Ralf Mittmann

Ralf Mittmann

Leiter Sportredaktion
Ralf Mittmann hat vor über 40 Jahren seine journalistische Ausbildung beim SÜDKURIER absolviert und danach Betriebswirtschaft studiert. Mit dem Diplom in der Tasche zog es ihn zurück in den Sportjournalismus. Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften und vieles mehr – 16 Jahre lang war er freiberuflich als Reporter für 25 Zeitungen in Deutschland und der Schweiz unterwegs. Mittmann gewann mehrere Journalistenpreise, seit April 2001 leitet er die SÜDKURIER-Sportredaktion.

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Meinung Fußball-Länderspiel in Wolfsburg? Da war doch mal der Rudi los!
In der Volkswagen-Arena von Wolfsburg trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in einem Testspiel auf Serbien. Es ist erst das zweite Länderspiel, das in der niedersächsischen Stadt ausgetragen wird. Im ersten gab es im Mai 2003 ein 4:1 gegen Kanada, aber die Schlagzeilen in Wolfsburg gehörten Teamchef Rudi Völler, der sich wortgewaltig gegen die Kritik des Alt-Internationalen Mario Basler zur Wehr setzte.
Meinung Der große Sepp Maier wird 75 – an Konstanz am Bodensee wird er nicht so gerne denken
Am 28. Februar feiert Sepp Maier seinen 75. Geburtstag – zweifelsfrei ein Tag zum Feiern. Die "Katze von Anzing", wie der großartige Torhüter zu seiner Glanzzeit genannt wurde, hat viele Titel gefeiert und Ehren eingeheimst. Ein schwarzer Fleck in seiner Bilderbuchkarriereende ist der 10. Oktober 1979. Da zog er bei einer Autogrammstunde in Konstanz gegen den damaligen Bayern-Trainer Pal Csernai vom Leder – eine fatale Entscheidung.
Fußball-Bundesliga Fünf Tore und tolle Leistungen sorgen für Glücksgefühle beim SC Freiburg
Nach dem überzeugenden 5:1-Sieg gegen den FC Augsburg hat der SC Freiburg elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den der VfB Stuttgart innehat. Das gibt Sicherheit, aber vor allem haben die Klasse-Leistungen der Spieler Mut gemacht. Ein Kicker ragte aus einer starken Mannschaft noch heraus: Amir Abrashi, der von Trainer Christian Streich ein Sonderlob erhielt.
5:1 gegen den FC Augsburg, da kann man schon mal fünf Freiburger auf einem Bild zeigen, auch wenn es nach dem 2:0 aufgenommen wurde. (von links) Amir Abrashi, Lukas Kübler, Freistoß-Torschütze Vincenzo Grifo, Janik Haberer und Luca Waldschmidt jubeln im 25-Jahre-Bundesliga-Jubiläumstrikot, das der Sportclub am Samstag trug. Bild: dpa
Freiburg Furioser SC Freiburg fegt Augsburg mit 5:1 vom Platz
So furios ist der SC Freiburg schon lange nicht mehr aufgetreten. Zupackend im Zweikampf, schwungvoll im Spiel nach vorne, zielstrebig vor dem Tor – vor 23 600 Zuschauern im Schwarzwaldstadion feiern die Fußballer von Trainer Christian Streich einen 5:1-Sieg gegen den FC Augsburg und machen damit einen riesigen Schritt Richtung Saisonziel, das da lautet: Klassenerhalt!
Dominique Heintz, Chima Okoroji und Torschütze Nils Petersen (l-r) von Freiburg bejubeln das 1:0.
Konstanz Unfassbar, aber wahr – HSG Konstanz gewinnt durch direkt verwandelten Freiwurf von Tom Wolf 29:28
Handball ist einfach ein grandioser Sport – mit oft dramatischen Höhepunkten. So auch wieder im Heimspiel des Drittliga-Tabellenführers HSG Konstanz gegen den SV Kornwestheim. 80 Sekunden vor Ende liegen die Gastgeber noch 27:28 zurück, am Ende gewinnen sie 29:28. Held des Samstagabends ist Tom Wolf, der nach Ablauf der 60 Minuten einen Freiwurf direkt verwandelt.
Fabian Wiederstein (M), HSG, setzt sich gegen Christopher Tinti (l) und Hendrik Schoeneck , SV Salamander Kornwestheim, durch.
Meinung Madrids Ramos tritt in Amsterdam dummdreist auf und sieht nun einer Sperre entgegen
Sergio Ramos, Kapitän von Real Madrid, hatte sich für das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale bei Ajax Amsterdam etwas ganz Beystimmtes vorgenommen: Er wollte bei günstigem Spielverlauf eine Gelbe Karte provozieren, um im Rückspiel pausieren und danach unbelastet ins Viertelfinale gehen zu können. Gelb hat er bekommen, doch jetzt winkt eine Strafe dafür, weil er alles ausplauderte.
Bundesliga Am Ende eines Spiels voller Dramatik wird Freiburg der Siegtreffer stibitzt
Der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg trennen sich nach einem eigentlich schwachen Spiel, das aber voller Dramatik war, 3:3. Den Punkt haben die Gäste sich verdient, dennoch hätten sie als Verlierer vom Platz gehen müssen, weil Schiedsrichter Brych den Freiburgern in der vorletzten Nachspielminute den schon gegebenen Siegtreffer wieder nimmt.
Mike Frantz, Robin Koch, Christian Günter, Torschütze Vincenzo Grifo, Florian Niederlechner, Nils Petersen und Janik Haberer (l-r) von Freiburg nach dem 1:1.
Freiburg Ein Leihgeschäft mit Verstand – warum Vincenzo Grifo und der SC Freiburg profitieren
Vincenzo Grifos Rückkehr zum Sportclub Freiburg hat etwas von der Geschichte des verlorenen Sohnes, der nach Hause kommt. Der von 1899 Hoffenheim ausgeliehene Offensivspieler überzeugte bei den ersten beiden Auftritten im Freiburger Trikot. Der Wechsel ist gut für den Kicker und für den Verein – auch wenn die Liaison nicht auf Dauer ist.
Klare Absichten: Vincenzo Grifo will mit dem SC Freiburg den Klassenerhalt schaffen und sich selbst positionieren. Bild: imago
Fußball-Bundesliga Kein Tor war schöner 2018, dafür hat Freiburgs Fußball-Liebling Nils Petersen eine Medaille und viel Applaus erhalten
Die Zuschauer der ARD-Sportschau haben entschieden: Nils Petersen, Torjäger des SC Freiburg, hat das Tor des Jahres 2018 erzielt. Sein Treffer aus gut 40 Metern Entfernung im Spiel bei Borussia Dortmund war spektakulär – dafür gab es nun im Schwarzwaldstadion die Medaille von Sportschau-Club-Moderator Alexander Bommes. Im lockeren Gespräch hat der von den SC-Fans als Fußballgott gefeierte Petersen einiges erzählt – und auch etwas ganz Wichtiges verraten.
Dortmunds Torwart Roman Bürki streckt sich vergebens, Freiburgs Nils Petersen hat ihn aus gut 35 Metern Entfernung mit einem fulminanten Direktschuss überlistet. Petersens Treffer wurde jetzt von den Zuschauern der ARD-Sportschau zum Tor des Jahres gewählt. Bild: imago
Meinung Die Bundeskanzlerin hat alles gegeben, aber die Handballer haben trotzdem nicht das WM-Finale erreicht
Wenige Stunden vor dem WM-Halbfinale gegen Norwegen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel den deutschen Handballern eine Videobotschaft zukommen lassen, in der sie deren bisherige Turnierleistungen adelte und sich selbst als Handballfreundin outete. Alles Gute wünschte Sportfan Angie, doch auf dem Feld in Hamburg waren die Norweger dann einfach zu stark. Mithin: umsonst gemerkelt!