Thomas Zoch

Freier Mitarbeiter
Thomas Zoch ist Freier Journalist und für die SÜDKURIER-Lokalredaktion Konstanz seit 2001 in den Gemeinden Allensbach und Reichenau unterwegs. Schwerpunkte zuvor waren die Bereiche Jugend, Kultur und Sport. Studiert hat er Deutsch und Englisch auf Lehramt, das für die Arbeit im Lokalen mitunter nötige Alemannisch hat er als gebürtiger Singener im Blut. Thomas Zoch ist nebenbei Rockmusiker und Romanautor.

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Neueste Artikel des Autors
Reichenau Knöllchen-Ärger auf der Insel – Autofahrer fühlt sich ungerecht behandelt
Der Konstanzer Bernt von Boetticher hat auf der Insel Reichenau ein Erlebnis gemacht, das ihn ärgert. Er erhielt einen Strafzettel wegen nicht bezahlter Parkgebühr – obwohl ein Gemeindebedienstete ihm gesagt habe, er müsse keinen Schein mehr ziehen.
Der Reichenauer Bürgermeister Wolfgang Zoll meint, die neue Parkverbotszone in Mittelzell funktioniere gut. Die meisten Autos stehen in den dafür vorgesehenen Parktaschen. Und der Rathausplatz (rechts) bleibt frei.
Allensbach Sie kämpfen mit viel Optimismus gegen ihre Krankheit an
Wie ein Paar in Allensbach mit Multipler Sklerose lebt: Bewegung am Morgen gibt beiden viel Kraft. Sie wollen anderen Betroffenen Mut machen.
So kennt man Miriam Mößle und Carsten Pietsch in Allensbach. Das Paar ist an Multiple Sklerose erkrankt, dreht aber morgens immer von seiner Wohnung in der Höhrenbergstraße (im Bild) eine kleine Runde im Dorf. Das gebe ihnen Energie für den Tag.
Allensbach-Kaltbrunn Kaltbrunn soll noch schöner werden: Das Modellprojekt Ortsmitte macht Fortschritte
Beim Modellprojekt „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“ soll nicht nur der Kapellenplatz im Allensbacher Ortsteil Kaltbrunn neu gestaltet werden – auch für weitere Orte gibt es Ideen.
Die Ortsmitte von Kaltbrunn – hier der Kapellenplatz – soll attraktiver werden. Die Agenda-Beauftragte Brigitte Bautze (links) und Ortsvorsteherin Elisabeth Müller haben bereits Ideen und Wünsche von Bürgern für das Projekt gesammelt.
Allensbach Dingelsdorf Per Anhalter über den Bodanrück: Auch am Bahnhof von Allensbach steht jetzt ein Mitfahrbänkle
Aufgestellt wurde es – mit Unterstützung des Bauhofs – von der Lokalen Agenda Allensbach auf Initiative von Ehrenamtlichen aus Dingelsdorf. Das Bänkle ist als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs gedacht.
Eduard Wiedenhorn (Lokale Agenda Allensbach) und Heide Trommer vom Dingelsdorfer Arbeitskreis Mobilität auf dem Mitfahrbänkle beim Allensbacher Bahnhof.
Allensbach Sogar Nonnen demonstrierten gegen die B33: Als der Ausbau der Bundesstraße in den 1980ern die Gemüter in und um Allensbach erhitzte
Der Konstanzer Bürgerentscheid für eine Südtrasse bremste in den 1980er Jahren lange den B33-Ausbau – und brachte einige Allensbacher auf die Barrikaden. Ihre Proteste blieben nicht ohne Effekt.
Sogar Nonnen demonstrieren mit: Hunderte Demo-Teilnehmer blockieren im Jahr 1990 den Verkehr auf der B33 – hier bei Hegne – und fordern eine Nordtrasse.
Allensbach Ehrgeizige Ziele: Allensbach will in Sachen Klimaschutz die Ärmel hochkrempeln
Ein Arbeitskreis der Gemeinde hat den Entwurf für einen umfangreichen Klimaplan erarbeitet, in dem Ziele und Maßnahmen zur CO2-Reduzierung festgelegt werden. Allensbach will außerdem eine Solaroffensive starten.
Auf der Bodanrückhalle hat die Lokale Agenda Allensbach bereits 2004 ein Solardach als Bürgerprojekt realisiert. Die Gemeinde will nun eine Solaroffensive starten und weitere Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten. Außerdem will sie in einem Klimaplan Ziele und Maßnahmen zur CO2-Einsparung festlegen.
Allensbach Kinder sind gemeinsam mit dem Förster auf der Fährte wilder Tiere
Dreizehn Kinder haben gemeinsam mit Förster Theo Straub den Wald erkundet. Dabei spürten sie wilden Tieren nach und erfuhren, wie man das Alter von Bäumen bestimmen kann. Am Ende bekamen sie für ihre Arbeit einen Waldführerschein überreicht.
Für ihr vieles Wissen und das Mitmachen erhielten die 13 Kinder nach ihrem Nachmittag im Wald von Förster Theo Straub (rechts) eine große Scheibe eines Baumes.
Reichenau Selbstverteidigung heißt nicht Prügelei: Bei einem Workshop des Vereins 2K lernen Kinder, wie man auf Angriffe reagiert – und wie man sie vermeidet
Taoufik Skandrani zeigt bei der Kinderaktion Selbstverteidigung in der Inselhalle Jungen und Mädchen, wie man sich mit technischen Kniffen statt mit Gewalt wehren kann.
Taoufik Skandrani erklärt den Workshop-Teilnehmern, was bei einem Angriff zu tun ist.
Allensbach Rutschenturm, Murmeltiere und Unterhaltung: Der Wild- und Freizeitpark Allensbach bietet neue Attraktionen
Die Familie Schleith, die den Park auf dem Bodanrück betreibt, hat die Corona-Zeit genutzt und das Freizeitangebot aufgefrischt. Seit dieser Saison gibt es dort eine neue Falknerin mit neuen Tieren, Murmeltiere und einen großen Rutschenturm. Ab dem kommenden Jahr soll es dort auch wieder Wölfe geben.
Der große Rutschenturm im Wildpark wurde zwar im vergangenen Jahr schon gebaut, kann aber erst seit der Öffnung im April genutzt werden. Bei den Besuchern kommt er auf jeden Fall gut an.
Reichenau Gedächtnis der Region: Als der atomare Regen kam und die Bauern auf der Reichenau deswegen um ihre Existen bangten
Reichenauer Gärtner erinnern sich, wie sie nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 ihr Gemüse vernichten mussten – und an die Unsicherheit, die der Regen mit sich brachte.
1986: Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl mussten Reichenauer Gärtner zunächst alles erntereife Freilandgemüse vernichten – so auch Christof Deggelmann und sein Vater Pirmin (auf dem Traktor), die auf den Äckern bei ihrem Haus Kopfsalat unterpflügten. Bild: Familie Deggelmann
Reichenau Laufschuhe schnüren! Startklar zum Insellauf nach der Corona-Pause
Der Insellauf auf der Reichenau findet nach der Corona-Pause wieder statt. Die Langstrecke führt die Läufer in drei Runden um die Insel, außerdem gibt es eine 10-Kilometer-Strecke und Kinder- und Jugendlauf. Der SÜDKURIER verlost fünf Startplätze.
Sie gehen beim Insellauf an den Start: Valentina und Lorena (von links) wollen in ihrer Altersklasse vorn mit dabei sein. Für Fabian Greiß spielt die Laufzeit keine so große Rolle.
Reichenau Welterbe ist nicht nur Denkmalpflege: Neuer Staatssekretär für Tourismus informiert sich über das Projekt Klostergarten
Bürgermeister Wolfgang Zoll sowie Kultur- und Tourismuschef Karl Wehrle wünschen sich für das Thema Welterbe eine klare Zuordnung beim Land.
Der neue Tourismus-Staatssekretär Patrick Rapp (Mitte) lässt sich von Bürgermeister Wolfgang Zoll (links) und Kulturchef Karl Wehrle das Projekt Klostergarten erklären.
Reichenau Kinder erleben Bienen aus nächster Nähe: Der Aktionstag im Bienenhof kommt gut an
Sie dürfen Bienen streicheln und Honig probieren, nebenbei erfahren sie viel Wissenswertes rund um das Leben der Insekten.
Frank Winterhalter vom Bienenhof auf der Reichenau erklärt den Kindern einiges über die Insekten, bevor sie am Bienenstock selbst Bienen beobachten dürfen.
Reichenau Mariä Himmelfahrt: Katholische Gläubige auf der Insel Reichenau feiern Münsterpatrozinium wieder mit einer Prozession
Die Eröffnung des dritten Inselfeiertages wird bereits am Samstag, 14. August, gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger beim Hochamt am Sonntag ist Weihbischof Matthäus Karrer.
So soll es wieder sein: Beim Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt standen im Vorjahr 300 Stühle für die Besucher im Klostergarten – mit dem nötigen Abstand.
Reichenau Als die Reichenau arm war: Was der Historiker Gert Zang über die Geschichte der Insel herausgefunden hat
Der pensionierte Reichenauer Historiker Gert Zang arbeitet die Bürgergeschichte auf. Viel Recherche ist abgeschlossen, jetzt geht‘s ans Schreiben. Es geht um die drei Tode des Klosters, Bürgerproteste gegen Kirchenabrisse – und Reichenauer Straßen, die frühe Autofahrer wegen Achsbruchgefahr mieden.
Der Inseldamm zur Reichenau im frühen 20. Jahrhundert.
Reichenau Eine Kleine Kapelle mit großer Geschichte: Kindlebildkapelle ist frisch saniert
Rund 100 Spender machten die Sanierung möglich. Am 15. August soll die Kapelle neu gesegnet und eröffnet werden. Doch auch wenn die Kapelle im Vergleich zu den Kirchen auf der Klosterinsel klein ist, gibt sie doch eine Menge über ihre Entstehung Preis.
Bürgermeister Wolfgang Zoll (links) und Kulturchef Karl Wehrle freuen sich im Namen der Gemeinde und der Welterbe-Stiftung, dass rund 100 Spender maßgeblich zur Restaurierung des Innenraums der Kindelbildkapelle beigetragen haben.