Rafael Hermann

Rafael Herrmann

Lokalredakteur Waldshut-Tiengen
Rafael Herrmann ist ein redaktionelles Urgestein im SÜDKURIER-Medienhaus. Nach Abschluss des Studiums der Germanistik und Politikwissenschaft absolvierte er 1986 sein Volontariat beim Alb-Bote in Waldshut. Im Zuge der aufblühenden Kulturszene am Hochrhein schrieb er als Lokalredakteur auch über Stars wie Miles Davis, Eric Clapton oder Michael Sagmeister. Herrmann hat aber auch den Blick für Skurriles, wie den Nichtschwimmer an der Freibad-Kasse. Heute koordiniert er die Arbeit freier Mitarbeiter und betreut vier Kreisseiten in den Ausgaben Alb-Bote und SÜDKURIER Waldshut.

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Neueste Artikel des Autors
Waldshut Warum der Seltenbach seinem Namen alle Ehre macht, diesen aber gleich zweimal wechselt
Es gibt Dinge, die bemerkt man erst, wenn sie verschwunden sind. So verhält es sich derzeit auch mit dem Seltenbach, der unter der Brücke vor dem Oberen Tor in Waldshut fließt. Blickt man dort über das Geländer in die Tiefe, dann sieht man vom Bachlauf: nichts. Man hört nur sein Rauschen, der Bach selbst ist abgetaucht unter üppig sprießendem Grün.
Abgetaucht unter Grün: Der Seltenbach in Waldshut.
Meinung Irrtum am Kirchturm
Recherche ist der Tod so mancher verheißungsvollen Geschichte. Diese Journalisten-Weisheit bewahrheitete sich auch jüngst, als das Turmkreuz der Waldshuter Liebfrauen-Kirche meine Aufmerksamkeit geweckt hatte. Mit bloßem Auge war zu erkennen, dass der nach Süden weisende Kreuzbalken deutlich kürzer ist als sein Gegenüber. Oha, sollte das Kreuz beim jüngsten Märzsturm gelitten haben?
Das Turmkreuz der Waldshuter Liebfrauen-Kirche. Bild: Rafael Herrmann
Erzingen Ein Leben mit Notizblock, Kamera und Akkordeon: Klettgau trauert um Will Person
Willy Person stirbt mit 92 Jahren. Er war über 60 Jahre Berichterstatter für das SÜDKURIER Medienhaus und ein begeisterter Tanzmusiker
Willy Person, der Mann mit dem Akkordeon aus Erzingen ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Bild: Heidrun Glaser
Hohentengen a.H. Klarheit im Mordfall ohne Leiche: Knochen aus Wald bei Bergöschingen stammen von Gino Bornhauser
In einem Wald bei Hohentengen-Bergöschingen sind Anfang März menschliche Knochen gefunden worden. Wie die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen bestätigt, handelt es sich dabei um die Überreste von Gino Bornhauser aus CH-Eglisau, der Ende April 2016 getötet worden war, dessen Leiche aber bislang nicht gefunden worden ist.
Die Suche nach dem Vermissten Gino Bornhauser aus Eglisau wurde eingestellt. Ein 33- jähriger Brasilianer aus Rafz hat inzwischen die Tötung gestanden, weiss jedoch nicht mehr, wo er den Leichnam abgelegt hat. Bild: Güntert
Meinung Zucker, Zucker über alles oder ein Debakel in Bern
Es muss an dieser Stelle leider von einem Debakel berichtet werden. Schauplatz war zwar die Schweizer Bundeshauptstadt Bern. Der Vorfall hatte jedoch keine politische Dimension (EU-Abkommen!), ist aber doch geeignet, das europäische Insel-Bewusstsein vieler Schweizer zu unterstreichen. Eine Glosse von Rafael Herrmann.
Symbolbild
Wutöschingen 10.000 Euro im Visier: Alemannenschule mit Schmetterlings-Pädagogik im Finale um den Deutschen Schulpreis
Wutöschingens Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe im bundesweiten Wettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung ganz vorne mit dabei. Jury interviewt Schüler und Eltern
So jubelten die Jugendlichen der Alemannenschule im vergangenen Jahr beim Public Viewing in der Mensa, als der Gewinn des zweiten Preises bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises verkündet wurde.
Küssaberg Bürgermeister Manfred Weber über den Ausgang der Wahl: „Ein Ergebnis um die 80 Prozent wäre mir lieber gewesen“
Küssabergs Bürgermeister Manfred Weber beantwortet Fragen zur hohen Zahl an Gegenstimmen bei seiner Wiederwahl. Am vergangenen Sonntag hatten 72,6 Prozent der Wähler für den Amtsinhaber und 24,9 Prozent für Jürgen Ravener aus Rheinheim gestimmt.
Küssabergs Bürgermeister Manfred Weber.
Waldshut-Tiengen Haarsträubend oder warum der Frisör-Besuch kein Freiheitsgefühl weckt
Redaktionsgeflüster: Wer hätte jemals gedacht, dass der Frisör-Besuch als Ausdruck von Freiheit empfunden würde? Für mich als examinierter Politikwissenschaftler („Wege in eine befreite Gesellschaft. Strategien transformativer Politik“) ein völlig absurder Gedanke! Aber Corona macht‘s jetzt möglich. Eine Kolumne von Rafael Herrmann.
Symbolbild
Wutöschingen Alemannenschule erneut im Finale um den Deutschen Schulpreis
Die Alemannenschule (ASW) liegt schon wieder im großen Preisgeld-Fieber: Sie ist eine von 18 Schulen, die es ins Finale des Deutschen Schulpreises 20/21 Spezial geschafft haben. Schon vor zwei Jahren belegte die ASW den 2. Platz in diesem Wettbewerb und strich ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro ein.
Der Leiter der Wutöschinger Alemannenschule, Stefan Ruppaner, zeigt die Möglichkeiten im Medienlabor, das Lernbegleitern und Lernpartner zur Verfügung steht. Bild: Gerald Edinger
Küssaberg Herausforderer Jürgen Ravener: „Ich möchte gewinnen“
Der 65-jährige Architekt aus Rheinheim tritt am 14. März bei der Bürgermeisterwahl in Küssaberg als parteiloser Kandidat gegen Amtsinhaber Manfred Weber an.
Der Architekt Jürgen Ravener aus Rheinheim tritt als parteiloser Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Küssaberg an. Bild: Privat/Ravener
Küssaberg „Das Machbare vom Wünschenswerten trennen“
Küssabergs Bürgermeister Manfred Weber steht zum Ende seiner ersten Amtszeit Rede und Antwort. In den vergangenen Jahren hat es einen Schub bei Arbeitsplätzen und neuen Baugebieten gegeben.
Bürgermeister Manfred Weber (rechts) beim Treffen mit der Initiative „Moobiles Küssaberg“ und der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter (Dritte von rechts) im vergangenen Sommer in Rheinheim.
Stühlingen Angeblicher Subventionsbetrug: Schlussstrich unter jahrelangen Rechtsstreit
Das Waldshuter Landgericht stellt das Verfahren gegen Peter Cuenot wegen Falschbehauptungen in Sachen Stühlinger Breitbandausbau ein.
Der Rechtsstreit zwischen der Stadt Stühlingen und Peter Cuenot ist beendet. Das Verfahren wegen Falschbehauptung eines angeblichem Subventionsbetrugs beim Breitbandausbau wurde vom Landgericht eingestellt.
Waldshut Der Leuchtturm: Warum im AOK-Neubau in Waldshut nie das Licht ausgeht
Im Dunkeln lässt sich zwar gut munkeln; aber ein Leben in Dunkelheit macht auf Dauer krank. Licht ist ein wichtiger Wohlfühl-Faktor, und so kommt es nicht überraschend, dass eine Gesundheits-Kasse mit ihrem Neubau in Waldshut in Sachen Beleuchtung neue Maßstäbe setzt. Ebenso verständlich ist, dass die AOK ihr neues „Headquarter“ – weil in illustrer Nachbarschaft zu Gefängnis und einem Bankhaus – in ein besonders gutes Licht gerückt sehen möchte.
Stühlingen Mit Tempo 299 durchs Wutachtal: Gericht verurteilt jungen Motorrad-Fahrer zu 1600 Euro Geldstrafe
Das gerichtliche Nachspiel für einen Motorrad-Raser auf der B 314 bei Stühlingen endete jetzt mit der Verurteilung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1600 Euro und dem Entzug der Fahrerlaubnis. Deren Wiedererteilung ist für ein Jahr untersagt, so der Beschluss des Waldshuter Amtsgerichts.
Ein Motorrad-Raser auf der B 314 bei Stühlingen wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 1600 Euro verurteilt. (Symbolbild)
Hohentengen a.H. Da irrte der Bürgermeister: Besuch von Rats-Sitzungen ist für Bürger nach 20 Uhr nicht tabu
Irren ist menschlich. Dies trifft auch auf die Annahme zu, dass der Besuch von Gemeinderats-Sitzungen nach 20 Uhr für Bürgerinnen und Bürger wegen der Corona bedingten Ausgangssperre tabu ist.
Waldshut Risiko für Fußgänger: Warum man sich auf dem Weg in die Altstadt „Guten Rutsch!“ wünschen muss
Fußgänger sind im Verkehrs-Alltag nicht selten die Gelackmeierten. Dies gilt insbesondere in schnee-trächtigen Wintern, wie ein unrühmliches Beispiel im Zentrum von Waldshut ganz aktuell beweist.
Die Seltenbach-Brücke vor dem Oberen Tor in Waldshut wird für Fußgänger erst spät von Schnee und Eis geräumt.