Uli Fricker

Uli Fricker

Redakteur Politik
Uli Fricker zählt zu den Schwaben, die es ins Badische verschlagen hat. Er studierte Geschichte und Philosophie und ging dann zum SÜDKURIER, bei dem er seitdem arbeitet. 1993 wechselte er in die Politische Redaktion und schreibt über Land, Leute und politische Themen. Einen Schwerpunkt bilden religiöse Themen. 2004 gewann er den Caritaspreis für Journalisten.

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Neueste Artikel des Autors
Südbaden Regierungspräsidentin Schäfer verteidigt Grenzschließungen, wenn sie wegen steigender Coronazahlen geboten erscheinen
Südbadens Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer berichtet von einem bewegten Jahr für ihre Behörde. Zwar plädiert sie für möglichst durchlässige Grenzen, befürwortet jedoch eine einseitige Grenzschließung, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz in einem Nachbarland bedenklich steige.
Szenen wie diese waren typisch für das Frühjahr 2020, als die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz geschlossen wurde. Die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer verteidigt diesen Schritt, wenn er der Corona-Bekämpfung dient.
Ostrach Seit Jahren gibt es Streit um den geplanten 1000-Kühe-Stall in Ostrach. Jetzt steht fest: Im Sommer ist Baubeginn
1000 Rinder werden ab 2022 im Weiler Hahnennest im Kreis Sigmaringen eingestellt. Es wird der größte Viehstall Baden-Württembergs werden. Für vier Bauerfamilien ist das die Zukunft – für viele Umweltschützer eine Katastrophe mit Ansage.
Der Spatenstich in Hahnennest wurde im Jahr 2018 getan, seither wurden Erdarbeiten erledigt. Der Bau der Halle soll in diesem Jahr beginnen. Im Kreis Sigmaringen wird dann der größte Stall im Land hochgezogen. Die Bauherren (von links): Edwin König, Georg Rauch, Thomas Metzler, Simon Rauch, Egon Kaltenbach und Felix Kaltenbach.
Schwarzwald Lawinen am Feldberg sind eine unterschätzte Gefahr: Wer sich richtig verhält, kann sich dennoch sicher dort bewegen
Eine Lawine hat am Wochenende einen Skitourengeher am Feldberg verschüttet. Kein Einzelfall: Die Bergwacht warnt vor gefährlichen Stellen am höchsten Berg des Schwarzwaldes. Man kann das Risiko jedoch senken. Dennoch hat die Bergwacht dieses Jahr neue Sorgen.
Der harmlose Berg? Am flachen Rücken des Feldberg tummeln sich Winterfreunde. An seinen steilen Flanken kann er gefährlich werden. Ein Skifahrer wurde unter einer Lawine begraben.
Kirche Ein Leben für die Kirche, ein Leben für die Kinder: Die letzten zwei Ordensfrauen verlassen das Dorf Erzingen. Es ist ein schwerer Abschied
Nach dem Krieg waren katholische Schwestern in vielen Orten präsent. Nun ziehen sie sich aus der Fläche zurück – auch das Duo Sabina und Itta in Erzingen im Kreis Waldshut. Sie kehren zurück in ihr Mutterhaus nach Hegne. Zuvor ziehen sie Bilanz und berichten aus ihrem ungewöhnlichen Leben.
Ende einer Ära: Die Ordensschwestern Itta (links) und Sabina in ihrer Küche. 120 Jahre lang war das Kloster Hegne in Erzingen/Kreis Waldshut präsent. Mitte Februar werden sie als letzte Schwestern abgezogen.
katholische kirche Seit Jahrzehnten gibt es Ministrantinnen, doch jetzt erst werden sie vom Vatikan anerkannt
Als die ersten Messdienerinnen am Altar standen, tat sich mancher Katholik schwer. Inzwischen gehören Mädchen und junge Frauen zum Gesamtbild.
Ministrantinnen gehören längst zum Bild in katholischen Kirchen. Doch ihr kirchenrechtlicher Status war lange unklar.
Schwarzwald „In absehbarer Zeit werden es 100 Tiere sein“: Wissenschaftler warnen davor, dass der wachsende Wolfsbestand der Natur schaden wird
Forscher der Universität Freiburg legen Argumente gegen ein allzu große Wolfspopulation im Schwarzwald vor: Er könnte Lebensräume zerstören.
Wölfe können der Naturlandschaft auf lange Sicht schaden, sagen Wissenschaftler der Universität Freiburg.
Corona In Österreich will sich nur jeder Fünfte impfen lassen – woran liegt das?
Das Misstrauen der Österreicher gegen die Regierung in Wien wächst. Und gegen das neuartige Vakzin: Viele wollen sich lieber nicht gegen Corona impfen lassen. Die Ärztekammer des Landes hat dafür eine Erklärung.
Mit großem Trara wurde in Österreich die erste Impfdosis am 27. Dezember verabreicht. Seitdem läuft fast nichts, der Stoff lagert in den Kühlschränken, viele Bürger sind skeptisch.
Konstanz Zwei Jahre Arbeit für drei Sekunden Musik: Der Konstanzer Musiker Bernd Konrad komponierte die Melodie für die Bwegt-Züge des Landes
Fünf Aufnahmestudios waren nötig, um anderthalb Takte Musik zur Zufriedenheit aller Beteiligten fertigzustellen. Bernd Konrad erklärt, warum die Arbeit an einem Jingle so mühsam ist.
Sechs Töne reichen, aber zwei Jahre Arbeit waren dann doch nötig: Mit seinem Saxofon spielte Bernd Konrad das neue Haltesignal der bwegt-Züge ein.
Corona-Winter Im Schnee ist überall Gedränge? Ein Besuch am Witthoh zeigt, warum man das so pauschal nicht sagen kann
Der Witthoh im Kreis Tuttlingen ist nicht der Feldberg: Familien gehen stundenweise in den Schnee, halten sich an die Regeln und sehen sich zu unrecht verdächtigt. Auch die Bergwacht im Schwarzwald spricht von einem eher ruhigen Jahr.
Gäste im Schnee: Tanja, Jasmin und Laura (von links) aus Wurmlingen und Hattingen freuen sich am Schnee am Witthoh.
Corona Wie komme ich an einen Impftermin? Das Rätsel um den schleppenden Impfstart und nicht eingesetzte Impfdosen
Eine Woche nach Impfbeginn wird klar, dass manche vollmundigen Versprechen aus Stuttgart nicht zu halten sind. Termine zu erhalten, ist äußerst schwer, gleichzeitig gibt es offenbar Impfstoff, der nicht eingesetzt wird. Manche Senioren fahren deswegen hunderte Kilometer weit.
Wer so weit ist, hat schon gewonnen. Doch erweist sich der Weg zum Impftermin als beschwerlich, alte Menschen hängen in Warteschleifen und ärgern sich. Dabei wäre Impfstoff da.
Meinung Nur Gedränge im Schwarzwald? Die Corona-Sorgen wegen der zahlreichen Schneefreunde sind übertrieben
Ja, im Schwarzwald war zuletzt viel los und die Parkplätze sind voll. Zur Gefahr wird dieses Freizeitvergnügen deswegen aber nicht gleich automatisch.
In Oberried im Hochschwarzwald war am Sonntag viel Andrang – zumindest wirkt das auf Parkplatz-Bildern so. Doch es lohnt der genauere Blick.
Meinung Kein Tag vergeht ohne die Zahl der Corona-Toten, Tendenz steigend. Aber es interessiert kaum jemanden. Warum eigentlich?
Die Corona-Toten lagern in Kühlhäusern und Krematorien. Aus dem Gespräch und damit aus dem Leben werden sie verdrängt. Versuch einer Erklärung.
Der Priester Marcello Crotti segnet die aufgereihten Särge in Seriate (Italien, Provinz Bergamo). Bilder wie diese erschütterten Deutschland, sie machten auf die hohe Mortalität durch Corona aufmerksam.
Meinung Die größte Minderheit in diesem Land? Männer! Von einer Spezies mit gebrochenem Stolz
Es ist höchste Zeit, sich um das Schrumpf-Ego der Männer zu kümmern. Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag.
Die größte Minderheit und sichere Risikogruppe: Männer.
Impfung Kein Anschluss unter dieser Nummer: Warum die Vergabe von Impfterminen so schlecht funktioniert
Die Hotline ist überlaufen, die Anmeldung kompliziert. Alte Menschen verzweifeln an den Formalitäten vor ihrer Corona-Impfung.
Dieser Impfkandidat hat es geschafft, er erhält die gewünschte Spritze. Derzeit ist es noch nervig und zeitaufwändig, einen Termin zu erhalten.
Österreich Großer Andrang trotz Lockdown nicht nur im Skigebiet Damüls-Mellau: Österreich Skizirkus zwischen Vernunft und Leichtsinn
Wintersport in Vorarlberg galt bisher als Anti-Ischgl mit sauberer Kommunikation. Das Gedränge der vergangenen Tage rückt den Ort in ein schlechtes Licht. Viele Österreicher lehnen die Corona-Sonderregelung für die Skigebiete ab.
In den Vorarlberger Skigebieten herrschte es am vergangenen Samstag guter Andrang, auch wenn die Anlagen bei Weitem nicht ausgelastet waren, wie der Dornbirner Journalist Matthias Rauch berichtet. Hier im Bild die Bergstation Rosstelle im Skigebiet Mellau.
Musikinstrumente Champion in einer aussterbenden Branche: Am Hochrhein werden luxuriöse Elektro-Orgeln für 40.000 Euro gebaut. Was macht sie so teuer?
In Hohentengen stellt eine kleine Firma die legendären Wersi-Orgeln her. Ein Besuch bei der großen Marke und ihren vier Mitarbeitern.
Klein, aber fein ist die Fertigung bei Wersi am Hochrhein. Vier Mitarbeiter produzieren und verkaufen zwei bis drei Instrument pro Woche. Im Bild Imke Eschen beim Einbau der Platinen.