Stef Manzini

Freie Mitarbeiterin
Stef Manzini ist am Bodensee aufgewachsen, lebt in Überlingen und ist mit ihrer Heimatstadt sehr verbunden. 15 Lebensjahre verbrachte sie in Berlin und pendelt auch jetzt noch mehrmals im Jahr in die Hauptstadt, zu deren Botschafter sie über ein Sozialprojekt wurde - und immer noch ist. Den Blick auf das lokale Geschehen in und um Überlingen, aber dabei auch über den Tellerrand hinausgucken, ist Markenkern ihrer journalistischen Arbeit für den SÜDKURIER, für den sie nun seit fast 20 Jahren tätig ist.

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Neueste Artikel des Autors
Überlingen Brunnen statt Weiher: Wie ein Ökobauernhof aus der Tiefe das Wasser holt, weil die Behörde Teichwasser verbietet
Kein Wasser mehr für das Überlinger Hofgut Rengoldshausen aus dem Engeweiher; dafür fließt es jetzt aus eigenen Brunnen. Nachdem das Landratsamt aus Gewässerschutzgründen auch die Entnahme aus dem Deisendorfer Weiher versagte, bohrte der Demeter-Betrieb jetzt sechs Brunnen auf eigenem Grund im Deisendorfer Gewann Bruckwiesen. Ist das nicht ökologischer Unsinn?
Walter Sorms, „Alt-Bauer“ vom Überlinger Hofgut Rengoldshausen, einem Demeter-Betrieb, freut sich über den Erfolg der Brunnenbohrung nahe Deisendorf. Die Behörde hat in seinem Fall nichts dagegen.
Überlingen Pino Arenas Weg vom sizilianischen Tellerwäscher zum Herr über elf Lokale am Bodensee
Der Überlinger Gastronom Pino Arena betreibt mit seinem Geschäftspartner Nico Tatavitto insgesamt elf Lokale am Bodensee und in Ravensburg. Ein langer Weg, seit der gebürtige Sizilianer 1989, im Alter von 21, als Küchenhilfe in einem deutschen Lokal in Wasserburg seinen Berufsweg begann. Was treibt ihn an und was ist das Geheimnis seines Erfolgs – wo die italienische Gastronomie seiner Meinung nach doch ein so schlechtes Image hat? Im Gespräch gibt er Einblicke. Und Ausblicke: Einen Hotelbetrieb könnte er sich schon noch vorstellen.
Stolz darauf ist Pino Arena, der aus Sizilien stammende Überlinger Gastronom, dass er in seinen neun Gastronomiebetrieben am Bodensee, gelegen zwischen Ludwigshafen und Friedrichshafen, sowie den beiden in Ravensburg bisher niemand wegen Corona entlassen hat. Er beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Hier steht er im April 2020 während des ersten Corona-Lockdowns an der Absperrung zum Überlinger Landungsplatz, wo es zu seinen beiden Lokalen im Grethgebäude geht. In dem historischen Bau betreibt er seit 1998 im Erdgeschoss die Pizzeria „Allegretto“ und im ersten Stock das noble italienische Speiselokal „Arena“.
Überlingen Streit um das Radverkehrskonzept der Stadt: Verwaltung weist Vorwürfe des Fahrradclubs ADFC zurück
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat im SÜDKURIER die Überlinger Verwaltung scharf angegriffen. Das Radverkehrskonzept der Stadt bleibe auf der Strecke, von Versprechungen nach einer öffentlichkeitswirksamen Radtour 2019 sei wenig übrig geblieben. Dem tritt die Stadt Überlingen nun mit einer umfangreichen „Richtigstellung“ entgegen und weist die meisten Vorwürfe als haltlos zurück. Der ADFC hatte seine Teilnahme an einer aktuellen Fahrradtour mit der Stadtspitze abgesagt, da es Oberbürgermeister Jan Zeitler abgelehnt hatte, erneut die Öffentlichkeit an der Tour teilnehmen zu lassen.
Die Hafenstraße wird zum verkehrsberuhigten Bereich, Radfahren wird dann in beide Richtungen möglich. Dies ist für Oberbürgermeister Jan Zeitler ein Kernstück des Radverkehrkonzepts in der Überlinger Altstadt. Der achtjährige Diego Söffner wohnt an der Hofstatt und freut sich schon darauf, vor der Haustür sicher mit dem Rad fahren zu können.
Überlingen November am See: Die Überlingerin Sonja Frick erzählt, wie mit dem Nebel auch ihre Depression kommt
Sonja Frick aus Überlingen leidet unter einer Winterdepression. Sie versucht, diese mit einer Vielzahl an Aktivitäten zu lindern. Der Überlinger Psychotherapeut Dr. Christian Kuhn sieht das kritisch: Gerade das unentwegte Tun und der damit verbundene Stress seien eine Ursache für Depressionen. Ein mutiges Bekenntnis einer Betroffenen und Ursachenforschung und Tipps vom Experten zu einem Thema, das jedes Jahr ab November viele Menschen betrifft. Im Teil-Lockdown während der Corona-Pandemie steigt auch die Zahl der Menschen mit Depressionen
Ein nasskalter Tag Anfang November versetzt Sonja Frick in Angst: Die Überlinger weiß, dass bald wieder die Winterdepression kommt. Gleicher Ort, gleiche Zeit, aber Christian Kuhn strahlt: Der Psychotherapeut und langjährige medizinische Leiter der Klinik Buchinger gewinnt auch diesem trüben Tag etwas Gutes ab.
Überlingen Fahrradclub frustriert über Stadt: Bleibt das Radverkehrskonzept auf der Strecke?
Ein „Totalversagen in Sachen Radverkehr“ attestiert Bernhard Glatthaar vom Fahrradclub ADFC der Überlinger Verwaltung. Hauptverantwortlicher dafür sei für ihn Oberbürgermeister Jan Zeitler. Eine gemeinsame Radtour an neuralgische Punkte fand entgegen einer Vereinbarung nicht statt. Denn OB Jan Zeitler hatte die Öffentlichkeit davon ausgeschlossen, woraufhin der ADFC die gemeinsame Tour absagte. Auch eine Studie zu den Radwegen, die Schüler auf dem Weg zur Schule nutzen, wurde nie abgeschlossen. Glatthaar spricht jetzt von Eskalation, denn das Radverkehrskonzept liege seit fünf Jahren in der Schublade der Verwaltung.
Die Überlinger Hafenstraße soll mit Baubeginn am 2. November in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt werden. Dadurch ist dann ein beidseitiges Befahren für Radfahrer möglich. Der ADFC hatte sich für eine solche Lösung als Fortführung des Bodenseeradwegs stark gemacht. Prisca Resch, ADFC-Mitglied und Ehefrau von Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe, Bernhard Glatthaar, Bezirksvorsitzender des ADFC Bodenseekreis, und Irene Alpes, Ortsvorsitzende vom ADFC-Überlingen (von links), freuen sich darüber.
Überlingen Streit zwischen Eigentümer Michael Stehle und Geschäftsfrau Judith Braun um defekte Ladentür endete vor Gericht
Nach einer spektakulären Verbretterungsaktion einer defekten Ladentür an der Überlinger Hofstatt endete der Streit zwischen Eigentümer Michael Stehle und Geschäftsfrau Judith Braun nun vor Gericht. Beide Seiten sehen sich im Recht und starten hier einen Erklärungsversuch. Stehle spricht vom Räumungstitel gegen seine Mieterin, Braun von einem für sie erfolgreichen Abschluss des Verfahrens.
Nach wie vor sind die Ladentüren vom ehemaligen Geschäft „Up to Lake“ an der Überlinger Hofstatt durch Grobspanplatten verschlossen. Eigentümer Michael Stehle und Geschäftsfrau Judith Braun stritten darüber vor Gericht.
Meinung Abseits der Würde: Wohnungslosen Frauen leben in Baracken am Müllentsorgungszentrum, sich selbst überlassen
Im März erklärte Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler, in der Notunterkunft für wohnungslose Frauen solle es Veränderungen geben. Renovierungsarbeiten und psychosoziale Begleitung der Frauen wären dringend nötig. Passiert ist – quasi nichts. Stadt und Landkreis schieben sich den Schwarzen Peter zu.
Überlingen Leere Versprechungen: Zustände in der Notunterkunft Ottomühle für wohnsitzlose Frauen immer noch katastrophal
Im Frühjahr versprach Überlingens Oberbürgermeister Jan Zeitler, dass sich die Zustände in der Notunterbringung Ottomühle für wohnsitzlose Frauen verbessern werden. Geschehen ist – nichts. Seit einigen Tagen werden zwar die Fenster ausgetauscht. Doch eine psychosoziale Begleitung der Frauen gibt es weiterhin nicht, wie Sozialarbeiter Thomas Buneta kritistiert. Stadt und Landkreis streiten auf der Verwaltungsebene um die Übernahme der Kosten. Auf Einladung von Bewohnerin Monika Hartmann waren Stadträtin Kristin Müller-Hauser von der BÜB+ und der SÜDKURIER vor Ort.
Stadträtin Kristin Müller-Hauser von der BÜB+ folgte einer Einladung von Monika und Chantal Hartmann (von links). Monika Hartmann lebt seit fünf Jahren in der Überlinger Notunterbringung für wohnungslose Frauen an der Ottomühle, ihre Tochter lebte hier ebenfalls drei Jahre.
Überlingen Stadt gibt grünes Licht für Heizpilze: Das sagen Wirte, Umweltschützer und Gäste zu der Entscheidung
Überlingen erlaubt den Gastronomen den Einsatz der bisher verbotenen Heizpilze. Die Stadt möchte so Zugeständnisse an die Gastronomie während der Corona-Pandemie machen. Zustimmung kommt von den meisten Wirten und dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Pino Arena, Wirt in der Greth, allerdings findet die Heizpilze gefährlich. Ablehnend äußert sich auch der Bund für Naturschutz, die Heizpilze seien zu umweltbelastend.
Angela Ballweg und Marianne Eicher sind zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder in einem Lokal und haben im Außenbereich Platz genommen. Begeistert äußern sie sich zu den Heizlampen, die über den Tischen hängen. Diese werden elektrisch betrieben. In Innenräumen fühlten sie sich noch nicht wohl, sagen die beiden Frauen, die zur Risikogruppe in der Corona-Pandemie gehören.
Überlingen „Antidemokratische Falle“: Stadtrat Sorms kritisiert Geheimhaltungspolitik am Beispiel der Torkel-Bebauung in Bambergen
Der Überlinger Gemeinderat Walter Sorms (LBU/Die Grünen) spricht über das von der Stadt eingefädelte Tauschgeschäft zwischen „Löwen“-Grundstück in Deisendorf und Torkel in Bambergen. Sorms möchte in Deisendorf ein Dorfgemeinschaftshaus etablieren, zugleich aber auch die öffentliche Debatte um die Bebauung eines Grundstücks in Bambergen. Warum er das Prozedere nun für eine „antidemokratische Falle“ hält, erklärt der Gemeinderat, der bei der letzten Wahl die meisten Stimmen erhielt. Sorms greift die Überlinger Verwaltungsspitze scharf an.
Walter Sorms steht hier auf dem Deisendorfer Bolzplatz, den er zunächst der Schweizer Investorengruppe, die den „Löwen“ gekauft hat, gerne zum Tausch anbieten wollte. Die Schweizer hätten akzeptiert, so Sorms, sollen jetzt aber ein Alternativ-Grundstück in Bambergen erhalten.
Überlingen Fünf Jahre nach der Flucht aus Syrien blickt Familie Alliko zurück. Haben sie es in Überlingen geschafft?
Fünf Jahre nach Angela Merkels „Wir schaffen das“ zieht eine kurdische Familie Bilanz. Die Allikos sind froh, hier zu sein. Dass Sarbast Alliko nach seiner dramatischen Flucht aus Syrien vor fünf Jahren heute eine Geschichte von Glück und Erfolg erzählen kann, dafür sind für den Familienvater drei Faktoren maßgeblich entscheidend: Überlingen, Elke Dachauer und Martina Schütz.
Die Familie Alliko aus Syrien ist im Überlinger Stadtleben angekommen und fühlt sich sehr wohl hier, sagen Mutter Meidia und Vater Sarbast. Ihre Kinder Khaleel, Silva, Nesthäkchen Elsa und Muhammad (von links) gehen zur Schule, machen Musik und spielen Fußball.
Überlingen Spendenaktion nach Überflutungen in seiner Heimat: Pater Theodor dankt den Überlingern
Im vergangenen April wurde das kongolesische Uvira, die Heimatstadt von Pater Theodor Shanika, von starken Überschwemmungen teilweise verwüstet. Der Geistliche, der in der Überlinger Münsterpfarrei wirkt, rief im SÜDKURIER zu einer Spendenaktion auf. Über 8000 Euro seien daraufhin an Spendengeldern zusammengekommen.
Der katholische Priester Theodor Shanika.
Meinung Zeitler oder Walter: Zwei ÜB-Patrioten
Das neue Überlinger Kennzeichen „ÜB“ ruft zum Wettlauf der Oberhäupter auf.
Überlingen Glaube in Zeiten der Pandemie
Mit fünf Monaten Verspätung beginnen am 12. September die Erstkommunionen der Überlinger Münstergemeinde, in vier Etappen über ebensoviele Wochen verteilt. Lange waren die Gotteshäuser leer. Wie geht es weiter mit den christlichen Kirchen? Haben wir bereits einen digitalen Gott? Und wie wird Weihnachten? Antworten suchen der Überlinger Münsterpfarrer Bernd Walter und sein Kollege von der evangelischen Kirchengemeinde, Stadtpfarrer Kai Tilgner, im Interview
Die Kirchen gehen online. Pfarrer Bernd Walter (links) und sein Kollege Kai Tilgner nutzen die Technik der digitalen Medien, um das Wort Gottes zu verbreiten. Wie ihnen das gelingt und worauf es jetzt ankommt, beantworteten sie bei einem Gespräch im Garten des katholischen Pfarrhauses. Zwischen ihnen steht das „ökumenische Bäumchen“, ein Geschenk an Pfarrer Walter.
Überlingen Geschäftsfrau erhält Anruf: Ihre Ladentüre wird gerade zugezimmert
Judith Braun, die Betreiberin von „up to lake, seedesign“ rief die Polizei, die sich hier aber als nicht zuständig bezeichnete. Es stellte sich heraus: Ihr Vermieter hatte die Arbeiten veranlasst, um die Kunden vor einer „möglichen Unfallgefahr“ zu schützen.
Dicht gemacht: Nach Ladenschluss rückten die beiden Handwerker an, die das Geschäft von Judith Braun zuzimmerten.
Überlingen Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Becker bewältigt Alpen-Trail auf dem Pferderücken
Gemeinsam mit drei Freundinnen hat Überlingens Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Becker 200 Reitkilometer und 6444 Höhenmeter in den Alpen zurückgelegt. Auf den Gruppenritt, bei dem 14 Reiter dabei waren, bereitete sie sich ein Jahr lang vor.
Die Freundinnen um Überlinges Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Becker (hoch zu Ross), die mit ihr auf dem Alpentrail waren: Carmen Amann, Silvia Sulger und Eva Maien (von links) und Beckers Hund Baghira.