Walter Rundel

Freier Mitarbeiter
Walter Rundel ist gelernter Zeitungsredakteur und war viele Jahre beim Südwestrundfunk. Er bezeichnet sich selbst als "der Mann für Mord und Totschlag". Seine Reportagen über Täter und Opfer sind das Ergebnis vieler Stunden in Gerichtssälen. Den Glauben an das Gute im Menschen hat er dabei aber nicht verloren.

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Neueste Artikel des Autors
Ravensburg/Oberteuringen Angeklagter im Prozess um Brandstiftung und Einbrüche legt Revision ein
Der wegen schwerer Brandstiftung und zahlreicher Einbrüche im Raum Oberteuringen vom Landgericht Ravensburg zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilte Mann hat gegen das Urteil Revision am Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingelegt. Das bestätigt Pflichtverteidiger Lutz Kohler auf Anfrage.
Am Landgericht Ravensburg war der Mann zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. (Archivbild)
Friedrichshafen Bundesgerichtshof bestätigt Urteil: Messerstecher muss für fast neun Jahre ins Gefängnis
Im November 2019 war ein 23-Jähriger aus Friedrichshafen wegen gefährlicher Körperverletzung zu knapp neun Jahren Haft verurteilt worden: Er hatte seine 16-jährige Ex-Freundin durch Messerstiche, Schläge und Tritte schwer verletzt. Der Mann hatte gegen das Urteil Revision eingelegt, die der Bundesgerichtshof jetzt jedoch als unbegründet verwarf.
Der 50-jährige Angeklagte muss sich vor einer Strafkammer das Landgerichts Ravensburg verantworten.
Oberteuringen Angeblich gibt der Teufel persönlich dem Angeklagten Anweisungen
Ein 50-jähriger Angeklagter hat eine Serie von Einbrüchen im Raum Oberteuringen im vergangenen Jahr fast lapidar gestanden. Die Beute ist bisher verschwunden. Eine Brandstiftung im Hochhaus in Ravensburg bestreitet er allerdings.
Am Landgericht Ravensburg wurde verhandelt.
Friedrichshafen Richter Franz Bernhard verkündet Urteil im Babybrei-Prozess
Im zweiten Prozess gegen den 55-jährigen Angeklagten, der 2017 Babybrei vergiftet und in Einkaufsmärkten in Friedrichshafen ins Regal gestellt hatte, ist das Urteil gefallen. Es wurde eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verhängt.
Der angeklagte Erpresser (im roten Pullover) sitzt zwischen Justizbeamten auf der Anklagebank und liest ein Dokument. Bild: dpa
Ravensburg/Friedrichshafen Babybrei-Erpresser attackiert JVA und spricht von „unmenschlichen Bedingungen der Unterbringung“
Eigentlich sollte es im neuen Prozess gegen den sogenannten Babybrei- Erpresser – 2017 forderte er 11,75 Millionen Euro von Einzelhandelskonzernen – vor dem Ravensburger Landgericht um die Höhe der Strafe für versuchte, besonders schwere räuberische Erpressung gehen. Stattdessen prangerte der 55-jährige Angeklagte am Freitagnachmittag die angeblichen Zustände im Ravensburger Gefängnis an und sprach von „unmenschlichen Bedingungen der Unterbringung“.
Ravensburg/Friedrichshafen Drogentherapie soll Gefängnisstrafe verhindern: Letzte Chance für 45-jährigen Mietkautionsbetrüger aus Friedrichshafen
Viel Zeit bleibt einem 45-jährigen Mann aus Friedrichshafen nicht mehr: Will er einer erneuten Gefängnisstrafe – diesmal von 15 Monaten wegen Mietkautionsbetrug – entgehen, muss er zügig die Voraussetzungen für eine Drogentherapie erfüllen und die Therapie durchstehen. Dann könnte er mit der dreijährigen Bewährungsfrist sein Leben neu ordnen. Markus Kellermann-Schröder, Richter am Landgericht Ravensburg, sagte in seinem Schlusswort: „Ich wünsche Ihnen, dass es klappt mit der Therapie!“
Das Landgericht in Ravensburg am Marienplatz.
Ravensburg/Friedrichshafen Zweiter Prozess um vergifteten Babybrei erneut vertagt
Der zweite Prozess gegen den Babybrei-Erpresser wird erneut vertagt. Der für den heutigen Donnerstag angesetzte zweite Verhandlungstermin wurde wegen der Corona-Krise abgesagt, wie das Ravensburger Landgericht auf Nachfrage mitteilte.