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22.06 Uhr: Warum darf sich nicht jeder boostern lassen? Und wie hoch ist der Immunschutz ohne Auffrischung? Fragen und Antworten zu Drittimpfungen

Studien sprechen dafür, dass eine Boosterimpfung den Schutz nach einer Corona-Impfung noch erhöht. Wieso also dürfen sich nicht alle eine Auffrischungsimpfung abholen? Und wer muss jetzt was beachten? Wir haben die Antworten.

20.14 Uhr: Söder stellt Maskenpflicht im Unterricht nach den Ferien in Aussicht

Angesichts explodierender Corona-Zahlen müssen Schüler in Bayern nach den Herbstferien - also ab 8. November - voraussichtlich auch im Unterricht wieder Masken tragen. Endgültig soll dies in einer Sondersitzung des Kabinetts in der kommenden Woche beschlossen werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstag in München an. Auch wie lange die Maskenpflicht gelten solle, solle nächste Woche beraten werden. 

Die Maske sei die schnellste und einfachste Form des Schutzes, sagte Söder. Schon nach den Sommerferien hatten Schüler auch am Platz Masken tragen müssen - diese umfassende Maskenpflicht war dann aber nach einigen Wochen wieder wie geplant ausgelaufen.

18.30 Uhr: Corona-Warnstufe tritt frühestens am Mittwoch kommender Woche in Kraft

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Baden-Württemberg steigt weiter – allerdings bleibt sie auch am Donnerstag mit 246 unter der Marke von 250 Patienten. Das sind vier mehr als am Mittwoch. Diese Werte gehen aus dem für die Maßnahmen maßgeblichen Tagesbericht des Landesgesundheitsamtes hervor.

Damit ist klar: Die Verschärfungen der Corona-Regeln treten frühestens nach dem langen Wochenende in Kraft, bis dahin gelten die bekannten Regeln. Für das Auslösen der Warnstufe muss zwei Werktage in Folge der Intensivpatienten-Wert bei 250 oder höher liegen. Hier kommt diese Woche jedoch nur noch der Freitag in Frage, die Wochenendtage und der Feiertag am Montag zählen nicht. Somit könnte erst der Dienstag der zweite nötige Tag sein, die Verschärfungen würden dann ab Mittwoch gelten.

16.55 Uhr: Mehr Corona-Patienten: Oberschwabenklinik schränkt Besuche ein

Wegen der deutlich gestiegenen Zahl der Corona-Patienten schränkt die Oberschwabenklinik (OSK) Krankenbesuche in ihren Häusern ein. Von Samstag an können Patienten der zum Oberschwabenklinik-Verbund gehörenden Häuser jeweils nur noch Besuch von einer Person empfangen. Wie die OSK mitteilte, können Besucher nur noch zwischen 14 und 17 Uhr für jeweils eine Stunde kommen. Von den Einschränkungen ausgenommen sei etwa die Klinik für Kinder und Jugendliche. Auch Krankenbesuche bei sterbenden Menschen und bei Notfallpatienten seien von den Beschränkungen ausgenommen.

Wie es weiter hieß, versorgte die Oberschwabenklinik am Donnerstag insgesamt 27 Patienten mit einer nachgewiesenen Covid 19-Infektion in ihren Häusern. Sieben von ihnen lagen den Angaben zufolge auf der Intensivstationen. Mit 22 Patienten waren die meisten der Erkrankten demnach im Westallgäu-Klinikum in Wangen untergebracht. Sechs von ihnen befanden sich den Angaben zufolge auf der Intensivstation. Am ebenfalls zum OSK gehörenden St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg lagen bis Donnerstag vier Corona-Patienten auf der Normalstation, ein erkrankter Mensch wurde intensiv betreut.

15.40 Uhr: Studie: Antidepressivum senkt Hospitalisierungsquote bei Corona-Patienten

Ein Antidepressivum könnte einer Studie zufolge dabei helfen, mit dem Coronavirus infizierte Hochrisikopatienten vor einem längeren Krankenhausaufenthalt zu schützen. Das Mittel Fluvoxamin könne insbesondere in Ländern, in denen noch nicht genügend Impfstoffe zur Verfügung stehen, als günstige Behandlungsmethode zum Einsatz kommen, schrieben die Autoren der Studie, die am Mittwoch in der Fachzeitschrift „The Lancet Global Health“ veröffentlicht wurde.

Demnach sank das Risiko einer längeren stationären Behandlung nach Verabreichung des Antidepressivums, das eine entzündungshemmende Wirkung hat, um rund ein Drittel. An der Studie nahmen knapp 1500 Corona-Infizierte in Brasilien teil. Von den 741 Patienten, die Fluvoxamin erhielten, mussten knapp über zehn Prozent länger im Krankenhaus behandelt werden. Bei der Vergleichsgruppe lag der Anteil bei 15,7 Prozent.

14 Uhr: Krankenhäuser besorgt wegen Belastung von Intensivstationen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen vor einer zunehmenden Auslastung der Intensivstationen, durch die möglicherweise erneut nicht dringend nötige Operationen verschoben werden müssen. „Wir befinden uns in einer kritischen Situation der Pandemie“, sagte Verbandschef Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Donnerstagausgaben).

Die Zahl der mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus versorgten Patienten ist laut Gaß binnen einer Woche deutlich gestiegen. So seien knapp 40 Prozent mehr Patienten auf der Normalstation als noch vor einer Woche. Auf den Intensivstationen seien es 15 Prozent mehr. Halte diese Entwicklung an, seien schon in zwei Wochen wieder 3000 Patienten auf den Intensivstationen.

„Auch wenn die Krankenhäuser dies leisten können, wird es dann nicht ohne Einschränkung des Regelbetriebs ablaufen können“, warnte der Verbandschef. Die Mediziner in den Kliniken müssten dann wieder planbare, weniger dringliche Behandlungen verschieben.

12.33 Uhr: NGOs bekräftigen vor G20-Gipfel Forderung nach gerechter Impfstoff-Verteilung

Vor dem Gipfeltreffen der G20-Gruppe in Rom haben Hilfsorganisationen mehr Unterstützung für ärmere Länder in der Corona-Pandemie und ein entschlosseneres Handeln zur Bewältigung der Klimakrise gefordert. Die Organisation Oxfam rief die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag auf, bei ihrem Treffen am Wochenende die "skandalöse Ungleichheit beim Zugang zu Covid-19-Impfstoffen zu beenden". In den ärmsten Teilen der Welt seien kaum zwei Prozent der Bevölkerung mit mindestens einer Dosis geimpft, während die Impfquote in wohlhabenden Ländern teilweise bei über 70 Prozent liege. Die reichen Staaten hätten den Ländern mit niedrigerem Pro-Kopf-Einkommen nur einen Bruchteil der versprochenen Impfdosen zur Verfügung gestellt, beklagte Oxfam.

11.42 Uhr: Corona-Warnstufe verzögert sich - Dehoga bemängelt Planbarkeit

Die nächste Corona-Warnstufe für Baden-Württemberg verzögert sich und kann nun frühestens an diesem Samstag in Kraft treten. Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen war am Mittwoch um 8 auf 242 gestiegen und damit unter der Schwelle von 250 geblieben. Gesundheitsminister Manne Lucha hatte noch am Dienstag verkündet, dass er bereits am Mittwoch mit dem Erreichen der für die Warnstufe erforderlichen Zahl an Corona-Kranken auf Intensivstationen rechne.

Die drohende Warnstufe bedeutet vor allem für die Hotels und Gaststätten eine schwierige Planbarkeit, wie Dehoga-Landesgeschäftsführer Daniel Ohl am Donnerstag sagte. Mit der seit diesem Donnerstag geltenden neuen Corona-Verordnung dürfen auch Beschäftigte in der Gastronomie auf die Maskenpflicht verzichten, wenn sich der Betrieb entscheidet, im sogenannten 2G-Optionsmodell nur noch Geimpfte oder Genesene einzulassen. In der Warnstufe ist das 2G-Modell nicht mehr möglich.

10.34 Uhr: Lauterbach begrüßt Ampel-Pläne zu Corona-Rechtsgrundlage

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Pläne von SPD, Grünen und FDP für ein Ende der gesetzlichen Corona-Sonderlage begrüßt. „Das Eckpunktepapier wird der Bekämpfung der Corona-Pandemie gerecht. Es ist ein guter Kompromiss aus weiterhin möglichen Maßnahmen für die Länder und einer Absage an harte Einschnitte wie Lockdowns oder Ausgangssperren“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“. „Niemand braucht mehr einen Lockdown oder Schulschließungen.“

9.20 Uhr: Umfrage: Mehrheit der Ungeimpften will ungeimpft bleiben

Eine große Mehrheit unter den Ungeimpften wird sich laut einer Umfrage in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht mehr von einer Immunisierung gegen das Coronavirus überzeugen lassen. Bei der bisher größten Befragung von Ungeimpften durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hätten zwei Drittel (65 Prozent) der rund 3.000 Teilnehmenden angeben, sich „auf keinen Fall“ in den nächsten zwei Monaten impfen zu lassen, berichtet das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“.

Laut der Befragung könnten die Ungeimpften kaum noch umgestimmt werden. 89 Prozent der Befragten hätten beispielsweise angegeben, es habe keinerlei Einfluss auf die eigene Impfbereitschaft, wenn die Intensivstationen erneut an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Eine mögliche Festlegung der Politik, wonach ab einer bestimmten Impfquote alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, sähen 86 Prozent ohne Einfluss auf ihre Entscheidung.

8.30 Uhr: Kinderärzte setzen auf baldige Corona-Impfung für unter Zwölfjährige

Angesichts gestiegener Corona-Inzidenzen in jüngeren Altersgruppen setzen Kinderärzte auf zügige Covid-19-Impfungen für unter Zwölfjährige. „Wir hoffen darauf, dass in den nächsten Wochen eine europäische Zulassung des Biontech-Impfstoffs für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen kommt, die dann auch in Deutschland übernommen wird“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).

Nach seinen Worten wären Corona-Impfungen in dieser Altersgruppe damit auch ohne eine ausdrückliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) „rechtlich abgesichert“. Die Empfehlung könnte dann nach genauer Prüfung der Daten zu Nebenwirkungen in den Wochen darauf folgen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Mittwoch angekündigt, möglichst noch vor Weihnachten zu entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht.

7.24 Uhr: RKI verzeichnet 28.037 Neuinfektionen und 126 Todesfälle

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist deutlich weiter gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Donnerstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 130,2. Am Vortag hatte er bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Laut den jüngsten Angaben des RKI wurden binnen 24 Stunden 28.037 Coronavirus-Neuinfektionen sowie 126 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zwei Wochen kontinuierlich an. Am vergangenen Freitag hatte der Wert erstmals seit Mai wieder die Marke von 100 überschritten.

Das waren die Entwicklungen am Mittwoch, 27. Oktober:

19.05 Uhr: Impfstoff für Kinder: EMA will noch vor Weihnachten entscheiden

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will noch möglichst vor Weihnachten entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht. „Der derzeitige Zeitplan für die Bewertung beträgt ungefähr zwei Monate“, teilte die EMA  dem Redaktionsnetzwerk Deutschland  mit.

Zuletzt ging die Behörde noch von mehreren Monaten bis zu einer möglichen Zulassung aus. Mitte Oktober hatte die EMA mit der Prüfung des Biontech-Impstoffs für unter Zwölfjährige begonnen. 

17.22 Uhr: Warnstufe tritt frühestens am Samstag in Kraft

Die Corona-Warnstufe mit verschärften Regeln wird in Baden-Württemberg frühestens am Samstag in Kraft treten. Auch am Mittwoch lag die Anzahl der Intensivpatienten entgegen der Prognose von Gesundheitsminister Manfred Lucha noch unter dem Grenzwert von 250. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes sind derzeit 242 Patienten mit Corona in Intensivbehandlung, das sind acht mehr als am Dienstag. Sollte nun am Donnerstag der Wert von 250 erreicht werden und er am Freitag über dieser Marke bleiben, treten am Samstag die strengeren Regeln in Kraft. 

Ist dies nicht der Fall, wird es deutlich später: Bleibt der Wert auch morgen unter 250 und steigt am Freitag darüber, wird die Verschärfung frühestens am Mittwoch kommender Woche eintreten – und auch das nur, falls der Wert am kommenden Dienstag auch noch über 250 liegt. Das bestätigt ein Sprecher des Sozialministeriums auf SÜDKURIER-Anfrage. Der Grund: Der Wert muss zwei Werktage in Folge über 250 liegen, bevor am Tag darauf die neuen Regeln gelten - Samstag, Sonntag und der Feiertag am Montag zählen dabei nicht mit. Der nach Freitag nächste für den Grenzwert relevante Tag ist also der Dienstag. Die neuen Regeln ändern für Geimpfte und Genesene nahezu nichts – für Ungeimpfte jedoch viel. Einen genauen Überblick über die Regeln finden Sie hier. 

16 Uhr: Krankenhäuser füllen sich mit Corona-Patienten: Wer liegt derzeit auf der Intensivstation? Ein Blick in die Region

Die Intensivbettenauslastung mit Covid-Patienten nimmt stetig zu. Bald könnte die sogenannte Warnstufe im Land ausgerufen werden. Aber wer liegt da eigentlich? Wie alt sind die Patienten – und wie viele von ihnen sind sie geimpft? Ein Blick in die Krankenhäuser am Hochrhein, im Schwarzwald und am Bodensee.

13.20 Uhr: Merkel besorgt über Anstieg der Corona-Zahlen

 Kanzlerin Angela Merkel hat sich besorgt über deutlich steigende Corona-Zahlen gezeigt und mahnt zu weiter nötigen Schutzvorgaben. Für die Kanzlerin stelle sich die Frage, ab welchem Warnwert etwa bei der Krankenhausbelegung auch über zusätzliche Maßnahmen zu beraten wäre, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Auch die nun noch geschäftsführende Bundesregierung wäre in einem solchen Fall einer weiteren Zuspitzung der Lage jederzeit bereit, darüber mit den Ländern zu sprechen.

Seibert machte deutlich, dass aus Merkels Sicht die bisherige Verbindung zwischen der festgestellten Sonderlage und den Maßnahmen in der Pandemie bewährt und sinnvoll ist. Über Neuregelungen hätten nun aber der neue Bundestag und der Bundesrat zu entscheiden.

11.57 Uhr: Schweiz rechnet im Winter mit Gästen aus nahem Ausland wie vor Corona

Die Schweizer Ferienregionen können Experten zufolge mit einem recht erfolgreichen Winter rechnen. Es dürften im Alpenraum aus der Schweiz und dem umliegenden Ausland wieder nahezu so viele Gäste kommen wie vor der Corona-Pandemie, erwartet die Konjunkturforschungsstelle der Universität ETH in Zürich. „Wir sehen, dass wir eine Normalisierung erwarten dürfen“, sagte deren Chef, Jan-Egbert Sturm, am Mittwoch im Schweizer Rundfunk. Besucher aus fernen Ländern, etwa USA und China, blieben wegen der Coronareisebeschränkungen noch aus.

Die Konjunkturforscherinnen und -forscher sehen einerseits Nachholbedarf nach dem Corona-Winter 2020/21, andererseits ein gutes Sparpolster. Dies gelte nicht für alle Menschen, räumte Sturm ein. „Aber für die Gesamtbevölkerung gilt: wir haben gezwungenermaßen viel gespart. Wir haben ein gut gefülltes Polster und wir können uns etwas leisten.“ Schon im gerade abgelaufenen Sommer hätten die Urlaubsgäste pro Person im Durchschnitt mehr Geld ausgegeben als vor der Pandemie.

10.38 Uhr: Südwesten verlängert fiktiven Unternehmerlohn

Die grün-schwarze Landesregierung setzt ihre Hilfen für Kleinunternehmer fort. Auch die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus wird um den sogenannten fiktiven Unternehmerlohn ergänzt, wie Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) in Stuttgart mitteilte. Die Unterstützung wende sich an Unternehmer, denen eine reine Fixkostenerstattung nicht ausreicht. Als Beispiele wurden Soloselbstständige, Freiberufler oder Kleinunternehmer genannt, die keine eigenen Gehälter bezögen.

Sie können einen Festbetrag von 1000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis Dezember 2021 beantragen, sofern sie einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 nachweisen. Der fiktive Unternehmerlohn wird gemeinsam mit der Überbrückungshilfe beispielsweise über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer beantragt. Die CDU-Politikerin sagte: „Das Land schließt auch weiterhin eine der letzten verbleibenden Förderlücken in der Überbrückungshilfe des Bundes.“

9.47 Uhr: Ampel-Parteien arbeiten Übergangsregeln für weitere Corona-Maßnahmen aus

Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen die Pandemie-Notlage Ende November auslaufen lassen und durch eine bis zum 20. März 2022 befristete Übergangsregelung ersetzen. Die Übergangsregelung soll es den Ländern ermöglichen, weiterhin bestimmte Corona-Schutzmaßnahmen wie etwa Maskenpflicht und 2G- oder 3G-Regeln durchsetzen zu können; auch Maßnahmen wie der vereinfachte Zugang zur Grundsicherung sowie die Corona-Arbeitsschutzverordnung sollen verlängert werden: Dies geht aus einem Eckpunktepapier vor, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt und das die drei Parteien am Mittwoch vorstellen wollen.

Zudem wollen die Ampel-Parteien die pandemiebedingten Sonderregelungen zum Kindergeld „in das Jahr 2022 hinein“ verlängern, heißt es in dem Papier. Diese Regelung sieht 30 statt zehn Kinderkrankentage für Eltern vor, bei Alleinerziehenden doppelt so viele. Diese Details sind aus dem Eckpunktepapier bereits bekannt.

8.27 Uhr: Lage in den Kliniken im Kreis Konstanz ist derzeit noch entspannt

Trotz steigender Zahl der mit Corona Infizierten im Kreis Konstanz steigt die Zahl der in den Kliniken zu behandelnden Covid-Patienten im Moment nicht an: Das dürfte die Folge der Impfkampagne sein. Offiziell liegt die Quote der Erstgeimpften bei 64 Prozent, genau im Landesschnitt, erläuterte Landrat Zeno Danner bei der Corona-Konferenz. Noch keine Erklärung habe er für die hohe Quote an Impfdurchbrüchen im Kreis, die bei etwa 40 Prozent liegt.

7.24 Uhr: 23.212 Neuinfektionen und 114 Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 118,0. Am Vortag hatte er bei 113,0 gelegen. Laut den jüngsten Angaben des RKI wurden binnen 24 Stunden 23.212 Neuinfektionen sowie 114 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 2,95 an (Montag: 2,77).

Das waren die Entwicklungen am Dienstag, 26. Oktober: 

21 Uhr: US-Impfausschuss empfiehlt Zulassung von Biontech-Vakzin für Fünf- bis Elfjährige

Eine Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech-Pfizer für fünf- bis elfjährige Kinder in den USA rückt näher: Der Impfausschuss der US-Arzneimittelbehörde FDA empfahl am Dienstag, dem Vakzin eine Notfallzulassung für diese Altersgruppe zu erteilen. Die Experten waren der Auffassung, dass der Nutzen einer Impfung mögliche Risiken deutlich überwiegt - und hoben hervor, dass das Coronavirus auch für Kinder gefährlich ist.

Jüngere Kinder würden "alles andere als von Covid-19 verschont", sagte FDA-Wissenschaftler Peter Marks. In der Altersgruppe seien in den USA 1,9 Millionen Corona-Infektionen, mehr als 8300 Krankenhauseinweisungen und rund 100 Todesfälle registriert worden. Die Experten argumentierten auch, dass das Risiko einer Herzmuskelentzündung in Folge einer Impfung deutlich niedriger sei als die Gefahr durch das Coronavirus.

19.20 Uhr: Fasnet 2022: Politiker halten Veranstaltungen für möglich, Vereinen drohen Verantwortungsdruck und Kosten-Fallen

Fastnacht beginnt in Villingen traditionell an Dreikönig. Das Rumoren ist in diesem Herbst allerdings schon früh zu hören. Die Schlagworte lauten: Bälle mit 2G, Straßenfastnacht mit Fragezeichen und Stüblebetrieb mit zwei Fragezeichen. Einen Überblick zur aktuellen Situation und den möglichen Entwicklungen finden Sie hier.

17.20 Uhr: Steigende Corona-Infektionszahlen Gesundheitsamt Rastatt überlastet

Die steigende Zahl von Corona-Infektionen bringt das Gesundheitsamt Rastatt bei der Kontaktnachverfolgung in Schwierigkeiten. Bis auf weiteres könnten nicht alle positiv Getesteten telefonisch kontaktiert werden, teilte die Behörde mit. Wegen der vielen Infektionsfälle komme es zu Bearbeitungsrückständen. All diejenigen, die per Schnelltest oder mittels eines PCR-Abstriches positiv auf das Virus getestet worden seien, sollten sich in die vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne begeben.

14.51 Uhr: Wert der Warnstufe könnte im Südwesten schon am Mittwoch erreicht werden

Angesichts der steigenden Corona-Ansteckungszahlen und der angespannten Lage auf den Intensivstationen geht Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) von schärferen Einschränkungen für Ungeimpfte schon ab kommenden Freitag aus. „Ich rechne tatsächlich damit, dass die für das Erreichen der Warnstufe erforderliche Zahl der Corona-Kranken auf Intensivstationen schon am Mittwoch erreicht werden könnte““, sagte Lucha am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn der Wert dann am Donnerstag nicht wieder unter 250 sinkt, rufen wir am Freitag, also nach zwei Werktagen, die Warnstufe aus.“

Nach der Corona-Verordnung treten strengere Maßnahmen für ungeimpfte Menschen automatisch landesweit in Kraft, wenn der Wert von 250 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten wird. Welche Regeln dann im Südwesten gelten, erfahren Sie hier in unserem Überblick.

13.45 Uhr: Schweiz erlaubt Drittimpfungen mit mRNA-Impfstoffen

Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic hat Drittimpfungen mit den Impfstoffen von Moderna und Biontech für bestimmte Menschen zugelassen. Die Auffrischungsimpfung soll zunächst nur für immunschwache Menschen möglich sein, wie die Behörde mitteilte. Dazu gehören auch Empfänger von Spenderorganen sowie Krebspatienten. Für Auffrischungsimpfungen mit Moderna soll demnach die halbe Dosis verabreicht werden, bei Biontech die volle Dosis. Die Auffrischungsimpfung soll den Angaben zufolge nach sechs Monaten erfolgen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt zudem die Auffrischungsimpfung für Menschen über 65 Jahren. Dies gelte insbesondere für Menschen, die in Pflegeheimen lebten. „Für die breite Bevölkerung ist eine Auffrischimpfung aufgrund der aktuellen Datenlage derzeit nicht zugelassen und auch nicht empfohlen“, wie das BAG mitteilte.

11.55 Uhr: 66,3 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft

66,3 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind rund 55,1 Millionen Menschen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. Demnach haben 76,8 Prozent aller Erwachsenen und 40,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 den vollen Impfschutz. Fast 57,5 Millionen Menschen oder 69,2 Prozent der Gesamtbevölkerung wurden mindestens einmal gegen Corona geimpft. Eine Auffrischungsimpfung haben bislang 1,6 Millionen Menschen erhalten.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt Auffrischungsimpfungen für Menschen ab 70, Pflegepersonal und medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu Patienten, Menschen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben und für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

10.31 Uhr: Intensivmediziner: 4000 Intensivbetten weniger seit Jahresbeginn

Deutschland hat seit Jahresbeginn nach Angaben von Medizinern etwa 4000 Intensivbetten verloren. Grund dafür sei, dass viele Pflegekräfte wegen der Belastungen ihren Beruf beendet oder ihre Arbeitszeit reduziert hätten, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Dienstag bei „MDR Aktuell“. Man werde zwar alle Covid-19-Patienten versorgen können. „Aber wenn die Zahlen wieder deutlich nach oben gehen, werden wir wieder Operationen absagen. Das ist natürlich nicht das, was wir wollen.“

Mit etwa 1600 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen sei die Lage derzeit bewältigbar, sagte Marx weiter. Man wisse aber, dass sich das Virus im Herbst und Winter wieder ausbreiten wird. Entsprechend rechne man mit einer Zunahme im Winter. „Das macht uns schon Sorge.“ Bereits am Donnerstag hatte die Divi mitgeteilt, derzeit seien 22 207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26 475 gewesen.

9.01 Uhr: Politiker und Experten fordern mehr Tempo bei Booster-Impfungen

Angesichts der aktuell steigenden Zahlen haben sich Politiker und Experten für mehr Dritt-Impfungen bei Älteren und Risikogruppen ausgesprochen. Die sogenannten Booster-Impfungen können in der Regel sechs Monate nach dem zweiten Piks verabreicht werden, damit weitere Antikörper gebildet werden. „Booster-Impfungen für die vulnerablen Gruppen werden gerade mit Blick auf die steigenden Zahlen dringend gebraucht“, sagte Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Virchowbundes der niedergelassenen Ärzte. „Leider ist das nicht bundesweit einheitlich geregelt, so dass es mancherorts zu Verzögerungen kommt.“

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte am Dienstag: „In Anbetracht der steigenden Fallzahlen auch bei Älteren ist eine neue Impfkampagne zur Nutzung der Booster-Impfungen in dieser Altersgruppe jetzt unbedingt nötig.“ Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow forderte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mehr Tempo bei den Auffrischungen. „Drittimpfungen müssen jetzt so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden, die aktuellen Coronazahlen sind erschreckend.“ 

8.18 Uhr: Corona im Bodenseekreis: Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn überschreitet 10.000er-Marke

428 Neuinfektionen sind dem Gesundheitsamt im Bodenseekreis binnen einer Woche gemeldet worden. Gut eineinhalb Jahre nach Pandemiebeginn ist die Gesamtzahl der Ansteckungen im Landkreis damit nun fünfstellig. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg auf 170.

7.17 Uhr: Intensivmediziner rechnen mit Zunahme der Covid-Patienten in Kliniken

Intensivmediziner erwarten in den kommenden Wochen eine erneute Zunahme der Corona-Patienten in den Krankenhäusern. Damit sei saisonal bedingt und mit Blick auf steigende Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen zu rechnen, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Die Auffrischungsimpfungen könnten in diesem Zusammenhang "einen sehr wichtigen Part in der Bekämpfung der Pandemie" spielen, sagte Marx.

Das waren die Entwicklungen am Montag, 25. Oktober:

21.49 Uhr: EMA lässt Moderna-Auffrischungsimpfung für über 18-Jährige zu

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff Spikevax des US-Unternehmens Moderna genehmigt. „Die Daten zeigten, dass eine dritte Dosis Spikevax, die sechs bis acht Monate nach der zweiten Dosis verabreicht wurde, zu einem Anstieg der Antikörperspiegel bei Erwachsenen führte, deren Antikörperspiegel abgenommen hatte“, begründete die Amsterdamer Behörde am Montag ihre Entscheidung.

Die zuständigen Gesundheitsbehörden der EU-Länder könnten nun „unter Berücksichtigung der lokalen epidemiologischen Situation“ offizielle Empfehlungen für die Verabreichung von Auffrischungsdosen abgeben, erklärte die EMA weiter.

20 Uhr: SPD-Fraktion peilt neue Basis für Corona-Maßnahmen an

Die SPD peilt eine neue rechtliche Basis für Anti-Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln an. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich verwies auf die derzeit wieder steigenden Infektionszahlen. Mit den möglichen künftigen Koalitionspartnern sei die SPD im Gespräch über neue Regelungen im Infektionsschutzgesetz, sagte Mützenich vor einer Fraktionssitzung mit Blick auf die Gespräche mit Grünen und FDP über die Regierungsbildung. Eine weitere Verlängerung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ um drei Monate werde nicht angepeilt. Mit neuen Regelungen sollten die Länder in die Lage versetzt werden, weiter auf die Herausforderungen reagieren zu können.

17.51 Uhr: Corona-Werte in Baden-Württemberg steigen

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg ist gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Montag (Stand 16.00 Uhr) lag sie bei 230 (plus 10). Wird die 250 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten strengere Maßnahmen landesweit in Kraft.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz kletterte ebenfalls nach oben und lag am Montag bei 3,8 (Vortag: 3,4). Auch die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen legte zu und erreichte am Montag den Wert von 143,1 (Vortag: 142,5). Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 1195 auf 615 437. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10 911 Menschen im Südwesten gestorben - das sind 20 mehr als am Vortag.

17.06 Uhr: Moderna: Corona-Impfung bei Kindern mit „robuster Wirkung“

Der US-Impfstoffhersteller Moderna hat sein Vakzin gegen Covid-19 eigenen Angaben zufolge erfolgreich bei Kindern getestet. Die Ergebnisse einer Phase 2/3-Studie mit 4753 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter zwischen sechs und elf Jahren zeigten eine „robuste“ Anzahl an Antikörpern, wie Moderna am Montag mitteilte. Komplette Datensätze wurden nicht veröffentlicht, außerdem wurde die Studie noch in keinem Fachmagazin vorgestellt.

Modernas Corona-Impfstoff ist in den USA und der Europäischen Union für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Ältere Kinder und Jugendliche können dort bisher nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer immunisiert werden. Am Dienstag wird zudem ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde über eine Zulassung von abgeschwächten Dosen von Biontech/Pfizer für Fünf bis Elfjährige beraten.

15.16 Uhr: Steigende Corona-Zahlen in Dänemark

Das von allen inländischen Corona-Beschränkungen abgekehrte Dänemark erlebt seit einigen Tagen wieder steigende Neuinfektionszahlen. Am Montag meldete das staatliche Gesundheitsinstitut SSI 1411 neue Corona-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Zum Vergleich: Seit Ende August waren täglich lediglich einige Hundert Fälle verzeichnet worden, seit knapp einer Woche liegt die Tageszahl wieder im vierstelligen Bereich. Der Wert vom Montag entsprach der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zufolge der höchsten registrierten Tageszahl seit Januar. 

13.29 Uhr: EMA prüft Zulassung eines Corona-Medikaments von Merck

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft die Zulassung eines Corona-Medikaments des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Wie die EMA am Montag mitteilte, leitete der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA ein fortlaufendes Prüfverfahren für das Medikament Molnupiravir zur Behandlung von erwachsenen Covid-19-Patienten ein. Molnupiravir ist ein antivirales Medikament in Pillenform, das von Merck & Co. zusammen mit Ridgeback Biotherapeutics entwickelt wurde.

12 Uhr: Spahn bleibt dabei: „Epidemische Lage“ bei Corona kann auslaufen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält ein Auslaufen der sogenannten epidemischen Lage nationaler Tragweite in der Corona-Pandemie weiter für angebracht - trotz großer Kritik an dieser Haltung. Im ZDF „heute-journal“ sagte er am Sonntag: „Der Ausnahmezustand, vom Bundestag festgestellt, der kann aus meiner Sicht beendet werden, weil vier von fünf Erwachsenen geimpft sind.“

Seit Tagen wird über dieses Thema kontrovers diskutiert, auch angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen in Deutschland. Kritiker befürchten einen „Flickenteppich“ an Maßnahmen und Regelungen, wenn die „epidemische Lage nationaler Tragweite“ ausläuft. Das Robert Koch-Institut hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntag mit 106,3 angegeben. Damit ist die Inzidenz erstmals seit Mai wieder klar dreistellig. Spahn sagte, mit dem Ende der epidemischen Lage nationaler Tragweite werde nicht die Pandemie für beendet erklärt. 

9.45 Uhr: Nachfrage nach Corona-Schnelltests im Südwesten deutlich zurückgegangen

Die Nachfrage nach Corona-Schnelltests ist in den Städten im Südwesten in den vergangenen zwei Wochen deutlich gesunken. Da seit dem 11. Oktober ein Großteil der Menschen den Schnelltest selbst bezahlen muss, verzeichnen die Kommunen im Land eine deutliche Abnahme der Testzahlen zugleich wurde das Angebot an Teststellen zurückgefahren.

So ging etwa in Stuttgart die Zahl der Corona-Schnelltests in der Woche ab dem 11. Oktober mit 1380 auf rund ein Fünftel im Vergleich zur Vorwoche zurück, wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte. In den beiden Wochen zuvor hatte die Zahl der Schnelltests in der Landeshauptstadt den Angaben zufolge jeweils noch bei rund 12 000 gelegen.

8.02 Uhr: Lauterbach erwartet deutlich mehr Corona-Ausbrüche in Schulen

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt vor stark steigenden Corona-Infektionszahlen bei Kindern. „Wir werden nach den Herbstferien deutlich mehr Ausbrüche in den Schulen erleben, weil die Kinder nicht mehr lange lüften können“, sagte er mit Blick auf den heranziehenden Winter dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Auch in den Betrieben wird es Ansteckungsketten geben. Dasselbe gilt für Bars und Restaurants. Wir haben einen kontinuierlichen Anstieg zu erwarten.“

Lauterbach schlug folgendes Vorgehen an Schulen vor: „Dreimal in der Woche testen, das wäre mein Vorschlag, morgens mit Antigen-Tests, weil diese die vorherrschende Delta-Variante sehr zuverlässig erfassen.“ Dazu solle es fünf Testtage hintereinander für Kontaktpersonen von Infizierten geben. „So könnten wir die unkontrollierte Pandemie an den Schulen praktisch beenden.“ Ihm täten die Kinder leid, die jetzt dem Long-Covid-Risiko ausgesetzt seien.

7.14 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 110,1

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland hat den Wert von 110 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 110,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 106,3 gelegen, vor einer Woche bei 74,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6573 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 17 Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter gab das RKI am Freitag mit 2,68 an (Donnerstag 2,45). Am Wochenende werden keine Zahlen dazu bekannt gegeben.

Das waren die Entwicklungen am Sonntag, 24.  Oktober: 

20.12 Uhr: Maskenpflicht wird für geimpfte und genesene Beschäftigte und Gäste aufgehoben

Vom kommenden Donnerstag an können geimpfte und genesene Beschäftigte und Gäste zum Beispiel in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen auf den Maskenschutz verzichten, wenn dort die sogenannte 2G-Option gilt. Die Corona-Verordnung werde entsprechend angepasst, teilte das Sozialministerium am Sonntag mit. Zuvor hatte der „Reutlinger General-Anzeiger“ über die Änderung berichtet und den Amtschef im Sozialministerium, Uwe Lahl, zitiert. Demnach wird die nächste Verordnung zunächst bis zum 24. November fortgeschrieben. 

17.35 Uhr: Kaum Bewegung bei den Corona-Werten in Baden-Württemberg

Die für weitere Einschränkungen wichtigen Corona-Werte sind am Sonntag in Baden-Württemberg stabil geblieben. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg ging nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) minimal zurück um einen Fall.

Sie blieb am Samstag aber mit 220 Covid-19-Erkrankten (Stand 16.00 Uhr) weiter unter der Marke von 250, die für das Ausrufen der sogenannten Warnstufe mit strengeren Regeln vor allem für Ungeimpfte wichtig ist. Wird die 250 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten die strengeren Maßnahmen landesweit in Kraft.

16.09 Uhr: Corona-Inzidenz ist erstmals seit Mai wieder über 100 Mögliches Ende der epidemischen Lage sorgt weiter für Diskussionen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen liegt erstmals seit Monaten wieder im dreistelligen Bereich. Die Forderung nach einem baldigen Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite sorgt deshalb weiter für Diskussionen. Während sich Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Wochenende hinter die entsprechende Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellte, warnte Städtetagspräsident Burkhard Jung vor einem „Flickenteppich“ bei der Bekämpfung der Pandemie.

Hans sagte der „Bild am Sonntag“, er begrüße den Vorstoß Spahns. „Die Pandemie ist zwar nicht vorbei, aber sie hat durch die Impfungen ihren Schrecken verloren“, sagte er. „Dem müssen wir Rechnung tragen.“

14.16 Uhr: Maskenpflicht wird für geimpfte Beschäftigte und Gäste bei 2G-Option aufgehoben

Ab Donnerstag können Gastwirte und Veranstalter entscheiden, ob ihre Gäste den coronabedingten Mund-Nasen-Schutz tragen müssen – dank der 2G-Option.

13.02 Uhr: Immer mehr Corona-Fälle in Österreich Lage in Kliniken stabil

In Österreich hat sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium am Sonntag berichteten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner kletterte auf 255. Zugleich blieb die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.

12 Uhr: Schlägerei wegen fehlender Masken in Singener Einkaufszentrum

Bei einer Schlägerei wegen fehlender Masken gegen das Coronavirus ist in einem Einkaufszentrum in Singen mindestens ein Beteiligter verletzt worden. Nach Polizeiangaben vom Sonntag soll ein Securitymitarbeiter zwei Männer darum gebeten haben, ihren Maskenschutz zu tragen. Daraufhin brach ein Streit aus.

Als die beiden Männer den Wachmann bedrängten und einer zum Schlag ausholte, wehrte sich der Mitarbeiter nach eigenen Angaben. Dabei wurde einer der beiden Männer am Hinterkopf verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Alle Beteiligten müssen sich nun wegen Körperverletzung verantworten, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

11.24 Uhr: Rummenigge über Bayern-Profi Kimmich: „Wäre besser, er wäre geimpft“

Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet bei Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit einer baldigen Impfung gegen Covid-19. „Ich bin überzeugt, das hat er ja auch angekündigt, dass er möglicherweise zeitnah sich jetzt impfen lässt“, sagte Rummenigge am Sonntag dem TV-Sender Bild. „Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft.“ 

Rummenigge sagte über den 26-Jährigen: „Ich finde, Joshua Kimmich ist vielleicht der Bundesligaspieler, der eine unglaubliche Vorbildfunktion in vielen Dingen wahrnimmt.“ Rummenigge kenne Kimmich als „tollen Menschen“. Grundsätzlich sei das, was der Mittelfeldspieler gemacht habe, „sehr verantwortungsvoll“.

9.55 Uhr: Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten

Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt „Jama“ veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt.

8 Uhr: Corona-Inzidenz deutlich über 100 13.732 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit exakt 106,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei exakt 100 gelegen, vor einer Woche bei 72,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.732 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.26 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8682 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 23 Todesfälle verzeichnet.

Das waren die Entwicklungen am Samstag, 23. Oktober: 

21.19 Uhr: Corona-Zahl legt nach kurzem Rückgang wieder zu

Nach einem kurzen Rückgang ist die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg wieder gestiegen. Sie blieb am Samstag aber mit 221 Covid-19-Erkrankten weiter unter der Marke von 250, die für das Ausrufen der sogenannten Warnstufe mit strengeren Regeln vor allem für Ungeimpfte wichtig ist. Am Vortag waren nach den Daten des Landesgesundheitsamts noch 211 Infizierte in Intensivbehandlung. Wird die 250 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten die strengeren Maßnahmen landesweit in Kraft.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag am Samstag wieder bei 3,4, dem Wert vom vergangenen Donnerstag. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. 

20.40 Uhr: Das Mini-Impfzentrum beim früheren Bad Säckinger Spital nimmt seinen Betrieb auf

Nach Schließung der Kreisimpfzentren im Land vor einem Monat, bestand gerade im Hinblick auf niederschwellige Impfangebote eine erhebliche Versorgungslücke. Das ändert sich nun: Denn seit Freitag gibt es in Bad Säckingen ein Impfzentrum im Kleinformat. 

19.45 Uhr: Bayern-Profi Kimmich bestätigt: Bin nicht gegen Corona geimpft

Bayern Münchens Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen. „Das stimmt“, antwortete der 26-Jährige am Samstag nach dem 4:0-Sieg in der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf eine entsprechende Frage im Interview des TV-Senders Sky. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“.

17.28 Uhr: Russland meldet neuen Höchststand bei Corona-Toten und Neuansteckungen

Russland hat am Samstag erneut einen Höchststand bei der Zahl der täglichen Corona-Toten verzeichnet. Nach Angaben der Regierung starben innerhalb von 24 Stunden 1075 Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung. Auch bei den Corona-Neuinfektionen registrierte das Land einen neuen Höchststand: Am Samstag wurden 37.678 Ansteckungen gemeldet.  Seit Pandemiebeginn wurden in Russland offiziell 229.528 Corona-Tote gezählt - das ist die höchste Zahl in Europa.

15.50 Uhr: Kroatien und Bulgarien neue Corona-Hochrisikogebiete

Bundesregierung und Robert-Koch-Institut haben die EU-Staaten Kroatien und Bulgarien neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft. Gleiches gilt für Kamerun, Singapur und die Republik Kongo, wie das RKI am Freitag mitteilte. Dagegen wurden Honduras, der Irak, Kenia und das Kosovo von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Die neuen Einstufungen werden Sonntagfrüh wirksam. Einreisende aus Hochrisikogebieten müssen für zehn Tage in Quarantäne. Geimpfte und Genesene können die Quarantäne aber abwenden, wenn sie bereits vor ihrer Einreise einen Genesenen- oder Impfnachweis an die deutschen Behörden übermitteln. Bei nachträglicher Einreichung eines Genesenen- oder Impfnachweises oder eines Negativtests kann die Quarantäne verkürzt werden.

14.28 Uhr: Österreich kündigt möglichen Lockdown nur für Ungeimpfte an

Die österreichische Regierung hat eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte beschlossen. Sollten mehr als 600 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sein, werden künftig Ausgangsbeschränkungen für Menschen ohne Impfschutz eingeführt, wie die Regierung am Freitagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur APA mitteilte. Sie dürften dann ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen. „Wir sind drauf und dran in eine Pandemie der Ungeimpften zu stolpern“, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg laut APA. Dies müsse verhindert werden. Einen neuen Lockdown für Geimpfte und Genesene schloss der Kanzler hingegen aus.

11.52 Uhr: Corona-Zahlen verändern sich zwischen Singen und Konstanz schnell und drastisch

Rapide Veränderungen bei größeren Städten im Landkreis Konstanz: Die Sieben-Tage-Neuinfektionen von Corona führen zu stark wechselnden Zahlen. Sie lagen vor einigen Tagen in Singen mit 74 Corona-Fällen noch deutlich vor Konstanz an der Spitze. Zuletzt wies Singen nur noch 54, Konstanz dagegen 98 neue Corona-Fälle in der vergangenen Woche aus. Ausbrüche in einer Firma und einem Pflegeheim im Raum Singen. Die Kliniken melden weniger Intensiv-Patienten als im September und im Vorjahr. Erfahren Sie mehr.

10.33 Uhr: Städte- und Gemeindebund hofft auf Silvester ohne Feuerwerksverbot

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hofft nach den Einschränkungen zum vergangenen Pandemie-Silvester auf einen Jahreswechsel ohne allgemeines Feuerwerksverbot. „Wir sprechen uns gegen pauschale Verbote für Silvesterfeuerwerke aus“, sagte Marc Elxnat vom Deutschen Städte- und Gemeindebund der Deutschen Presse-Agentur. „Das Thema hat eine Vielzahl von Aspekten - zum einen die potentiellen Ansammlungen und Feiern, die Verletzungsgefahr, zum anderen, im Umweltbereich, die Emissionen, die entstehen. Man müsste dann auch überlegen, ob stattdessen mehr zentrale Feuerwerke veranstaltet werden.“

8.41 Uhr: Corona-Inzidenz erstmals seit Mai wieder dreistellig

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit exakt 100,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 95,1 gelegen, vor einer Woche bei 70,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 15 145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.31 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 949 Ansteckungen gelegen.

Das waren die Entwicklungen am Freitag, 22. Oktober:

20.25 Uhr: Unangenehmer Gegenspieler: Corona bestimmt weiter den Sport

Die Pandemie ist noch lange nicht abgepfiffen. Auch im Fußball, Handball oder Eishockey ist das Coronavirus wie in der gesamten Gesellschaft weiter ein unangenehmer Mit- und Gegenspieler. Trotz der Abwehr-Dreierkette aus Impfung, Tests und Hygiene-Maßnahmen steigt im zweiten Corona-Herbst erneut die Zahl der Infektionen. Die jüngsten einer Reihe von Corona-Beispielen wie Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann und Hoffenheims Offensivspieler Christoph Baumgartner, die Kieler Handball-Stars Sander Sagosen und Steffen Weinhold oder die Ausbrüche bei den Eishockey-Clubs Red Bull München und der Düsseldorfer EG zeigen auch dem Sport: Es ist nicht vorbei.

19 Uhr: Wichtige Corona-Zahl sinkt und bleibt unter Grenzwert für Warnstufe

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg bleibt unter der Marke von 250, die für das Ausrufen der sogenannten Warnstufe mit strengeren Regeln vor allem für Ungeimpfte wichtig ist. Nach Daten des Landesgesundheitsamts waren 211 Covid-19-Erkrankte in Intensivbehandlung, elf weniger als am Vortag. Wird die 250 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten die strengeren Maßnahmen landesweit in Kraft.

17.49 Uhr: Spahn verteidigt Vorstoß zu Ende der „epidemischen Lage“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seinen Vorstoß für eine Beendigung der sogenannten epidemischen Lage nationaler Tragweite verteidigt. Es gehe darum, nach 19 Monaten einen Ausnahmezustand zu beenden, sagte der CDU-Politiker im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks. Befugnisse der Bundesregierung sollten dadurch in einen Normalzustand zurückgeführt werden. Spahn betonte, das Ende der epidemischen Lage bedeute keinen „Freedom Day“ oder das Ende aller Maßnahmen. Man brauche weiterhin einen Zustand besonderer Vorsicht sowie 3G-Regelungen im Innenraum oder die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Dies könne aber auch ohne den Ausnahmezustand der sogenannten epidemischen Lage von nationaler Tragweite geregelt werden. Dafür müsse entweder die bundesgesetzliche Regelungskompetenz geändert werden, oder die Landtage müssten entsprechende Befugnisse auf Landesebene beschließen, sagte Spahn.

16.51 Uhr: AfD-Partei- und Fraktionschef Chrupalla mit Corona infiziert

Der Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 46-Jährige sei positiv auf Covid-19 getestet worden und befinde sich derzeit in häuslicher Quarantäne, teilte die AfD-Bundestagsfraktion am Freitag mit. Er könne daher nicht an der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags am kommenden Dienstag teilnehmen. In welchem Zusammenhang sich Chrupalla infiziert hatte, wurde nicht mitgeteilt.

Er weise nur leichte Symptome auf, hieß es in Parteikreisen. Chrupalla hatte die Frage, ob er sich gegen das Coronavirus habe impfen lassen, stets offen gehalten und betont, Impfen sei eine private Sache. Die Ko-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hatte dagegen im Bundestagswahlkampf preisgegeben, dass sie nicht geimpft sei.

15.06 Uhr: Hohes Infektionsgeschehen im Landkreis Sigmaringen: Warum ist Pfullendorf seit Wochen Spitzenreiter?

Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Sigmaringen kennen seit Wochen nur eine Richtung: nach oben. In Baden Württemberg weist der Landkreis die höchste 7-Tage-Inzidenz auf. Vor allem in der Linzgaustadt Pfullendorf ist das Coronavirus stark verbreitet. Woher kommen die hohen Infektionszahlen?

14.55 Uhr: Kassenärzte: Großes Interesse an Auffrischungsimpfungen

Die Corona-Auffrischungsimpfungen werden nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gut angenommen. „Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass das Interesse an Booster-Impfungen gemäß der Stiko-Empfehlung durchaus groß ist“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Man empfehle, die Impfung gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) wahrzunehmen. „Die Versorgung mit Impfstoffen ist insgesamt ausreichend. Mittlerweile sind genügend Impfstoffe vorhanden, so dass jeder, der sich impfen lassen möchte, dies auch zeitnah machen kann.“ Die KBV vertritt rund 181 000 in Praxen tätige Ärzte und Psychotherapeuten.

In Deutschland haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitag bisher 1,5 Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung bekommen.

13.10 Uhr: Corona-Ausbruch an Freiburger Schule nach Zirkusaufführungen

Nach Zirkusaufführungen in der Freien Waldorfschule in Freiburgs Stadtteil St. Georgen ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Für einen großen Teil der Schüler gilt nun Fernlernunterricht. Bis Donnerstag wurden 44 Fälle registriert, darunter 30 Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft und 13 Folgefälle in Familien und bei Besuchern, wie das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald am Freitag bestätigte. Bislang seien keine schweren Verläufe bekannt. Der Ausbruch wird auf mehrere Zirkusaufführungen zurückgeführt, die zwischen dem 8. und 10. Oktober in der Schule veranstaltet wurden.

Nach Angaben der Behörde fanden die Veranstaltungen mit einem 3G-Konzept statt. Sie geht von einer Aerosolbildung während der Veranstaltungen aus. Insgesamt könnten 1500 Zuschauer betroffen sein. Nach Informationen der „Badischen Zeitung“ trugen Schüler auf der Bühne und einige Zuschauer keine Maske; der Schule zufolge hatten einige Zuschauer ein gesundheitliches Attest.

11.55 Uhr: Fast 70 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft

Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind mindestens einmal geimpft. Das sind knapp 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent), wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. 66,1 Prozent der Gesamtbevölkerung (54,9 Millionen Menschen) ist inzwischen vollständig geimpft. Am Donnerstag wurden in Deutschland rund 192 700 Dosen verabreicht.

10.34 Uhr:  Fallen Ende November alle Coronaregeln? Was hinter der diskutierten Aufhebung der nationalen Notlage steht

Das Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht – dennoch will Gesundheitsminister Jens Spahn das Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ausrufen. Was wie ein Abschiedsgeschenk des scheidenden Ministers anmutet, erntet nicht nur Beifall – sondern auch deutliche Kritik, allen voran von Mediziner und SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach. Was Experten dazu sagen und was das Ende der Notlage für den Südwesten bedeuten könnte.

10 Uhr: EU-Gipfel: Desinformation über Corona-Impfung stärker bekämpfen

Angesichts der teils dramatischen Corona-Lage in einigen EU-Staaten will die EU mehr gegen Impf-Skepsis tun. Insbesondere Desinformationen in sozialen Netzwerken müssten bekämpft werden, hieß es in der Nacht zum Freitag in den Schlussfolgerungen des EU-Gipfels in Brüssel. Zwar hätten die Impfkampagnen in Europa erheblichen Fortschritt gebracht. Dennoch bleibe die Lage in einigen Ländern sehr ernst. In Rumänien etwa lag die 14-Tage-Inzidenz nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zuletzt fast bei 1000. Nur gut ein Drittel der Rumänen ist vollständig geimpft.

In der Gipfel-Erklärung dringen die Staats- und Regierungschefs zudem darauf, Einreisen in die EU sowie das Reisen innerhalb der Staatengemeinschaft weiter zu koordinieren. Auch die Vorbereitung auf künftige Krisen dieser Art müsse vorangetrieben werden. Bei der Führung der neuen EU-Behörde Hera zur Vorsorge von Gesundheitskrisen müssten die Mitgliedstaaten angemessen beteiligt werden. Zudem sollten Hürden bei der globalen Versorgung mit Impfstoff beseitigt werden. Dazu solle sich die EU-Kommission direkt mit den Herstellern auseinandersetzen. So könnten die EU-Staaten die Lieferungen an die bedürftigsten Länder beschleunigen.

8.35 Uhr: Fallen Ende November alle Coronaregeln? Was hinter der diskutierten Aufhebung der nationalen Notlage steht

Das Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht – dennoch will Gesundheitsminister Jens Spahn das Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ausrufen. Wie VIrologen den Vorstoß beurteilen und was das für den Südwesten bedeuten könnte, lesen SIe hier.

7.20 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 95,1 gestiegen

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. Das Robert Koch-Institut gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 95,1 an. Er hat damit erstmals seit Mitte Mai die 90 überschritten. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 85,6 gelegen, vor einer Woche bei 68,7 (Vormonat: 65,0).

Das waren die Entwicklungen am Donnerstag, 21. Oktober:

21.02 Uhr: RKI warnt vor beschleunigtem Anstieg der Corona-Fallzahlen

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. „Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird“, schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie, der am Donnerstagabend erschienen ist.

Hingewiesen wird darin auch auf einen deutlichen Anstieg bei den übermittelten Ausbrüchen in medizinischen Einrichtungen sowie in Alten- und Pflegeheimen. Erstmals seit der Woche vom 3. bis 9. Mai sei die Sieben-Tage-Inzidenz bei Menschen über 90 Jahre vergangene Woche wieder auf über 50 gestiegen, hieß es. Hochaltrige sind besonders gefährdet, bei einer Corona-Infektion schwere und tödliche Verläufe zu erleiden. Deutlich höhere Inzidenzen verzeichneten aber wie bereits in den Vorwochen jüngere Altersgruppen, in denen die Impfquoten niedriger sind.

19.40 Uhr: Covid-Fälle auf Intensivstationen steigen rapide

Nach der Stagnation der Fallzahlen in den vergangenen Wochen gibt es wieder einen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen. Zudem stieg die Zahl der Covid-Fälle auf den Intensivstationen binnen eines Tages um 15 weitere Infizierte auf 222, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte.

„Die Ärzteschaft auf den Intensivstationen ist in Habachtstellung, die Zahl der Patientinnen und Patienten dort steigt derzeit kontinuierlich und könnte schon Ende kommender Woche den kritischen Wert von 250 erreichen“, erklärte Gesundheitsminister Manne Lucha dazu in Stuttgart. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag bei 3,4 und ist im Vergleich zum Donnerstag vor einer Woche stark gestiegen.

18.31 Uhr: Beschlussvorlage: Länder pochen auf Corona-Schutz - Pandemielehren

Die Bundesländer wollen auf einen rechtssicheren Rahmen dringen, um Corona-Schutzmaßnahmen auch über den Herbst und Winter hinweg aufrechterhalten zu können. In einer Beschlussvorlage für die Jahrestagung der Ministerpräsidenten, auf die sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Staatskanzleichefs geeinigt haben, wird der Bund aufgefordert, das sicherzustellen.

17 Uhr: Corona-Impfung von Jugendlichen laut Studie zu 90 Prozent effektiv

Die Biontech/Pfizer-Impfung senkt laut einer Studie das Risiko einer Infektion mit der Delta-Variante des Corona-Virus bei Jugendlichen um 90 Prozent. Sie schütze zudem zu 93 Prozent vor einer Erkrankung mit Symptomen bei dieser Virus-Variante, wie eine Sprecherin der israelischen Krankenkasse Clalit am Mittwoch bestätigte.

Gemeinsam mit Forschern von der Harvard-Universität (USA) habe man Daten von 94 354 zweifach geimpften Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgewertet, hieß es in einer Mitteilung. Diese seien mit Daten einer entsprechenden Anzahl ungeimpfter Jugendlicher verglichen worden.  Die Daten wurden zwischen dem 8. Juni und dem  14. September dieses Jahres erhoben, berichten die Wissenschaftler. Also während der vierten Corona-Welle in Israel, in der die Delta-Variante das Infektionsgeschehen dominierte. Wie sich die Impfung auf das Risiko auswirkt, schwer zu erkranken, ins Krankenhaus zu müssen oder zu sterben, konnten die Wissenschaftler nicht angeben. Solche Fälle seien bei Jugendlichen zu selten.

15.33 Uhr: Start der zweitägigen Corona-Kontrollen in der Gastronomie

In mehreren baden-württembergischen Städten sind am Donnerstag verstärkt Gaststätten, Restaurants und Cafés kontrolliert worden, ob sie die Corona-Regeln einhalten. So wurde etwa zum Start der zweitägigen Schwerpunktkontrollen die Erfassung der Kontaktdaten überprüft oder nach Impfnachweisen gefragt. Zugleich wurden Inhaber der Lokale aufgefordert, ihr schriftliches Hygienekonzept vorzulegen. Die Kontrollen waren vom Sozialministerium angekündigt worden. 

14.10 Uhr: Corona-Zahlen steigen Baden-Württemberg droht Warnstufe

Steigen die Corona-Zahlen weiter, könnte in Baden-Württemberg schon kommende Woche die sogenannte Warnstufe ausgerufen werden. Dann müssten Menschen, die weder gegen das Virus geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, in vielen Bereichen negative PCR-Tests vorweisen. Zudem würden dann wieder Kontaktbeschränkungen gelten. Zur Einordnung: Am Donnerstag lagen 207 Erkrankte in Intensivbetten, die Hospitalisierungsinzidenz betrug 3,14. Anders als früher zählen landesweite Werte und nicht mehr die einzelner Kreise.

„Die Ärzteschaft auf den Intensivstationen ist in Habachtstellung, die Zahl der Patientinnen und Patienten dort steigt derzeit kontinuierlich und könnte schon Ende kommender Woche den kritischen Wert von 250 erreichen“, erklärte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) in Stuttgart. Der weit überwiegende Teil der Patienten sei ungeimpft. Daher rief der Minister erneut zum Impfen auf: „Eine Belastung des Gesundheitssystems wie im vergangenen Winter können wir uns nicht mehr erlauben. Wir haben dem klinischen Personal viel zugemutet, viele Stationen sind personell heute schon am Limit.“

13.09 Uhr: Wieder viele Corona-Infizierte in Schlachtbetrieben

 In einem Schlacht- und Zerlegebetrieb im Landkreis Cloppenburg hat es erneut einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Wie der niedersächsische Landkreis am Mittwoch mitteilte, wurde in dem Betrieb seit dem 4. Oktober bei insgesamt 65 Menschen aus der Region eine Corona-Infektion nachgewiesen. Die Betroffenen seien sofort nach Bekanntgabe des Testergebnisses unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Allein am Mittwoch wurden aus dem Betrieb 13 neue Fälle gemeldet. In einem weiteren Schlacht- und Zerlegebetrieb in Essen wurden fünf Neuinfektionen festgestellt.

12 Uhr: 66 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft

In Deutschland sind 66 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Corona geimpft. Wie aus den Daten des RKI vom Donnerstag hervorgeht, waren das knapp 54,9 Millionen Menschen. 191 737 Dosen wurden demnach am Mittwoch verimpft. Knapp 57,4 Millionen Menschen (69 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

Bei aktuell im Mittel rund 125 400 Impfungen pro Tag wird laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums rechnerisch mehr als eine Person pro Sekunde geimpft. Von den Erwachsenen sind nach den neuesten Zahlen mittlerweile 76,6 Prozent vollständig geimpft. Die Quote bei den Über-60-Jährigen liegt bei 84,9 Prozent. 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche sind zu 39,4 Prozent voll und zu 44,3 Prozent mindestens einmal geimpft.

11.22 Uhr: Umfrage zu Corona-Pandemie: Viele Ostdeutsche misstrauen RKI

In der Corona-Pandemie stößt die Arbeit des Robert Koch-Instituts in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen. In einer repräsentativen Yougov-Umfrage unter gut 3700 Berufstätigen erhielt das RKI von den ostdeutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Schnitt die Note 3,3, im Westen dagegen 2,9.

10.01 Uhr: WHO: Eine Milliarde Corona-Impfungen in der Region Europa

In der Region Europa sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO rund eine Milliarde Corona-Impfungen verabreicht worden. „Das ist eine großartige Leistung“, teilte der Regionaldirektor der WHO Europa, Hans Kluge, am Mittwochabend mit. Laut WHO ist damit rund ein Drittel der Region geimpft. Dennoch müsse zur Eindämmung der Pandemie die Impfbereitschaft gesteigert und regionale Unterschiede überwunden werden, so Kluge. Eine flächendeckende Impfquote von 70 Prozent sei weiterhin das Ziel, um die Krise einzudämmen.

Die WHO zählt zur Region Europa insgesamt mehr als 50 Länder, darunter neben der EU zum Beispiel auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine.

8.45 Uhr: Corona-Inzidenz steigt in Berlin erstmals wieder auf über 100

Erstmals seit Mai liegt die Corona-Inzidenz in Berlin wieder bei über 100. Das Robert Koch-Institut meldete einen Wert von 108,6. Am Mittwoch hatte der Wert bei 95,7 gelegen, am Donnerstag vor einer Woche bei 79,2.

7.20 Uhr: RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 85,6 gestiegen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 85,6. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, wurden binnen eines Tages 16.077 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 80,4 gelegen, vor einer Woche hatte sie 67,0 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

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