Nils Köhler

Nils Köhler

Redakteur Baden-Württemberg
Nils Köhler ist Mitglied der Politikredaktion und zuständig für die Regionalberichterstattung im Baden-Württemberg-Teil des SÜDKURIER. Der gebürtige Kieler studierte in Berlin und Tübingen und sammelte bei dem homme de lettre Walter Jens publizistische Erfahrungen. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er beim Reutlinger Generalanzeiger, als Lokalredakteur des SÜDKURIER lernte er die regionalen Besonderheiten kennen.

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Schule Eigentlich gilt in Schulen eine strenge Maskenpflicht, doch der Sportunterricht ist davon ausgenommen – wie geht das?
Rennen, Schwitzen, Toben ist in Schulen derzeit weiterhin erwünscht, ganz ohne Maske. Ein Widerspruch? Wie das Kultusministerium dies begründet, was Schulen davon halten und warum Kindersport in Vereinen im Gegensatz dazu verboten ist.
Schulsport einmal anders. Im Gymnasium am Romäusring in Villingen-Schwenningen übt Sportlehrer Matthias Uhing (Mitte) mit seiner Klasse draußen tanzen. Die Schulen probieren in Coronazeiten neue Konzepte aus, um ihren Schülern das Fach Sport weiter anbieten zu können.
Zürich Wie geht der Streit um Fluglärm über Südbaden nach Corona weiter?
Die verheerenden Passagierzahlen in Pandemiezeiten täuschen nicht darüber hinweg, dass es den Luftverkehr auch nach Corona weiterhin geben wird. Während der größte Schweizer Flughafen Optimismus sät, ziehen von anderer Seite dunkle Wolken über die Zukunftspläne auf.
Blick auf die Außenfassade des Flughafen-Terminals von Zürich.
Zürich Kommende Woche eröffnet das Milliarden-Bauwerk „Circle“ am Flughafen Zürich – was es damit auf sich hat und woran es noch hakt
Zürichs Prestigeprojekt wurde wie geplant umgesetzt. Jetzt blickt alles auf den 5. November, wenn der noble Immobilienkomplex für den Publikumsverkehr öffnet. Doch es gibt noch Streit um die Öffnungszeiten.
Der Circle fügt sich mit seiner halbrunden Form den Gebäuden des Zürcher Flughafens an. Getrennt werden beide Komplexe durch eine Straße und den Busbahnhof.
Meinung Für Südbaden wird es jetzt ernst bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager. Doch das Verfahren wirkt bislang wenig Vertrauen erweckend
Nach dem Aus Gorlebens als Standort für ein Atommüll-Endlager rücken jetzt neue Regionen in den Blick. Damit drohen zugleich auch neue Konflikte. Zumal es wieder einmal an Transparenz von Seiten der Politik fehlt.
Gelbe Fässer für Atommüll stehen in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis). Nach Bekanntgabe der möglichen Standorte für ein Atomendlager für Deutschland ist klar: Auch Hegau und Schwarzwald bleiben weiterhin im Rennen bei der Suche, somit könnten in der Region gleich zwei atomare Endlager entstehen. Eines auf deutscher und eines auf Schweizer Seite.
Baden-Württemberg Nach dem Hegau kommt auch der Schwarzwald auf die Liste für ein mögliches Atomendlager: Was das für unsere Region bedeutet
Der Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung birgt einige faustdicke Überraschungen. Auch die Region Südbaden soll nun stärker für ein mögliches Atomendlager erkundet werden. Das wird die Diskussion befeuern.
Mit gelben Tonnen und dem Radioaktiv-Zeichen demonstrieren Greenpeace-Aktivisten gegen das Atommüllendlager in Gorleben. Jetzt hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung eine Liste von 90 Teilgebieten für eine mögliche Endlagerung vorgestellt.
Konstanz „Für mich ist er ein Held“: Der Konstanzer Slavisa Pajic bremste mit seinem Bus einen außer Kontrolle geraten Lastwagen ab und half dessen Fahrer
Der Familienvater stoppte schließlich einen Fahrer, der in medizinischer Not war und verhinderte damit möglicherweise Schlimmeres. Dafür wird ihm jetzt die Auszeichnung „Kavalier der Straße“ verliehen, der sich eine Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tageszeitungen verschrieben hat, der auch der SÜDKURIER angehört.
Ein Kavalier der Straße: Der Konstanzer Busfahrer Slavisa Pajic.
Umwelt Der Hegau als heißer Kandidat? Bei der deutschen Atomendlager-Suche stehen erste Entscheidungen an
Im Herbst soll sich entscheiden, ob sich die Bodenseeregion auf ein mögliches Endlager für den strahlenden Abfall der Bundesrepublik einstellen muss. Während die noch zuständigen Stellen in Berlin sich bedeckt halten, geht die örtliche Bürgerinitiative davon, dass der Hegau erste Wahl sein könnte. Widerspruch regt sich vor allem bei einem Punkt. Und der könnte das gesamte Suchverfahren zum Kippen bringen.
Pressevertreter filmen und fotografieren in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis) Fässer mit Atommüll.
Meteorologie Sonne, Regen, Wind? Warum die Wettervorhersage für Südbaden derzeit so knifflig ist
Noch nie war es in den letzten Jahren so schwer, das lokale Wetter vorherzusagen wie heute. Damit hat Corona zu tun, manche Dienste haben aber auch grundlegende Probleme.
Ein Kitesurfer jagt an seinem Drachen bei Böen bis zu 40 Stundenkilometern über den Bodensee, während im Hintergrund ein Passagierschiff der Weißen Flotte vorbei fährt. Dahinter ist die Schweiz zu sehen. Gerade die Windrichtung ist auf dem Bodensee oftmals schwer zu berechnen.
Hygiene Lebensmittelmotten sind hartnäckig – wie werde ich sie trotzdem wieder los?
Sie sind eine weit verbreitete Plage. Fast jeder kennt die kleinen flatternden Insekten, die ihre Kinderstube gern in den Tiefen von Mehl- und Nusstüten verbringen. Zu den großen Rätseln eines Haushalts gehört: Wie kommen sie in die Küche und wie werde ich sie wieder los?
Wer Lebensmittelmotten an der Wand sitzen sieht, sollte in seinen Vorratsschränken nach den Larven der Schädlinge suchen.
Zürich Tiger tötet Tierpflegerin im Zoo Zürich
Im Zoo Zürich ist am Samstag eine 55 Jahre alte Tierpflegerin von einem Tiger tödlich verletzt worden.
Das Tiger-Männchen Sayan ist durch den abgesperrten Bereich in Tigergehege im Zoo Zürich zu sehen. Bild: dpa
Meinung Mafia? Doch keine Mafia! – Eine Bilanz des Konstanzer Prozesses
Der Konstanzer Mafia-Prozess ist nach mehr als anderthalb Jahren zu Ende gegangen. Er hinterlässt viele Fragen. Was aber deutlich wurde: Der Rechtsstaat hat sich handlungsfähig erwiesen.
Ende nach 99 Verhandlungstagen: Der Hauptangeklagte des so genannten Konstanzer Mafia-Prozesses (M) nimmt vor der Urteilsverkündung im großen Sitzungssaal des Landgerichtes Platz. Ihm wird unter anderem Handel mit Drogen vorgeworfen.
Konstanz Ende eines Mammutverfahrens: Der Konstanzer Mafia-Prozess endet mit einer hohen Gefängnisstrafe
Selbst das Coronavirus konnte ein Urteil nicht mehr verhindern. Mehr als anderthalb Jahre nach Beginn des sogenannten Mafia-Prozesses wurden am Montag in Konstanz die beiden letzten Urteile gesprochen. Die beiden Angeklagten aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wurden schuldig gesprochen. Der 51-jährige Hauptangeklagte erhielt neun Jahre Gefängnis, sein Sohn, dessen Untersuchungshaft bereits ausgesetzt war, bekam zwei Jahre und fünf Monate.
Die beiden Angeklagten (links und Mitte) stehen vor der Urteilsverkündung im großen Sitzungssaal des Landgerichtes Konstanz. Die Kammer verurteilte den Hauptangeklagten (rotes Hemd) wegen Drogenhandels zu neun Jahren Gefängnis.
Geschichte regional Morgens krank, abends tot: Als die Spanische Grippe im Schwarzwald und am Bodensee wütete
Die Spanische Grippe forderte in den Jahren 1918 und 1919 auch in der Region unzählige Todesopfer. Dabei kam das Virus auch über die Kriegsheimkehrer in die Heimat. In der Folge wurden Schulen geschlossen, es gab Hamsterkäufe und die Behörden riefen dazu auf, Zugfahrten und Versammlungen zu meiden.
Ein Schweizer Zeitungsausschnitt zeigt, wie Menschen sich in London vor der Spanischen Grippe schützten.
Gesundheit Die Jäger des Coronavirus sitzen in Singen: Hier werden die verdächtigen Proben aus Südbaden untersucht
Das neuartige Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Das Singener Institut für Labormedizin hat einen Test entwickelt, der nachweisen kann, wenn ein Patient erkrankt ist. Ein Besuch in den Räumen, die einem Hochsicherheits-Trakt gleichen.
Der Molekularbiologe Dr. Lars Steinmüller-Magin öffnet eine Probe und behandelt die Viren vor, indem er die Virus-Hüllen unschädlich macht.
Atomkraft Das Kernkraftwerk Fessenheim wird abgeschaltet – doch was wird aus Beznau, Gösgen und Leibstadt?
Nach mehrfacher Ankündigung wird das Kernkraftwerk Fessenheim bei Freiburg abgeschaltet, bis Samstag soll der erste Block heruntergefahren sein. Umweltschützer feiern dies als wichtigen Erfolg. Doch es ist nur ein kleiner Schritt hin zu einer atomfreien Region.
Der Kirchturm der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Deutschland steht vor dem Atomkraftwerk Fessenheim in Frankreich.
Schweiz/Deutschland Im Fluglärmstreit um Zürich-Kloten gerät jetzt die Schweiz unter Druck
20 Jahre Fluglärmstreit haben das Problem nicht gelöst. Die Bundesregierung sieht jetzt erstmals Südbaden durch die An- und Abflüge am Flughafen Zürich belastet. Das geht aus einem Schreiben an die UNECE hervor. Unterdessen bereitet sich Ex-Bundeswehrgeneral Wolfgang Schneiderhan auf seinen Auftritt am 1. April in Hohentengen vor. Welche Rolle er in dem Vermittlungs-Senario einnimmt, ist unbekannt.
Eine Maschine der Schweizer Fluggesellschaft Swiss, die der deutschen Lufthansa gehört, fliegt über die Dächer von Hohentengen. In den Streit über An- und Abflüge nach Zürich kommt Bewegung. Bild: dpa