Michael Schnurr

Freier Mitarbeiter
Michael Schnurr hat seine journalistische Ausbildung in Bielefeld absolviert. Während seines sich anschließenden Geschichts-, Soziologie- sowie Jurastudiums zog er in den 1980er-Jahren seine beiden Kinder groß. Hörfunk- und Fernsehreportagen führten ihn um die ganze Welt, als er 1991 seine eigene Filmproduktionsfirma gründete. Seit 2007 liefert er dem SÜDKURIER als freier Autor redaktionelle Beiträge zu.

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Neueste Artikel des Autors
Meinung Streit um Parkraumkonzept: Sipplinger Bürger sind die Leidtragenden
Dass das Verhältnis zwischen Bürgermeister Oliver Gortat und den Gemeinderäten nicht unbeschwert ist, zeigte sich schon in der Vergangenheit. Beim Streit um das Parkraumkonzept zeige sich einmal mehr, dass die Kommunikation zwischen Verwaltung und Gemeinderat gestört ist, kommentiert SÜDKURIER-Mitarbeiter Michael Schnurr. Was seiner Ansicht nach jetzt angebracht ist:
Sipplingen Warum die Bodensee-Wasserversorgung 360 Millionen Euro in Sipplingen investiert
Das größte Fernwasserunternehmen Deutschlands, das über vier Millionen Menschen in ganz Baden-Württemberg versorgt, will bis 2035 zwei zusätzliche Wasserwerke bauen. Damit soll die Versorgung für die nächsten Jahrzehnte sicher gestellt werden. Die neuen Anlagen sind notwendig, weil niedrige Wasserstände und die Ausbreitung der Quaggamuschel die Wasserentnahme an der bisherigen Stelle zunehmend schwieriger machen. Eine zweite Entnahmestelle soll deshalb westlich der heutigen vor „Pfaffental“ entstehen, wo dafür ein weiterer Seeuferbereich zum Wasserschutzgebiet wird.
Die Landzunge mit dem Bahnwärterhaus (unterer Bildrand) soll Standpunkt des weiteren Wasserwerkes der BWV werden. Druckleitungen transportieren das Wasser zum Haldenhof. Vom dort geht es unterirdisch zum Wasserwerk Sipplinger Berg.
Überlingen/Penang Der Überlinger Niclas Hinderberger radelte knapp zwei Jahre durch verschiedene Länder der Welt – bis ihn die Corona-Krise zur Heimkehr zwang
Am 18. März endete ein großer Traum für den Überlinger Niclas Hinderberger. Er erfuhr es über WhatsApp: Die malaiische Regierung hatte am Abend des 17. März wegen der Corona-Pandemie ab dem nächsten Morgen eine Ausgangssperre für das ganze Land verhängt. Der Überlinger – fast zwei Jahre mit seinem blauen Tourenrad unterwegs auf Welterkundung – hatte die Wahl: entweder auf unbestimmte Zeit im Hostel von Penang im Norden von Malaysia festsitzen oder versuchen, schnell noch das Land zu verlassen und nach Deutschland zurückzukommen.
Hier zeltet Niclas Hinderberger am Fluss Pandsch in Tadschikistan an der Grenze zu Afghanistan.
Sipplingen Jetzt kommen Lösungsvorschläge für das Park-Chaos im Sommer auf den Tisch
Bürgermeister Oliver Gortat hat seine Ankündigung zu Neujahr wahr gemacht: Er legt ein Parkkonzept für die Gemeinde Sipplingen vor, das die Anwohner vor allem im Sommer entlasten soll, wenn viele Tagestouristen in den Ort strömen. Jetzt sind Bürger und Gemeinderäte gefragt, ihre Meinung zum Konzept abzugeben, das dann im Gemeinderat beschlossen wird. Drei neue Vollzugsbedienstete werden dann die Einhaltung der Regeln kontrollieren, kündigt Gortat an.
Die beiden Parkplätze direkt am Seeufer in Sipplingen werden von April bis Oktober bewirtschaftet. Vor allem an Wochenenden und an schönen Tagen sind die jetzt verwaisten Stellplätze schon morgens schnell besetzt. Autofahrer, die sich Parkgebühren sparen wollen oder keinen Parkplatz mehr finden, suchen ihr Heil in den Wohnstraßen. Das soll zukünftig durch Parkzone und Halteverboten gelenkt oder ganz unterbunden werden.
Meinung Direkte Demokratie: Bürger können beim neuen Parkkonzept mitreden
Die Gemeinde Sipplingen plant für die Sommermonate ein neues Parkkonzept, um die Anwohner zu entlasten: Der Ort wird von Tagestouristen regelmäßig zugeparkt. Die Bürger können ihre Wünsche und Anregungen zu dem Konzept einbringen – das findet unser Mitarbeiter Michael Schnurr vorbildlich.
Meersburg In seinem Weinberg stand ein verletzter Bison: Georg Dreher schüttelt über das Vorgehen der Polizei den Kopf
Stundenlang stand im Februar ein verletzter, wilder Bison im Weinberg von Winzer und Stadtrat Georg Dreher aus Meersburg. Eigentümer, Jäger und Polizei waren vor Ort – aber der Jäger durfte das Tier nicht erschießen, die Polizei durfte ihr Schnellfeuergewehr nicht einsetzen. Keine Behörde war erreichbar, die den Schießbefehl hätte geben könne. Als schließlich eine Lösung gefunden war, war die Sicht so schlecht, dass der Bison nach dem Betäubungsschuss ins Unterholz floh – und nicht gefunden werde konnte.
Durch diese Brombeerhecke rannte der Bison in den Weinberg, wo er jäh von Draht und Holzstämmen gestoppt wurde.
Überlingen Trotz Corona hält Stadt an LGS-Eröffnung fest
Die Veranstalter haben keinen Pan B für eine mögliche Verschiebung in der Schublade. Oberbürgermeister Jan Zeitler hält das auch für „völlig abwegig“.
Die Vorbereitungen zur Eröffnung der Landesgartenschau am 23. April werden fortgesetzt (hier Europas Minigärtner bei der Arbeit). Stadt und LGS sehen eine geringe Ansteckungsgefahr bei der Freiluftveranstaltung.