Rene Laglstorfer

René Laglstorfer

Reporter für Sicherheit und Kriminalität
René Laglstorfer studierte in sieben Ländern Medienmanagement, Journalismus und Sprachen. Nach einer journalistischen Weltreise arbeitete er für österreichische, deutsche sowie Schweizer Tages- und Wochenzeitungen als freischaffender Journalist, zuletzt als Mantelredakteur bei einer der meistgelesenen Tageszeitungen Österreichs. Seit 1. Mai 2021 ist der Österreicher Reporter für Sicherheit und Kriminalität beim SÜDKURIER.

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Corona Seltene Einblicke in die Impfpass-Mafia: Wie gefälschte Gesundheitszertifikate verkauft werden und mit ihnen doppelt betrogen wird
Hunderttausende gefälschte Impfpässe sollen laut Experten in Deutschland im Umlauf sein. Viele werden illegal über das Internet angeboten. Der SÜDKURIER hat mit verdeckter Identität in Messenger-Gruppen recherchiert und versucht, Impfpass-Fälschungen zu kaufen. Wie die Kriminellen dabei vorgehen, gezielt Vertrauen erwecken und was das Bundeskriminalamt dazu sagt.
Der Markt für gefälschte Impfpässe scheint auf Telegram zu blühen. Das Bild zeigt beschlagnahmte Impfpässe aus Bayern, die unter Fälschungsverdacht stehen.
Schaffhausen Nicht mit Corona-Demo einverstanden: Anwohner bewerfen Protestierende mit Eiern und übergießen sie mit Wasser
Zu einem kuriosen Vorfall kam es am Wochenende im Schweizer Schaffhausen: Zwei Bewohner, die sich offensichtlich über die Corona-Demonstration in ihrer Stadt ärgerten, griffen zu Wasser und Eiern, die sie aus ihren Fenstern auf die Maßnahmengegner schleuderten.
Die Stadt Schaffhausen am Rhein
Konstanz Kriminelle täuschen Kindesentführung in Konstanz vor: Diese Falschmeldung kursierte am Wochenende im Netz – was die Polizei dazu sagt und was wirklich dahinter steckt
Es ist eine Schockmeldung, die auf den ersten Blick betroffen macht: Ein achtjähriges Mädchen soll in Konstanz entführt worden sein, behauptet eine vermeintliche Nachrichtenseite, die Meldung wird auf Facebook geteilt. Ein SÜDKURIER-Faktencheck ergab, dass kriminelle Betrüger dahinter stecken. Wie sie dabei vorgehen, worauf sie es eigentlich abgesehen haben und wie man sich davor schützen kann.
Dieses Mädchen soll in Konstanz entführt worden sein. Doch auf dem Titelfoto (Verpixelung durch den SÜDKURIER) einer viral gegangenen Falschmeldung auf Facebook ist kein in Konstanz entführtes Mädchen zu sehen, wie suggeriert wird – sondern die seit zwei Jahren in den USA vermisste Amerikanerin Serenity Dennard, wie SÜDKURIER-Recherchen ergaben.
Konstanz / Reichenau Nach Tötung von Ex-Freundin auf der Reichenau: Angeklagter gewährt bei Prozessauftakt Einblicke in die Vorgeschichte der Tat
Am ersten Verhandlungstag im Reichenauer Tötungsprozess sprach der Tatverdächtige Adrian P. über sein bisheriges Leben und wie es dazu kam, dass er schon einmal wegen eines Totschlags ins Gefängnis kam. Außerdem gab es aufgrund zahlreicher Zeugenaussagen von Polizisten und dem Notarzt Einblicke zum Tatgeschehen und der im Internet gestreamten Flucht nach der Tat.
In Fußfesseln wird der Angeklagte Adrian P. in den Schwurgerichtsaal des Landgerichts Konstanz geführt.
Konstanz/Reichenau Prozessbeginn um Tötung auf der Reichenau: Welche Strafe dem Angeklagten Adrian P. nun für seine mutmaßliche Tat droht – und was sein Verteidiger sagt
Am Mittwoch startet der Reichenauer Tötungsprozess: Der 46-jährige Erntehelfer Adrian P. soll im Juli seine Ex-Freundin Geta E. (49) erstochen und mit ihrem Leichnam 40 Kilometer bis nach Engen gefahren sein, wo er seinem Leben ein Ende zu setzen wollte. Warum sein Verteidiger – trotz einer früheren Verurteilung P.s wegen Totschlags – die von der Staatanwaltschaft beantragte Sicherheitsverwahrung als nicht nötig erachtet und was Bekannte des Ex-Paares zum Fall sagen.
Der Tatort auf der Reichenau kurz nach der Tötung.
Waldshut-Tiengen/Konstanz Klaus Danner bekleidete jahrelang Spitzenpositionen bei der Polizei im Land. Jetzt spricht er über seine schwersten Stunden und seine neue Rolle
Der gebürtige Konstanzer Klaus Danner war Kripochef, Polizeidirektor in Waldshut-Tiengen und Leiter der Spezialeinheiten Baden-Württembergs. Im SÜDKURIER-Interview spricht er über seine dunkelsten Stunden, warum ihn die Ärzte als medizinisches Wunder bezeichnen und weshalb ihn die Landesregierung wenige Wochen nach dem Wechsel in den Ruhestand in eine neue Aufgabe zurückholte.
Klaus Danner mit Justizministerin Marion Gentges – sie bestellte ihn erneut als Ombudsperson für Flüchtlingserstaufnahme.
Konstanz 21 Kilo Haschisch im Auto: Mutmaßlicher Dealer flüchtet auf A81 mit Tempo 200 vor dem Zoll und kracht in Einsatzfahrzeug – am Montag steht er vor Gericht
21 Kilogramm Haschisch soll ein zur Tatzeit 28-jähriger Berliner in der Schweiz gekauft haben – später flüchtete er im Raum Konstanz mit streckenweise 210 km/h vor einer Zollkontrolle. Die wilde Verfolgungsjagd endete mit mehreren Verletzten. Ab Montag muss sich der mutmaßliche Drogenschmuggler vor dem Landgericht Konstanz verantworten. Wie die Verfolgungsjagd ablief, was dem Mann vorgeworfen wird und welche Strafe ihm droht.
Ein mutmaßlicher Drogenschmuggler lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit dem Zoll, die mit Verletzten endete (Symbolbild).
Corona Wer sind die Corona-„Spaziergänger“ – und wie gefährlich sind sie?
Je länger die Pandemie und die staatlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung andauern, desto größer wird die Gefahr, dass sich Menschen radikalisieren, so der Verfassungsschutz. Aber wer sind diejenigen, die in der Region gegen die Corona-Maßnahmen – meist illegal – demonstrieren? Und welche extremistischen Gruppen mischen sich unter die „Spaziergänger“ und versuchen sie für ihre gefährlichen Ziele vor ihren Pflug zu spannen? Der SÜDKURIER gibt Antworten.
Teilnehmer eines sogenannten Spazierganges gegen die Coronamaßnahmen werden in Ravensburg von Polizisten begleitet. Das Bild entstand am 27. Dezember 2021.
Urlaubstipp Luxus, Lätzchen und Leckereien im Kinderhotel für die ganze Familie
Das Familux-Resort Alpenrose in Tirol lässt bei Groß und Klein kaum einen Wunsch unerfüllt: Die Mischung aus purem Komfort, riesigem Spielangebot und durchdachten Annehmlichkeiten schafft für Eltern und Kinder eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Zwei Familien erzählen von ihren Erfahrungen.
Das Tiroler Kinderhotel Alpenrose, im Hintergrund die Südseite der Zugspitze
Kriminalität Neue Details zur Drogenrazzia in Südbaden: „Noch weit größere Dimension, die vielleicht für Kolumbien oder Mexiko Alltag ist, aber für diese Region außergewöhnlich wäre“
Oft kommt das Rauschgift aus Lateinamerika, meist gelangt es in Containern über das Meer. Die Dunkelziffer erfolgreicher Schmuggeleien ist immens, schätzen Experten. Aber hin und wieder können Ermittler auch große Erfolge feiern, wie am Dienstag in Südbaden und Zürich. Der Ravensburger Anwalt Süleyman Yildirim, ein Hechinger Staatsanwalt und ein Immendinger Gemeindevertreter geben Einblicke in die Hintergründe der Großrazzia gegen internationale Drogenhändler in der Bodensee-Region.
Bei den Durchsuchungen an zahlreichen Orten stellten die Ermittler 233 Kilogramm Kokain und 50 Kilogramm Cannabis sicher.
Kriminalität Kinder im Gefängnis: In Baden-Württemberg gibt es nur einen Ort, an dem inhaftierte Mütter ihren Nachwuchs betreuen dürfen
Kleinere Kinder dürfen in einigen wenigen Frauengefängnissen bei ihren inhaftierten Müttern bleiben, sofern deren Haftstrafe um den dritten Geburtstag des Kindes endet. Wie die Situation im einzigen Mutter-Kind-Haus in einem Gefängnis in Baden-Württemberg ist und wie dort Weihnachten gefeiert wird.
In der Mutter-Kind-Abteilung der Frauenhaftanstalt Schwäbisch Gmünd gibt es bewusst kein klassisches Gefängnisgitter wie auf diesem Symbolbild, sondern lediglich im Erdgeschoss des Wohnbereichs gesicherte Fenster, wie sie auch bei Wohnungen früher üblich waren.
Drogenrazzien Kripo stellt Rauschgift im Wert von 50 Millionen Euro sicher: Spuren führen nach Gottmadingen, Pfullendorf und Immendingen
„Weiße“ Weihnachten dürften heuer in Süddeutschland und der Nordschweiz weitgehend ausfallen. Denn die Polizei hat knapp 300 Kilogramm Kokain und Cannabis bei großangelegten Razzien in Südbaden und Zürich beschlagnahmt. Es handelt sich um eine der größten jemals in Baden-Württemberg sichergestellten Kokain-Mengen. Spuren führen unter anderem nach Rielasingen, Gottmadingen, Pfullendorf und Immendingen, wie SÜDKURIER-Recherchen zeigen. Welche Hintergründe bereits bekannt sind und ob ein Zusammenhang zu den Mafia-Razzien von Überlingen und Radolfzell besteht.
Bei den Durchsuchungen an zahlreichen Orten stellten die Ermittler 233 Kilogramm Kokain und 50 Kilogramm Cannabis sicher.
Überlingen/Ravensburg Corona-Demos: Wie in Überlingen aus 50 Angemeldeten 2000 Teilnehmer wurden – und was heute Abend in Ravensburg anders sein soll
Der Ravensburger Polizeipräsident Uwe Stürmer blickt kritisch auf die Corona-Demo in Überlingen zurück. Sein Sprecher erklärt mit Blick auf die nicht angemeldete Veranstaltung heute Abend in Ravensburg, ob auch Spaziergänge Versammlungen sind und welche Maßnahmen dort möglich sind.
Die Demo am Samstag in Überlingen.
Ravensburg Herr Polizeipräsident, Herr Oberbürgermeister: Warum verhindern Sie diese illegalen Corona-Demos nicht? Was das Beispiel Ravensburg lehrt
In vielen Städten im Südwesten versammeln sich tausende Menschen zu einer unangemeldeten Corona-Demo – oft ohne Abstand und Maske. Die Behörden lösen die Versammlungen auf, doch die Massen marschieren weiter, wie zuletzt in Ravensburg. Viele Menschen fragen sich: Warum wird nicht entschiedener dagegen vorgegangen? Oder ist der Staat den Massen unterlegen?
Rund 1500 Menschen kamen am Montag am Marienplatz in Ravensburg zu einer unangemeldeten Corona-Demo zusammen und kamen einer behördliche Auflösung nicht nach.
Konstanz Hätte die Selbsttötung des Hohenfels-Täters verhindert werden können? Nicht alle möglichen Schutzmaßnahmen wurden ergriffen – wie das Land das rechtfertigt
Der 36-jährige Adrian S. versuchte schon nach der Tat in Hohenfels sich das Leben zu nehmen, am Wochenende gelang es ihm, in Haft. Klar ist: Es hätte sicherere Unterbringungsmöglichkeiten gegeben – das Justizministerium erklärt, warum diese nicht genutzt wurden. Und verlieren die Opfer nun den Anspruch auf das im Prozess zugesprochene Schmerzensgeld?
Adrian S. wurde in Fußfesseln zum Prozess am Landgericht Konstanz im September geführt. Das war kurz nach seinem 36. Geburtstag, in Kleidung der Justizvollzugsanstalt Freiburg, wo er sich knapp drei Monate später das Leben nehmen sollte.
Polizei Wie die Konstanzer Wasserpolizei bei europaweiten Razzien gegen eine Bootsmafia half
Frontex, Interpol und Europol haben mit Unterstützung der Wasserschutzpolizei Konstanz und weiterer Behörden eine internationale Großoperation gegen den organisierten Schmuggel von Fahrzeugen und Schiffen durchgeführt. Wie die Fahnder wo vorgingen und wie es Konstanzer Fahndern gelang, zwei gestohlene, teure Bootsmotoren aus Südfrankreich auf dem Weg in die Ukraine zu beschlagnahmen.
Ein Beamter der Bundespolizei See steht im Auftrag der Frontex auf dem Vordeck eines Streifenboots vor einer ersten Erkundungsfahrt.