Walter Rundel

Freier Mitarbeiter
Walter Rundel ist gelernter Zeitungsredakteur und war viele Jahre beim Südwestrundfunk. Er bezeichnet sich selbst als "der Mann für Mord und Totschlag". Seine Reportagen über Täter und Opfer sind das Ergebnis vieler Stunden in Gerichtssälen. Den Glauben an das Gute im Menschen hat er dabei aber nicht verloren.

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Neueste Artikel des Autors
Ravensburg Staatsanwalt verurteilt Tat als „Tritt in das Gesicht des Rechtsstaats“: 29-Jähriger muss nach brutalem Angriff auf Polizisten in Haft
Nach über neun Stunden Verhandlung in einem kleinen Saal des Ravensburger Amtsgerichts war die Erschöpfung bei allen Beteiligten zu spüren. Beim 29-jährigen Angeklagten kam die sichtbare Enttäuschung hinzu. Keine Bewährung. Kein Ende der Zeit im Gefängnis. Keine Entlassung zu Kind und Lebensgefährtin. Stattdessen das Urteil des dreiköpfigen Schöffengerichts: zwei Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe für einen brutalen Angriff auf einen jungen Polizisten, den Oberstaatsanwalt Karl-Josef Diehl als „Tritt in das Gesicht des Rechtsstaats“ verurteilte.
Landgericht Ravensburg.
Ravensburg/Friedrichshafen Gemeinschaftlicher Diebstahl in besonders schwerem Fall und andere Delikte: Erster Prozesstag gegen drei Brüder vor dem Landgericht Ravensburg
Wegen mehrfachen gemeinschaftlichen Diebstahls in besonders schwerem Fall und anderen Delikten stehen drei Brüder aus dem Raum Friedrichshafen im Alter zwischen 24 und 31 Jahren seit Freitag vor dem Ravensburger Landgericht. Alle drei sind einschlägig vorbestraft. Ein Angeklagter wird aus der Haft vorgeführt.
Das Landgericht Ravensburg. Bild: Georg Wex
Friedrichshafen Revision am Bundesgerichtshof eingereicht: Babybrei-Erpresser will einen dritten Prozess
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe muss sich erneut mit dem Fall des sogenannten Babybrei-Erpressers beschäftigen. Der neue Verteidiger begründet dies mit Sach- und Verfahrensrügen.
Auftakt des Prozesses gegen den Babybrei-Erpresser am Landgericht Ravensburg im März 2020.
Friedrichshafen Das Palliativteam Bodensee ist seit Anfang 2019 im Einsatz. Welche Erfahrungen hat das Team seither gemacht?
Im Januar 2019 hat das Palliativteam Bodensee im Ärztehaus beim Klinikum Friedrichshafen seine Arbeit begonnen. Das Team macht es sich zur Aufgabe, todkranken Menschen die letzte Lebenszeit in häuslicher Atmosphäre zu ermöglichen. Dr. Matthias Weng, ärztlicher Leiter, und Simone Meisert, Teamleiterin, erzählen von ihren Erfahrungen des ersten Jahres und wie die Corona-Pandemie die Arbeit des Palliativteams verändert hat.
Das Palliativteam Bodensee hat im Januar 2019 seine Arbeit aufgenommen (von links): Volker Wenzel, Zentrumsdirektor am Klinikum Friedrichshafen und Vorsitzender des Fördervereins Palliativteam Bodensee, Teamleiterin Simone Meisert und ärztlicher Leiter Matthias Weng. Das Bild entstand vor Ausbruch der Corona-Pandemie.
Ravensburg/Oberteuringen Angeklagter im Prozess um Brandstiftung und Einbrüche legt Revision ein
Der wegen schwerer Brandstiftung und zahlreicher Einbrüche im Raum Oberteuringen vom Landgericht Ravensburg zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilte Mann hat gegen das Urteil Revision am Bundesgerichtshof in Karlsruhe eingelegt. Das bestätigt Pflichtverteidiger Lutz Kohler auf Anfrage.
Am Landgericht Ravensburg war der Mann zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. (Archivbild)
Ravensburg/Oberteuringen Lange Haftstrafe für Brandstifter und Einbrecher – Beute bleibt verschwunden
Die 7. Große Strafkammer des Landgerichts Ravensburg hat einen 50-jährigen Mann wegen schwerer Brandstiftung und einer Serie von Einbruchdiebstählen von Mai bis September 2019 im Raum Oberteuringen zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt.
Der Fall wurde am Landgericht Ravensburg verhandelt.
Ravensburg/Oberteuringen Angeklagter gibt Rätsel auf: Krank – aber schuldfähig
Der Gutachter verneint eine verminderte Steuerungsfähigkeit des Angeklagten für die Brandanschläge in Oberteuringen und Ravensburg sowie die Einbrüche.
Der 50-jährige Angeklagte muss sich vor einer Strafkammer das Landgerichts Ravensburg verantworten.
Friedrichshafen Bundesgerichtshof bestätigt Urteil: Messerstecher muss für fast neun Jahre ins Gefängnis
Im November 2019 war ein 23-Jähriger aus Friedrichshafen wegen gefährlicher Körperverletzung zu knapp neun Jahren Haft verurteilt worden: Er hatte seine 16-jährige Ex-Freundin durch Messerstiche, Schläge und Tritte schwer verletzt. Der Mann hatte gegen das Urteil Revision eingelegt, die der Bundesgerichtshof jetzt jedoch als unbegründet verwarf.
Der 50-jährige Angeklagte muss sich vor einer Strafkammer das Landgerichts Ravensburg verantworten.
Oberteuringen Angeblich gibt der Teufel persönlich dem Angeklagten Anweisungen
Ein 50-jähriger Angeklagter hat eine Serie von Einbrüchen im Raum Oberteuringen im vergangenen Jahr fast lapidar gestanden. Die Beute ist bisher verschwunden. Eine Brandstiftung im Hochhaus in Ravensburg bestreitet er allerdings.
Am Landgericht Ravensburg wurde verhandelt.
Ravensburg/Oberteuringen War der Ravensburger Hochhausbrand ein reines Ablenkungsmanöver? Das wird nun vor Gericht geklärt
Der Brand eines Hochhauses im Mai 2019 war vermutlich das Ablenkungsmanöver eines Kriminellen, der mutmaßlich ein Juweliergeschäft ausrauben wollte. Von Mittwoch an steht der 50-jährige Mann als Angeklagter vor der 7. Großen Strafkammer des Landgerichts Ravensburg.
Friedrichshafen Richter Franz Bernhard verkündet Urteil im Babybrei-Prozess
Im zweiten Prozess gegen den 55-jährigen Angeklagten, der 2017 Babybrei vergiftet und in Einkaufsmärkten in Friedrichshafen ins Regal gestellt hatte, ist das Urteil gefallen. Es wurde eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verhängt.
Der angeklagte Erpresser (im roten Pullover) sitzt zwischen Justizbeamten auf der Anklagebank und liest ein Dokument. Bild: dpa
Ravensburg Bürgermeister Roland Haug scheitert mit Revision und gilt jetzt als vorbestraft
Das Oberlandesgericht Stuttgart bestätigt das Urteil des Landgerichts Ravensburg wegen uneidlicher Falschaussage im Hoßkircher Mordprozess.
Ein Warndreieck und Markierungen der Polizei waren nach einem Verkehrsunfall im April 2018 auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Hoßkirch und Tafertsweiler zu sehen.
Ravensburg/Friedrichshafen Babybrei-Erpresser attackiert JVA und spricht von „unmenschlichen Bedingungen der Unterbringung“
Eigentlich sollte es im neuen Prozess gegen den sogenannten Babybrei- Erpresser – 2017 forderte er 11,75 Millionen Euro von Einzelhandelskonzernen – vor dem Ravensburger Landgericht um die Höhe der Strafe für versuchte, besonders schwere räuberische Erpressung gehen. Stattdessen prangerte der 55-jährige Angeklagte am Freitagnachmittag die angeblichen Zustände im Ravensburger Gefängnis an und sprach von „unmenschlichen Bedingungen der Unterbringung“.
Ravensburg/Friedrichshafen Babybrei-Erpresser bleibt in Fußfesseln
  • Vergiftete Babynahrung ist wieder Thema vor Gericht
  • Im neuen Prozess geht es nur um die Höhe der Strafe
Beim Auftakt des neuen Prozesses gegen den Babybrei-Erpresser am Landgericht Ravensburg.
Ravensburg/Friedrichshafen Drogentherapie soll Gefängnisstrafe verhindern: Letzte Chance für 45-jährigen Mietkautionsbetrüger aus Friedrichshafen
Viel Zeit bleibt einem 45-jährigen Mann aus Friedrichshafen nicht mehr: Will er einer erneuten Gefängnisstrafe – diesmal von 15 Monaten wegen Mietkautionsbetrug – entgehen, muss er zügig die Voraussetzungen für eine Drogentherapie erfüllen und die Therapie durchstehen. Dann könnte er mit der dreijährigen Bewährungsfrist sein Leben neu ordnen. Markus Kellermann-Schröder, Richter am Landgericht Ravensburg, sagte in seinem Schlusswort: „Ich wünsche Ihnen, dass es klappt mit der Therapie!“
Das Landgericht in Ravensburg am Marienplatz.
Friedrichshafen Erzwungene Friseur-Abstinenz: Was neun Wochen ohne Anja für unseren Reporter Walter Rundel bedeutet haben
Endlich darf unser Gerichtsreporter heute wieder seine Haare schneiden lassen. Und darüber ist er mehr als glücklich. Eine Glosse aus aktuellem Anlass.
Unser Reporter Walter Rundel nach zwei Monaten Friseur-Abstinenz.