Rene Laglstorfer

René Laglstorfer

Reporter für Sicherheit und Kriminalität
René Laglstorfer studierte in sieben Ländern Medienmanagement, Journalismus und Sprachen. Nach einer journalistischen Weltreise arbeitete er für österreichische, deutsche sowie Schweizer Tages- und Wochenzeitungen als freischaffender Journalist, zuletzt als Mantelredakteur bei einer der meistgelesenen Tageszeitungen Österreichs. Seit 1. Mai 2021 ist der Österreicher Reporter für Sicherheit und Kriminalität beim SÜDKURIER.

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Neueste Artikel des Autors
Kriminalität Wie es zur Singener Messerattacke kam und warum die Staatsanwaltschaft Konstanz nun auch gegen das 42-jährige Hauptopfer Anklage erhoben hat
Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung rund um die Singener Messerattacke müssen sich seit 13. September acht Mitglieder der syrischen Großfamilie A. am Hochsicherheitsgericht in Stuttgart-Stammheim verantworten. Doch wie und warum kam es überhaupt zu der über Jahre erbittert geführten Familienfehde, die in der mutmaßlichen versuchten Tötung vom 14. Dezember mitten in Singen gipfelte? Neu aufgetauchte Videos geben Aufschlüsse über die Vorgeschichte.
Eine Anwohnerin aus Singen hatte die Attacke auf einen Kleinbus am 14. Dezember 2020 von ihrem Balkon aus gefilmt.
Triboltingen Tragischer Arbeitsunfall: Mini-Bagger begräbt 68-jährigen Mann unter sich
In Triboltingen am Untersee ist aus noch ungeklärter Ursache ein Bagger zur Seite gekippt und hat dabei einen 68-jährigen Schweizer schwer verletzt. Der Mann musste daraufhin mit der Flugrettung ins Krankenhaus geflogen werden.
In Triboltingen (im Hintergrund sind der Untersee und die Insel Reichenau zu sehen) kippte ein Mini-Bagger zur Seite, ein 68-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Der Mann musste mit der Flugrettung ins Krankenhaus gebracht werden.
Konstanz Das gibt‘s nicht alle Tage: In Konstanz nimmt die Bundespolizei innerhalb weniger Stunden drei gesuchte Männer fest
Im Zuge der verstärkten Fahndungsmaßnahmen im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet konnte die Bundespolizei Konstanz am Wochenende innerhalb eines Tages gleich drei Männer unabhängig voneinander festnehmen. Gegen alle drei lagen Haftbefehle vor, die von den Beamten nun vollstreckt wurden.
Bundespolizist Steffen Schuster kontrollierte am 13. August 2021 das Covid-Zertifikat eines Reisenden in einem Bus von Zürich nach München an der Grenze in Konstanz. | Bild: Mirjam Moll
Singen/Stuttgart Prozessauftakt zu Singener Messerattacke: Angeklagte liefern seltene Einblicke in syrische Großfamilie mit 25 Söhnen und 23 Töchtern
Mitten am Tag, mitten in der Stadt Singen eskalierte im Dezember 2020 ein Streit zwischen zwei verfeindeten Großfamilien aus Syrien. Drei Männer werden mit Messern und weiteren Waffen schwer verletzt, acht weitere sitzen nun auf der Anklagebank. Ein Prozess im Hochsicherheitsgericht von Stuttgart soll die Hintergründe der Singener Messerattacke klären und gibt bereits am ersten Verhandlungstag seltene Einblicke.
Angeklagte schützen vor Prozessbeginn ihre Gesichter mit Aktenordnern vor Kameras. Acht Angeklagte, die Mitglieder einer syrischen Großfamilie sind, wird vorgeworfen, in der Südstadt von Singen drei Männer – Mitglieder einer anderen syrischen Großfamilie – angegriffen und schwer verletzt zu haben.
Singen/Stuttgart Prozess gegen acht mutmaßliche Angreifer der Singener Messerattacke beginnt bald in Stuttgart-Stammheim – das ist der aktuelle Ermittlungsstand
Neun Monate nach einer Messerattacke auf drei Männer in der Singener Südstadt müssen sich ab 13. September acht Mitglieder einer Großfamilie vor Gericht verantworten. Der SÜDKURIER zeigt erstmals Videos von der Polizeifahndung sowie den Festnahmen der Verdächtigen. Und: Warum ein neunter Verdächtiger, ein 48-jähriger Schweizer, noch in diesem Jahr ein eigenes Strafverfahren erhalten wird.
Im Justizkomplex Stuttgart-Stammheim wird am 13. September die Singener Messerattacke verhandelt.
Konstanz Perfides Spiel mit dem Vertrauen eines älteren Mannes: Wie eine Bande es schaffte, einem Konstanzer über Monate mehr als 300.000 Euro zu entlocken
Die Brüder Michael und Christian A. sollen – als falsche Teppichhändler getarnt – einen vermögenden Konstanzer gezielt getäuscht und ihm nach und nach 310.000 Euro an „Darlehen“ herausgelockt haben. Wie das die Bande bewerkstelligte, wird bei einem Prozess am Landgericht Konstanz deutlich. Die Verhandlung nahm dabei mehrmals eine unerwartete Wendung.
Auch ein vermeintlich mit Dollarnoten gefüllter Koffer spielt eine Rolle in diesem Fall, hier ein Symbolbild.
Daten-Story Illegale Rennen im Landkreis Konstanz: Wo die Raser Gas geben und was die Polizei dagegen tut
Mehr als 50 gesetzeswidrige Straßenrennen hat die Polizei im Landkreis Konstanz seit 2018 gezählt. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Eine SÜDKURIER-Datenrecherche zeigt, wo genau illegale Rennfahrer auf A81, B33 und Co. am häufigsten unterwegs waren.
Zu Lichtspuren verwischt ist dieser Pkw, der über eine deutsche Autobahn brettert.
Frohnstetten Drei Jahre nach Fund des toten Babys Joris im Landkreis Sigmaringen: Polizei hat neue Erkenntnisse, wo die gesuchte Kindesmutter gelebt haben dürfte
Kurz nach der Entbindung hat eine unbekannte Frau ihren neugeborenen Sohn Joris in einem Waldstück bei Frohnstetten im Landkreis Sigmaringen allein zurückgelassen, wo er starb. Drei Jahre nach der Entdeckung hat die Polizei den Fall noch nicht aufgegeben: Eine aufwändige Gewebeanalyse der Universität Amsterdam liefert neue Erkenntnisse über die Mutter, die die Ermittler zu ihr führen sollen.
Joris‘ Grab auf dem Friedhof in Stetten am kalten Markt (undatierte Aufnahme). Drei Jahre nach dem Fund einer Babyleiche in einem Wald bei Frohnstetten (Kreis Sigmaringen) hat die Polizei weitere Erkenntnisse über die unbekannte Mutter gewonnen.
Diessenhofen Nach tödlichem Tauchunfall einer 29-Jährigen im Hochrhein: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Veranstalter
Am Ostersonntag verunglückte eine 29-jährige Schweizerin beim Tauchen im Hochrhein bei Diessenhofen tödlich, nachdem sie ein Kursschiff erfasste. Nun hat die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen gegen den Veranstalter des Tauchgangs Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Ein Missverständnis sowie Sorgfaltspflichtverletzungen könnten an dem Tod der jungen Frau schuld sein.
Im Hochrhein bei Diessenhofen (im Bild) ereignete sich tödliche Tauchunfall.
Konstanz/Radolfzell Drei Gesuchte innerhalb von 48 Stunden im Landkreis Konstanz festgenommen
Die Bundespolizei konnte am Wochenende drei zur Fahndung ausgeschriebene Männer in Konstanz und Radolfzell festnehmen. Warum zwei von ihnen nun 15 Tage und einer sogar für 81 Tage hinter Gittern muss.
Bundespolizisten kontrollieren Insassen eines Fahrzeugs.
Konstanz/Singen Seltenes Kuriosum bei Prozess um massiven Telefonbetrug: Gesuchter Sohn von Bandenkopf will sich stellen – wird kurz davor aber am Singener Bahnhof verhaftet
Falsche Teppichhändler haben einen vermögenden Konstanzer um rund 310.000 Euro geprellt. Beim Prozess in Konstanz wollte der Sohn eines mutmaßlichen Bandenkopfes aussagen und sich damit der Polizei stellen. Doch die Kripo kam ihm zuvor und beschlagnahmte auch das für die Anwälte vorgesehene Honorar. Wie es dazu kam.
Der zur Fahndung ausgeschriebene Marcello K. war mit seiner Familie am Weg von Nordrhein-Westfalen nach Konstanz, um gegen seinen Vater vor Gericht auszusagen und sich zu stellen. Die Staatsanwaltschaft und die Kripo kamen ihm jedoch zuvor: Der 24-Jährige wurde am Singener Bahnhof (im Bild) verhaftet.
Konstanz 21-Jähriger mitten in Konstanz mit Salzsäure, Pfefferspray und Metallstange attackiert – was hinter der Tat steckt
Der 21-jährige Robin Schellinger will einen Streit schlichten und wird dabei mit Pfefferspray, Salzsäure und einer Metallstange angegriffen, sein Gesicht schwer verätzt. Hinter der Attacke könnte eine Jugendbande aus den östlichen Stadtteilen von Konstanz stecken, die offenbar eine tiefe Abneigung gegen die westlichen Viertel der Stadt hegt.
Der Konstanzer Robin Schellinger mit seiner Schweizer Freundin Seraina Oliva – die Narben im Gesicht des 21-Jährigen sind auch vier Monate nach der Säure-Attacke sichtbar.
Emmendingen/Waldkirch Waffennarr hortete im Schwarzwald über 75 scharfe Waffen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre und Kriegswaffen sowie mehrere 10.000 Schuss Munition
Bei diesem Fund staunte selbst die Polizei: In zwei Kellern eines 49-jährigen Deutschen in Emmendingen und Waldkirch entdeckten Kriminalbeamte mehr als 75 scharfe Kurz- und Langwaffen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Waffenteile, Magazine, Waffenzubehör sowie mehrere 10.000 Schuss Munition. Einige Waffen verstoßen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Was hatte der Tatverdächtige vor?
Zahlreiche sichergestellte Waffen liegen auf einem Tisch. Bei Durchsuchungen in Emmendingen und Waldkirch beschlagnahmte die Polizei unter anderem Kurz- und Langwaffen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre und Waffenteile.
Ebersbach-Musbach Säugling nach Kammerjäger-Einsatz tot: Warum musste die neun Monate alte Maria sterben?
Ein Todesfall erschüttert den Landkreis Ravensburg: Die neunmonatige Maria starb, nachdem ein Kammerjäger in der Wohnung ihrer Familie ein Insektizid einsetzte. Der SÜDKURIER konnte mit der 23-jährigen Mutter Rachael O. exklusiv sprechen. Sie erhebt schwere Vorwürfe. Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln, andere Schädlingsbekämpfer sind bestürzt.
Hier geschah das Unglück: Die Unterkunft von Rachael O. und ihrer Familie in Ebersbach.
Blumberg Neue Entwicklungen im Fall des Blumberger Wut-Baggerfahrers: Bauherr weist Vorwürfe zurück, Firma des Fahrers will Schäden beheben
Im Fall des Blumberger Wut-Baggerfahrers geht es weiter heiß her zwischen den früheren Geschäftspartnern. Dennoch ist eine erste Aufweichung der Fronten erkennbar: Kurioserweise könnte die Baufirma des Baggerfahrers von den Bauherren den Auftrag erhalten, das Gebäude wieder zu sanieren. Die Bedingungen dafür sind jedoch noch offen, zudem gibt es Ideen, die die Staatsanwaltschaft als unrealistisch einschätzt.
Der Blumberger Neubau wenige Tage nach der Baggerattacke.
Hochwasserhilfe Einsatzort Küche: Darum schwingen Polizisten mitten in der Flutkatastrophe den Kochlöffel
Im vom Hochwasser besonders gebeutelten Rheinland-Pfalz haben baden-württembergische Polizeibeamte in zwei mobilen Einsatzküchen für bis zu 400 Menschen am Tag warme Mahlzeiten gekocht.
Polizeiobermeisterin Stefanie H. bei der Zubereitung von warmem Essen für Kollegen und Bedürftige.