Siegmund Kopitzki

Freier Mitarbeiter
Siegmund Kopitzki wollte Pauker werden, dann aber war er plötzlich Teil der Lehrerschwemme. Also suchte er nach einer Alternative und fand sie im Journalismus. Nach einigen Versuchschleifen bei Fernsehen und Print landete er beim SÜDKURIER in Konstanz. Das Medienhaus bot dem schon etwas älteren Jugendlichen noch ein Volontariat an. Nach diversen Stationen landete er als Redakteur Ende der 1980er-Jahre in der Kulturredaktion. Er war zuständig vor allem für Theater, Literatur (hatte er studiert) und Kunst. 2017 wurde er in den Unruhestand verabschiedet. Einer wie er kann das Schreiben auch mit 65plus nicht lassen, daher arbeitet er weiter als Publizist und Journalist - immer noch gerne auch für den SÜDKURIER.

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Kunst Otto Dix über den Bodensee: „Ein schönes Paradies. Zum Kotzen schön …“
Der Künstler Otto Dix brauchte lange, bis er sich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Vertreibung aus Dresden mit seiner neuen Heimat am Bodensee anfreunden konnte. Doch dann lernte er die Region zu lieben – insbesondere das Haus in Hemmenhofen auf der Höri. Er erkundete die Lanschaft auch als Künstler. Am 25. Juli 1969 starb Dix in Singen.
In diesem Haus in Hemmenhofen auf der Höri lebte Otto Dix mit seiner Familie ab 1939. Das Haus ist heute ein Museum.
Theater Die Straße ist ihnen nicht mehr genug
Jetzt stürmen Jugendliche auch die Bühne: In Konstanz enttarnen 17 von ihnen mit einer mehr als 2000 Jahre alten Komödie die Strategien der heutigen Populisten.
Ein Bad in den Bällen: die Darsteller des Kidsclub des Konstanzer Theaters.
Biennale Die „Barca Nostra“ auf der Biennale – ist das Kunst?
Mehr als 700 Menschen starben, als im Jahr 2015 ein Flüchtlingsboot vor der italienischen Insel Lampedusa kenterte. Der Schweizer Christoph Büchel hat das Schiff auf die Biennale in Venedig geholt und provoziert mit der „Barca Nostra“ eine Debatte um Kunst und Moral.
Das Wrack der „Barca Nostra“, das im Jahr 2015 mit mehreren Hundert Migranten an Bord gesunkene Schiff, steht im Arsenale auf der Art Biennale Venedig 2019.
Biennale Bei der Kunst-Biennale in Venedig brechen interessante Zeiten an
In Venedig öffnet die 58. Kunst-Biennale in Venedig ihre Pforten. Ein halbes Jahr lang zeigen Künstler aus aller Welt dort ihre Werke. Kurator Ralph Rugoff macht einiges anders als seine Vorgänger – und das tut der Ausstellung gut. Wir sagen, warum sich ein Besuch lohnt.
Ein Blick in den deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig.
Ausstellung Maria Lassnig malte, was sie spürte
Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig wurde von den Nazis verfolgt und war dann die erste deutschsprachige Malerei-Professorin. Ihre „Körpergefühlsarbeiten“ sind derzeit in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen – ein Besuch der Ausstellung lohnt sich.
Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig hat sich dem Mainstream immer widersetzt.
Biennale Nicht nur zur Biennale – drei Frauen prägen die deutsche Kunst
Mitte Mai startet in Venedig die 58. Kunstbiennale. Natascha Sadr Haghighian bespielt in diesem Jahr den Deutschen Pavillon, Kuratorin ist Franziska Zólyom – und Rosemarie Trockel gehört zu den geladenen Künstlerinnen der internationalen Ausstellung.
Die Künstlerin Natascha Sadr Haghighian alias Natascha Süder Happelmann (links) und Franciska Zólyom, Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig und Kuratorin des Deutschen Pavillons bei der Biennale.
Kunst Warum eine Picasso-Ausstellung für 3,5 Milliarden Euro versichert wird
Die Fondation Beyeler in Basel-Riehen zeigt bis zum 26. Mai 2019 Picassos Blaue und Rosa Periode. 75 Bilder und Plastiken sind zu sehen, darunter Meisterwerke und Ikonen der modernen Kunst. Kein Wunder, dass das Ganze für eine sagenhafte Summe versichert wurde.
Zwei Besucherinnen betrachten das Kunstwerk "La Toilette" von Pablo Picasso aus dem Jahr 1906 im Museum Fondation Beyeler.
Kunst Eine leidenschaftliche Affäre und ihre Folgen
Es war eine der tollsten Künstler-Beziehungen überhaupt – die Affäre zwischen dem Maler Oskar Kokoschka und seiner Muse Alma Mahler. Das und noch mehr zeigt eine Ausstellung in Zürich.
Das "Doppelbildnis Oskar Kokoschka und Alma Mahler" von 1912/13 (Öl auf Leinwand, 100 x 90 cm) gehört zu den Höhepunkten der Ausstellung im Kunsthaus Zürich.
Theater Theater kann auch anders – Regisseur René Pollesch beweist es
René Pollesch ist ein erfolgreicher Theatermann. Er arbeitet anders als andere Dramatiker – spontaner und immer situationsbezogen. Nun ist die Frage: Was können uns seine Stücke sagen? Ein Besuch in Zürich, wo zurzeit eines seiner Stücke aufgeführt wird.
Trio auf der Affenhand: Marie Rosa Tietjen (von links), Kathrin Angerer und Martin Wuttke.