Stef Manzini

Freie Mitarbeiterin
Stef Manzini ist am Bodensee aufgewachsen, lebt in Überlingen und ist mit ihrer Heimatstadt sehr verbunden. 15 Lebensjahre verbrachte sie in Berlin und pendelt auch jetzt noch mehrmals im Jahr in die Hauptstadt, zu deren Botschafter sie über ein Sozialprojekt wurde - und immer noch ist. Den Blick auf das lokale Geschehen in und um Überlingen, aber dabei auch über den Tellerrand hinausgucken, ist Markenkern ihrer journalistischen Arbeit für den SÜDKURIER, für den sie nun seit fast 20 Jahren tätig ist.

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Neueste Artikel des Autors
Überlingen Vergiftete Atmosphäre im Überlinger Gemeinderat
Neue Runde im Streit zum Thema Wasserkraftwerk. Aktuell entzündet sich ein Konflikt an rund 11 000 Euro für Beraterkosten. Die SPD hält die Fraktion BÜB+ um Roland Biniossek für populistisch, auf Anfrage beziehen nun auch LBU/Die Grünen Stellung. Die BÜB+ wiederum gibt sich weiter kämpferisch: „Unsere Anfragen an das RP hatten immer einen bedeutsamen Hintergrund hatten. Wir werden auch weiterhin welche stellen.“
Abstand schafft nicht unbedingt menschliche Nähe: Coronabedingt musste der Gemeinderat im April im Kursaal tagen, voneinander abgerückt. Damals gab OB Jan Zeitler die Kosten für eine Anwaltsberatung bekannt, die nach seiner Ansicht wegen der BÜB+ nötig wurden.
Überlingen Veranstalter der Anti-Corona-Demo lehnt Streitgespräch mit Lokalpolitikern ab
Udo Daecke, der Hauptorganisator der Anti-Corona-Demonstrationen „zur Wahrung der Grundrechte“, die in Salem und Überlingen stattfanden, lehnt die Teilnahme an einer kontroversen Diskussion ab. Die beiden Kreisvorsitzenden von CDU und SPD, Volker Mayer-Lay und Rainer Röver, hatten dazu angeregt. Daecke findet, die besorgten Bürger bekämen in den Medien generell zu wenig Gehör, die Lokalpolitiker bedauern, dass diese Runde nicht zustande kommt.
Versammlungsleiter Udo Daecke aus Owingen konnte gut 400 Teilnehmer auf der Hofstatt begrüßen. Eine zweite Demonstration, ebenfalls von ihm organisiert, folgte in Salem, mit etwa 600 Besuchern.
Überlingen Freier Zugang zum LGS-Gelände: Eine Bürgerin rüttelt am Zaun
Gerlinde Schmid-Nafz fordert freien Zugang zum geschlossenen Gelände der Landesgartenschau. Die LGS in Kamp-Lintfort öffnet am 5. Mai. Überlingen plädiert weiter für eine Verschiebung auf 2021 und dafür, die Anlagen und Parks so lange geschlossen zu halten.
Gerlinde Schmid-Nafz steht, Trägerin der Stauffer-Medaille des Landes, steht am Eingangstor zur Landesgartenschau, das zu den Villengärten führt. Wenigstens diesen Abschnitt, so ihre Erwartung als Bürgerin, solle man öffnen, auch wenn die LGS noch nicht offiziell startet.
Überlingen Corona bremst auch die Lakewood High School in Kenia aus
Der Förderverein Green Olive aus Überlingen hat 2006 die Lakewood High School in Kenia aufgebaut und trägt sie seither. Jetzt ist auch die Schule von der Corona-Pandemie betroffen. Der Unterricht ruht, die Schüler sind zuhause in ihren Dörfern, ebenso die Lehrer. Diese werden weiterhin bezahlt, um ihre Familien unterstützen zu können. Doch die Corona-bedingten Ausgaben lassen das finanzielle Polster des Vereins schmelzen.
Thomas David, Michael Seehuber und Ruth Seehuber (von links) beim Kauf von Büchern für die High School. Der Überlinger Verein Green Olive finanziert die Schule in Afrika, die derzeit ebenso unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu leiden hat.
Frickingen Karriere, Familie, Ehrenamt: Die 40-jährige Pianistin Lida Panteleev ist vielfältig engagiert
Mit vier Jahren wollte die kleine Lida aus Bulgarien Klavier spielen lernen, als Jugendliche war sie täglich bis zu zehn Stunden am Üben. Im Alter von 26 Jahren gab Lida Panteleev ihre Karriere als Konzertpianistin auf und entschied sich für eine Familie. Heute lebt Lida Panteleev mit ihrer Familie in Frickingen und ist vielfältig engagiert: als Choreografin, Pianistin, Klavierlehrerin. Zusammen mit ihrem Mann Martin Panteleev hat sie auch die Owinger Musiktage ins Leben gerufen.
Lida und Martin Panteleev sind die Initiatoren der Owinger Musiktage und hier stets selbst mit anderen namhaften Musikern zu hören.
Überlingen Zwei Überlinger Geschäftsfrauen und ihr Neubeginn in Zeiten der Corona-Krise
Karen Lambertz-Zalitatsch kam kurz vor Schließung der Grenzen am Lago Maggiore an, dort lebt die Geschäftsfrau vom Bodensee, die in Cannobio einen Geschenkeladen eröffnen will, derzeit mit ihrem Mann in Quarantäne. Die von ihr gegründete Buchhandlung namen „Überlinger Buchlandung“ am Landungsplatz übernahm ihre Mitarbeiterin Cornelia Lenhardt, die kurzfristig zur Online-Händlerin wurde.
Cornelia Lenhardt hat zum 1. März die „Überlinger Buchlandung“ übernommen. Die Buchhändlerin ist optimistisch, mit einem blauen Auge durch die Corona-Kriese zu kommen. Ihr Geschäft ist vorübergehend zu einer Art Online-Handel geworden, bei dem die Geschäftsfrau auch selbst die Bücher ausliefert.
Überlingen Frühjahrsputz in der Baracke: Überlinger Stadträtin sorgt gemeinsam mit Helferinnen in der Notunterkunft in der Ottmühle für Sauberkeit
Hier müsste man doch einmal so richtig durchputzen, dachte Stadträtin Kristin Müller-Hauser (BÜB+). Gemeint war die Baracke der Notunterkunft in der Ottomühle, die die Überlinger Stadtverwaltung gerade renoviert hat. Dabei handelt es sich um das schon seit einiger Zeit leer stehende Nachbargebäude der Notunterkunft der Frauen, das zuvor von einer geflüchteten Familie bewohnt worden war.
Monika Wieden-Biniossek (links) und Kristin Müller-Hauser putzten vergangene Woche nach Abschluss der Renovierungsarbeiten den letzten Dreck aus den Baracken an der Füllenwaid, bevor neue Bewohnerinnen einziehen. Dabei achteten sie auf den in Zeiten von Corona gebührenden Abstand.
Meinung Zum heutigen Frauentag: Reden wir über den Auto
Denken Sie am Weltfrauentag, der heute gefeiert wird, an das Auto? An Frauen, die nicht einparken können? Dann sind Sie vermutlich ein Mann. Aber lassen Sie uns heute wirklich an das Auto denken. Und an die Frage, wen wir Frauen heute eigentlich feiern.
Überlingen Erbärmliche Zustände sind das Gegenteil von Glück
Das Leben in der Notunterkunft an der Füllenwaid ist menschenunwürdig, findet SÜDKURIER Stef Manzini und hofft auf ein Projekt wie die „Herberge“ in Friedrichshafen zumindestens als kurzfristige Lösung.
Überlingen Zwei-Meter-Rohr für das Wasserkraftwerk? Wie sich Stadtrat Walter Sorms die Zukunft der Energieversorgung in Überlingen vorstellt
Der Überlinger Stadtrat Walter Sorms von der Fraktion LBU/Die Grünen möchte in Sachen erneuerbare Energien größer denken. Konkret wünscht sich der Politiker, der sich immer wieder mit Visionen in Bezug auf Stadtentwicklung und Infrastrukturprojekte zu Wort meldet, durch Stromgewinnung aus dem Andelshofer Weiher in Zukunft die Hälfte des Verbrauchs in Überlingen decken zu können. Wie er sich das vorstellt, hat er im Gespräch mit dem SÜDKURIER erzählt.
Die neuesten Visionen des Überlinger Stadtrats Walter Sorms widmen sich der Energieversorgung der Stadt. Im Andelshofer Weiher sieht Sorms ein „schlafendes Schätzle“. Dazu möchte er das gesamte Potenzial der rund 1,1 Millionen Kubikmeter Wasser des Speichersees ausschöpfen.