Sabine Wienrich

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Lokalredakteurin Friedrichshafen
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Neueste Artikel des Autors
Friedrichshafen Digitalisierung an Schulen: Am Geld liegt es nicht, dass nichts voran geht
Kaum Endgeräte, lahme Internetverbindungen, kein offenes WLAN: In Friedrichshafen kommt die Digitalisierung der Schulen nicht voran. Acht Monate nach dem ersten coronabedingten Lockdown stehen die Schulen, was die technische Ausstattung angeht, kaum anders da als im März. Gelder aus dem 5 Milliarden Euro schweren Bundes-Förderprogramm „Digitalpakt“ wurden noch nicht abgerufen. Woran hakt es eigentlich? Eine Spurensuche.
Tablets im Unterricht sind ein Ausnahmefall: Dieses Bild stammt aus dem Jahr 2016. Denise Opalka und Luisa Brehmer (von links), damals in der 11. Klasse der Droste-Hülshoff-Schule, lernten in einer Tabletklasse.
Bodenseekreis Corona im Bodenseekreis: Plötzlich ist das Virus wieder da
In den Sommermonaten schien die Corona-Pandemie am Bodensee fast vergessen. Doch seit Tagen steigen die Infektionszahlen sprunghaft an. Wir erklären, woran dies liegt, welche Rolle die Testungen dabei spielen und warum die Situation laut Gesundheitsamt – trotz vergleichsweise niedrigem Sieben-Tage-Inzidenz – zunehmend „kritisch“ wird und jederzeit auch hier eskalieren kann.
Derzeit wird im Bodenseekreis viel breiter auf Corona getestet als noch im März. Unser Bild zeigt einen Mann, dem im Testzentrum ein Abstrich genommen wird.
Bodenseekreis Die Zahlen vier Wochen nach den Sommerferien zeigen: Schulen und Kitas sind keine Corona-Hotspots
Kaum ein Ereignis wurde mit so großer Skepsis beobachtet, wie die vollständige Öffnung der Schulen nach den Sommerferien, inmitten der Corona-Pandemie. Rund vier Wochen nach Start des neuen Schuljahrs bleibt es ruhig an den Schulen im Bodenseekreis. Auch in Kindertagesstätten gibt es keine Infektionswelle. Der SÜDKURIER zeigt, welche Schulen und Einrichtungen bisher betroffen waren und warum es nach den Herbstferien wieder spannend wird.
Im Treppenhaus der Realschule Ailingen wird Abstand gehalten. Ein infizierter Schüler kam nach den Ferien in den Unterricht – steckte aber niemanden an.
Ravensburg Wie Corona das Geschäft des Pharmadienstleisters Vetter verändert
Während bei vielen Unternehmen in der Region noch Kurzarbeit angesagt ist, baut Vetter Pharma mit Sitz in Ravensburg 2021 bis zu 400 neue Stellen – vorrangig in der Produktion – aus. Dort werden derzeit unter anderem Corona-Impfstoffe, die sich in der Testphase befinden, in Spritzen abgefüllt. Warum sich Vetter dennoch nicht als Corona-Gewinner sieht, verrät uns Geschäftsführer Peter Sölkner.
Hier bereitet eine Mitarbeiterin im sogenannten Ansatzbereich einen Wirkstoff für die keimfreie Abfüllung in Spritzen vor.
Friedrichshafen Gedächtnis der Region: Wie zwei Gastarbeiterkinder der 1980er-Jahre für immer Freundschaft schlossen
Vesna und Hanife wuchsen in den 80er-Jahren in Friedrichshafen auf. Heute leben sie in Bayern – und tragen sogar den gleichen Nachnamen.
1985: Vesna (Mitte) ist ein Kind der 1980er-Jahre und in Friedrichshafen aufgewachsen.
Friedrichshafen E-Bike-Boom in der Corona-Zeit: Händler werden überrannt
Von wegen Corona-Krise: Die Fahrradhändler in Friedrichshafen und Umgebung sprechen von der besten Saison ihres Lebens. „Direkt nach dem Lockdown ging der Wahnsinn los“, sagt Dirk Ronellenfitsch von Zweirad Joos in Immenstaad. Statt Sommerurlaub gab es für viele Menschen also ein neues Fahrrad. Teilweise kommt es immer noch zu Lieferengpässen.
Dirk Ronellenfitsch (rechts) und sein Team vom Zweirad Joos E-Bike-Center in Immenstaad: Volker Weyand, Leander Graf, Adrian Gumpp, Julian Hörmann und Klaus Vollmer (v.l.). Sie alle erlebten die Verkaufssaison ihres Lebens.
Friedrichshafen Wir suchen Erinnerungen an die 1980er-Jahre!
Tschernobyl, Mauerfall – doch was war in Friedrichshafen los? Für unsere Sommerserie „Gedächtnis der Region“ brauchen wir Ihre Erinnerungen an die 1980er-Jahre in Friedrichshafen.
Frühsommer 1988 an der Elbe, die langen Haare vom Wind zerzaust, die Jacke in pink-türkis. Colour-Blocking nennt man das. Den Mut zur Farbe habe ich nicht behalten, die langen Haare schon. Christina Bömelburg
Lust und Liebe Die Lust ist nur einen Klick entfernt: Ein Betroffener erzählt, wie es ist, wenn das Pornoschauen zur Sucht wird
Hunderte Millionen Menschen sind täglich auf Pornoseiten im Internet unterwegs, rund fünf Prozent aller Männer sind sogar süchtig danach. Stundenlang onanieren sie vor dem Rechner und verlieren dabei völlig die Kontrolle – über sich, den Job, ihre Beziehungen. Wie Süchtige den Kontrollverlust erleben, womit Psychiater helfen können und warum die Gesellschaft dieses Thema nicht mehr länger tabuisieren darf.
115 Millionen Nutzer sind täglich allein auf der Pornowebseite „Pornhub“ unterwegs. Auch Christian Jungo onanierte zeitweise stundenlang zu Hardcore-Pornos. Heute ist er „trocken“, wie er selbst sagt.
Friedrichshafen Ferienbetreuung wird zur Zitterpartie: Weilermühle bereits abgesagt
Urlaubstage sind aufgebraucht, Jahresurlaube fallen ins Wasser und jetzt stehen auch noch etliche Ferienprogramme auf der Kippe: Der SÜDKURIER zeigt, welche Angebote und Zeltlager in Friedrichshafen geplant sind und welche nicht stattfinden können.
Jugendliche, die vom Zeltlager Seemoos ins Lager Benistobel wandern und von dort aus nach Schwende weiterziehen? Das wird in Corona-Zeiten ein Ding der Unmöglichkeit.
Immenstaad Kommentar: Jetzt braucht es Konzepte für Herbst
Machen wir uns nix vor: Dieses Schulhalbjahr ist gelaufen. Und zwar für keinen der Beteiligten besonders gut. Die Corona-Krise hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, was in der Schul- und Bildungspolitik im Ländle seit vielen Jahren schief läuft.
Immenstaad Schule wird zur Herkulesaufgabe: Womit Eltern und der Rektor in Immenstaad seit Wochen kämpfen
Seit Wochen herrscht Chaos um die Öffnungen der Schulen im Land. Viele Eltern sind nach zehn Wochen Homeschooling am Limit. Aber auch die Schulleitungen sind im Ausnahmezustand, so auch an der Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad.
Die Schüler der Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad haben im rollierenden System alle zwei Wochen zwei bis drei Vormittage Präsenzunterricht in Kleingruppen.
Friedrichshafen Je länger die Kita- und Schulschließungen dauern, desto stärker leiden vor allem die Kinder sozial benachteiligter Familien
Sozialverbände warnen schon lange: Sozial benachteiligte Familien sind die größten Verlierer der Corona-Krise. Je länger die Kita- und Schulschließungen dauern, desto stärker leiden vor allem deren Kinder – unter der Chancenungleichheit, aber auch unter häuslicher Gewalt. Doch wie geht es diesen Familien im Bodenseekreis?
Frauen oder Kinder, die Gewalt erleben, konnten während des Lockdowns gar nicht ausbrechen. Eines der vielen Problemfelder in diesem Zusammenhang.
Friedrichshafen Stadt kippt umstrittenes Aufenthaltsverbot: Spielen am See ist wieder erlaubt
Spielen, Picknicken, Ausruhen – das war in den vergangenen acht Wochen an den schönsten öffentlichen Plätzen dieser Stadt verboten. Jetzt kippte die Stadt die „Allgemeinverfügung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2“ – und damit auch das Aufenthaltsverbot. Ab Donnerstag, 7. Mai, ist der Aufenthalt wieder erlaubt. Seit 18. März gab es jedoch 500 Anzeigen wegen Corona-Verstößen im Stadtgebiet.
Spielen am Seeufer in Manzell – das war wochenlang verboten. Dieses Bild stammt daher aus dem Privatarchiv der Autorin und wurde weit vor der Corona-Krise aufgenommen. Doch ab Donnerstag, 7. Mai, dürfen Kinder wieder am See spielen.
Friedrichshafen Kinderpsychiaterin: „Das hinterlässt Spuren bei Kindern“
Die Häfler Kinder-und Jugendpsychiaterin Dagmar Hoehne sieht mit Sorge, wie die Situation der sozialen Isolation für viele Kinder und Familien zunehmend schwieriger wird – und verweist auf unser Nachbarland Schweiz, in dem das Kontaktverbot nie für Kinder gegolten hat.
Spielen? Das geht im Moment nur zuhause. Die Spielplätze im Land sind, so wie Kitas und Schulen auch, geschlossen. Für viele Kinder bedeutet das: wenig Sozialkontakte, teilweise gar keine Kontakte zu Kindern.
Friedrichshafen Die Schule fehlt mehr als der Seehas: Wie es Kindern in Friedrichshafen geht
Keine Schule, keine Freunde treffen, kein Seehasenfest: Auch für Kinder bringt die Pandemiezeit viele Einschränkungen mit sich. Der SÜDKURIER hat Erstklässler, die in diesem Jahr das erste Mal beim Seehasenfest-Umzug mitgelaufen wären, gefragt, wie es ihnen damit geht. Doch die haben ganz andere Sorgen.
Der Seehas mit Atemschutzmaske: Ob die Kinder ihn 2020 so zu Gesicht bekommen werden, ist noch unklar. Den Hasenklee für die Kinder gibt es trotzdem.