Ralf Mittmann

Ralf Mittmann

Leiter Sportredaktion
Ralf Mittmann hat vor über 40 Jahren seine journalistische Ausbildung beim SÜDKURIER absolviert und danach Betriebswirtschaft studiert. Mit dem Diplom in der Tasche zog es ihn zurück in den Sportjournalismus. Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften und vieles mehr – 16 Jahre lang war er freiberuflich als Reporter für 25 Zeitungen in Deutschland und der Schweiz unterwegs. Mittmann gewann mehrere Journalistenpreise, seit April 2001 leitet er die SÜDKURIER-Sportredaktion.

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Sport Der SC Freiburg trumpft beim 3:2-Sieg in Stuttgart erst stark auf und braucht am Ende viel Glück, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen
Der Sportclub Freiburg legte im Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart einen Blitzstart hin und lag schon nach 26 Minuten mit 2:0 vorne. In der 48. Minute erhöhten die Südbadener auf 3:0, ehe sie gegen einen nie aufgebenden Gegner noch ins Schwimmen kamen. Bundesliga-Aufsteiger Stuttgart kam noch auf 2:3 heran, zum Ausgleich aber reichte es nicht mehr.
Das erste Freiburger Tor beim 3:2-Sieg im Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart: Nils Petersen (rechts) lässt VfB-Torwart Gregor Kobel beim 0:1 keine Chance. Bilder: Imago
Freiburg Gespenstische Stille: Wie erlebt man ein Geisterspiel im Stadion? Unser Sportchef Ralf Mittmann war in Freiburg vor Ort
Geisterspiel in Freiburg, als einer von zehn schreibenden Journalisten darf ich für die Bundesligapartie zwischen dem SC Freiburg und Werder Bremen ins Schwarzwaldstadion. Es wird eine grenzwertige Erfahrung ohne Spaß. Nicht etwa, weil die Sportclub-Fußballer keine Ghostbusters, keine Geisterjäger sind und mit 0:1 verlieren. Sondern einzig und allein deshalb, weil Bundesligafußball ohne Fußball ein Sport ohne jegliche Atmosphäre ist.
Freibung Bremer Quälgeister siegen in Freiburgs Geisterhaus
Die Fußballer des SC Freiburg sind keine Ghostbusters, also keine Geisterjäger. Sie ziehen im ersten Geisterspiel der Geschichte im Schwarzwaldstadion gegen Werder Bremen mit 0:1 den Kürzeren, auch weil Videoschiedsrichter Winkmann vor Guldes vermeintlichem Ausgleichstreffer in der 89. Minute Petersen korrekt im Abseits ertappt hatte. Damit haben die zarten Freiburger Hoffnungen auf eine Europapokalteilnahme in der nächsten Saison einen herben Dämpfer erhalten, während die Bremer neue Zuversicht schöpfen im Kampf um den Klassenerhalt.
Gähnende Leere auf den Rängen. Die Ersatzspieler von Bremen sitzen verteilt im Schwarzwald-Stadion und tragen Mundschutz und verfolgen das Spiel.
Meinung Der Fußball muss auf Corona reagieren: Macht Bundesliga-Pause und verschiebt die EM!
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind enorm, auch auf den Sport. Am Wochenende wird ein kompletter Bundesliga-Spieltag ohne Fanbeteiligung gespielt. Zeit, dass der Fußball reagiert – so zum Beispiel: hierzulande mit einer Bundesliga-Pause und international mit einer Verschiebung der Europameisterschaft um ein Jahr. Warum das nötig ist, zeigt ein Gedankenexperiment.
Das Geisterspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln.
Meinung Lieber Jürgen Klinsmann, das war das Eigentor des Jahres
In unserem „Samstagsbrief“ schreibt ein Redakteur unserer Zeitung an einen Adressaten, der Schlagzeilen machte, der Diskussionen auslöst, über den man den Kopf schüttelt – meist an eine Person des öffentlichen Lebens, an eine Institution oder an ein Unternehmen. Heute geht der Brief an Jürgen Klinsmann, der seinen Trainerposten in Berlin nach wenigen Wochen schon wieder aufgegeben hat.
ARCHIV - 31.01.2020, Berlin: Fußball: Bundesliga, Hertha BSC - FC Schalke 04, 20. Spieltag im Olympiastadion. Trainer Jürgen Klinsmann von Hertha vor Spielbeginn. (zu dpa «Klinsmann bei Hertha BSC auch nicht mehr im Aufsichtsrat » am 13.02.2020) Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++