Nils Köhler

Nils Köhler

Redakteur Baden-Württemberg
Nils Köhler ist Mitglied der Politikredaktion und zuständig für die Regionalberichterstattung im Baden-Württemberg-Teil des SÜDKURIER. Der gebürtige Kieler studierte in Berlin und Tübingen und sammelte bei dem homme de lettre Walter Jens publizistische Erfahrungen. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er beim Reutlinger Generalanzeiger, als Lokalredakteur des SÜDKURIER lernte er die regionalen Besonderheiten kennen.

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Neueste Artikel des Autors
Singen Atommüllendlager in der Bodensee-Region: Machen künftige Eiszeiten den Planern einen Strich durch die Rechnung?
Hunderttausende von Jahren sollte ein Atommülllager halten, wenn es sicher sein soll. Aber schon in den nächsten 120.000 Jahren könnten zwei Eiszeiten drohen, die mächtige Erdbewegungen im Hegau und der Bodenseeregion erwarten lassen. Darauf machen führende Geologen aufmerksam, nach dem die Region als Kandidat für ein Endlager benannt wurde.
Der winterliche Hegau mit dem Singener Hausberg Hohentwiel. Noch sind wir von einer Eiszeit weit entfernt – doch sie wird kommen. Diese Aussicht könnte ein Atommüllendlager im Hegau und dem restlichen Bodenseeraum verhindern.
Konstanz Wer nach Zürich will, muss nicht mehr umsteigen: Bahn verspricht mehr Komfort und Zuverlässigkeit auf der Gäubahn
Die Deutsche Bahn will auf der Strecke mit neuen Zügen punkten. Dabei greift sie zurück auf den Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler aus dem Schweizer Thurgau.
Der neue Intercity Stadler KISS fährt bereits auf anderen Strecken. Von Dezember 2022 an sollen die Züge auch auf der Gäubahn verkehren und die Fahrt nach Zürich ohne lästiges Umsteigen an der Grenze ermöglichen. Bild: DB
Feldberg Nach Tod einer Schneeschuhläuferin: Retter erklären den Unfall am Feldberg – doch Fragen bleiben offen
Ein Ausflug auf dem Feldberg nimmt ein böses Ende: Eine Frau bricht in eine Schneebrücke ein. Bergretter können sie zwar nach mehreren Stunden retten, doch im Krankenhaus erliegt sie ihren schweren Verletzungen. Im Gebiet herrschte große Lawinengefahr – dennoch ist das Unglück ein tragischer Einzelfall, sagen Experten.
Mitglieder der Bergwacht arbeiten am Feldberg an einer Unfallstelle, an der eine Schneeschuhwanderin in ein Schneeloch gestürzt ist. Die Frau war nach Angaben der Bergwacht Hochschwarzwald in ein mehrere Meter tiefes Loch unter der Schneedecke gestürzt. Unterhalb der Schneeoberfläche fließt ein Bach in den am Fuße des Feldbergs gelegenen Feldsee.
Verkehr Fast alle Führerscheinbesitzer müssen in den nächsten Jahren ihre Dokumente umtauschen: Dabei gilt es einiges zu beachten
Bis 2033 müssen 43 Millionen Führerscheine umgetauscht werden. Der Grund ist eine EU-weite Vereinheitlichung, um Führerscheine künftig in Form von Plastikkarten fälschungssicherer und einheitlich zu machen. Die Geburtenjahrgänge zwischen 1953 und 1959 haben für den Umtausch ihres grauen „Lappen“ noch ein knappes Jahr Zeit. Was man dazu wissen muss.
Ein ·rosa Führerschein· wird im Fahrzeug hochgehalten. Bis 2033 müssen Millionen von Führerscheinen umgetauscht werden, damit sie fälschungssicherer sind.
Corona-Impfung Nach Problemen mit den Impfterminen in Baden-Württemberg: Die Impf-Hotline soll nun besser funktionieren – trotzdem bleibt fehlender Impfstoff aber das Hauptproblem
Nach dem Frust vieler Menschen, die bei der Terminvergabe für Impfungen nicht zum Zuge kamen, versucht die Landesregierung das Beste aus der Situation zu machen. Doch das Licht am Ende des Tunnels ist noch klein. Mehr geimpft wird wohl erst, wenn ein weiterer Impfstoff zugelassen ist.
Eine 86-jährige Frau wird in einem hessischen Impfzentrum von einer Ärztin mit dem Impfoff von Biontech/Pfizer geimpft. In Hessen sind seit dem 19. Januar die ersten sechs regionalen Impfzentren geöffnet.
Waldshut/Schwörstadt Ins rollende Fahrzeug gesprungen: Günter Rohe rettete einem Autofahrer das Leben, der am Steuer einen Diabetesschock erlitt
Ein Notfall im Straßenverkehr machte Günter Rohe aus Waldshut zum Lebensretter. Dank seiner Aufmerksamkeit und seinem couragierten Einschreiten bewahrte der 68-Jährige in Schwörstadt am Hochrhein einen Autofahrer vor einer Katastrophe. Dafür wird er vom SÜDKURIER zum Kavalier der Straße ausgezeichnet.
Günter Rohe ist Kavalier der Straße. Auf seiner Fahrt für eine Waldshuter Apotheke rettete der 69-Jährige einen Mann am Steuer, der einen diabetischen Schock hatte.
Schule Eigentlich gilt in Schulen eine strenge Maskenpflicht, doch der Sportunterricht ist davon ausgenommen – wie geht das?
Rennen, Schwitzen, Toben ist in Schulen derzeit weiterhin erwünscht, ganz ohne Maske. Ein Widerspruch? Wie das Kultusministerium dies begründet, was Schulen davon halten und warum Kindersport in Vereinen im Gegensatz dazu verboten ist.
Schulsport einmal anders. Im Gymnasium am Romäusring in Villingen-Schwenningen übt Sportlehrer Matthias Uhing (Mitte) mit seiner Klasse draußen tanzen. Die Schulen probieren in Coronazeiten neue Konzepte aus, um ihren Schülern das Fach Sport weiter anbieten zu können.
Zürich Wie geht der Streit um Fluglärm über Südbaden nach Corona weiter?
Die verheerenden Passagierzahlen in Pandemiezeiten täuschen nicht darüber hinweg, dass es den Luftverkehr auch nach Corona weiterhin geben wird. Während der größte Schweizer Flughafen Optimismus sät, ziehen von anderer Seite dunkle Wolken über die Zukunftspläne auf.
Blick auf die Außenfassade des Flughafen-Terminals von Zürich.
Zürich Kommende Woche eröffnet das Milliarden-Bauwerk „Circle“ am Flughafen Zürich – was es damit auf sich hat und woran es noch hakt
Zürichs Prestigeprojekt wurde wie geplant umgesetzt. Jetzt blickt alles auf den 5. November, wenn der noble Immobilienkomplex für den Publikumsverkehr öffnet. Doch es gibt noch Streit um die Öffnungszeiten.
Der Circle fügt sich mit seiner halbrunden Form den Gebäuden des Zürcher Flughafens an. Getrennt werden beide Komplexe durch eine Straße und den Busbahnhof.
Meinung Für Südbaden wird es jetzt ernst bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager. Doch das Verfahren wirkt bislang wenig Vertrauen erweckend
Nach dem Aus Gorlebens als Standort für ein Atommüll-Endlager rücken jetzt neue Regionen in den Blick. Damit drohen zugleich auch neue Konflikte. Zumal es wieder einmal an Transparenz von Seiten der Politik fehlt.
Gelbe Fässer für Atommüll stehen in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis). Nach Bekanntgabe der möglichen Standorte für ein Atomendlager für Deutschland ist klar: Auch Hegau und Schwarzwald bleiben weiterhin im Rennen bei der Suche, somit könnten in der Region gleich zwei atomare Endlager entstehen. Eines auf deutscher und eines auf Schweizer Seite.
Baden-Württemberg Nach dem Hegau kommt auch der Schwarzwald auf die Liste für ein mögliches Atomendlager: Was das für unsere Region bedeutet
Der Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung birgt einige faustdicke Überraschungen. Auch die Region Südbaden soll nun stärker für ein mögliches Atomendlager erkundet werden. Das wird die Diskussion befeuern.
Der nordöstliche Teil des Landkreises Waldshut kommt aktuell für ein Atommüll-Endlager in Frage. (Symbolbild)
Konstanz „Für mich ist er ein Held“: Der Konstanzer Slavisa Pajic bremste mit seinem Bus einen außer Kontrolle geraten Lastwagen ab und half dessen Fahrer
Der Familienvater stoppte schließlich einen Fahrer, der in medizinischer Not war und verhinderte damit möglicherweise Schlimmeres. Dafür wird ihm jetzt die Auszeichnung „Kavalier der Straße“ verliehen, der sich eine Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tageszeitungen verschrieben hat, der auch der SÜDKURIER angehört.
Ein Kavalier der Straße: Der Konstanzer Busfahrer Slavisa Pajic.
Umwelt Der Hegau als heißer Kandidat? Bei der deutschen Atomendlager-Suche stehen erste Entscheidungen an
Im Herbst soll sich entscheiden, ob sich die Bodenseeregion auf ein mögliches Endlager für den strahlenden Abfall der Bundesrepublik einstellen muss. Während die noch zuständigen Stellen in Berlin sich bedeckt halten, geht die örtliche Bürgerinitiative davon, dass der Hegau erste Wahl sein könnte. Widerspruch regt sich vor allem bei einem Punkt. Und der könnte das gesamte Suchverfahren zum Kippen bringen.
Pressevertreter filmen und fotografieren in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis) Fässer mit Atommüll.
Meteorologie Sonne, Regen, Wind? Warum die Wettervorhersage für Südbaden derzeit so knifflig ist
Noch nie war es in den letzten Jahren so schwer, das lokale Wetter vorherzusagen wie heute. Damit hat Corona zu tun, manche Dienste haben aber auch grundlegende Probleme.
Ein Kitesurfer jagt an seinem Drachen bei Böen bis zu 40 Stundenkilometern über den Bodensee, während im Hintergrund ein Passagierschiff der Weißen Flotte vorbei fährt. Dahinter ist die Schweiz zu sehen. Gerade die Windrichtung ist auf dem Bodensee oftmals schwer zu berechnen.
Hygiene Lebensmittelmotten sind hartnäckig – wie werde ich sie trotzdem wieder los?
Sie sind eine weit verbreitete Plage. Fast jeder kennt die kleinen flatternden Insekten, die ihre Kinderstube gern in den Tiefen von Mehl- und Nusstüten verbringen. Zu den großen Rätseln eines Haushalts gehört: Wie kommen sie in die Küche und wie werde ich sie wieder los?
Wer Lebensmittelmotten an der Wand sitzen sieht, sollte in seinen Vorratsschränken nach den Larven der Schädlinge suchen.
Zürich Tiger tötet Tierpflegerin im Zoo Zürich
Im Zoo Zürich ist am Samstag eine 55 Jahre alte Tierpflegerin von einem Tiger tödlich verletzt worden.
Das Tiger-Männchen Sayan ist durch den abgesperrten Bereich in Tigergehege im Zoo Zürich zu sehen. Bild: dpa