigen. „Die Botschaft ist: Wir sind da“, sagte Bernd Heinemann, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur.

Das Münchner Unternehmen hat in Deutschland mehr als 20 Millionen Kunden, Nummer zwei ist die Generali-Gruppe mit 10 Millionen. Der italienische Konzern richtet nun auch in Deutschland einen Nothilfefonds in Höhe von 30 Millionen Euro ein, der vor allem für Firmenkunden und „junge Geschäftspartner“ gedacht ist, wie die ebenfalls in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatete deutsche Generali mitteilte.

„Wir haben bei einigen Dingen Deckungserweiterungen vorgenommen“, sagte Heinemann. So seien in Familien nun alle Kinder zu Hause ohne Zusatzkosten unfallversichert. „Das gilt für alle Allianz-Kunden, ob Sachversicherung, Kranken oder Leben.“ In der Kfz-Versicherung lockert die Allianz die branchenüblichen Beschränkungen, wer ein Auto fahren darf: Der Fahrerkreis wird um Angehörige und freiwillige Helfer erweitert.

10:17 Uhr: Industrie- und Handelskammern: Kündigungen bei Auszubildenden drohen

Vielen Auszubildenden im Gastgewerbe könnte wegen der Coronavirus-Pandemie die Kündigung drohen. Das befürchtet der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK). Grund sei, dass Auszubildende erst nach sechs Wochen Kurzarbeitergeld beziehen dürfen. Vor allem im Hotel- und Gastgewerbe könnte die Belastung der Betriebe, die sechs Wochen lang die volle Ausbildungsvergütung für ihre Azubis schultern müssen, zu einer Kündigungswelle führen, teilte der BWIHK mit.

Die Häuser seien geschlossen und hätten derzeit keine Einnahmen. „Und wenn irgendwann die Corona-Pandemie vorbei ist, und wir wieder öffnen dürfen, dann fehlen uns die Auszubildenden“, klagte Heike Gehrung-Kauderer, die als Branchenvertreterin gewähltes Mitglied in der Vollversammlung und im Präsidium der IHK Region Stuttgart ist.

Viele Betriebsinhaber und Geschäftsführer in der Gastronomie wollten Entlassungen vermeiden. „Wir wollen diese schwere Zeit zusammen durchstehen. Aber dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik“.

Nach Angaben des BWIHK sind im Südwesten rund 1700 Ausbildungsbetriebe im Hotel- und Gastgewerbe mit mehr als 5000 Auszubildenden über alle Lehrjahre und Berufe hinweg betroffen.

10:00 Uhr: Experten-Interview: So sehen die psychologischen Folgen der Krise aus

Mehr Corona-Babys oder mehr Corona-Scheidungen? Wer ist am meisten gefährdet? Und was macht die Krise mit uns? Die renommierte Wissenschaftlerin Maggie Schauer von der Uni Konstanz warnt im Interview vor traumatisierenden Folgen und zunehmender Einsamkeit. Gleichzeitig sieht sie aber auch Chancen im bescheidenen Leben: „Wir sehen heute schon besser, was wirklich zählt im Leben.“

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09:28 Uhr: Bayern nimmt zehn Corona-Patienten aus Frankreich auf

Bayern will in der Corona-Krise zehn schwerkranke Covid-19-Patienten aus der französischen Hauptstadt Paris zur Behandlung aufnehmen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstag bei Twitter mit. Er habe der französischen Botschafterin Unterstützung zugesagt. „In der Not helfen Freunde“, schrieb Söder. „Europa muss zusammenstehen.“ Seit vergangenen Sonntag hat Bayern bereits zehn Corona-Patienten aus Italien zur medizinischen Versorgung aufgenommen.

Frankreich gehört neben Italien und Spanien zu den Ländern in Europa, die vom Coronavirus besonders betroffen sind. Seit dem 1. März starben in Frankreich mehr als 6500 infizierte Menschen. Auch andere Bundesländer nehmen Covid-19-Patienten zur Behandlung auf.

08:57 Uhr: Land will ehrenamtliche Helfer entschädigen

Als Entschädigung für Verdienstausfälle und andere Kosten können ehrenamtliche Helfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und anderen Organisationen des Bevölkerungsschutzes nun Geld vom Land beantragen. „Mehr als 15 Millionen Euro stellen wir direkt zur Verfügung, damit die Ehrenamtlichen schnell und unbürokratisch entschädigt werden können“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) der „Schwäbischen Zeitung“ (Samstag). Mehr Geld könne bei Bedarf fließen. Genau handele es sich um 15,3 Millionen Euro, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Stuttgart auf Anfrage. Die Regelung gelte ab sofort.

Dem Bericht zufolge betrifft der Beschluss Helfer vom DRK, den Johannitern oder des Arbeiter-Samariter-Bunds. Das Land zahle zum Beispiel, wenn ihnen wegen ihres Einsatzes der Arbeitslohn oder Einnahmen aus selbstständiger Arbeit entgehen. Das Land springe auch ein, wenn Helfer im Einsatz Schaden nehmen, und zahle für Dienstkleidung und Schutzausrüstung.

Die Zeitung zitierte Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit den Worten: „Ich weiß, dass viele weit über das übliche Maß hinaus arbeiten, an der Grenze des physisch und psychisch Möglichen. Wer sich so einbringt, dem darf durch seinen Einsatz kein finanzieller Nachteil entstehen.“

07:07 Uhr: Trump rät zum Tragen von Masken - will sich aber nicht daran halten

Die USA haben mehr als 1400 Tote durch das Coronavirus binnen 24 Stunden zu verzeichnen. Präsident Trump kündigt eine neue Richtlinie an, wonach Amerikaner nun auch Masken tragen sollten. Trump macht aber auch klar, wer sich daran nicht halten wird: Nämlich er selbst.

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Das waren die Entwicklungen am Freitag, 03. April:

21.30 Uhr: Mehr als 85.100 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Freitagabend mehr als 85.100 Infektionen (Vortag Stand 20.00 Uhr: mehr als 79.400) mit dem Coronavirus registriert worden. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 20.900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 327 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 18.500 Fällen und mindestens 224 Toten.

Mindestens 1150 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

21.00 Uhr: 47 Menschen stecken sich in Allensbacher Schmieder Klinik mit dem Coronavirus an

21 Patienten und 26 Mitarbeiter sind in der Rehaklinik in Allensbach positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. worden. Das bestätigte Patrick Mickler, Geschäftsführer der Schmieder Kliniken, heute bei einer Pressekonferenz des Landratsamtes Konstanz. Etwa die Hälfte der positiv getesteten Fälle sei ohne Symptome gewesen. Das infizierte Pflegepersonal habe man sofort in Quarantäne geschickt. Mitarbeiter aus anderen Standorten übernehmen ihren Dienst. Betroffen sei in Allensbach vor allem eine Station: die neurologische Frührehabilitation. Die Patienten seien stabil, so Anastasios Chatzikonstantinou, Leiter der Abteilung Akutneurologie/Früh- rehabilitation in Allensbach. Einen Patienten, der beatmet werden sollte, habe man an das Klinikum Konstanz überwiesen.

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20.30 Uhr: Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen bittet Zweitwohnungsbesitzer, an Ostern nicht anzureisen

Mit Blick auf die kommenden Osterfeiertage, an denen der Frühling möglicherweise an den Bodensee lockt, hat Bürgermeister Edgar Lamm rund 450 Zweitwohnungsbesitzer angeschrieben. Er bittet sie, ihre Zweitwohnungen in der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen über die Feiertage nicht zu nutzen. In der Corona-Krise sei es zum Schutz aller angebracht, an seinem Erstwohnsitz zu bleiben.

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19.45 Uhr: Rund 17.000 Corona-Infektionen im Südwesten - 321 Tote

Nachweislich weitere 1209 Menschen haben sich im Südwesten mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten auf mindestens 17.180, teilte das Gesundheitsministerium mit. 321 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang gestorben. Knapp 1000 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

18.10 Uhr: Tannheimer Nachsorgeklinik sagt auch die April-Reha ab

Weil ein Patientenvater verschwiegen hatte, dass er beruflich im Kreis Heinsberg war, wo er sich mutmaßlich mit dem Coronavirus infiziert hatte, war, musste die Tannheimer Nachsorgeklinik Anfang März vorläufig schließen. Sowohl die Mitarbeiter der Klinik, als auch die Familien, die teilweise jahrelang auf einen Platz in Tannheim warten, waren schwer getroffen. Jetzt die gute Nachricht: Keiner der Mitarbeiter oder Familien hat sich ebenfalls mit dem Virus angesteckt, alle sind gesund.

Dennoch wird die Klinik in der kommenden Woche nicht wieder öffnen. Die vierwöchige April-Reha haben die Geschäftsführer Thomas Müller und Roland Wehrle abgesagt. "Wir haben uns wegen des Kontaktverbots und der zunehmenden Zahl der Corona-Fälle dazu entschieden", sagt Wehrle am Freitagnachmittag auf SÜDKURIER-Anfrage.

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16.55 Uhr: Läden in Baden-Württemberg bleiben an Karfreitag nun doch geschlossen

In Baden-Württemberg bleiben die Geschäfte an Karfreitag und Ostersonntag nun doch geschlossen. Die Corona-Verordnung des Landes werde zeitnah entsprechend geändert, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Freitag in Stuttgart.

16.31 Uhr: Landesregierung überprüft Ladenöffnung an Karfreitag nach Protesten

Die Landesregierung stellt die Öffnung von Supermärkten am Karfreitag noch einmal auf den Prüfstand. Der Lenkungskreis, in dem die wichtigsten Ministerien vertreten sind, werde sich mit dem Thema befassen, sagte ein Regierungssprecher. Kirchen und Gewerkschaften hatten zuvor heftig gegen die mögliche Ladenöffnung protestiert.

Wegen der Corona-Pandemie ist die Öffnung von lebensnotwendigen Geschäften wie Supermärkten derzeit auch an Sonn- und Feiertagen erlaubt. Dies diene dem Gesundheitsschutz und dem Ziel, die Infektionsgefahr zu senken, betonte der Regierungssprecher: „Vor einem langen Wochenende wie Ostern sind die Supermärkte sonst überfüllt. Da findet eine Gruppenbildung statt, die zu verhindern ist. Mit einer Öffnung auch am Sonntag verteilt sich das besser.“

Der Karfreitag ist ein rechtlich besonders geschützter „stiller Feiertag“, an dem die Christen des Kreuzestodes Jesu gedenken.

15.40 Uhr: Stadt Konstanz behält sich Betretungsverbote vor

Anders als Überlingen, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen sperrt die Stadt Konstanz vorläufig noch keine Bereiche. Die Stadt appelliere an Spaziergänger, Jogger und alle, die sich draußen aufhalten, auf den nötigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sich und anderen zu achten, heißt es in einer Pressemitteilung vom Nachmittag. Ist dies nicht möglich, weil vor allem bei schönem Wetter viele Menschen unterwegs sind, appelliert die Stadtverwaltung an die Bürger, sich gegebenenfalls an einem weniger besuchten Ort aufzuhalten.

Die Verordnung des Landes Baden-Württemberg, dass man nur alleine oder zu zweit oder mit im eigenen Haushalt lebenden Personen unterwegs sein darf, gelte weiterhin. Sollten die Anordnungen missachtet werden, behält sich die Stadt vor, in Abstimmung mit der Polizei Betretungsverbote für bestimmte Zonen auszusprechen.

14.50 Uhr: Polizei kontrolliert an Osterfeiertagen auf Autobahnen

Wegen der Ausgangsbeschränkungen will die Polizei in Baden-Württemberg am Wochenende und an Ostern auf den Autobahnen im Land verstärkt kontrollieren. Es könne sein, dass sich einige Menschen etwa wegen Familienbesuchen an den Feiertagen nicht an die Vorgaben halten, hieß es am Freitag aus dem Innenministerium. Mit Hilfe der Bereitschaftspolizei werde man daher vor allem Autobahnen und Rasthöfe im Auge behalten.

13.20 Uhr: Uferanlagen in Bodman-Ludwigshafen am Wochenende gesperrt

Nach Überlingen und Sipplingen sperrt jetzt auch Bodman-Ludwigshafen die Uferanlagen über das Wochenende.  Auf SÜDKURIER-Nachfrage erklärte Bürgermeister Matthias Weckbach: „Trotz Corona ist der Ausflugsdruck so groß, dass die Uferbereiche so stark bevölkert sind, dass die Einhaltung der Abstandsregelung nur noch schwer möglich ist. Wir lassen es offen, nach den Erfahrungen des jetzigen Wochenendes weitere Sperrungen vorzunehmen.“ Er finde es traurig, dass solche Absperrung notwendig seien, da einige Menschen unvernünftig handeln. Die Sperrungen beginnen Freitag um 14 Uhr, sie gelten über Sonn- und Feiertage und werden am Folgetag ab 9 Uhr wieder aufgehoben.

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11.50 Uhr: Maßnahmen zeigen deutlich Wirkung, aber noch keine Entwarnung

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in Deutschland zeigen nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts messbar Wirkung. Ein infizierter Mensch stecke seit einigen Tagen in Deutschland im Durchschnitt nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Ein Grund zur Entwarnung sei das aber noch nicht.

11.30 Uhr: Amateurfußball in Baden-Württemberg ruht „bis auf weiteres“

Die Aussetzung des Amateurfußballs in Baden-Württemberg ist wegen der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit verlängert worden. Die zuletzt bis zum 19. April vorgesehene Unterbrechung des Spielbetriebs wird bis auf weiteres ausgedehnt, wie der Württembergische Fußballverband (wfv) am Freitag im Namen aller drei Landesverbände mitteilte. Vorbehaltlich der Entscheidungen der jeweils zuständigen Verbände werde diese Entscheidung „voraussichtlich auch im übrigen Bundesgebiet“ gelten. „Wir sind davon überzeugt, dass der organisierte Fußball selbstverständlich seinen Beitrag leisten und insofern alles unterlassen muss, was ein Ansteigen der Infektionszahlen begünstigt“, sagte wfv-Präsident Matthias Schöck.

10.40 Uhr: Landesgartenschau: Erste Veranstalter sagen von sich aus ab

Die Landesgartenschau, die am 23. April starten sollte, wurde wegen der Coronakrise auf unbestimmte Zeit verschoben. OB Zeitler will spätestens bis 19. April weitere Entscheidungen treffen. Kann er so lange noch warten? Die zig Veranstalter, die teils Programme mit tausenden Teilnehmern planen, werden zunehmend nervös oder müssen teils von sich aus absagen.

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9.50 Uhr: Mehr als 30 Coronavirus-Fälle bei Kliniken Schmieder in Allensbach

Nach SÜDKURIER-Informationen ist das neurologische Fach- und Rehabilitationskrankenhaus von einer hohen Zahl positiv auf das Coronavirus getesteten Personen betroffen. Die Kliniken Schmieder wollen bei einer Videokonferenz am Freitagmittag über Details informieren.

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8.27 Uhr: In Konstanz kontrolliert die berittene Polizei die Einhaltung der Corona-Verordnung

Halten alle Bürger die Vorgaben ein? Jetzt unterstützen Beamte der Polizeireiterstaffel Stuttgart das Revier Konstanz. Es handelt sich laut Polizei um den ersten Einsatz von Polizeireitern im Stadtgebiet seit Gründung der Bundesrepublik. Weitere Einsätze in Konstanz und Umgebung sind für die kommenden Tage geplant.

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8.01 Uhr: Spahn hofft im Kampf gegen Coronavirus auf Malaria-Medikament

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn richtet im Kampf gegen das Coronavirus Hoffnungen auf das Malaria-Medikament Resochin von Bayer. Es gebe „erste Hinweise“, dass bestimmte Medikamente wie Resochin bei der Bekämpfung medizinisch schwerer Corona-Erkrankungsverläufe „zu helfen scheinen“, sagte Spahn. Doch seien weitergehende Studien nötig, da jedes Arzneimittel Nebenwirkungen habe, betonte der Minister.

7.07 Uhr: Tourismus-Hochburgen befürchten Besuchermassen

Statt sich über die Heerscharen von Wochenend-Ausflüglern zu freuen, warnen der Tourismusminister und die Touri-Hochburgen vor Besuchen. Denn: Für die Bürgermeister der Tourismushochburgen des Landes ist das angekündigte Sonnen-Wochenende ausnahmsweise mal kein Grund zur Freude, im Gegenteil. Auch in ihrem Namen warnt der baden-württembergische Tourismusminister Guido Wolf davor, die bekannten Ausflugsorte und Wanderwege am Samstag und Sonntag zu besuchen. „Ich kann angesichts der Corona-Pandemie nur davor warnen, solche Orte an diesem Wochenende aufzusuchen“, sagte der CDU-Politiker.

Das waren die Entwicklungen am Donnerstag, 2. April:

21.02 Uhr: Die Lage in Deutschland und international

In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 77.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 19.100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 277 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17.600 Fällen und mindestens 202 Toten. Mindestens 950 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

In anderen europäischen Ländern steigen die Todeszahlen deutlich schneller: In Spanien starben Behördenangaben vom Donnerstag zufolge 950 Menschen innerhalb von 24 Stunden. Die Gesamtzahl liege nun bei mehr als 10.000 Toten, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Der französische Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon sagte bereits am Mittwochabend, dass in Frankreich insgesamt mehr als 4000 Patienten der Covid-19-Krankheit erlegen seien. Italien hat mehr als 720 Tote innerhalb eines Tages im Zuge der Corona-Pandemie vermeldet und zählt mittlerweile 13.155 Tote (Stand: Mittwochabend).

Die meisten nachgewiesenen Infektions-Fälle überhaupt gibt es in den USA – mehr als 215.000 waren es am Donnerstagabend.

20.20 Uhr: Fast 16.000 Corona-Infektionen im Südwesten - 281 Tote

In Baden-Württemberg haben sich nachweislich weitere 1391 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten im Südwesten auf mindestens 15.971, teilte das Gesundheitsministerium mit. 281 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang gestorben. 880 Menschen sind bislang von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

18.48 Uhr: Auch Sipplingen sperrt Uferanlagen an Wochenenden und Feiertagen

Nach Überlingen sperrt auch die Bodensee-Ufergemeinde Sipplingen ihre Uferanlagen. Das Betretungsverbot gilt jeweils von Freitag, 14 Uhr bis Montag, 9 Uhr, sowie an den Feiertagen. Das teilt die Gemeinde mit. Das bis 20. April befristete Betretungsverbot werde polizeilich kontrolliert. Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße stellten Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden könnten.

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18.15 Uhr: Betretungsverbot der Überlinger Seepromenade am Wochenende und an Feiertagen

Coronabedingt sind Spaziergänge an der schönsten und längsten Promenade am Bodensee an Ostern und am Wochenende verboten. Die Stadt Überlingen erlässt bis zum 20. April ein Betretungsverbot der Seepromenade für Wochenenden und Feiertage. „Wegen der guten Wetterprognosen rechnet die Stadt mit einem erhöhten Besucheraufkommen von Menschen aus der ganzen Region“, schreibt sie in einem Pressetext.

Vor dem Hintergrund der Corona-Verordnung erlässt die Stadt Überlingen eine Allgemeinverfügung über das Betretungsverbot entlang der Seepromenade. Nach dieser ist das Betreten der Seepromenade in Überlingen an den Wochenenden (freitags ab 14 Uhr bis montags um 9 Uhr) sowie an Feiertagen untersagt.

Mit dieser Maßnahme reagiert die Stadt auf die starke Frequentierung der Seepromenade an den vergangenen Wochenenden. Bei einem verstärkten Besucheraufkommen seien die geforderten und notwendigen Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Metern auf dem begrenzten Raum der Promenade jedoch „bei Weitem nicht einhaltbar“, so eine Einschätzung der Verwaltungsspitze. Das Betretungsverbot werde polizeilich kontrolliert und Verstöße würden zur Anzeige gebracht. Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden können.

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16.58 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kanton Schaffhausen

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen im Landkreis Waldshut liegt Stand 2. April, 16 Uhr, bei 138, wie das Landratsamt mitteilt. Das sind sechs Personen mehr als am Vortag. 

Im Kanton Schaffhausen gibt es aktuell (Stand 2. April 2020, 8 Uhr) 44 bestätige Coronavirus-Fälle. Im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnete der Kanton Schaffhausen am Mittwoch, 1. April, einen ersten Todesfall. Weitere Details gibt der Kanton nicht bekannt.

16.41 Uhr: Landkreis Waldshut kann einige FFP-2-Masken erwerben

Schutzausrüstung ist in den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Landkreis knapp. Daher hat sich der Landkreis bemüht, aus unterschiedlichen Quellen Material zu beschaffen. Mit Erfolg – die ersten Schutzmasken können jetzt verteilt werden.

Priorität haben laut Landratsamt Einrichtungen, die Covid-19-positive Patienten behandeln, wie das Klinikum Hochrhein und die Lungenfachklinik St.Blasien, sowie die Pflege- und Seniorenheime und die ambulanten Pflegedienste, die besonders gefährdete Personen versorgen.

Die vom Land Baden-Württemberg gelieferte Charge an Schutzausrüstung wurde bereits ausgeliefert. Wie das Landratsamt mitteilt, werden weitere Lieferungen erwartet, die dann so schnell wie möglich verteilt werden sollen.

16.07 Uhr: Einreiseverbot für Erntehelfer wird gelockert

Um drohende Ernteausfälle zu verhindern, sollen in diesem und im kommenden Monat jeweils 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa nach Deutschland einreisen dürfen. Darauf haben sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag verständigt.

Laut einem Konzeptpapier der beiden Ressorts dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen.

Daneben wird angestrebt, für April und Mai jeweils rund 10.000 Menschen aus dem Inland für die Landwirtschaft zu gewinnen - etwa Arbeitslose, Studierende, Asylbewerber oder Kurzarbeiter.

15.30 Uhr: Geruchs- und Geschmacksverlust häufig Symptome

Geruchs- und Geschmacksverlust sind einer neuen Studie zufolge sehr oft Symptome für Covid-19. Wissenschaftler aus Belgien untersuchten für die Studie 417 infizierte Patienten mit leichtem Krankheitsverlauf. Von ihnen berichteten 86 Prozent von einer Beeinträchtigung des Geruchssinns, der Großteil von ihnen roch sogar überhaupt nichts mehr. Über Probleme mit dem Geschmackssinn klagten 88 Prozent.

Der teilweise oder volle Verlust des Geschmackssinns bei Patienten ohne HNO-Vorerkrankungen müsse als "spezifisches Merkmal" für eine Corona-Infektion angesehen werden, schreiben die Studienkoordinatoren Jérôme Lechien und Sven Saussez. Als Vorsichtsmaßnahme sollten solche Patienten "als potenziell mit Covid-19 infiziert und deshalb für mindestens sieben Tage isoliert werden". Dies gelte auch für den Fall, dass diese kein anderes charakteristisches Symptom aufwiesen.

Auffallend bei der Untersuchung: Frauen waren deutlich öfter von Problemen mit dem Geruchssinn betroffen als Männer. Insgesamt hatten 44 Prozent der Patienten nach zwei Wochen ihren vollen Geruchssinn wieder. Es könne allerdings auch bis zu ein Jahr dauern, sagten die Forscher der Universität Mons voraus.

14.21 Uhr: Appell von Landrätin: Auf Risikosportarten im Schwarzwald verzichten

Behörden im Schwarzwald rufen wegen der Corona-Krise trotz des frühlingshaften Wetters zur Zurückhaltung bei Freizeitaktivitäten auf. Die Region sei ein beliebter Ort für Ausflüge und andere Unternehmungen im Freien, sagte die Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothea Störr-Ritter. Nächste Woche, mit Beginn der Osterferien, werde mit einer entsprechenden Zunahme gerechnet. Dieses Jahr sei erhöhte Vorsicht geboten. Aktivitäten, die mit einem hohen Unfallrisiko verbunden sind, sollten vermieden werden.

Rettungsdienste und Krankenhäuser seien durch das Coronavirus ausgelastet, sagte die Politikerin. Sie müssten sich darauf konzentrieren können. Das Risiko von Freizeitunfällen sollte daher vermieden werden. Dies gelte für Risikosportarten ebenso wie beispielsweise für Motorradfahrer. Jeder könne helfen, Rettungsdienste und das Gesundheitswesen zu entlasten.

12.21 Uhr: EU-Kommission will Beschäftigte in Krise mit 100 Milliarden Euro unterstützen

Die EU-Kommission will Arbeitnehmer und Selbstständige in der Corona-Krise mit bis zu 100 Milliarden Euro unterstützen. Ihre Behörde schlage ein "neues Solidaritätsinstrument" vor, "um Menschen im Job und Unternehmen am Laufen zu halten", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die dafür nötigen Kredite sollten sich aus "Garantien" der Mitgliedstaaten speisen.

12.01 Uhr: Tuttlingen fordert die Bürger auf, Stoffmasken zu tragen

Die Stadt Tuttlingen appelliert an die Bürger, wenn möglich eine Stoffmaske zu tragen. „Auch wenn es keinen hundertprozentigen Schutz garantiert: Jeden Weg, das Übertragungsrisiko zu mindern, sollten wir nutzen“, sagt Oberbürgermeister Michael Beck.

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11.11 Uhr: Caritas ruft Familien-Stress-Telefon ins Leben

Familien durch Corona-Zeit helfen: Die Psychologischen Beratungsstellen der Caritas im Bodenseekreis haben ein Familien-Stress-Telefon ins Leben gerufen. Dort können Eltern und Jugendliche unverbindlich anrufen, wenn sie Probleme haben. Das Familien-Stress-Telefon ist erreichbar unter 07551/830333.

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10.15 Uhr: Spahn gegen zu frühe Aufhebung der Corona-Maßnahmen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat vor einem zu frühen Ausstieg aus den Beschränkungen in der Corona-Krise gewarnt. Zu sehen sei zwar ein Abflachen bei den Steigerungsraten, dies sei aber noch kein abschließender Trend, sagte der CDU-Politiker in einem Podcast. Dabei könnte es sich auch um statistische Effekte, Meldeeffekte handeln. Die stark einschränkenden Maßnahmen wie Schul- oder Geschäftsschließungen lägen noch nicht allzu lange zurück, betonte Spahn. Sie könnten sich teils in den Statistiken noch nicht bemerkbar machen. „Sagen wir die Richtung stimmt, ob sie dauerhaft anhält, das werden wir die nächsten Tage sehen.“

9.20 Uhr: An deutschen Flughäfen fliegt fast niemand mehr

An den größeren deutschen Flughäfen gibt es wegen der Corona-Krise kaum noch Starts und Landungen. In der letzten März-Woche ist die Zahl der abgefertigten Passagiere auf nur noch knapp 206.000 abgesunken, wie der Flughafenverband berichtete. Das entspricht noch 5 Prozent des Wertes aus dem Vorjahr. Deutlich geringer fiel der Rückgang bei der Fracht aus, deren Volumen in der genannten Woche nur um 20,4 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Zur öffentlichen Daseinsvorsorge würden dennoch alle Flughäfen im Betrieb gehalten, erklärte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.

8.36 Uhr: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen mit 73.522 angegeben - das ist ein Plus von 6156 seit dem Vortag. Es gab demnach bisher 872 Todesfälle im ganzen Land. Baden-Württemberg steht aktuell bei 14.662 Corona-Fällen (ein Plus von 1252 zum Vortag) und 241 Toten.

8.15 Uhr: Leere Plätze, keine Touristen, verwaiste Geschäfte: Foto-Eindrücke aus Konstanz

Nein, es ist keine Stadt nach der Apokalypse. Es ist Konstanz in der Corona-Krise. Unser Fotograf hat eine Stadt im Stillstand festgehalten. Herausgekommen ist eine unheimliche, rührende, aber auch humorvolle Foto-Serie.

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7.40 Uhr: Parteien verschieben Kandidaten-Aufstellungen für die Landtagswahl

Die Parteien müssen wegen der Corona-Krise die Aufstellung von Kandidaten zur Landtagswahl 2021 verschieben. Denn öffentliche Versammlungen sind nicht erlaubt, weil die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden soll. Die baden-württembergische CDU hat nach den Worten von Generalsekretär Manuel Hagel bereits einen Teil der Kandidaten nominiert. Für die noch anstehenden Veranstaltungen gelte, dass sie nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben seien. Ähnlich äußerten sich Sprecher von Grünen und von SPD.

7.07 Uhr: Kliniken sollen keine Patienten mehr aus dem Ausland aufnehmen

Kliniken in Baden-Württemberg sollen vorerst keine weiteren Patienten aus dem Ausland aufnehmen. In einem Schreiben aus dem Sozialministerium an die Kliniken heißt es: „Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung in Baden-Württemberg bitten wir Sie, derzeit von weiteren Aufnahmen aus dem Ausland abzusehen".

Das waren die Entwicklungen am Mittwoch, 1. April:

21 Uhr: WHO prüft nun Wirksamkeit von Mundschutz

Die Weltgesundheitsorganisation prüft, ob das Tragen von Mundschutz in der allgemeinen Öffentlichkeit die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen kann. Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. „Die WHO trägt alle verfügbaren Informationen zusammen und wägt ab, ob das umfassendere Tragen von Mundschutz Ansteckungen eindämmen kann“, sagte Tedros.

Österreich hatte nach anderen Ländern am Mittwoch das Tragen von Mundschutz beim Einkaufen verpflichtend gemacht. In Deutschland wurde auch darüber diskutiert, aber Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte am Dienstag, er sehe keine Notwendigkeit für eine Verpflichtung zum Maskentragen.

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Bislang war die Haltung der WHO, dass Mundschutz nur für Kranke und Menschen, die Kranke pflegten, sinnvoll sei. Die WHO warnte sogar, dass das Tragen von Masken die Menschen in falscher Sicherheit wiegen und verleiten könne, andere Vorsichtsmaßnahmen wie das gründliche Händewaschen zu vernachlässigen. Tedros betonte, dass diese Maßnahmen unabhängig von Mundschutz unbedingt eingehalten werden müssen.

20 Uhr: 14.580 Corona-Infektionen im Südwesten - 239 Tote

Im Südwesten haben sich nachweislich weitere 1267 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit (Stand: 16.00 Uhr). 239 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang im Südwesten gestorben. Ungefähr 764 Menschen sind bislang von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

18.42 Uhr: Intensivstation im Krankenhaus Sigmaringen schon halb voll

Der Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am SRH-Krankenhaus Sigmaringen, Professor Werner Klingler, erwartet in den kommenden Wochen eine massive Erhöhung der Corona-Patienten. Im Landkreis Sigmaringen sind schon sechs Menschen am Coronavirus gestorben. „Die Welle wird kommen“, ist Professor Klingler überzeugt, dass schwere Wochen vor den Menschen und dem Klinikpersonal stehen, aber man werde die Bewährungsprobe bestehen.

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17.33 Uhr: Kretschmann rät wegen Coronavirus von Besuchen zu Ostern ab

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dazu aufgerufen, wegen des Coronavirus zu Ostern auf Besuche bei Verwandten und Freunden zu verzichten. „Bleiben sie Ostern möglichst zu Hause“, sagte Kretschmann am Mittwoch in einem im Internet übertragenen Statement. Die Menschen seien aufgerufen, nach wie vor alle Kontakte zu vermeiden, die nicht notwendig seien. Auch Ostergottesdienste dürften nicht besucht werden. Wer auf Gottesdienste nicht verzichten wolle, solle Übertragungen in den Medien nutzen. Es sei schmerzlich, sagen zu müssen, dass man Großeltern in diesem Jahr nicht besuchen solle, räumte Kretschmann ein. Aber ältere Menschen seien durch das Virus besonders gefährdet.

Kretschmann bekräftigte, dass es derzeit keinen Grund zur Entwarnung gebe. Es sei nicht sinnvoll, jetzt über ein Ende der Maßnahmen zu diskutieren. „Die Lage ist unverändert ernst.“ In den nächsten Tagen seien sehr viele Menschen, die schwer erkrankt seien, in den Krankenhäusern zu erwarten.

16.37 Uhr: Kontaktbeschränkungen gelten bis mindestens 19. April

Die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise gelten bis mindestens zum 19. April. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder mit. Am Dienstag nach Ostern soll dann die Lage neu bewertet werden. Die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes sollen gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Die Menschen in Deutschland sollten generell auf private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - verzichten.

15.39 Uhr: Bund und Länder wollen Kontaktbeschränkungen über Ostern verlängern

Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger „bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“, heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.

15.01 Uhr: Strobl berichtet von Verschiebung beim Verbrechen im Land

Die Kriminalität in Baden-Württemberg verschiebt sich nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl in Zeiten der Corona-Pandemie. „Die Trends bei den Straftaten, die wir bislang im öffentlichen Raum feststellen mussten, also etwa Aggressionsdelikte und Sexualstraftaten, gehen in vielen Bereichen nach unten. Auch der Wohnungseinbruchsdiebstahl geht weiter zurück“, teilte der CDU-Politiker am Mittwoch mit. Auch die grenzüberschreitende Kriminalität gehe zurück. Dafür komme es vermehrt zu häuslicher Gewalt in den eigenen vier Wänden. „Wir haben Hinweise, dass bei verschiedenen Frauenberatungsstellen im Land eine höhere Anfrage- und Beratungsdichte als bislang wahrgenommen wird.“ Auch Trickbetrüger nutzten die Notlage aus.

13.45 Uhr: Zoos im Südwesten befürchten Verluste in Millionenhöhe

Die Corona-Krise trifft die Zoos und Tierparks in Baden-Württemberg mit voller Wucht. Von heute auf morgen fehlen die Besucher an den Gehegen, vor den Volieren und in den Cafés - die Ausgaben sind hingegen geblieben. Die starken Auflagen durch die Corona-Krise bringen nicht nur die privaten Zoos, sondern auch die größeren Einrichtungen in Heidelberg oder Stuttgart ins Wanken. Es drohen Millionenverluste, in einigen Parks herrscht Existenzangst. Denn für die meisten sind die Einnahmen durch Eintrittsgelder ein dicker Batzen des Etats.

Das Problem: Tiere lassen sich nicht in Kurzarbeit oder in den Urlaub schicken. Bei ihnen lässt sich auch kaum sparen - sie müssen weiter gefüttert, die Tiergehege weiter beheizt und die technischen Anlagen weiter gewartet werden. „Die Kosten lassen sich kaum reduzieren, weil die Tiere und Pflanzen weiterhin täglich gehegt und gepflegt werden müssen, um zu überleben“, sagt der Sprecher des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart, der Wilhelma, Harald Knitter.

Allein im Zeitraum vom 17. März bis Ende der Osterferien hätten im vergangenen Jahr 270.000 Menschen die Wilhelma besucht, nun seien bereits Ausfälle in Millionenhöhe entstanden. Setze sich die Zwangsschließung bis Mitte Juni fort, würden sich diese Verluste schätzungsweise verdoppeln. „Natürlich macht uns das als autark wirtschaftender Eigenbetrieb der Stadt auch Sorgen, denn wir verantworten einen eigenen Etat“, sagt Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin. „Wir prüfen derzeit bei jeder Ausgabe, ob wir auf sie verzichten oder ob wir sie schieben können.“ Er mache sich auch wenig Hoffnung, dass die Wilhelma und andere Zoos nach dem Ende der Osterferien wieder öffnen könnten.

11.55 Uhr: Kliniken im Landkreis Lörrach bitten um Unterstützung

Die Zahl der Corona-Patienten steigt auch bei den Kliniken des Landkreises Lörrach. Sie bekommen viele Hilfsangebote, die angesichts der angespannten Situation auch immer dringender gebraucht werden. Was wirklich benötigt wird und woran es fehlt? Hier finden Sie eine Übersicht.

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11.08 Uhr: Wie profitieren die Schweizer Supermärkte von der Corona-Krise?

Die Einzelhändler im Kanton Aargau haben mehr Zulauf nach der Grenzschließung wegen der Corona-Pandemie: In den Supermärkten entlang der Grenze spüren sie eine höhe Kundenfrequenz. Dennoch halten sich die Unternehmen bedeckt:

10.25 Uhr: Eltern können Notfall-Kinderzuschlag online beantragen

In der Corona-Krise haben viele Eltern mit Einkommenseinbußen zu kämpfen. Betroffene können in solchen Fällen einen Notfall-Kinderzuschlag erhalten. Der Antrag dazu lässt sich auch online stellen. Unter www.kinderzuschlag.de finden Eltern alle Informationen, die sie für einen Antrag brauchen. Schritt für Schritt werden sie durch das Formular geführt, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt.

9.50 Uhr: Restaurantbesitzer gehören zu den größten Verlierern der Krise

Die Corona-Krise ist besonders für kleine Unternehmen existenzbedrohend. Zu den größten Verlierern zählen die Restaurantbesitzer. Ihre Misere setzte schon vor der endgültigen Schließung durch die Corona-Verordnung ein. Diese Grafiken zeigen, wie hart es sie nun trifft.

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US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner wegen der Corona-Epidemie auf historisch schwierige Zeiten und auf dramatische Opferzahlen in naher Zukunft eingeschworen. „Die nächsten zwei oder drei Wochen werden zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten“, sagte Trump im Weißen Haus. „Wir werden Tausende Menschen verlieren.“ In den USA ist die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus bereits auf über 4000 gestiegen.

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Im Juli soll in Konstanz ein Oberbürgermeister gewählt werden. Der Termin steht jetzt aber auf der Kippe, über eine Verschiebung soll nun die Gemeinde entscheiden. Das Landesinnenministerium erlaubt wegen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens Verschiebungen. Was sagen die bisherigen OB-Kandidaten über ein mögliches neues Datum?

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7.04 Uhr: 13.313 Corona-Infektionen bei uns im Südwesten

Im Südwesten haben sich nachweislich weitere 1056 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 13.313, teilte das Gesundheitsministerium mit. 196 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang im Südwesten gestorben. Ungefähr 627 Menschen sind bislang von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Das waren die Entwicklungen am Dienstag, den 31. März: 

Stadt Blumberg verhängt Ausgangssperre in Riedböhringen

Die Stadt Blumberg hat in enger Abstimmung mit dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Gesundheitsamt eine Ausgangssperre für den Stadtteil Riedböhringen im Kampf gegen das Coronavirus verhängt. Das teilte Bürgermeister Markus Keller am Spätnachmittag mit. Hintergrund dafür ist die extrem hohe Zahl an Infizierten in dem Kardinal-Bea-Dorf. Von den 29 am Coronavirus erkrankten Personen in Blumberg haben 22 ihren Wohnsitz in Riedböhringen. Um die Auflagen durchzusetzen, werde die Polizei die Ausgangssperre kontrollieren. Die Stadt Blumberg weist in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Ausgangssperre um keinen Aprilscherz handelt. Bei Verstößen sei mit Geld- oder Haftstrafen zu rechnen.

In der Allgemeinverfügung wird genau aufgelistet, was in Riedböhringen noch erlaubt ist

- Hin- und Rückweg zur Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers
- Einkäufe
- Arzt- und Apothekenbesuche, Tanken, Bargeldabheben, Lieferverkehr
- Hilfeleistungen für Bedürftige sowie die dringende Versorgung von Haustieren.

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Bayreuther Festspiele für 2020 abgesagt

Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die nachfolgenden Festspieljahrgänge müssten dadurch umdisponiert werden, teilten die Festspiele am Dienstagabend mit.

17.40 Uhr: Land hat bisher rund 14 Millionen Euro ausgezahlt

Beim Land sind mehr als 166.000 Anträge auf Soforthilfe für die Corona-Krise eingegangen (Stand: Dienstagmittag). Gut 1500 Anträge in Höhe von rund 14 Millionen Euro seien bereits ausgezahlt worden, hieß es bei der staatlichen Förderbank L-Bank. Mehr als 80 Prozent fielen in den Bereich der Industrie- und Handelskammern, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Die weiteren 20 Prozent seien den Handwerkskammern zuzuordnen. Die Kammern prüfen die Anträge und leiten sie bei Aussicht auf Erfolg an die L-Bank weiter. Dort seien bis zum Dienstag mehr als 50 000 Eingänge verzeichnet worden.

Die bisherige Soforthilfe richtet sich nach der Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu 9000 Euro für Solo-Selbstständige sowie Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten. Darüber hinaus gibt es Hilfen von bis zu 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten und bis zu 30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

17.11 Uhr: Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner fordert geordnete Zuteilung von Beatmungsgeräten an die Landkreise

Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner (CDU) hat sich wegen der Anschaffung von Beatmungsgeräten an Landessozialminister Manfred Lucha (Grüne) gewandt. Durch die derzeit große Nachfrage nach Beatmungsgeräten kommt es zunehmend zu Verzögerungen in der Beschaffung der Geräte.

15.40 Uhr: Fälle in Niedereschacher Pflegehaus

Zwei Bewohner in einem Niedereschacher Pflegehaus sind positiv auf Corona getestet worden. Die Betroffenen wurden daher nun isoliert, das Gesundheitsamt ist eingeschaltet. Das Heim benötigt zudem dringend Masken und Schutzbrillen.

15.20 Uhr: Das harte Leben der Lkw-Fahrer in der aktuellen Krise

Lkw-Fahrer sind die Lieferhelden in der Coronakrise. Doch an der Grenze zur Schweiz müssen sie teils 48 Stunden warten – bei Minusgraden und ohne Duschen. An den Grenzübergängen stauen sich also nicht nur Lastwagen, sondern auch der Frust. An einigen Rastplätzen sind die sanitären Zustände unwürdig, berichten Fahrer.

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14.30 Uhr: Fußball-Bundesliga pausiert bis zum 30. April

Der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga bleibt wegen der Corona-Pandemie bis mindestens zum 30. April ausgesetzt. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga stimmte am Dienstag einem entsprechenden Antrag des DFL-Präsidiums zu. Das bislang letzte Bundesliga-Spiel fand am 11. März statt - das ursprünglich geplante Saisonende am 16. Mai ist längst nicht mehr zu halten. Ob der Spielbetrieb im Mai fortgesetzt werden kann, ist allerdings völlig offen.

13.44 Uhr: Scholz kündigt Produktion von Corona-Schutzmasken in Deutschland an

Der Bund will Unternehmen in Deutschland, die wegen der Corona-Krise kurzfristig in die Produktion von Schutzmasken einsteigen, vor finanziellen Risiken schützen. „Wir brauchen hierzulande eigene Produktionen, die wir jedenfalls für diese Zeit auf den Weg bringen müssen“, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Dienstag in München. Es gebe bereits eine ganze Reihe von Herstellern, die zur Maskenproduktion bereit seien. „Das kann jetzt ganz schnell geschehen, und wir sind dabei, das mit großem Nachdruck umzusetzen.“

Im Gegenzug gebe der Bund „Finanzzusagen, die erforderlich sind, damit Unternehmen jetzt gewissermaßen in das Risiko gehen, ihre Produktion umstellen und Dinge herstellen, die sie vielleicht nicht ewig herstellen werden“, erklärte Scholz. Er habe dies bereits mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) besprochen. Darüber hinaus kooperiere die Bundesregierung beim Einkauf von Schutzausrüstungen inzwischen auch mit weltweit agierenden Unternehmen, damit die Beschaffungs verbessert werde.

12.30 Uhr: Kretschmann hält Exit-Debatte für unseriös

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat vor einer voreiligen Debatte über eine Exit-Strategie aus den strengen Ausgangsbeschränkungen gewarnt. „Die Lage ist unverändert ernst“, mahnte der Grünen-Politiker am Dienstag bei einer virtuellen Pressekonferenz. Er könne nachvollziehen, wenn sich viele Menschen eine schnelle Rückkehr zum normalen Leben wünschten. Aber jetzt sei nicht der Zeitpunkt für eine Debatte über eine Lockerung der Maßnahmen. Das sei unseriös. „Wir sind immer noch am Beginn der Krise.“ Spekulationen über eine Lockerung der Regeln zur Kontaktvermeidung verböten sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

12.20 Uhr: Spanien meldet mit 849 Corona-Toten an einem Tag neuen Höchstwert

In Spanien ist mit 849 Todesopfer durch das Coronavirus binnen 24 Stunden ein neuer Höchstwert verzeichnet worden. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg damit auf 8189, wie die Regierung jetzt mitteilte. Weitere 9222 Menschen infizierten sich neu mit dem Virus. Damit verzeichnet das Land jetzt 94.417 offiziell bestätigte Infektionen.

11.50 Uhr: Abwasserentsorger warnen vor Problemen wegen fehlenden Toilettenpapiers

Einzelne Abwasserentsorger in Deutschland melden Probleme mit verstopften Pumpen und Kanälen, weil Verbraucher mangels Toilettenpapier Feuchttücher, Küchenpapier, Taschentücher „und andere Behelfsmittel“ als Ersatz benutzen. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall rief die Verbraucher nun daher auf, nur Toilettenpapier über die Toilette zu entsorgen - „und sonst nichts!“ Feuchttücher und andere Papiere verstopften Rohre und Kanäle und verfingen sich in den Abwasserpumpen.

11.08 Uhr: Diese Karte könnte im Kampf gegen das Virus helfen

Wissenschaftler der Universität Konstanz haben eine Karte entwickelt, die zeigt, wie viel Kapazitäten Kliniken haben. Durch ein Ampelsystem können Mediziner in ganz Deutschland sofort erkennen, wo der nächste Beatmungsplatz für einen Covid-19-Patienten zur Verfügung steht. Das ist ein bundesweit einmaliges Projekt.

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10.50 Uhr: Dunkermotoren in Bonndorf meldet Kurzarbeit an

Weitere Auswirkungen von Corona auf die regionale Wirtschaft im Schwarzwald: Die Mitarbeiter von Dunkermotoren in Bonndorf gehen in einen Osterferien-Modus. Das Werk in Serbien schließt für zwei Wochen, in China läuft die Produktion weiter.

10.19 Uhr: Mediziner warnen vor unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen

Der Ärzteverband Hartmannbund hat vor unverhältnismäßigen Maßnahmen bei der Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung gewarnt. „Wir dürfen bei allem Respekt vor erkennbarem Handlungsbedarf jetzt nicht jedes Maß verlieren“, erklärte Verbandschef Klaus Reinhardt, der auch Präsident der Bundesärztekammer ist. Er warnte davor, „in einen Überbietungswettbewerb an Einschränkungen und Eingriffsmöglichkeiten“ einzusteigen.

9.04 Uhr: Das sind die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen heute mit 61.913 angegeben - ein Plus von 4615 seit dem Vortag. Es gab insgesamt 583 Todesfälle in Deutschland bisher. In Baden-Württemberg gibt es nun 12.334 Infizierte (1391 mehr als am Vortag) und 165 Tote.

8.40 Uhr: Wenn die Kanzlerin zweimal klingelt

Eine Feuerwehreinsatztruppe in freiwilliger Quarantäne - das war Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Anruf wert. Doch ihr Vorhaben, sich für das vorbildliche Verhalten der Freiwilligen Feuerwehr Bergen auf Rügen in ihrem Wahlkreis zu bedanken, scheiterte zunächst: Hauptbrandmeister André Muswieck legte einfach auf. Er habe nicht geglaubt, dass wirklich die Kanzlerin am Apparat war, sondern an einen Radioscherz geglaubt, sagte Bürgermeisterin Anja Ratzke. Merkel habe sich jedoch nicht entmutigen lassen und ein zweites Mal angerufen. „Die Bundeskanzlerin dankte den Kameraden für ihren Einsatz und lobte das vorausschauende Handeln der Stadt Bergen auf Rügen“, erklärte Ratzke.

8.02 Uhr: WHO gegen allgemeines Mundschutztragen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan in Genf. Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren. „Unser Rat: wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist“, sagte Ryan.

7.47 Uhr: Blutritt wird zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs abgesagt

Der bekannte Blutritt in Weingarten fällt Corona zum Opfer: Auch wenn bis zum 22. Mai, dem traditionellen Blutritt-Datum am Tag nach Christi Himmelfahrt, die Vorschriften gelockert werden sollten, ist ein Zusammentreffen von gut 2000 Reitern, 4000 Musikern und zehntausenden Pilgern in Weingarten nach Angaben der der Diözese Rottenburg-Stuttgart undenkbar.

7.07 Uhr: Experten warnen vor Folgen psychischer Belastung

Die psychische Belastung der Bundesbürger durch die Coronavirus-Pandemie ist nach Ansicht von Experten in Krisenplänen noch nicht ausreichend berücksichtigt. „Die Fachleute müssen sich darauf einstellen, dass sowohl eine Welle von Gesunden kommen wird, die plötzlich Ängste hat, die behandelt werden müssen - als auch auf die Verschlechterung der Symptomatik von bereits psychisch Erkrankten“, sagte die Berliner Psychiaterin Iris Hauth, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. In China hätten sich Krisentelefone als hilfreich erwiesen. Bereits psychisch erkrankte Menschen benötigten weitergehende Hilfen wie zum Beispiel Video-Sprechstunden.

Das waren die Entwicklungen vom Montag, 30. März:

20.50 Uhr: Hoffnung für Tausende Touristen: Rückflüge aus Südafrika in Sicht

Für mehr als 10.000 in Südafrika festsitzende ausländische Touristen zeichnet sich trotz einer Einstellung des kommerziellen Flugbetriebs eine Lösung ab. Dank intensiver Gespräche mit der Regierung des Kap-Staates könnten Rückflüge schon bald starten, sagte der deutsche Botschafter Martin Schäfer am Montag dem südafrikanischen TV-Sender SABC. Eventuell zum Ende der Woche schon seien erste Rückflüge nach Europa mit der nationalen südafrikanischen Fluggesellschaft SAA möglich. „Wir haben einen Deal mit SAA, brauchen aber noch Genehmigungen“, sagte er später dem Sender eNCA.

Bei diesen Charterflügen sollten außer deutschen auch möglichst viele Urlauber aus anderen europäischen Ländern mit ausgeflogen werden. Denkbar sei auch, auf den Flügen von Europa aus dort festsitzende Südafrikaner mitzunehmen. Auch könnten Testkits mitgeführt werden.

20.04 Uhr: Italien: Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise zeigen Wirkung

In Italien, dem am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Land der Welt, scheinen die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens mittlerweile Wirkung zu zeigen. Der Anstieg bei den Neuinfektionen sank am Montag auf ein neues Tief von 4,1 Prozent, wie der italienische Zivilschutz mitteilte. Vor vier Tagen war der Anstieg noch etwa doppelt so hoch, vor zwei Wochen mehr als vier Mal so hoch.

Zudem ging erstmals die Zahl der Erkrankten in dem Pandemie-Epizentrum rund um Mailand zurück. Sie sank von 25.392 am Sonntag auf 25.006 am Montag.

18.05 Uhr: Prinz Charles nach Corona-Infektion aus häuslicher Quarantäne entlassen

Nach seiner Infektion mit dem neuartigen Coronavirus hat der britische Thronfolger Prinz Charles die Quarantäne wieder verlassen können. In Absprache mit seinem Arzt habe der älteste Sohn von Königin Elizabeth II. am Montag die Selbst-Isolation beendet, teilte sein Büro mit. Der 71-Jährige sei „wohlauf“ und habe nur leichte Symptome der durch den Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gehabt.

Der Prinz war vor einer Woche positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Er begab sich deshalb zusammen mit seiner ein Jahr älteren Frau Camilla, die sich nicht angesteckt hatte, in Schottland in Selbst-Isolation. 

Prinz Charles ist wieder fit.
Prinz Charles ist wieder fit. | Bild: Andrew Matthews/PA Wire/dpa

16.25 Uhr: Kretschmann für Mundschutz beim Einkaufen - aber noch keine Pflicht

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält einen Mundschutz beim Einkaufen wegen des Coronavirus für sinnvoll, will ihn aber noch nicht zur Pflicht machen. „Dazu müssen wir erst die ausreichende Zahl an Masken haben, ohne dass der vorrangige Einsatz im medizinischen und pflegerischen Bereich beeinträchtigt wird. Dieser hat absolute Priorität“, teilte er am Montag in Stuttgart mit. Er werde das Thema am Mittwoch in der Runde der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin aufrufen.

15.45 Uhr: Bayerns Verwaltungsgerichtshof weist Klagen gegen Ausgangsbeschränkungen zurück

Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat Anträge auf einstweilige Anordnungen gegen die in Bayern wegen der Coronakrise geltenden Ausgangsbeschränkungen zurückgewiesen. In einem am Montag in München veröffentlichten Beschluss lehnte das Gericht dies ab, weil die Regelungen „aller Voraussicht nach“ eine hinreichende gesetzliche Grundlage hätten. Dagegen hatten die Kläger zur Abwehr schwerer Nachteile verlangt, die Einschränkungen aufzuheben. Gegen den Beschluss gibt es keine Rechtsmittel.

Vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof hatte bereits der bayerische Verfassungsgerichtshof in der vergangenen Woche ähnlich entschieden.

14.05 Uhr: IOC: Olympia in Tokio wird am 23. Juli 2021 eröffnet

Die auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen am 23. Juli eröffnet werden und am 8. August enden. Diesen neuen Termin fast genau ein Jahr nach der eigentlich geplanten Eröffnungsfeier gab das Internationale Olympische Komitee am Montag bekannt.

13.00 Uhr: Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen

Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Damit darf nur aus begründeten Anlässen wie Arztbesuchen, Arbeitswegen oder dringenden Einkäufen der Wohnort verlassen werden. Bisher waren die Beschränkungen bis zum kommenden Freitag (3. April) befristet.

12.50 Uhr: Mundschutz wird in Österreich beim Einkaufen Pflicht

Die österreichische Regierung hat im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Maßnahmen verschärft und unter anderem eine Mundschutz-Pflicht für Einkäufe angekündigt. Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte am Montag in Wien, dass die Supermärkte voraussichtlich ab Mittwoch mit der Verteilung von Masken an den Eingängen beginnen werden. Derzeit werde auf entsprechende Lieferungen gewartet. „Es ist jetzt schon klar, dass viele Menschen an dieser Krankheit sterben werden - das lässt sich auch nicht verhindern. Aber wir müssen zumindest unser Möglichstes tun, damit nicht mehr Menschen sterben, als sterben müssen“, sagte Kurz.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober kündigte zudem an, dass sämtliche Hotels per Regierungserlass vorübergehend geschlossen werden. Zudem erzwingt die Regierung für gefährdete Personengruppen eine Freistellung von der Arbeit, alternativ kann der Job im Homeoffice ausgeübt werden. 

11.50 Uhr: Fast 60.000 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Montagvormittag 59.268 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit 14.219 nachgewiesenen Fällen und 125 Toten und Bayern mit 13.263 Fällen und 110 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 112,9 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 71,3. Mindestens 472 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

10.43 Uhr: Regierung ringt in Corona-Krise um Eindämmung der Lockerungsdebatte

Zehntausende Corona-Fälle in Deutschland, und der Anstieg geht weiter: Die Bundesregierung versucht deshalb energisch, die Debatte über eine Lockerung der Abwehrmaßnahmen einzudämmen. Zu groß ist die Angst, die Menschen könnten die gerade erst durchgesetzten Kontaktbeschränkungen zu ignorieren beginnen. Nachdem Kanzlerin Angela Merkel am Wochenende bereits um Geduld gebeten hatte, weist nun eine ganze Reihe ihrer Minister Forderungen zurück, angesichts der sozialen und wirtschaftlichen Belastungen möglichst bald über einen Ausstieg aus den schärfsten Maßnahmen zu reden. Unions- und SPD-Minister sind sich nach der ersten Woche Shutdown durchaus einig - doch die Diskussion endet nicht.

 

Maßgeblich angeheizt worden war die Lockerungsdebatte von der Wirtschaft, die unter den Beschränkungen stöhnt, und Wirtschaftspolitikern. Aber auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, forderte von der Regierung, sich jetzt mit dem Ausstieg aus der umfassenden Lahmlegung zu beschäftigen. Er erwarte nicht, dass sie bereits einen Zeitpunkt dafür nenne, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montag). Allerdings sei eine frühzeitige Kommunikation der Strategie wichtig, um Wirtschaft und Beschäftigten Vertrauen und Sicherheit zu geben.

Und sogar von Medizinerseite gibt es Forderungen, die Gesamtwirkungen im Auge zu behalten. „Man muss aufpassen, dass man aus Ohnmacht vor dieser Situation nicht überschießende Handlungen vornimmt, die möglicherweise mehr Schaden anrichten können als die Infektion selbst“, sagte der Abteilungsleiter Epidemiologie am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Gerárd Krause, dem ZDF. Er verwies auf Gesundheitsschäden durch Arbeitslosigkeit und wohl auch Bewegungseinschränkungen. „Ich bin der Meinung, dass wir den Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit und auch unserer Ressourcen auf den Schutz des Risikogruppen richten sollten und dass wir versuchen sollten, möglichst schnell diese sehr generalisierten Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen zu lockern.“

9.20 Uhr: Autoindustrie macht sich wegen Corona Sorgen um Arbeitsplätze

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht angesichts der Coronavirus-Krise Jobs in der Branche bedroht. „Wir machen uns Sorgen um die Arbeitsplätze und die Zukunft“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Momentan sehe sie allerdings Unternehmen, die sehr verantwortungsvoll mit ihren Mitarbeitern umgingen. Firmen schöpften die Instrumente voll aus, um die Menschen auch an Bord zu halten.

8.25 Uhr: USA immer deutlicher Hauptzentrum der Pandemie

Donald Trump erwartet kein rasches Abflauen der Pandemie in seinem Land. Anfang Juni würden sich die USA auf dem Weg hinaus aus der Krise befinden, sagte er. Die Vereinigten Staaten hatten sich zuletzt innerhalb kurzer Zeit zum neuen weltweiten Hauptzentrum der Pandemie entwickelt. Die Zahl der verzeichneten Corona-Infektionsfälle in den USA stieg nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bis jetzt weiter deutlich an und erreichte rund 142.350. Damit rangieren die Vereinigten Staaten mit immer deutlicherem Abstand vor Italien, China und Spanien. Die Zahl der registrierten Todesfälle durch die Pandemie in den USA nahm der Universität zufolge auf 2494 zu.

8.16 Uhr: Bad Säckingen unterstützt das Krankenhaus Waldshut

Die aktuelle Pandemie sorgt für eine völlig neue Situation im Gesundheitswesen am Hochrhein: Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen und die Rehaklinik Bad Säckingen sind für die Übernahme von Akutpatienten vorgesehen, um das Krankenhaus Waldshut zu entlasten. Ein Versorgungsplan des Landratsamtes regelt die Verteilung.

7.31 Uhr: Twitter löscht Corona-Botschaften des brasilianischen Präsidenten

Der Internetdienst Twitter hat zwei Botschaften des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro gelöscht, in denen der Staatschef den Sinn von Isolationsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Zweifel gezogen hatte. Die Botschaften hätten gegen die bei Twitter geltenden Regen verstoßen, erklärte das US-Unternehmen.

7.07 Uhr: So ging es einem Betroffenen in einem holländischem Krankenhaus in Quarantäne

Der Konstanzer Roy File lag mit Corona in einem holländischen Krankenhaus in Quarantäne. Durch Zufall wurde Covid-19 bei ihm entdeckt. Hier erzählt er, wie die Krankheit bei ihm verlief und was er sich wünscht.

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