Torsten Lucht

Torsten Lucht

Leiter Lokalredaktion Konstanz
Torsten Lucht gehört seit 1985 zum Medienhaus SÜDKURIER. Nach dem Studium (Germanistik und Politik in Freiburg und Nizza) wurde er als Volontär und Jungredakteur zunächst beim Alb-Bote in Waldshut vom Kopf auf die Füße gestellt. Nach dem Wechsel in die Lokalredaktion des SÜDKURIER in Waldshut folgten ab 1993 Stationen als Leiter der Lokalredaktionen in St. Georgen, Radolfzell und Singen. Seit November 2020 leitet Torsten Lucht die Lokalredaktion in Konstanz.

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Neueste Artikel des Autors
Konstanz Mit Elan durch Beruf und Pandemie: Frau Rein, was wird sich mit Ihnen als Präsidentin an der HTWG verändern?
Seit etwas mehr als einem halben Jahr ist Sabine Rein die Präsidentin der Hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG). Im SÜDKURIER-Interview erzählt die Berlinerin, welcher Werdegang sie schließlich nach Konstanz führte, was sie an der Stadt am See ganz besonders interessiert und welche Pläne sie an der HTWG umsetzen möchte.
Sabine Rein vor symbolträchtiger Kulisse: Angesichts der gesellschaftlichen Baustellen sieht die neue HTWG-Präsidentin für ihre Hochschule viele Möglichkeiten der Mitgestaltung. Das Bild entstand auf dem Dach der Hochschule mit Blick aufs Konstanzer Münster.
Konstanz Stadt Konstanz spricht Klartext in Sachen Mobilitätswende: Es geht um Anreize zur Abschaffung des Autos
Als ein Baustein zur Mobilität von morgen dient die Parkplatzsatzung. Der Konstanzer Gemeinderat hat sie nach ausführlicher Diskussion beschlossen – allerdings bleiben die Ortsteile außen vor.
So sieht‘s im Moment aus: Die Parkflächen werden – so wie hier im Paradies – von Autos besetzt, der Platz für Fahrräder ist beschränkt. Mit der neuen Parkplatzsatzung soll sich das peu à peu ändern.
Konstanz Intensivbetten: Prekäre Lage an den Kliniken des Landkreises Konstanz
Die dritte Corona-Welle hat die Krankenhäuser im Landkreis Konstanz erreicht: Im Zweifel muss auf die stillen Reserven zurückgegriffen werden.
Die dritte Welle bestimmt das Geschehen in den Krankenhäusern des Landkreises Konstanz (im Bild das Klinikum Konstanz). Besonders dramatisch ist die Lage in den Häusern in Singen und Radolfzell, in Konstanz sieht es kaum besser aus.
Konstanz Jetzt ist hier aber mal Ruhe! Oder doch nicht? Warum sich der Konstanzer Gemeinderat mit einem nächtlichen Spiel- und Musikverbot schwer tut
Lärm macht krank. Und bei Lärmbelästigungen können die Anwohner einiger öffentlichen Flächen ein gewichtiges Wort mitreden. Jetzt reagiert die Stadt mit einer Verordnung. Recht und Gesetz aber sind keine einfache Sache.
Irgendwie müssen Anwohner und Nutzer des öffentlichen Raums aneinander vorbeikommen – aber wie? Das Bild zeigt eine Kontrollfahrt der Polizei beim Herosé-Areal im März diesen Jahres.
Konstanz Jetzt wird‘s ein bisschen spekulativ: Wer von den Konstanzer Stadträten hat Diana Finkele gewählt? Und wer gab seine Stimme dem Amtsinhaber Andreas Osner?
Die unterlegene Kandidatin und FGL-Favoritin Diana Finkele bedankt sich bei den Fraktionen von FGL, LLK und JFK – und verliert kein Wort für die CDU, FW, SPD und FDP. Am Ende gab wohl die Stimme von Oberbürgermeister Uli Burchhardt den Ausschlag. Er stimmte für den Amtsinhaber
Andreas Osner.
Konstanz Eine Stimme gibt den Ausschlag: Andreas Osner bleibt Bürgermeister von Konstanz
Knapper hätte das Ergebnis nicht ausfallen können: Bei der Wahl des Bürgermeisters für Soziales, Kultur und Sport entfielen 21 Stimmen auf den Amtsinhaber Andreas Osner, die Gegenkandidatin Diana Finkele scheiterte mit 20 Stimmen der insgesamt 41 Stimmberechtigten denkbar knapp.
Es bleibt beim eingespielten Team: Oberbürgermeister Uli Burchardt (links) gratuliert seinem Stellvertreter Andreas Osner zur Wiederwahl im Amt des Bürgermeisters für Soziales, Kultur und Sport.
Konstanz Fast ein neuer Ortsteil: Mit dem Bücklepark sind große Hoffnungen verbunden – nicht nur, weil hier 680 Wohnungen entstehen sollen
Es ist ein bedeutsamer Zwischenschritt zur Neunutzung des ehemaligen Siemensareals, der mittelfristig eine spürbare Entlastung auf dem Konstanzer Wohnungsmarkt mit sich bringen wird.
Für die Wandlung des ehemaligen Siemensareals in den Bücklepark steht ein Areal von rund 70.000 Quadratmetern zur Verfügung.
Konstanz Das Beispiel Venedig zeigt, welche zerstörerischen Auswirkungen ein ausufernder Tourismus haben kann. Die Konstanzer Stadträte wollen das ihrer Stadt nicht antun
Aber ist der Vergleich berechtigt? Die Beschwörung von Schreckensbildern hat jedenfalls gewirkt und so kam es zu einer Grenzfestlegung für den Tourismus. Im Klartext: In Sachen Hotelbau geht in Konstanz so gut wie nichts mehr.
Tourismus als Vollkatastrophe. Aber drohen in Konstanz im Fall zusätzlicher Hotelansiedlungen vergleichbare Auswüchse des Tourismus wie in Venedig?
Konstanz Bedeuten weniger Parkplätze automatisch weniger Autos? Klar ist bislang nur dies: Konstanz steht bei der Mobilitätswende ein holpriger Weg bevor
An den klimapolitischen Zielen soll festgehalten werden, der Weg dahin aber wird schwierig. Das verdeutlicht beispielhaft die Debatte über die Neufassung einer Regelung zur Bereitstellung von Parkplätzen. Bisher muss in Konstanz bei Neubauten automatisch eine dem Wohnraum entsprechende Anzahl von Parkplätzen vorgehalten werden – eine Verpflichtung, die die Stadtverwaltung aufheben möchte.
So wie hier im Paradies sieht‘s überall aus: Auch in der Fahrradstadt Konstanz mit einer hohen Affinität zu anderen Mobilitätsmöglichkeiten nimmt das Auto den meisten Platz in Anspruch. Lässt sich das über die Reduzierung von Parkplätzen beeinflussen?
Konstanz Von 36 Bewerbern haben es zwei ins Finale um den Posten des Konstanzer Bürgermeisters für Soziales, Kultur und Sport geschafft: Diana Finkele und Andreas Osner
Die Amtszeit von Andreas Osner geht zuende, aber er möchte den Job weitere acht Jahre machen. Diana Finkele will das verhindern und kann von der Unterstützung durch die mit Abstand stärkste Fraktion im Gemeinderat ausgehen. Die Entscheidung fällt am Donnerstag.
Andreas Osner möchte im Amt bleiben, Diana Finkele will es haben. Demokratie ist ein hartes Geschäft, bei dem in diesem Fall der Gemeinderat am Donnerstag das letzte Wort hat.
Konstanz Mobilitätswende kollidiert mit Lebenswirklichkeit: Die Zahl der Parkplätze soll im Stadtteil Paradies weiter reduziert werden
Eine tiefgreifende Veränderung der Lebensumstände im Paradies kommt als Randnotiz daher: Blatt 411 im 557-seitigen Haushaltsplan der Stadt Konstanz ist der Rückbau von Parkplätzen im linksrheinischen Stadtgebiet zu entnehmen. Dabei wissen die Menschen schon jetzt nicht, wo sie ihr Auto abstellen sollen, und die Lage verschärft sich jedes Jahr.
Im Paradies sollen mehr Parkflächen für Fahrräder geschaffen werden. Aber ist das unbedingt nötig? Ein Blick in einen Innenhof zeigt, dass es alternative Möglichkeiten gibt und somit an den Straßen Parkplätze für Autos erhalten bleiben könnten.
Konstanz Die Konstanzer CDU-Basis ist alles andere als begeistert: Söder oder Laschet ist „wie Pest oder Cholera“
Für die CDU-Basis bestand kaum Gelegenheit zur Überlegung, wer denn nun der richtige Mann für die Kanzlerkandidatur ist, da hatte das Präsidium seine Wahl schon getroffen: Armin Laschet soll‘s machen! Der Verzicht auf eine Mitgliederbefragung wird in Konstanz allerdings als Manko gesehen.
Er soll‘s machen: Armin Laschet hat an der Konstanzer CDU-Basis aber nicht nur Anhänger. Doch Markus Söder ist bei den befragten CDU-Mitglieder auch nicht unumstritten.
Konstanz Von wegen Kinder, Küche, Kirche! Warum die Konstanzerin Lotte Simon-Eckener eine stille Wegbereiterin der Frauenpower von heute ist
Wussten Sie, dass Lotte Simon-Eckener die erste Verlegerin Westdeutschlands war? In der Nachkriegszeit ein ungewöhnlicher Beruf für Frauen. Einfach deshalb, weil das gesellschaftliche Rollenverständnis von Frauen eine solche unternehmerische Tätigkeit nicht vorsieht. In einem Buch wird jetzt das Leben und Wirken der Konstanzerin rekonstruiert.
Wo gibt‘s denn so was? 1956 ist der Buchstand der beiden Verlegerinnen Lotte Eckener (links) und Martha Koch bei der Buchmesse in Frankfurt eine Sensation.
Konstanz Konstanz ruft 2019 den Klimanotstand aus und sorgt bundesweit für mediale Aufmerksamkeit. Das verpflichtet – und kostet viel Geld
Konstanz will am Modellprojekt „Smart Cities“ teilnehmen. Im Gemeinderat gibt es dafür eine klare Mehrheit – und doch sind viele Stadträte skeptisch. Denn in der Projekt-Vorlage stecken nach Meinung der Räte „jede Menge abstrakte Begriffe“ und „Worthülsen“, deren Sinn sich nicht unmittelbar erschließt. Oder wüssten Sie was mit „ko-kreativem Prozess mit lokalen Akteuren durch hybride Event-Formate“ gemeint ist?
Der Klimanotstand als Menetekel: Die Animation des Bodensees ohne Wasser bedient diese Schreckensvision. Die Konstanzer Stadträte wollen das verhindern, doch bei der Umsetzung zur Rettung der Welt kommen durchaus Zweifel auf.
Konstanz Bald kann es richtig teuer werden: Neues Gesetz ermöglicht Bußgeld von bis zu 100.000 Euro bei der Zweckentfremdung von Wohnungen
Insbesondere in Konstanz bietet sich damit die Chance zur Beeinflussung der Mietpreise. Der Mieterbund begrüßt die verschärfte Gesetzgebung, die Stadtverwaltung arbeitet für die lokale Umsetzung eine Vorlage für den Gemeinderat aus.
In der Niederburg siedelt der Mieterbund einige der geschätzten 200 Fälle von Wohnraum-Zweckentfremdungen an. Ein neues Gesetz ermöglicht der Stadt jetzt ein verschärftes Vorgehen.
Meinung Abgefahren: Hier beginnt die Tempo-30-Zone – oder doch nicht?
Es ist ein Schildbürgerstreich im Sinne des Wortes: SÜDKURIER-Redakteur Roland Wallisch entdeckte ihn im Mühlenweg in Wollmatingen in der Nähe des „Rössle“ beziehungsweise nach der Einfahrt zum Norma-Parkplatz.
Was denn nun? Anfang und Ende einer Tempo-30-Zone fallen im Mühlenweg in Wollmatingen zusammen.