Uli Fricker

Uli Fricker

Redakteur Politik
Uli Fricker zählt zu den Schwaben, die es ins Badische verschlagen hat. Er studierte Geschichte und Philosophie und ging dann zum SÜDKURIER, bei dem er seitdem arbeitet. 1993 wechselte er in die Politische Redaktion und schreibt über Land, Leute und politische Themen. Einen Schwerpunkt bilden religiöse Themen. 2004 gewann er den Caritaspreis für Journalisten.

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Neueste Artikel des Autors
Stuttgart Peter Lenk enthüllt sein bisher größtes Werk: Was der Künstler und Betrachter zu seiner S21-Skulptur um Winfried Kretschmann sagen
150 Figuren und Gesichter zeigt das neue Werk des Bildhauers vom Bodensee. Es ist eine Satire auf die Landespolitik, den Landesvater und das Bahnprojekt Stuttgart 21. Viele Prominente sind auf dem Denkmal verewigt.
Peter Lenks neues Werk: „S 21. Das Denkmal – Chronik einer grotesken Entgleisung“ steht vor dem Stadtpalais in Stuttgart. Die Hauptfigur stellt Ministerpräsident Kretschmann dar.
Kirchen Die Spendenaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ läuft wieder an. Doch die Kritik wird lauter – die katholische Kirche rät offen von der Teilnahme ab
Die katholische Kirche distanziert sich vom offensiv missionarischen Ansatz der evangelikalen Aktion. Und sie verweist auf eigene Hilfswerke.
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine der erfolgreichsten Spendenaktionen der Adventszeit. Doch wissen viele nicht, was dahinter steckt.
Meinung Liebe Schweizer, in harten Tagen habt Ihr die besseren Nerven
In unserem „Samstagsbrief“ schreibt ein Redakteur unserer Zeitung an einen Adressaten, der Schlagzeilen machte, der Diskussionen auslöst, über den man den Kopf schüttelt – meist an eine Person des öffentlichen Lebens, an ein Unternehmen – oder dieses Mal an ein ganzes Land.
Ein Fahnenschwinger wirft die Schweizer Flagge hoch. Im Hintergrund das Matterhorn. Die Schweiz ist ein einzigartiges Gebilde im Herzen Europas: 8,5 Millionen Menschen leben in der Eidgenossenschaft als einer der ältesten Demokratien des Kontinents. Die Wirtschaft ist aufs engste mit Deutschland verknüpft – nicht zuletzt durch viele Grenzgänger.
Salem Beate Roller stürzte beim Skifahren. Seither ist sie ein Pflegefall. Nun kämpft die Rollstuhlfahrerin mit dem Dschungel des Sozialstaats
Im Februar 2015 verletzte sich die Frau aus der Nähe von Salem schwer. Seitdem hat die Familie keine Ruhe und kämpft ums Geld. Doch der Umgang mit den Ämtern ist schwer, mittlerweile belasten Schulden die Rollers.
Beate Roller sitzt im Rollstuhl und ist auf 24-Stunden-Pflege angewiesen. Sie will in ihrem Haus mit der gemütlichen Küche wohnen bleiben. Das Sozialamt will nur einen Teil der Kosten übernehmen – bisher.
Corona-Proteste Manche Querdenker spannen Sophie Scholl vor ihren Karren – mit einem gefälschten Zitat
Ein Zitat der tapferen Widerstandskämpferin macht die Runde in Protestkreisen. Doch sie hat diese Aussage nie getroffen.
Megafon, Sombrero und Weiße Rose: Die Querdenker sehen sich in einer Reihe mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Doch ist das maßgebliche Zitat gefälscht.
Ludwigsburg Der letzte Nazijäger: Thomas Will bringt die Ermittlungen gegen NS-Verbrecher zu Ende. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit
Wer ist eigentlich ... Thomas Will? Der Oberstaatsanwalt hat seit einigen Tagen eine exponierte Aufgabe übernommen: Er ermittelt gegen die inzwischen sehr alten Männer, die vor 1945 an NS-Verbrechen beteiligt waren. Sehr wahrscheinlich wird er der letzte seiner Art sein.
Er übernimmt ein schweres Amt: Thomas Will leitet seit Kurzem die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen mit Sitz in Ludwigsburg. 75 Jahre nach Ende der NS-Diktatur soll er gegen die noch lebenden Mordhelfer ermitteln. Bild: dpa
Katholische Kirche Auch badische Katholiken zahlen für die Risikogeschäfte des Vatikans: 222.000 Euro fließen jährlich von der Erzdiözese Freiburg nach Rom
Der Skandal um den degradierten Kardinal Becciu zieht weite Kreise. Auch Gelder aus der Erzdiözese Freiburg wurden zweckentfremdet.
Der Papst lässt Ex-Kardinal Becciu (Bild) fallen. Er soll den Peterspfennig veruntreut haben – und damit auch badische Spenden.
Landwirtschaft Warum wird eine junge Frau heute noch Bäuerin? Die 19-jährige Christiane Fricker muss da nicht lange nachdenken
Christiane Fricker wuchs auf einem Hof in Oberschwaben auf. Die 19-Jährige will bald den elterlichen Hof in der Nähe von Tettnang übernehmen. Das war für sie immer klar. Obwohl der Beruf des Landwirts keinesfalls einfacher geworden ist.
Das ist ihr Leben: Christiane Fricker stammt von einem Bauernhof und will selbst Bäuerin werden. Für sie eine konsequente Entscheidung.
Gastronomie Zelte, Markisen, Heizpilze: So wollen Wirte durch den Winter kommen
Giuseppe und Marco Bentivegna betreiben ein Restaurant bei Überlingen. Es geht der Familie wie vielen Wirten: Sie investieren und wollen die Gäste halten – und die Angestellten.
Giuseppe Bentivegna überprüft den neuen elektrischen Strahler. Im Ristorante basilico bei Überlingen wird damit ein Zelt beheizt, das neue Sitzplätze bietet – alles wegen Corona.
Kirche Rassistische Darstellung: Die Heiligen Drei Könige werden aus dem Ulmer Münster verbannt. Ist so etwas auch in anderen Kirchen denkbar?
Der evangelische Dekan hält die Krippenfigur des schwarzen Melchior für rassistisch. Auch katholische Bischöfe empfehlen, bei Krippenfiguren genau hinzusehen. Für einen Kulturkampf taugt die Aktion dennoch nicht.
Diese Heiligen Drei Könige werden im Advent nicht im Ulmer Münster aufgestellt. Die Figur des dunklen Melchior (Mitte) sei deutlich rassistisch dargestellt, sagt die evangelische Gemeinde. Das Entfernen des Ensembles hat eine Debatte weit vor Weihnachten losgetreten.
Deggenhausertal Ohne Schutzmaske kein Schnitzel: Wirt weist 50 renitente Querdenker aus seinem Gasthaus
Erst hatte sich der Wirt über die 50 Gäste gefreut. Als sie den Corona-Schutz verweigerten, mussten sie die „Linde“ schnell wieder verlassen. Zurück bleibt ein finanzieller Schaden für den Wirt.
Politik „Die ewige Besserwisserei Westeuropas“: Berthold Löffler hat lange in Polen gelebt. Er erklärt, wie Osteuropäer über Deutsche denken
Der Weingartener Professor ist ein Osteuropa-Experte. Im Interview erklärt er, warum Staaten wie Polen oder Ungarn die EU auf dem Holzweg sehen.
Für Ungarn war das ein Trauma: Flüchtlinge gehen im Herbst 2015 auf einen Checkpoint in Ungarn zu. Später schloss das Land seine Grenzen – es sieht Migranten als Bedrohung der eigenen Identität.
Meinung Die Narren gehen zurück zu den Wurzeln: Egal wie viele Absagen es gibt, die Fasnacht wird dennoch stattfinden
Kleiner, kreativer, privater: Die Fasnacht 2021 wird ein anderes Gesicht haben. Nach Absage der großen Umzüge und Bälle suchen die Zünfte ihr Heil im Kleinen.
Narretei mit Mundschutz wäre keine Alternative. Die Umzüge und Bälle werden 2021 ohnehin ausfallen.
Meinung 30 Jahre Einheit: Deutschland ist besser als wir es uns einreden
Seit 30 Jahren leben die Deutschen wieder unter einem Staatsdach. Heute existieren mindestens zwei Bilder von Deutschland in den Köpfen.
Mit einem Feuerwerk am Brandenburger Tor in Berlin feierten 1990 rund eine Million Menschen in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober die deutsche Wiedervereinigung.
Fasnacht Narrenbaumstellen ja, Umzug nein: So stellen sich die Verbandschefs der Zünfte die Fasnacht 2021 vor
Als Massenereignis wird die Fasnacht 2021 nicht stattfinden können. Die Zünfte treibt die Frage um, wie man große Umzüge, Bälle und Narrentreffen ersetzen kann. Erste Ideen haben sie.
Denkbar: Narrenbäume stellen, wie es hier die Radolfzeller Froschenzunft vormacht.
Fasnacht Narren im Südwesten sagen alle großen Veranstaltungen ab
Die Spitzen von mehr als 700 Narrenzünften trafen sich in Bad Dürrheim. Fazit: Die Fasnacht 2021 wird kleiner und kreativer, wenn sie überhaupt stattfinden kann. Sämtliche Narrentreffen sowie die großen Umzüge im Orte dürften dagegen nicht stattfinden.
Dieses Bild wird es 2021 nicht geben: Die Narren werden im kommenden keine Narrentreffen ausrichten wie hier beim Narrentreffen der Narrenzunft Bohnenviertel in Hohentengen (Kreis Waldshut).