Michael Schnurr

Freier Mitarbeiter
Michael Schnurr hat seine journalistische Ausbildung in Bielefeld absolviert. Während seines sich anschließenden Geschichts-, Soziologie- sowie Jurastudiums zog er in den 1980er-Jahren seine beiden Kinder groß. Hörfunk- und Fernsehreportagen führten ihn um die ganze Welt, als er 1991 seine eigene Filmproduktionsfirma gründete. Seit 2007 liefert er dem SÜDKURIER als freier Autor redaktionelle Beiträge zu.

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Neueste Artikel des Autors
Sipplingen Projekt Zukunftsquelle: So soll das neue Wasserwerk der Bodensee-Wasserversorgung funktionieren
Das neue Wasserwerk der Bodensee-Wasserversorgung im Pfaffental zwischen Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen soll 2028 in Betrieb gehen. Die Bauvariante des millionenschweren Projekts ist nun klar. Steigleitungen führen unterirdisch vom Pfaffental direkt zum Wasserwerk auf den Sipplinger Berg. Baubeginn in Tunnelbauweise soll 2024 sein.
Die Visualisierung zeigt in einer Architektur-Typologie, wie sich die Planer das zukünftige Gebäude des Wasserwerks im Pfaffental bei Sipplingen vorstellen. Wenn möglich, sollen die Gebäude soweit im Erdreich angesiedelt werden, dass sie oberhalb begrünt werden und das Auge kaum stören.
Sipplingen Bodenseekreis löst langjährigen Mietvertrag für leer stehende Flüchtlingsunterkunft
Nun hat das Landratsamt den 2015 auf zehn Jahre abgeschlossenen Vertrag doch vorzeitig aufgelöst. Das erklärte ein Sprecher der Kreisbehörde auf SÜDKURIER-Nachfrage. Wir hatten Mitte Mai exklusiv über die seit sechs Jahren ungenutzte Immobilie berichtet. Offensichtlich schlossen Eigentümer und Landratsamt dann zwei Wochen später einen Kompromiss.
Während des großen Zustromes an Flüchtlingen mietete der Bodenseekreis 2015 das Hotel Adler in Sipplingen für zehn Jahre als Unterkunft an. Doch der Umbau erwies sich als zu teuer und die Zahl der Flüchtlinge ging bald zurück. Da der Vertrag keine Rücktrittsklausel enthält, zahlte der Bodenseekreis bis monatlich für das leer stehende Gebäude. Nachdem der SÜDKURIER berichtet hatte, wurde der Vertrag vorzeitig gelöst.
Bodenseekreis Ab 10 Uhr geht auf dem Bodenseeradweg die Post ab. Nun soll das auch mit entsprechenden Zahlen belegt werden
Nach langem Drängen des ADFC konnte in dieser Woche das erste Mal gezählt werden, wie viele Radler und Fußgänger auf dem Bodenseeradweg unterwegs sind. Vor allem geht es dabei um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern.
Mit händisch geführten Strichlisten, wie hier in Friedrichshafen, erfasste der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) an zwei Tagen in dieser Woche die Zahl der auf dem Bodenseeradweg verkehrenden Radfahrer und Fußgänger.
Sipplingen Wo soll die Trinkwasserquelle der Zukunft sprudeln? Bojen liefern Messwerte aus dem Bodensee, um Standorte zu finden
Mit zwei Messbojen untersuchen die Wissenschaftler der Bodensee-Wasserversorgung rund ein Jahr lang die Beschaffenheit und Qualität des Bodenseewassers vor Sipplingen. Sie wollen so die besten Entnahmestelle finden, um die Trinkwasserversorgung zu sichern.
Christoph Behre von der Firma „ecoTech Umwelt-Meßsysteme“ beim Einrichten der Messboje.
Sipplingen Mehlschwalbe Sipps zieht in den Osten des Bodenseekreises. Dort kümmert sich ein Vogelwart um den Findling
Ein Vogelwart übernimmt die Aufzucht von Vogelfindling Sipps. Die Ernährung der Mehlschwalbe ist zu kompliziert für einen Laien. Experten sind im Bodenseekreis aber nur schwer ausfindig zu machen. Wir erklären, woran das liegt.
Mehlschwalbe Sipps trainiert ihre Flügelmuskulatur.
Sipplingen So kämpft ein Paar um das Überleben der kleinen Mehlschwalbe Sipps, die aus dem Nest gefallen ist
Die kleine Mehlschwalbe saß vor dem Haus in Sipplingen, offensichtlich aus dem Nest gefallen. Keine Elterntiere weit und breit, aber dafür ein Sperber, der schon auf den Jungvogel lauerte. Die beiden Sipplinger nahmen die Mehlschwalbe mit ins Haus, um sie aufzupäppeln – falsch! Das sagt der renommierte Vogelexperte Peter Berthold. Lesen Sie, warum er davon abrät und was das Paar in Sipplingen tat.
Eine Handvoll Mehlschwalbe: Sipps liebt es schon bald, sich in die Hand zu kuscheln. Im Nest würde er sich zusammen mit seinen Geschwistern wärmen.
Sipplingen Wild West auf dem Bodenseeradweg: So wollen Polizei und ADFC das Radfahren sicherer machen
Weil immer mehr Radler aller Altersgruppen, dazu Fußgänger und Skater auf dem Bodenseeradweg zwischen Sipplingen und Überlingen unterwegs sind, steigt die Zahl der Unfälle. Teils sind kritische Szenen zu beobachten, die nur mit viel Glück nicht in Stürzen enden. Doch wie kann man das Chaos in den Griff bekommen? Polizei und Allgemeiner Deutscher Fahrradclub beziehen Stellung.
Ein Abenteuer: Am Ortsausgang von Sipplingen müssen die Nutzer des Radnetzes Bodensee kurz vor dem Ortsausgangsschild die Fahrbahn queren. Hier beschleunigen die Autos auf 70 beziehungsweise bremsen von Tempo 70 ab.
Sipplingen Eine Genossenschaft für seniorengerechte Wohnungen? Wieso aus dem früheren Pflegeheim Silberdistel keine goldene Gans wird
Aus Kostengründen lehnt die CDU die Beteiligung der Gemeinde an einer Genossenschaft für das einstige Pflegeheim Silberdistel ab. Grundsätzlich jedoch begrüßen Freie Wähler und CDU das Genossenschaftsmodell für den Bau seniorengerechter Wohnungen. Indes scheint die vom Bremer Bauträger Diedrich Gerlach, Urheber der Genossenschaftsidee, prognostizierte Rendite deutlich zu hoch angesetzt zu sein.
Die Zeiten als Pflegeheim sind vorbei. Seit einem halben Jahr steht die Silberdistel in Sipplingen leer, der Mietvertrag mit Korian lief am 31. Januar 2021 aus. Das bestätigte die Münchner Firma jetzt dem SÜDKURIER. Im Ort kursieren gegenteilige Gerüchte.
Sipplingen Verhindert die örtliche Bausatzung, dass erschwinglicher Wohnraum für Senioren und junge Familien entsteht?
In Sipplingen fehlt es an Wohnraum für Familien. Doch allein lebende Senioren können ihre viel zu großen Häuser oft nicht verlassen, da Grundstücksteilungen erschwert sind. Damit will die Gemeinde weitere Zweitwohnungen verhindern.
Eigentumswohnungen sind in Sipplingen rar. Das Dorf ist geprägt durch Eigenheime. Bei einem angestrebten Verkauf dürfen die Grundstücke jedoch nur mit Genehmigung des Gemeinderates aufgeteilt werden. Der Bau von Zweitwohnungen soll so verhindert werden. Ein Handicap für manche Senioren, die alleine in viel zu großen Häusern leben.
Überlingen Kinobetreiber Lailach würde liebend gerne am 1. Juli wieder aufmachen – aber nicht um jeden Preis
Mit welchem Film er nach dem langen Lockdown für Lichtspielhäuser starten würde, das ist für Thomas Lailach klar. Zum bundesweiten Kinostart am 1. Juli will er seine Cinegreth mit dem Oscar-prämierten Film „Nomadland“ wiedereröffnen. Allerdings nur, wenn die Maskenpflicht am Platz und das Verzehrverbot fallen.
Bald neun Monate lang konnte Thomas Lailach hier im Thekenraum der Cinegreth keine Gäste mehr begrüßen. Am 1. Juli soll das wieder anders werden.
Sipplingen Mit der Sonne kommen die Gäste: Viele Tagestouristen strömen am Pfingstwochenende nach Sipplingen
Zahlreiche Touristen besuchten am Pfingstsonntag mit dem Auto oder dem Fahrrad die Bodenseegemeinde Sipplingen. Auf die Umsetzung des neuen Parkkonzeptes warten die Bürger hier noch.
Der Westparkplatz in Sipplingen gilt als neuralgischer Punkt. Autofahrer müssen am Ende des Platzes kehren, zudem führt der Bodenseeradweg über den Parkplatz.
Sipplingen Weil das Überlinger Verkehrsamt die Gemeinde Sipplingen hängen lässt, drohen ihr an Pfingsten chaotische Zustände auf den Straßen
Schon vor drei Monaten legte die Gemeinde Sipplingen der für sie zuständigen Überlinger Straßenverkehrsbehörde ihr Parkkonzept zur Genehmigung vor. Noch immer fehlt der rechtsgültige Bescheid. Spätestens am langen Pfingstwochenende könnte nun eine Blechlawine auf die Seeufergemeinde niedergehen.
Die Markierungen sind schon aufgetragen. Doch umsetzten kann Sipplingen sein neues Parkkonzept noch nicht, das ab kommenden Samstag, 15. Mai, gelten sollte. Das Dorf wartet nach wie vor auf den Bescheid des Straßenverkehrsamtes in Überlingen. Ohne ihn können keine Schilder beauftragt und installiert werden. Hier ist Mariusz Lamorski bei den Markierungsarbeiten zu sehen.
Sipplingen Die sonderbare Geschichte vom Niedergang eines historischen Klosterbaus, der über Generationen Ort der Gastlichkeit war
Über drei Generationen bildete der „Adler“ in Sipplingen den Mittelpunkt des Dorfgeschehens und noch 2005 war er Dreh- und Angelpunkt des Dorflebens. Nach dem plötzlichen frühen Tod des Wirtes, dem folgenden Verkauf an Investoren und mehreren Eigentümerwechseln sollte er Flüchtlingsheim werden. 2015 mietete ihn der Bodenseekreis zu diesem Zweck an, nutzte ihn aber nie.
Ungewisse Zukunft: Über drei Generationen war der Sipplinger Gasthof Adler Dorfmittelpunkt. Der auf das Franziskanerinnenkloster aus dem 17. Jahrhundert zurück gehende Bau steht seit 2015 leer. Während des großen Zustromes an Flüchtlingen mietete der Bodenseekreis ihn für zehn Jahre als Unterkunft an. Doch der Umbau erwies sich als zu teuer und die Zahl der Flüchtlinge ging bald zurück. Seither steht das Gebäude leer.
Sipplingen Bodenseekreis bezahlt seit 2015 Miete für ungenutztes Hotel in Sipplingen und kommt nicht aus Mietvertrag
Das historische Sipplinger Hotel „Adler“ wird für den Bodenseekreis zu einem Fass ohne Boden. Seit 2018 bemüht sich der Kreis vergeblich, das Mietverhältnis für das leer stehende Gebäude zu beenden, das als Flüchtlingsunterkunft gedacht war, aber nie genutzt wurde. Doch der Eigentümer besteht auf Einhaltung des Zehn-Jahres-Vertrages. Wie viel Geld die öffentliche Hand monatlich aus dem Kreishaushalt überweist, darüber schweigen beide Seiten.
Während des großen Zustromes an Flüchtlingen mietete der Bodenseekreis 2015 das Hotel Adler in Sipplingen für zehn Jahre als Unterkunft an. Doch der Umbau erwies sich als zu teuer und die Zahl der Flüchtlinge ging bald zurück. Da der Vertrag keine Rücktrittsklausel enthält, zahlt der Bodenseekreis bis heute monatlich für das leerstehende Gebäude.
Sipplingen Das Sipplinger Postlädle schließt Ende Mai
Hannelore Beirer gibt das Geschäft auf, da es sich ohne Postbank-Service nicht mehr lohnt. Die Post muss in Sipplingen nun laut Vorschrift aus eigener Kraft ihre Dienstleistungen anbieten.
Nach mehr als 20 Jahren gibt Hannelore Beirer ihr Postlädle zum 31. Mai dieses Jahres auf. Doch die Post bleibt vor Ort in den selben Räumen. Ab wann, ist allerdings noch offen.
Sipplingen Gratis-Stellplätze gibt‘s in Sipplingen nur noch im Stundentakt
Die Gemeinde Sipplingen hat 36 Stellplätze in zwei Straßen markieren lassen und will so den Touristenstrom in den Sommermonaten bändigen. Enge Straßen und Einfahrten wurden bisher oft von den Gästen zugeparkt.
Mariusz Lamorski (vorne) zeichnet eine von 36 Stellflächen ein, die sein Chef Jan Kajda von der Firma Rostra VR in den Straßen In der Breite und Im Leimacker in Sipplingen vormarkiert hat. Die Zwei-Komponentenfarbe trocknet in 15 Minuten.