Monika Köhler

Freie Mitarbeiterin
Monika Köhler ist Freie Kulturjournalistin und schreibt für den SÜDKURIER Kritiken über Kunst- und Literaturausstellungen, Schauspiel und Ballett.

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Neueste Artikel des Autors
Kunst Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt die Kunst des besten Malers von Venedig: Tiepolo
Er war ein Künstler im Wechsel der Epochen: Zum 250. Todestag des italienischen Malers Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) zeigt die Stuttgarter Staatsgalerie eine Hommage an den Künstler – aus eigenen Beständen und Leihgaben.
Ein Meisterwerk von Giovanni Battista Tiepolo: „Apelles und Campaspe“ (um 1725/30).
Kunst Otto Dix‘ Kinderporträt „Ursus mit Kreisel“ kann in Stuttgart bleiben
Das 1928 entstandene Gemälde hing lange im Haus der Familie Dix auf der Halbinsel Höri. Dorthin war der Maler Otto Dix 1936 gezogen, er lebte hier bis zu seinem Tod. Schon seit 2006 hing das Kinderporträt „Ursus mit Kreisel“ im Kunstmuseum Stuttgart – für das Haus wurde das bedeutende Werk nun angekauft.
Der Maler und Künstler Otto Dix, aufgenommen in Hamburg im Dezember 1966. Drei Jahre später starb er in Singen. Von 1936 bis zu seinem Tod hat der Maler und Grafiker, der in Thüringen geboren wurde, in Hemmenhofen am Bodensee gelebt.
Kunst Diese Zeichnungen zeigen, wie zarte Linien auf Papier Luft und Licht einfangen
In Venedig war die Kunst des Zeichnens bis ins 18. Jahrhundert hinein hoch angesehen. Eine Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart zeigt jetzt, warum die Werke von Tiepolo und Co. noch heute faszinieren.
Sebastiano Ricci: „Tod des Darius“, um 1710/20.
Kunst 18.000 Werke hat Reinhold Würth schon gesammelt – aber das reicht ihm nicht
Der Unternehmer und eifrige Kunstsammler Reinhold Würth zeigt in der Kunsthalle Schwäbisch Hall, dass er noch immer „Lust auf mehr“ hat. So lautet der Titel der aktuellen Ausstellung, die seit den 60er-Jahren entstandene Werke zeigt.
Reinhold Würth, Gründer des Konzerns Würth, betrachtet in der Kunsthalle Würth ein Werk aus seiner umfangreichen Sammlung.
Ausstellung Auch Schiller fing mal klein an – wie Schriftsteller schreiben lernten
Auch große Dichter malten als Kinder Buchstaben. Hans Magnus Enzensberger zum Beispiel schrieb an seinen Vater: „LIBER-FATA-GOM-BALT“. Zu sehen sind dieser und viele weitere Texte im Literaturmuseum der Moderne in Marbach.
Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger im Jahr 2013.
Kunst Eine Mutter bespuckt ihren Sohn – und das ist Kunst?
Die Arbeiten des Isländers Ragnar Kjartansson entführen die Besucher des Kunstmuseums Stuttgart in einen ganz eigenen Kosmos. Aber Hingucken lohnt sich.
Ragnar Kjartansson bereitet in den Räumen des Stuttgarter Kunstmuseums letzte Teile seiner Werkschau vor.
Theater Die Wunderwelt des Achim Freyer
Der Regisseur und bildende Künstler Achim Freyer ist für seine Inszenierung von E. T. A. Hoffmanns „Der goldene Topf“ aus seinem märchenhaften Kosmos in Stuttgart gelandet. Auf der Bühne des Schauspielhauses bewegen sich die Figuren zwischen Wunder, Wahn und Wirklichkeit.
Künstler Achim Freyer inszeniert in Stuttgart „Der goldene Topf“.
Theater Wenn die Liebe geht, bleibt das Chaos
In der Stuttgarter Inszenierung von William Shakespeares „Othello“ lotet Intendant und Regisseur Burkhard C. Kosminski subtil menschliche Schwächen aus. Seine Eifersucht wird in der Tragödie der titelgebenden Hauptfigur zum Verhängnis.
Desdemona (Katharina Hauter, von links) sagt Ja zu Othello (Itay Tiran). In der Mitte steht Cassio (Michael Stiller).
Theater Mal ehrlich: Wie viel machen wir uns vor?
Ob Umweltschutz oder Dieselfahrverbot – ein Brustton der Überzeugung prägt immer mehr die Debatten unserer Zeit. Dabei zeigt Henrik Ibsen in seinem Theaterstück "Die Wildente": Zum Selbstbetrug ist es oft nicht weit.
Familienaufstellung mal anders: Gregers Werle (Reinhard Mahlberg, von links), Hjalmar Ekdal (Klaus Rodewald), Gina Ekdal (Anke Schubert) und Hedvig (Anne-Marie Lux).
Theater Was eine Frau mit fünf Brüsten mit den "Sieben Todsünden" zu tun hat
In Stuttgart wird auf der Bühne gegen eingefahrene Geschlechterrollen und für Gleichberechtigung gekämpft: „Die sieben Todsünden / Seven Heavenly Sins“ von Schauspiel, Ballett und Oper der Landeshauptstadt sind ein Spektakel für alle Sinne. Auf der Bühne steht auch Sängerin Peaches.
Mit viel nackter Haut für die Gleichberechtigung: Tänzer Louis Stiens (links) und Sängerin Peaches.
Theater Absolut sehenswertes Theater: "Vögel" am Schauspiel Stuttgart
Das Familien-Epos liegt im Trend, und das ist kein Wunder. Denn in der Herkunft und dem Schicksal seiner Protagonisten erkennen wir die große Weltpolitik. Das macht sich das Schauspiel Stuttgart zunutze und bringt "Vögel" auf die Bühne, ein Familien- und Gesellschafts-Drama vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts. Mit Videos!
Amina Merai überzeugt als Wahida – im Hintergrund ist Martin Bruchmann als Eitan zu sehen.
Kunst Wilhelm Lehmbruck – vom Tod eines Künstlers
Der Künstler Wilhelm Lehmbruck zerschlug erst seine Büste, dann brachte er sich um. Wer war der Bildhauer, der zu den bedeutendsten der deutschen Kunstgeschichte zählt? Eine Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart nimmt nun Lehmbrucks Einsatz verschiedener Materialien in den Fokus.
Eine Frau betrachtet in Stuttgart das Werk „Große Sinnende“ von Wilhelm Lehmbruck.
Kunst Zwischen Verzückung und Kontrollverlust – Ausstellung „Ekstase“ in Stuttgart
Die Sehnsucht nach ekstatischen Erlebnissen, nach dem Außer-sich-Sein, ist so alt wie die Menschheit. Es ist längst an der Zeit, diesem Phänomen aus kunsthistorischer Sicht auf den Grund zu gehen. Das Kunstmuseum Stuttgart macht‘s.
Eine Besucherin der Ausstellung „Ekstase“ im Kunstmuseum Stuttgart geht an Ferdinand Hodler Gemälde „Entzücktes Weib“ (1911) vorbei.
Stuttgart Der Kunst-Sammler, den es gar nicht gab
Jemand erfindet nach dem Krieg einen Schweizer Sammler, um Werke von Ernst Ludwig Kirchner nach Deutschland verkaufen zu können. Nun kann man die Bilder in Stuttgart sehen
Stuttgart Als die falsche Mona Lisa nach Stuttgart kam: Staatsgalerie Stuttgart wird 175
Das größte Kunstmuseum Baden-Württembergs feiert Geburtstag – und mit der Jubiläumsausstellung „#mein Museum“ sich selbst
Ausstellung Eine neue Ausstellung in Marbach zeigt die vielen Gesichter von Paris
Paris, wohin man auch schaut. Das Literaturmuseum der Moderne in Marbach zeigt in seiner aktuellen Ausstellung „Die Erfindung von Paris“Texte und Bilder von Autoren und Fotografen. Die Verbindung gelingt jedoch nur bedingt, so das Urteil von Südkurier-Mitarbeiterin Monika Köhler.
Typisch Paris: Ein Straßen-Café im Jahr 1977, fotografiert von Barbara Klemm.