Siegmund Kopitzki

Freier Mitarbeiter
Siegmund Kopitzki wollte Pauker werden, dann aber war er plötzlich Teil der Lehrerschwemme. Also suchte er nach einer Alternative und fand sie im Journalismus. Nach einigen Versuchschleifen bei Fernsehen und Print landete er beim SÜDKURIER in Konstanz. Das Medienhaus bot dem schon etwas älteren Jugendlichen noch ein Volontariat an. Nach diversen Stationen landete er als Redakteur Ende der 1980er-Jahre in der Kulturredaktion. Er war zuständig vor allem für Theater, Literatur (hatte er studiert) und Kunst. 2017 wurde er in den Unruhestand verabschiedet. Einer wie er kann das Schreiben auch mit 65plus nicht lassen, daher arbeitet er weiter als Publizist und Journalist - immer noch gerne auch für den SÜDKURIER.

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Literatur Gendersternchen im Roman? Wie Gaby Hauptmann, Arnold Stadler und Co über geschlechtergerechtes Schreiben denken
In Veröffentlichungen von Behörden ist das Gendern üblich geworden, in der Literatur bislang noch nicht. Kommt das noch? Wir haben uns bei Schriftstellern in unserer Region umgehört. Ihre Antworten offenbaren politische Sympathie, aber stilistisches Unbehagen.
Sternchen in literarischen Texten? Für die meisten Autoren in unserer Region kommt das nicht infrage.
Zürich Gerhard Richter gilt als Picasso des 21. Jahrhunderts: In Zürich zeigt er jetzt Landschaften, die nicht nur verloren, sondern auch verlogen sind
Das Kunsthaus Zürich zeigt Gerhard Richters Natur-Malerei, die ohne die übliche romantisierende Verklärung auskommt.
Gerhard Richter, Vierwaldstättersee, 1969.
Wochenende Die Kultur gibt nicht auf: Diese Kunst-Ausstellungen in der Region und darüber hinaus hoffen fest auf Besucher
Ein normales Ausstellungsleben ist zwar noch nicht möglich. Dennoch empfangen einige Museen nach Voranmeldung wieder Publikum. Unter den Höhepunkten: eine Andy-Warhol-Ausstellung in Köln, Impressionisten in Stuttgart sowie Auguste Rodin und Hans Arp in der Fondation Beyeler in Basel-Riehen. Corona ist hier ganz weit weg.
Edgar Degas‘ „Frau bei der Toilette“ ist in Stuttgart zu sehen.
Literatur „Der Bodanrück, ein dickes Dunkel“: Martin Walser veröffentlicht gemeinsam mit seiner Tochter Alissa sein neues Buch „Sprachlaub“
„Sprachlaub“ ist eine Komposition aus Augenblickstexten und Aquarellen. Martin Walser selbst spricht von „Destillaten des Denkens“. Das Buch ist ab Dienstag im Handel erhältlich.
Alissa und Martin Walser bei einer Ausstellungseröffnung im Jahr 2007.
Stuttgart Bei diesen Bildern glauben wir, den Regen prasseln zu hören: Wie Künstler schon vor 150 Jahren Erkenntnisse der Neurobiologie vorwegnahmen
Im 19. Jahrhundert revolutionierten Impressionisten wie Claude Monet und Camille Pissaro die Malerei. Eine Ausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie lässt uns die sinnliche Wirkung ihrer Werke neu erleben.
Malen vor Ort: „Rouen, Platz der Republik bei Regen“ von Camille Pissaro, entstanden 1883.
Buch „Am siebten Tag flog ich zurück“: So ist Arnold Stadlers neuer Roman
In seinem neuen Werk erlaubt Arnold Stadler seinen Lesern einen etwas anderen Blick auf Afrikas höchsten Berg. Der Schriftsteller aus Rast bei Sauldorf begibt sich auf Wallfahrt zum Kilimandscharo.
Arnold Stadler wohnt in Rast bei Sauldorf: Sein neuer Roman „Am siebten Tag flog ich zurück“ erscheint heute.
Pompeji Archäologe Gabriel Zuchtriegel aus Weingarten ist jetzt Chef von Pompeji – zu seiner eigenen Überraschung
Gabriel Zuchtriegel aus Weingarten übernimmt die Leitung des Archäologischen Parks von Pompeji – damit hätte er selbst nicht gerechnet. Für die Zukunft des Ortes hat er klare Pläne.
Gabriel Zuchtriegel ist in Weingarten geboren und in Ravensburg aufgewachsen. Jetzt leitet der den archäologischen Park von Pompeji.
Literatur Schriftsteller Arnold Stadler über sein neues Buch und Corona: „Ich werde mich als braver Zeitgenosse impfen lassen“
Bald erscheint das neue Buch des bei Meßkirch lebenden Autors Arnold Stadler. Wie es ihm in der Pandemie geht, was er von den Staatshilfen und der Rolle der Wissenschaft hält, erklärt er in unserem Interview.
Arnold Stadler zählt zu den profiliertesten deutschen Schriftstellern unserer Zeit.
Literatur „Der weiße Berg“: Eine Kritik zu Pablo B.W. Klemanns Roman über die Burg Rosenegg im Dreißigjährigen Krieg
Eine spannende Geschichtslektion ohne pädagogischen Zeigefinger: In seinem literarischen Debüt mischt der Singener Autor fiktive Handlungen und Personen mit historischen Ereignissen.
Pablo B.W. Klemann und seine Lektorin Karina Wisniewska auf der Ruine Rosenegg.
Literatur Was geschah im Dreißigjährigen Krieg im Hegau? Der Singener Autor Pablo B.W. Klemann sagt: „Für Frauen war dieses Zeitalter besonders schwierig“
„Es herrschten ungeheuerliche Verhältnisse“: Der Roman „Rosenegg – Der weiße Berg“ von P.B.W. Klemann handelt von der ersten blutigen Phase des Kriegs.
Die wenigen Überreste der Burg Rosenegg auf dem gleichnamigen Bergkegel im Hegau, wo ein Teil von Klemanns Romans spielt.
Zürich Der Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich kostet 206 Millionen Franken: Jetzt ist das Gebäude fertiggestellt
Im Herbst 2021 soll das von Stararchitekt David Chipperfield entworfene Gebäude des Kunsthauses Zürich eröffnet werden.
So sieht das neue Gebäude des Kunsthauses in Zürich aus: Die Zürcher selbst sind mit dem Ergebnis nicht sehr zufrieden.
Singen Das Auto als Kunstwerk: Warum es noch immer Künstler und Designer inspiriert
In der Klimakrise ist das Automobil in Verruf geraten. Doch seine Ästhetik ist weiterhin bedeutsam – wie etwa das Singener Museum Art & Cars zeigt.
Ein Mercedes-Benz special Roadster 380 in der Ausstellung „Erdmann & Rossi“ des Mac in Singen.
Singen Erinnerungen an die Scheffelhalle als kulturelles Zentrum der Stadt Singen: Mit dem Auftritt von „Uriah Heep“ kam der Tinnitus ins Leben
Das in der Nacht zu Dienstag abgebrannte Veranstaltungsgebäude war einst als Provisorium errichtet worden. Doch dann wurde sie ein kulturelles Wahrzeichen der Stadt. Der langjährige SÜDKURIER-Kulturredakteur Siegmund Kopitzki blickt zurück.
Die Scheffelhalle im Jahr 1925: Sogar den Zweiten Weltkrieg hat das als Provisorium errichtete Gebäude überstanden. In der Nacht zu Dienstag ist es abgebrannt.
Überlingen Gnadenhochzeit des Schriftstellers Martin Walser und seiner Käthe: „Eine Ehe ohne Liebe, das ist wie ein Auto ohne Motor“
Käthe und Martin Walser dürfen die Gnadenhochzeit feiern, das Paar schloss vor 70 Jahren in Wasserburg den Bund fürs Leben. Seit Ende der 1960er-Jahre leben die Walsers im Überlinger Ortsteil Nußdorf und haben gemeinsam vier Töchter großgezogen. Käthe Walser tippte auch die handschriftlich verfassten Manuskripte ihres Mannes ab und war die erste Leserin seiner Bücher. Das seltsame Spiel der Liebe und die bürgerliche Fliehburg Ehe sind die favorisierten Themen von Walsers Werk. Was ist also zu dieser alten Ehe anzumerken?
Martin Walser wirft einen Blick in den druckfrischen Band mit „neuen Einsichten“ zu seinem Werk, den ihm bei der Buchvorstellung in der Städtischen Galerie „Fauler Pelz“ in Überlingen Verleger Walter Engstle überreicht hat. Links neben Walser seine Frau Käthe und seine Tochter Johanna, rechts Mit-Herausgeber und Kulturjournalist Wolfgang Herles.
Konstanz Ein bisschen „Tatort“ in Konstanz: Mit „Generation Extinction“ lädt das Theater zur großen Schnitzeljagd ein
Mitmachen statt nur zuschauen: In der zweiten Premiere der neuen Spielzeit fordert Philipp J. Ehmann sein Publikum zur Eigeninitiative heraus.
„Sie dürfen alles, wirklich alles anfassen!“ Wird gemacht: Besucher von „Generation Extinction“ lassen sich das nicht zweimal sagen.
Ausstellungen Ausstellungen in der Region: Ein Blick auf den Kunstherbst
Die Ausstellungsmacher in Deutschland, Österreich und Schweiz halten trotz Corona an ihrem Angebot fest. Es gibt viele spannende Kunst zu entdecken – sei es beispielsweise Impressionismus in Konstanz oder „die wilden Zwanziger“ in Zürich.
„Das Gewächshaus“ von Pierre-Auguste Renoir ist in einer großen Impressionisten-Ausstellung der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen.