Am Sonntag, dem 29. März findet in Lindau die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters statt. Erstmals in der Geschichte in Zeiten von Corona in ganz Bayern ausschließlich per Briefwahl.

Stadt-Mitarbeiter fahren Briefwahl-Unterlagen zu den Bürgern

Doch selbst am Freitag hatten immer noch nicht alle der knapp 20.000 Wahlberechtigten ihre Briefwahlunterlagen erhalten. Nach Aussagen von Stadtsprecher Jürgen Widmer seien die Ursachen für die späte Zustellung noch nicht geklärt. Mitarbeiter der Stadt haben, so eine Mitteilung der Stadt, zusätzlich Briefwahlunterlagen ausgefahren. Wer noch keine Wahlunterlagen hat, der kann auch am Wochenende direkt zum Wahlamt der Stadt kommen und sich die Unterlagen abholen, so Widmer weiter.

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Die Post will Wahlbriefe am Sonntag noch zustellen

Die Wahlzettel müssen bis Sonntag, 18 Uhr, in der Verwaltung sein. Die Deutsche Post wird ihre Briefkästen am Samstag, 18 Uhr, noch einmal leeren und die Wahlbriefe am Sonntag noch rechtzeitig zustellen. Wer selbst nicht zur Stadtverwaltung gehen kann und Angehörige schickt, der muss eine eidesstaatliche Erklärung abgeben und eine Vollmacht zur Ausstellung des fehlenden Wahlscheins ausstellen. Bleibt die spannende Frage, was passiert, wenn die Stichwahl am Sonntag ähnlich knapp ausgehen sollte, wie die Wahl am 15. März – die beiden Kandidaten, Mathias Hotz und Claudia Alfons trennten da gerade einmal 18 Stimmen und beide Bewerber sind Juristen.