Torbjörn Bergflödt

Freier Mitarbeiter
Torbjörn Bergflödt schreibt als freier Journalist für den SÜDKURIER seit 1995 über kulturelle Themen aus Zürich. Das Unterfutter für seine Nörgeleien und Jubel-Texte von Produktionen in Musentempeln der Limmatstadt sind abgeschlossene Studien in Musikwissenschaft und Deutscher Literatur sowie ein Klavierlehrdiplom. Und: viele Abende auf samtweichem Theatersessel-Plüsch oder härterem Gestühl.

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Theater Unseren Verfall hält kein Medikament auf: Christoph Marthalers „Das Weinen (Das Wähnen)“ am Zürcher Schauspielhaus
Nach der langen Coronapause gibt es im Pfauen endlich wieder einen wunderbar poesietrunken, schrägen Marthaler-Abend.
Auge, Darm und Haut: Für alles ist was da. Sterben müssen wir trotzdem irgendwann.
Theater Ein Gedicht zum Anschauen: „Der Mensch erscheint im Holozän“ am Schauspielhaus Zürich
Am Schauspielhaus Zürich verwandelt Hausregisseur Alexander Giesche eine späte Erzählung von Max Frisch in ein bilderstarkes visuelles Gedicht.
Im Nebel: die Schauspieler Karin Pfammatter und Maximilian Reichert.
Ballett Mal wieder Lust auf einen Ballettabend? Dann lohnt sich „Forsythe“ am Opernhaus Zürich
Tabledance mal anders: Mit „Forsythe“ verbeugt sich das Opernhaus Zürich vor dem berühmten Ballettkünstler, der vor Kurzem 70 Jahre alt geworden ist.
Drunter, drüber und daneben: In Zürich besteht das Bühnenbild des Ballettabends „One Flat Thing, Reproduced“ einzig und allein aus Tischen.
Oper Wer braucht schon Moral?
Bei der Titelfigur von Händels Oratorium „Belshazzar“ darf man als Zuschauer auch an die geldverfetteten Polit-Großmäuler unserer Zeit denken. Die aktuelle Inszenierung am Opernhaus Zürich legt Ähnlichkeiten zwischen Babylons Herrscher und Politikern wie Donald Trump nahe.
Nordkoreas Diktator Kim Jong-un (links) und US-Präsident Donald Trump sind sich in manchen Dingen ähnlich – zum Beispiel, was die Größe ihres Egos betrifft.
Oper Das ewige Leben ist eine Horrorvorstellung
Forscher basteln an einer Abschaffung des Todes. Doch sollten sie Erfolg haben, fänden wir daran kaum Gefallen, wie die Oper „Die Sache Makropulos“ in Zürich zeigt.
Emilia Marty (Evelyn Herlitzius – mit Sam Furness als Albert Gregor) genießt das Leben.
Zürich Zu jedem Gedicht gehört ein Gesicht: Wie wir wieder Gefallen an Lyrik finden können
Der Fotograf Dirk Skiba hat bedeutende Dichter unserer Zeit fotografiert. In Zürich sind die Porträts jetzt in Kombination mit Gedichten zu sehen.
Zum Schreien: Kinga Tóth zählt zu den interessantesten Lyrikerinnen unserer Zeit.
Oper Warum Väter ihre Söhne töten
Die Regisseurin Jetske Mijnssen zeigt am Opernhaus Zürich, was griechische Sagen über unsere psychischen Abgründe verraten. Zu sehen ist das in ihrer Neuinszenierungvon Jean-Philippe Rameaus „Hippolyte et Aricie“.
Hippolyte (Cyrille Dubois) liebt die Königstochter Aricie (Mélissa Petit).
Oper "Manon" war die Paris Hilton der Romantik
Schön und reich sein: Der französische Opernkomponist Jules Massenet hat mit „Manon“ den Prototypen des heutigen It-Girls erfunden. Der Regisseur Floris Visser zeigt nun am Opernhaus Zürich Manons tiefen Fall.
Lebt so ein It-Girl? Manon (Elsa Dreisig) gönnt sich im Bett ein Gläschen Wein.
Ballett Erfolge, Skandale, Absturz: Zürich zeigt Marco Goeckes Ballett "Nijinski"
Der Tänzer und Choreograf Vaslav Nijinski galt für einige Jahre als Synonym für vollendete Tanzkunst. In Zürich ist nun das Ballett "Nijinski" zu sehen, das Choreograf Marco Goecke drei Jahre nach der Uraufführung in Stuttgart überarbeitet und neu einstudiert hat.
In Marco Goeckes Choreografien sind die Tänzer immer in Bewegung: hier Nijinski (Jan Casier, links) und sein Arzt (Dominik Slavkovský).
Ballett Das Zürcher Ballett macht bei "Bella Figura" eine gute Figur
Die Ballett-Premiere von „Bella Figura“ am Opernhaus Zürich zeigt einen bunten Strauß der Werke des Tschechen Jirí Kylián. Anders gesagt: Es ist ein herrlicher Spaß.
Eine Szene aus dem Ballett „Bella Figura“.
Oper Das Opernhaus Zürich zeigt Hänsel und Gretel in der Vorstadt-Hölle
Armut hier und Reichtum dort – darum geht es in der Neuinszenierung von Engelbert Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel" am Opernhaus Zürich. Es ist ein temporeiches Lehrstück, aber auch was fürs Auge, wie unser Kritiker schreibt.
Die Knusperhexe (Marina Prudenskaya) gibt sich in "Hänsel und Gretel" sehe bedrohlich.
Ballett Schuberts "Winterreise" als Ballett in Zürich: 36 Tänzer für einen Wanderer
Am Opernhaus Zürich wird das Ballett „Winterreise“ von Christian Schuck zur großformatigen Collage. Die musikalische Grundlage dafür liefert der in Meersburg lebende Komponist Hans Zender.
Die Krähen sind ein Teil von Schuberts „Winterreise“ – in Zürich kommen sie auch auf die Bühne.
Oper "Die Gezeichneten" am Opernhaus Zürich – das ist Psychoanalyse auf der Bühne
Das Opernhaus Zürich startet spannend in die neue Spielzeit. Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ unter der Regie von Barrie Kosky überzeugt durch eine ganz eigene Klangwelt und die gelungene Besetzung. Mit Video!
Alviano (John Daszak, von links), Carlotta (Catherine Naglestad) und Tamare (Thomas Johannes Mayer).