Monika Köhler

Freie Mitarbeiterin
Monika Köhler ist Freie Kulturjournalistin und schreibt für den SÜDKURIER Kritiken über Kunst- und Literaturausstellungen, Schauspiel und Ballett.

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Neueste Artikel des Autors
Kunst Otto Dix‘ Kinderporträt „Ursus mit Kreisel“ kann in Stuttgart bleiben
Das 1928 entstandene Gemälde hing lange im Haus der Familie Dix auf der Halbinsel Höri. Dorthin war der Maler Otto Dix 1936 gezogen, er lebte hier bis zu seinem Tod. Schon seit 2006 hing das Kinderporträt „Ursus mit Kreisel“ im Kunstmuseum Stuttgart – für das Haus wurde das bedeutende Werk nun angekauft.
Eine Frau sieht sich im Kunstmuseum Stuttgart das Gemälde „Ursus mit Kreisel“ von Otto Dix an. Das Kunstwerk aus dem Jahr 1928 ist von Stadt Stuttgart, Ernst-von-Siemens-Kunststiftung und Kulturstiftung der Länder für das Museum gekauft worden.
Theater Die Wunderwelt des Achim Freyer
Der Regisseur und bildende Künstler Achim Freyer ist für seine Inszenierung von E. T. A. Hoffmanns „Der goldene Topf“ aus seinem märchenhaften Kosmos in Stuttgart gelandet. Auf der Bühne des Schauspielhauses bewegen sich die Figuren zwischen Wunder, Wahn und Wirklichkeit.
Künstler Achim Freyer inszeniert in Stuttgart „Der goldene Topf“.
Theater Wenn die Liebe geht, bleibt das Chaos
In der Stuttgarter Inszenierung von William Shakespeares „Othello“ lotet Intendant und Regisseur Burkhard C. Kosminski subtil menschliche Schwächen aus. Seine Eifersucht wird in der Tragödie der titelgebenden Hauptfigur zum Verhängnis.
Desdemona (Katharina Hauter, von links) sagt Ja zu Othello (Itay Tiran). In der Mitte steht Cassio (Michael Stiller).
Theater Mal ehrlich: Wie viel machen wir uns vor?
Ob Umweltschutz oder Dieselfahrverbot – ein Brustton der Überzeugung prägt immer mehr die Debatten unserer Zeit. Dabei zeigt Henrik Ibsen in seinem Theaterstück "Die Wildente": Zum Selbstbetrug ist es oft nicht weit.
Familienaufstellung mal anders: Gregers Werle (Reinhard Mahlberg, von links), Hjalmar Ekdal (Klaus Rodewald), Gina Ekdal (Anke Schubert) und Hedvig (Anne-Marie Lux).
Theater Was eine Frau mit fünf Brüsten mit den "Sieben Todsünden" zu tun hat
In Stuttgart wird auf der Bühne gegen eingefahrene Geschlechterrollen und für Gleichberechtigung gekämpft: „Die sieben Todsünden / Seven Heavenly Sins“ von Schauspiel, Ballett und Oper der Landeshauptstadt sind ein Spektakel für alle Sinne. Auf der Bühne steht auch Sängerin Peaches.
Mit viel nackter Haut für die Gleichberechtigung: Tänzer Louis Stiens (links) und Sängerin Peaches.
Theater Absolut sehenswertes Theater: "Vögel" am Schauspiel Stuttgart
Das Familien-Epos liegt im Trend, und das ist kein Wunder. Denn in der Herkunft und dem Schicksal seiner Protagonisten erkennen wir die große Weltpolitik. Das macht sich das Schauspiel Stuttgart zunutze und bringt "Vögel" auf die Bühne, ein Familien- und Gesellschafts-Drama vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts. Mit Videos!
Amina Merai überzeugt als Wahida – im Hintergrund ist Martin Bruchmann als Eitan zu sehen.
Kunst Wilhelm Lehmbruck – vom Tod eines Künstlers
Der Künstler Wilhelm Lehmbruck zerschlug erst seine Büste, dann brachte er sich um. Wer war der Bildhauer, der zu den bedeutendsten der deutschen Kunstgeschichte zählt? Eine Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart nimmt nun Lehmbrucks Einsatz verschiedener Materialien in den Fokus.
Eine Frau betrachtet in Stuttgart das Werk "Große Sinnende" von Wilhelm Lehmbruck.
Stuttgart Der Kunst-Sammler, den es gar nicht gab
Jemand erfindet nach dem Krieg einen Schweizer Sammler, um Werke von Ernst Ludwig Kirchner nach Deutschland verkaufen zu können. Nun kann man die Bilder in Stuttgart sehen
Tanz, Zirkus und Varieté sind wichtige Motive in Kirchners Werk. Hierder Farbholzschnitt "Farbentanz" (1933/34). <em>Bilder: Staatsgalerie Stuttgart</em>
Ausstellung Eine neue Ausstellung in Marbach zeigt die vielen Gesichter von Paris
Paris, wohin man auch schaut. Das Literaturmuseum der Moderne in Marbach zeigt in seiner aktuellen Ausstellung „Die Erfindung von Paris“Texte und Bilder von Autoren und Fotografen. Die Verbindung gelingt jedoch nur bedingt, so das Urteil von Südkurier-Mitarbeiterin Monika Köhler.
Typisch Paris: Ein Straßen-Café im Jahr 1977, fotografiert von Barbara Klemm.