Stef Manzini

Freie Mitarbeiterin
Stef Manzini ist am Bodensee aufgewachsen, lebt in Überlingen und ist mit ihrer Heimatstadt sehr verbunden. 15 Lebensjahre verbrachte sie in Berlin und pendelt auch jetzt noch mehrmals im Jahr in die Hauptstadt, zu deren Botschafter sie über ein Sozialprojekt wurde - und immer noch ist. Den Blick auf das lokale Geschehen in und um Überlingen, aber dabei auch über den Tellerrand hinausgucken, ist Markenkern ihrer journalistischen Arbeit für den SÜDKURIER, für den sie nun seit fast 20 Jahren tätig ist.

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Neueste Artikel des Autors
Überlingen „Lasst die Kinder in Ruhe“: Darum läuft Ruth Meishammer mit einem Protestschild durch Überlingen und organisiert Demos
Ruth Meishammer wandert seit September mit einem Schild mit der Aufschrift „Lasst die Kinder in Ruhe“ samstags durch die Überlinger Innenstadt. Sie organisierte eine Demonstration mit 2000 Teilnehmern gegen die Impfpflicht und plant für den 1. Januar eine weitere Demo. Ihr geht es eigenen Angaben zufolge um den Dialog, womit sie sich klar von denen abgrenzt, die anonym zu illegalen Demonstrationen wie in Ravensburg aufrufen. Das ist für uns ein wichtiger Grund, Meishammer hier zu Wort kommen zu lassen.
„Lasst die Kinder in Ruhe“, gemeint ist die Impfung für Kinder gegen das Coronavirus. Mit diesem Schild läuft Ruth Meishammer, Mutter von drei Kindern, seit September dieses Jahres durch die Überlinger Innenstadt.
Überlingen Bürgerinitiative sammelt 1055 Unterschriften gegen eine Bebauung des Rauensteinparks
1055 Unterschriften hat die Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“ aus Überlingen für einen Einwohnerantrag gesammelt. Sie will erreichen, dass die geplante Bebauung des Rauensteinparks nochmals im Gemeinderat behandelt wird. Hier sollen drei Gebäude mit 50 Wohnungen entstehen. Auch die Umweltverbände BUND und Nabu sehen die Baupläne kritisch.
An einem Informationsstand in der Überlinger Fußgängerzone sammelten Mitglieder der Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“ Unterschriften für einen Einwohnerantrag. Dieser sieht vor, dass die geplante Bebauung eines Teilstücks des Rauensteinparks nochmals auf die Tagesordnung des Gemeinderats gesetzt wird.
Überlingen Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“ zeigt geplante Bebauung des Geländes mit Ballons und Bändern auf
350 Unterschriften will die Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“ in Überlingen sammeln. Damit will sie erreichen, dass der Gemeinderat erneut über die geplante Bebauung im Rauensteinpark berät. Bei einem zweiten Aktionstag informierten die Gegner der Bebauung vor Ort Interessierte über das Vorhaben.
Detlef Roese (links) von der Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“ in Überlingen und Jürgen Resch (rechts) von der Deutschen Umwelthilfe tauschten sich am Infotisch im Park aus.
Meinung Gewalt in der Obdachlosenunterkunft lässt sich nur durch Sozialarbeit eindämmen
Wer trägt die Kosten für eine psychosoziale Betreuung der Frauen in der Obdachlosenunterkunft in Überlingen? Das jahrelange Gezerre zwischen Stadtverwaltung und Landkreis muss ein Ende haben, fordert unsere Autorin.
Überlingen Bewohnerinnen klagen über steigende Gewalt in der Notunterkunft Ottomühle
Die Notunterkunft der Stadt Überlingen an der Entsorgungsstation Füllenwaid wird derzeit umfassend saniert. Doch die Bewohnerinnen, viele von ihnen psychisch krank, sind immer noch auf sich selbst gestellt: Es fehlt an einer psychosozialen Betreuung vor Ort, Gespräche zwischen Stadtverwaltung Landratsamt laufen seit 2019. Aus der Stadtverwaltung kam jetzt jedoch ein Signal, dass es „in Kürze ein positives Ergebnis“ geben könnte.
Die Überlinger Unterbringung für Wohnsitzlose an der Ottomühle wird seit Monaten renoviert. Die Arbeiten mit einem Gesamtvolumen von voraussichtlich 375.000 Euro laufen noch bis Anfang oder Mitte 2022.
Überlingen Einsatz für den Erhalt der Bäume im Rauensteinpark: Bürgerinitiative entzündet bei ihrer ersten Aktion vor Ort Kerzen
Die Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“, die für den Erhalt des Rauensteinparks in seiner Gesamtheit kämpft, freut sich über großen Zulauf. An einer Lichteraktion nahmen am Freitagabend rund 70 Menschen teil. Die nächste Aktion im Park ist bereits geplant.
Die Bürgerinitiative „Rettet den Rauensteinpark“ kämpft um den Erhalt des Parks in seiner Gesamtheit. Mit einer Aktion am Freitagabend wollten Mitglieder auf die Dimension eines von der Stadt geplanten Bauvorhabens aufmerksam machen.
Überlingen Heute noch im Stall, morgen auf dem Teller: So läuft eine Hofschlachtung im Hofgut Rengoldshausen
Im Hofgut Rengoldshausen in Überlingen werden die Rinder seit Februar direkt im Stall geschlachtet. Mechthild Knösel übernimmt das Töten ihrer Tiere selbst – im Sinne des Tierwohls. Sie erzählt, warum ihr das wichtig ist.
Eines dieser Tiere wird den Schlachttag nicht überleben. Bisher verbrachte es sein Leben acht Monate im Jahr auf der Weide und vier Monate im Offenstall. Wichtig bei der Hofschlachtung sei, dass die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung stehen, sagt Mechthild Knösel, die „Kuhfrau“ vom Hofgut Rengoldshausen.
Überlingen Eine weitere Bürgerinitiative entsteht: Sie will um den Rauensteinpark kämpfen
Nachdem die Stadt Überlingen beschlossen hat, entgegen früherer Versprechungen und Beteuerungen, einen Teil des Rauensteinparks mit 50 Wohneinheiten in drei Gebäuden zu bebauen, formiert sich auch hier Widerstand. Der Initiator von „Rettet den Rauensteinpark“, Winfried Krämer, möchte möglichst viele Überlinger und vor allem auch die Jugend mit ins Boot holen.
Der Rauensteinpark mit dem Schloss Rauenstein in der Mitte. Die Rauensteinstraße, an der entlang nach dem Willen von Stadtverwaltung und Gemeinderat 50 Wohnungen in drei Gebäuden entstehen sollen, läuft rechts oben am Park entlang. Noch im Jahr 2014, am 13. März, hatte das Pressereferat der Stadt verkündet: „Wichtiges Ziel der Stadt Überlingen ist es von Anfang an auch gewesen, den öffentlichen Park als Park mit freiem Zugang für die Bürger zu erhalten.“ Auch die damalige Oberbürgermeisterin Sabine Becker wurde zitiert: „Wir benötigen den Park als Naherholungsgebiet für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Umgebung.“
Überlingen Die Parkplätze an der B 31 werden nicht nur von Lastwagen verstopft. Jetzt reagieren die Behörden
Die Parkplätze entlang der Bundesstraße 31 leiden unter einem Verkehrsaufkommen, für das sie nicht gebaut wurden. Eine der Flächen nahe Überlingen war jetzt so verkotet und vermüllt, dass das Landratsamt einen Zaun bauen ließ. Obwohl es für bauliche Maßnahmen gar nicht zuständig wäre.
Dreimal wöchentlich werden die Mülleimer auf den Parkplätzen geleert. Das reicht bei Weitem nicht aus, ebenfalls sind die Grünflächen um die Parkplätze zum Teil stark verkotet. Die Straßenmeisterei Überlingen hat einen der Parkplätze jetzt mit einem Zaun gesichert.
Überlingen „Lange Nacht der Bücher“ legt Fokus auf Beethoven. Im Städtischen Museum existiert eine Sammlung zu dem Komponisten
Nach der Landesgartenschau ist es in Überlingen nicht trostlos. Am 12. und 13. November findet schon die diesjährige „Lange Nacht der Bücher“ statt. Geplant sind zwei Buchvorstellungen, ein Streifzug durchs Museum, Lesungen, Konzerte, Komödiantisches, Kulinarisches und zwei Termine für Kinder. Nicht nur Beethoven wird dabei im Mittelpunkt stehen – ein Blick ins Programm.
Das Städtische Museum in Überlingen beheimatet eine Beethoven-Sammlung. Exponate daraus werden bei der „Langen Nacht der Bücher“ zu sehen sein. Hier ein Blick in die Sammlungsbestände des Museums. Aufgenommen wurde das Foto im Jahr 2018.
Überlingen Ingo Wörner und Claire Sklebitz geben Kiosk am Mantelhafen auf
Nach einem Jahr und acht Monaten ist die „Turbine“ geschlossen. Ingo Wörner und Claire Sklebitz hatten den Kiosk in Überlingen Anfang 2020 übernommen.
Die Rollläden sind runtergelassen, die Stühle und Tische weggeräumt. Die Pächter des Kiosks „Turbine“ vor dem ehemaligen Wasserkraftwerk der Stadtwerke Überlingen haben die Türen geschlossen.
Überlingen Kein Ärger aus Berlin: Überlinger Wähler haben nichts an der Briefwahl zu beanstanden
Sind im Bundestag in Berlin Beschwerden von Bürgern wegen der Briefwahl in Überlingen eingegangen? Pressereferentin Anna Rubinowicz-Gründler gibt Auskunft.
Die weiter aufgestellte Zahnkralle an dem Briefkasten am Rathaus – eine der Maßnahmen der Stadtverwaltung.
Salem Dreckig rein, sauber raus: Eine Waschanlage für Fahrräder ersetzt die ungeliebte Handarbeit
Seit 20 Jahren steht bei Reinwald Zweirad in Weildorf eine Waschanlage für Fahrräder. Ob stark verdrecktes Mountainbike oder die eigene Bequemlichkeit – die Kunden haben viele Gründe, warum sie ihr Zweirad durch die Waschanlage schicken.
Wie bei einer Autowaschstraße sorgen Bürsten im Inneren dafür, dass die Räder saubergeschrubbt werden.
Bodenseekreis Sind radfahrende Kinder in Überlingen besonders gefährdet? Rathaus verteidigt Radwegekonzept
Die Stadtverwaltung bezieht jetzt Stellung zu Kritikpunkten, die bei der Demo „Kidical-Mass – Kinder aufs Rad“ angesprochen wurden. Dort hatte Prisca Resch vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ganz besonders die gefährliche Situation für Kinder auf dem Rad in Überlingen kritisiert.
Thema der Rad-Demo: Sind radfahrende Kinder und Jugendliche in Überlingen sicher?
Überlingen Stadt Überlingen sieht keinen Grund zur Sorge bei der Briefwahl
Die Überlinger Stadtverwaltung und das Regierungspräsidium Tübingen teilen die Bedenken um womöglich manipulierte oder verschwundene Briefwahlunterlagen nicht. Unter anderem eine Eingriffskralle spielt in der Begründung eine zentrale Rolle.
So sieht der Briefkasten am Rathaus in Überlingen am Sonntagmorgen um 10.15 Uhr aus. Deutlich erkennbar sind die Krallen, die nach unten gebogen waren, sowie Briefe, die man theoretisch herausnehmen hätte können.
Meinung Gelegenheit kann (Wahlstimmen-)Diebe machen
Die Überlinger Stadtverwaltung zieht die Briefwahl bedenkenlos durch. Sorgen davor, dass Wählerstimmen geklaut worden sein könnten, wischt sie vom Tisch. Unbehagen bleibt dennoch.