Marcel Jud

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Redakteur
Marcel Jud ist seit Oktober 2020 Teil der Lokalredaktion Konstanz. Die Bodenseeregion kennt er seit Kindertagen: Er ist im appenzell-ausserrhodischen Teufen in der Nähe von St. Gallen aufgewachsen. Nach dem Studium der Geschichte und Kulturanthropologie in Basel sowie ausgedehnten Reisen durch Südamerika hat er in Leipzig Journalistik im Master studiert.

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Neueste Artikel des Autors
Konstanz Tatverdächtiger verhaftet: 31 Mal soll er in den vergangenen Monaten Wertsachen aus Fahrradkörben gestohlen haben
Konstanzer Fahrradfahrer können ein Stück weit aufatmen. Seit Juni trieb ein dreister Dieb sein Unwesen in der Konstanzer Innenstadt und entwendete Handtaschen sowie Rucksäcke aus Fahrradkörben. Jetzt hat die Polizei einen dringend tatverdächtigen Mann festgenommen.
Seit Juni wurden in Konstanz vermehrt Handtaschen oder Rucksäcke aus Fahrradkörben gestohlen. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. (Symbolbild)
Konstanz Am Wochenende sind die Konstanzer an den Seerhein geströmt. Kam es dabei zu Verstößen gegen die Corona-Verordnung?
Die frühlingshaften Temperaturen lockten viele Konstanzer am Wochenende nach draußen. Vor allem am Samstagnachmittag ließen sich auch einige Personen in kleinen Gruppen etwa am Seerheinufer nieder.
Das schöne Wetter nutzten viele am Wochenende für einen Spaziergang den Seerhein entlang. Einige ließen sich auch am Ufer nieder, wie dieses Bild vom Sonntag zeigt.
Kreuzlingen Stürmen Konstanzer tatsächlich die Friseursalons in Kreuzlingen? Eine Spurensuche
„Coiffeur statt Frisör“ oder „Deutsche stürmen in Schweizer Coiffeursalons“ lauteten die Schlagzeilen einiger Schweizer Medien in den vergangenen Tagen. Stimmt es, dass Konstanzer nur zum Haare schneiden über die Grenze nach Kreuzlingen gehen und dabei die baden-württembergische Einreiseverordnung missachten? Wir haben uns bei Friseuren in der Konstanzer Nachbarstadt umgehört.
Im Kreuzlinger Friseursalon Coiffure Giger färbt Linda Heller einer Kundin die Haare. Seit Januar verzeichnen die Friseurin und ihre Kolleginnen einen starken Kundenzuwachs.
Schweiz Schicksalsjahr 1971: Vier Schweizerinnen erinnern sich an den Kampf um das Frauenwahlrecht
Ihre Lebenswege könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch eines verbindet die Schweizerinnen Ursula Lang, Trudi Loidl, Verena Bolliger und Verena Müller: Alle vier waren bereits lange Zeit erwachsen, als sie zum ersten Mal wählen durften.
Ausschnitt des Plakats „Ja für Eva“, mit dem Thurgauerinnen Ende 1971 für ihr Wahlrecht auf kantonaler Ebene warben.
Schweiz Basler und Luzerner Fasnacht: Wie die beiden Narrenhochburgen der Schweiz auf die coronabedingten Einschränkungen reagieren
Kein „Urknall“ in Luzern, kein „Morgestraich“ in Basel: Auch die beiden größten Fasnachten der Schweiz können dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Die Basler müssen gar zum zweiten Mal in Folge auf ihre „drey scheenschte Dääg“ größtenteils verzichten.
Ihn wird es dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge nicht geben: den „Morgestraich“, mit dem jeweils am frühen Montagmorgen nach Aschermittwoch die Basler Fasnacht beginnt.
Schweiz Kreuzlinger Fasnacht und Ermatinger Groppenfasnacht: Wie unsere Schweizer Nachbarn die närrische Zeit im Zeichen der Pandemie feiern
Nicht nur Konstanzer Narren können ihre Fasnacht nicht wie gewohnt feiern. In Kreuzlingen wechselt die Narrengesellschaft Emmishofen dieses Jahr vom Saal vor die Fernsehkamera. Und in Ermatingen fällt die traditionsreiche Groppenfasnacht bereits zum zweiten Mal in Folge ins Wasser.
Eine als Groppe verkleidete Närrin zieht 2018 durch das Thurgauer Dorf Ermatingen. Solche Bilder wird es dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge nicht geben.
Konstanz Konstanzer gründet mitten in der Pandemie ein Start-up: Mit seiner Idee will er nicht nur Geld verdienen, sondern auch Flüchtlingen helfen
David Stumpp will mit seinem Kumpel Otto Brandstetter ökologisch und sozial nachhaltig hergestelltes Olivenöl aus Griechenland importieren und in Deutschland verkaufen. Ein Teil des Erlöses soll einer Flüchtlingshilfe-Organisation zugutekommen.
David Stumpp bei der Olivenernte in Griechenland, als ihm und seinem Kumpel Otto Brandstetter die Idee zu ihrem gemeinsamen Projekt kam.
Konstanz Winterdienst soll besser werden: Technische Betriebe reagieren auf Kritik der vergangenen Wochen
Ungeräumte Nebenstraßen, vereiste Fahrbahnen, von Schneebergen eingerahmte Bushaltestellen: Während der Zeit des großen Flockenwirbels in Konstanz ab Mitte Januar mussten die Technischen Betriebe (TBK) einiges an öffentlicher Kritik einstecken.
Ein Winterdienst-Fahrzeug der Technischen Betriebe. Künftig könnte digitale Technik dabei helfen, die Schneeräumung noch effizienter zu machen.
Konstanz Bluttat vom Konstanzer Blätzleplatz: Eine Gedenktafel soll künftig an Martin Katschker erinnern
Die Tötung des Konstanzer Lehrlings Martin Katschker machte vor 50 Jahren unter der Bezeichnung „Gammlermord“ Schlagzeilen. Künftig soll eine Gedenktafel am damaligen Tatort an die Geschehnisse erinnern. Der Gemeinderat hat einem entsprechenden Antrag zugestimmt. Einzig ein CDU-Vertreter argumentierte in der Sitzung gegen die Tafel.
1970 starb Martin Katschker im Alter von 17 Jahren durch den Schuss aus einem sogenannten „Hasentöter“, einem Bolzenschussgerät.
Konstanz Klimadebatte mit Gegenwind: Gemeinderat diskutiert Klimaschutzbericht und beschließt weitere Maßnahmen. Diese gehen Klimaaktivisten nicht weit genug
Vor dem Bodenseeforum kämpfte jüngst eine kleine Delegation von Fridays for Future (FFF) unter anderem für einen „autofreien Stephansplatz“ oder ein „Motorbootverbot“, während drinnen die Konstanzer Gemeinderäte über das Thema Klimaschutzbemühungen diskutierten. Diese gehen den FFF-Aktivisten noch nicht weit genug.
Vor der jüngsten Sitzung des Konstanzer Gemeinderats haben Annika Christen und Klaus Vollmann von der Konstanzer Ortsgruppe von Fridays for Future (FFF) am Bodenseeforum Stellung bezogen. Der Grund: Im Gemeinderat wurde der dritte Klimaschutzbericht der Stadt vorgestellt und über eine Intensivierung der Klimaschutzbemühungen abgestimmt.
Meinung Am Corona-Pranger: Darf ich in Konstanz noch Schwiizerdütsch sprechen?
Unser Autor lebt in Konstanz und ist im Raum St. Gallen aufgewachsen. Hier beschreibt er, warum es ihm in letzter Zeit immer schwerer fällt, in seinem Schweizer Heimatdialekt zu sprechen.
Konstanz Corona-Einreisebestimmungen: Darf ich noch im Tägermoos spazieren gehen oder meinen Kleingarten besuchen?
Was gilt denn nun im kleinen Grenzverkehr zwischen Konstanz und der Schweiz? Und was ist mit einem geografischen Sonderfall wie dem Tägermoos, der Konstanzer Gemarkung auf Schweizer Staatsgebiet? Wir haben beim baden-württembergischen Sozialministerium nachgefragt.
Die Wege zwischen den Scheunen im Tägermoos locken viele Konstanzer Spaziergänger an. Doch dürfen sie derzeit überhaupt noch einen Fuß in die Konstanzer Gemarkung auf Schweizer Staatsgebiet setzen?
Konstanz Was bedeuten Haus- und Fernunterricht für die Familien? Wir haben eine besucht und nehmen Sie mit auf eine Tour ins Homeschooling-Chaos
In Baden-Württemberg sollen Kitas und Grundschulen ab 1. Februar schrittweise wieder öffnen, so der Wille des Ministerpräsidenten. Weiterführende Schulen bleiben aber sicher bis 15. Februar geschlossen. Haus- und Fernunterricht sind also für viele Kinder und Eltern vorerst weiterhin Alltag. Wie sich dieser gestaltet, haben wir bei einer Konstanzer Familie miterlebt.
Fernunterricht per Laptop: Die Konstanzerin Julia von Albedyhll und ihre zwölfjährige Tochter Helena.
Konstanz Autos mit Schweizer Kennzeichen in Konstanz: Wie Ordnungsamt und Polizei kontrollieren, ob die Einreisebestimmungen eingehalten werden
Aus der Schweiz darf nur noch quarantänefrei einreisen, wer einen triftigen Grund hat. Doch halten sich alle daran? Darüber herrscht in Leserbriefen und Kommentarspalten sozialer Netzwerke Uneinigkeit. Was stimmt und wie wird überhaupt kontrolliert, ob die Einreiseregeln eingehalten werden? Wir haben bei Zoll und Gesetzeshütern nachgefragt.
Darf der sich hier überhaupt aufhalten? Ein Auto mit einem CH-Aufkleber, fotografiert am 19. Januar beim Konstanzer Sternenplatz. CH steht für „Confoederatio Helvetica“, den lateinischen Namen der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Kreuzlingen Kleiderladen zu, Friseur offen: Was Kreuzlinger zum Schweizer Lockdown der etwas anderen Art sagen
Auch in Kreuzlingen müssen jetzt einige Läden schließen. Doch die Schweizer Corona-Maßnahmen sehen viele Ausnahmen vor. Unter anderem bleiben Friseure und Blumenläden offen. Was sagen die Kreuzlinger zu diesen neuen Regeln? Wir haben uns am Samstag in der Konstanzer Nachbarstadt umgehört.
Ab hier gelten andere Corona-Regeln: Grenzübergang nach Kreuzlingen in der Wiesenstraße. Am Montag treten auch in der Schweiz strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft. Doch sie gehen noch immer nicht so weit wie in Deutschland.
Konstanz Konstanzer Winterzauber: Am Samstag zeigte sich die Konzilstadt wieder im prächtigen Schneekleid – doch dieses birgt auch Gefahren
Bei Sonnenschein bis in den Nachmittag hinein zog es viele Konstanzer am Samstag nach draußen in den Schnee. Nach wie vor gilt aber: Waldspaziergänge bleiben gefährlich, da jederzeit Baumkronen unter der weißen Last brechen können.
Spaziergänger genießen am Samstag das Winter-Idyll entlang der Konstanzer Seestraße.