Alexander Michel

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Redakteur Leben und Wissen
Alexander Michel hat in den letzten 30 Jahren für ein Dutzend deutsche Tageszeitungen geschrieben und Geschichte und Germanistik in Mainz, Frankfurt, Regensburg und Tübingen studiert. Nach seiner Promotion volontierte er in Calw und kam über die „Stuttgarter Nachrichten“ 2001 zum SÜDKURIER. Dort ist er seit acht Jahren für die Seite „Leben und Wissen“ verantwortlich, bleibt aber auch für die Politik-Seiten aktiv und beliefert die Kulturseite mit Glossen.

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Baden-Württemberg Städte starten mit Corona-Schnelltests für Lehrer und Erzieher – wie läuft das ab?
Parallel zur Öffnung von Kitas und Grundschulen entstehen im Südwesten die ersten städtischen Testzentren, wo sich Erzieherinnen und Lehrer auf eine Corona-Infektion testen lassen können. Daneben gibt es Probleme für Lehrer, die vorgezogen geimpft werden möchten. Was man zu Tests und Impfungen rund um Schulen und Kitas wissen muss.
Schnelltests liegen in einer Schnellteststation auf einem Parkplatz auf einem Tisch – auch in der Region sollen sie verstärkt die Schulöffnungen absichern.
Leben und Wissen In Südbaden ist die Hangrutschgefahr besonders groß – wie schützt man sich?
Wachsende Schäden durch starken Niederschlag – Eigentümer, deren Häuser in Hanglage stehen, sollten sich vorsehen. In Südbaden ist das Risiko für Hangrutschungen und Felsstürze besonders groß, wie die jüngsten Ereignisse gezeigt haben. Wir sind den Ursachen auf den Grund gegangen und erklären, wie man vorsorgen kann.
Vergangene Woche in Primisweiler bei Wangen im Allgäu. Ein Hang ist auf einer Länge von 80 Metern etwa 50 Meter tief abgerutscht. Mehrere Häuser sind einsturzgefährdet.
Meinung Närrischer Zahlenspaß: Warum uns eine neue Oper mindestens eine Milliarde Euro wert sein muss!
Die Fasnacht fällt aus? Von wegen! Die Kölner Jecken warten mit grandiosen Späßen auf, und nur die sonst kaum närrischen Stuttgarter sind noch besser drauf.
Blick in den Zuschauerraum des Stuttgarter Opernhauses. Hier wird der Umbau ganz teuer.
Aisne Hunderte tote Soldaten aus Südbaden liegen seit 100 Jahren in einem Stollen in Frankreich. Werden sie demnächst geborgen?
Vor mehr als 100 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg in Frankreich, kamen 200 Männer des badischen Reserve-Infanterieregiments 111 bei einem Angriff in einem Stollen ums Leben. Seit Jahren wurde nach dem Eingang zu dem sogenannten Winterberg-Tunnel nahe der Aisne gesucht. Jetzt wurde er gefunden. Franzosen und Deutsche wollen zu den Gefallenen vordringen.
Festgefahrene Front: Soldaten des Reserve-Infanterieregiments 111. aus Südbaden haben sich am Winterberg zum Erinnerungsfoto aufgestellt.
Geschichte „Man darf aus Sophie Scholl keine Heilige machen“: Biograf Robert M. Zoske fordert einen anderen Umgang mit dem Andenken der NS-Gegnerin
Das weibliche Gesicht des NS-Widerstands heißt Sophie Scholl. Wir sprachen mit dem Theologen und Historiker Robert Zoske über die Widersprüche hinter dem Denkmal Sophie Scholl, die vor fast 100 Jahren geboren wurde.
Sophie Scholl 1941. Ihr Wunsch nach einem naturverbundenen Leben trug mit dazu bei, dass das vormals pflichtbewusste und angepasste Hitlermädchen zum Nationalsozialismus auf Distanz ging.
Wetter 30 Zentimeter Schnee am Bodensee: Ein Meteorologe erklärt, warum Tief „Dimitros“ so zugeschlagen hat – und wie es weitergeht
Normalerweise zieht eine Wetterfront mit Regen oder Schnee in ein paar Stunden durch. Diesmal war es anders. Es schneite ununterbrochen. Die Wetterfrösche sprechen von einer „schleifenden Front“. Uwe Schickedanz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart sagt, mit was es damit auf sich hat.
Winterstimmung am Freitagmittag im Hörle-Park am Konstanzer Bodenseeufer.
2020 Der garantiert coronafreie Jahresrückblick: Es gibt auch noch positive Nachrichten!
Kein Tag ohne Corona. In diesem alternativen Jahresrückblick finden Sie nichts davon. Wir haben uns entscheiden, hier nur Positives zu verkünden. Auch das, was im allgemeinen Geklingel überhört oder übersehen wurde.
Das Feuerwerk über dem Brandenburger Tor in Berlin läutete das Jahr 2020 ein. Es kam Corona – aber auch anderes.
Meinung Muss die Maske unbedingt am Rückspiegel baumeln? Wie Corona uns ein beliebtes Accessoire madig macht
Nirgendwo heißt es mehr „Mund-Nase-Schutz“, sondern nur noch „Maske“: Dabei stand dieses Wort doch für Theater und Fasnacht statt für ein lästig notwendiges Übel.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit seinem Mund-Nasen-Schutz in Landesfarben.
Geschichte Wie hat sich Rom 400 Jahre lang in Germanien halten können? Der Historiker Thomas Fischer erklärt, wie die Barbaren des Nordens auch zu Helfern der Legionen wurden
Über viele Generationen herrschte Rom auch in Germanien, an Rhein, Main, Neckar und Donau. Die Römer brachten Kultur, lernten aber auch von den Barbaren, sagt der Kölner Historiker Thomas Fischer. Von einem „Untergang“ Roms will er nicht sprechen, sondern sieht einen langfristigen Machtübergang.
Ein römischer Offizier, gefolgt von ebenfalls berittenen Legionären – Szene aus der Netflix-Produktion „Barbaren“, die sich um die berühmte Schlacht im Teutoburger Wald im Jahr 9 n.Chr. rankt.
Meinung Das Trauerspiel um die „Landshut“ ist beendet. Aber wer bringt nun wieder Elan in das Projekt?
Mit 15 Millionen Euro soll das Ausstellungsprojekt der 1977 entführten „Landshut“ gerettet und in Friedrichshafen ein Museumsbetrieb ermöglicht werden. Die Entscheidung fällt reichlich spät. Viele hatten die Idee längst abgeschrieben.
David Dornier vor der Lufthansa-Maschine Landshut in Friedrichshafen.
Baden-Württemberg Gutsele oder Brötle: Wie nennt man bei Ihnen das Weihnachtsgebäck? Neuer Sprachatlas zeigt Dialekte im Südwesten
Dialekte leben, immer noch: Das zeigt ein neuer Sprachatlas, der die vielen Besonderheiten in Schwaben und Baden zeigt. Während bei einigen Worten viel Einigkeit herrscht, unterscheidet sich bei anderen Begriffen die Wortwahl sogar innerhalb einzelner Kreise.
Was sehen Sie hier: Gutsele, Springerle, Brötle? In Baden-Württemberg fällt die Antwort je nach Region ganz unterschiedlich aus.
Geschichte Exotische Route: Warum die Zeppeline damals an die Copacabana gefahren sind – und erst später nach New York
Das erste Übersee-Reiseziel der legendären Zeppeline hieß Brasilien. Wie es vor fast 90 Jahren zu diesen Fahrten nach Südamerika kam, erklärt Barbara Waibel, Leiterin des Archivs der Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen.
Exotischer geht es kaum: LZ 127 „Graf Zeppelin“ über der Copacabana-Bucht von Rio de Janeiro.
Amerika wählt Politisches Versagen auf der ganzen Linie: Die zehn schlechtesten US-Präsidenten
Amtsinhaber Donald Trump will weiterregieren, hat es aber jetzt schon geschafft, als einer der verhasstesten US-Präsidenten zu erscheinen. Andere haben das schon vor ihm gepackt. Es ist auch gar nicht so schwer. Man muss nur untätig sein, lange Reden halten, es sich mit der eigenen Partei verscherzen – oder einfach als Vize ins Amt kommen.
Das Weiße Haus, Sitz der US-Präsidenten.
Konstanz Die frühen Jahre des neuen SÜDKURIER: So wurde vor 75 Jahre der Grundstein für eine erfolgreiche Zeitung gelegt
Ein mutiger, politisch unbelasteter Verleger begründete vor 75 Jahren eine neue Zeitungs-Ära am Bodensee. Unter den Augen der französischen Besatzungsbehörden ging Johannes Weyl am Konstanzer Fischmarkt an den Start.
Im Setzkasten liegen die Buchstaben, ein Schriftsetzer fügt sie im Winkelhaken zu Wörtern zusammen. So wurde vor 75 Jahren Zeitung gemacht.
Luftfahrt Der Überschall ist wieder da! Ein US-Start-Up will ab 2025 den Nachfolger der „Concorde“ fliegen lassen
Öko-Treibstoff, in weniger als drei Stunden von London oder Paris nach New York und viel höhere Stückzahlen: Das sind die Eckpunkte, nach denen die US-Firma Boom Supersonics an ihren Plänen für eine neues Überschallflugzeug schraubt. Ein kleinerer Demonstrator-Jet wurde kürzlich bereits vorgestellt.
So soll er einmal aussehen: der Überschall-Jet „Overture“ der US-Firma Boom Supersonics. Der Erstflug des bis zu 2700 km/h schnellen Flugzeugs ist für 2025 vorgesehen.
Meinung Mit Impfpistolen und der Hilfe von Jägern: So kriegen wir die Massenimpfung gegen Corona organisiert!
Der Corona-Impfstoff soll noch vor Jahresende im Südwesten heranrollen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sucht nun Leute, die ihm beim Impfen helfen. Da bleibt dem Autor dieses satirischen Beitrags nur zu sagen: Freiwillige vor!
Bereit zum Pieks in den Oberarm: In Tübingen stellt die Firma Curevac Corona-Impfstoff her.