Alexander Michel

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Redakteur Leben und Wissen
Alexander Michel hat in den letzten 30 Jahren für ein Dutzend deutsche Tageszeitungen geschrieben und Geschichte und Germanistik in Mainz, Frankfurt, Regensburg und Tübingen studiert. Nach seiner Promotion volontierte er in Calw und kam über die „Stuttgarter Nachrichten“ 2001 zum SÜDKURIER. Dort ist er seit acht Jahren für die Seite „Leben und Wissen“ verantwortlich, bleibt aber auch für die Politik-Seiten aktiv und beliefert die Kulturseite mit Glossen.

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Neueste Artikel des Autors
Geschichte Vom Bodensee mit dem Zeppelin Richtung Nordpol: Vor 90 Jahren begann eine einzigartige Expedition
Es ist eine Mission unter internationaler Zusammenarbeit, die am 24. Juli 1931 in Friedrichshafen beginnt. Russland und Deutschland sind an der Arktis-Erkundung beteiligt, aber auch Amerika ist in der Gondel von LZ 127 dabei. Es ging dabei um Forschungsfragen, die bis heute relevant sind.
Der LZ 127 beförderte nicht nur Passagiere über den Atlantik, sondern brachte auch Forscher in die Eiswüste am Nordpol.
Literatur Nicht noch ein dicker Wälzer! Warum so viele Politpromis ein Buch veröffentlichen
Auch wenn man nichts Konkretes zu sagen hat: Ein Buch muss her! Politiker und Ex-Politiker tun sich dabei besonders hervor. Ein Rundgang durch die Literaturliste deutscher Spitzenpolitiker.
Annalena Baerbock bei der Vorstellung ihres anschließend in die Schlagzeilen geratenen Buchs „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“.
Regionale Geschichte Neue Hoffnung für die Bergung der badischen Soldaten: Volksbund plant im August eine neue Sondierung
Im April mussten der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und seine französischen Partner den Versuch aufgeben, in den Winterbergtunnel in Ostfrankreich vorzudringen. Dort sind mehr als 200 Tote des Ersten Weltkriegs verschüttet. Aber beim Volksbund hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es gelingen könnte, den Soldaten ein würdevolles Begräbnis zuteil werden zu lassen.
Während der Sondierung im April: Bilder von gefallenen deutschen und französischen Soldaten an der Grabungsstelle am Winterbergtunnel.
Erster Weltkrieg Seit mehr als 100 Jahren in einem Tunnel begraben: Warum 200 tote Soldaten aus Baden geborgen werden sollten
Der bekannte Freiburger Historiker Jörn Leonhard erklärt, warum der Winterbergtunnel, in dem noch immer mehr als 200 tote Soldaten aus Baden liegen, als tragischer Schauplatz des Ersten Weltkriegs besondere Aufmerksamkeit verdient.
Teils in lässiger Uniformierung: Deutsche Soldaten – vermutlich Angehörige des Reserve-Infanterieregiments 111 – vor ihren Stellungen am Winterberg in einer Kampfpause.
Meinung Viel zu wenig Impfstoff, und doch sind fast alle Freunde und Kollegen schon durch: Wie machen die das bloß?
Wer sich im Bekanntenkreis umhört, kommt aus dem Staunen nicht heraus: Fast jeder hat da schon seine erste oder gar zweite Spritze bekommen.
Regionale Geschichte Gedenken an die gefallenen Badener ist jetzt Chefsache: Der SÜDKURIER hat Kanzlerin Merkel und Präsident Macron ins Boot geholt
Ein Gedenkort für 250 tote Soldaten des Ersten Weltkriegs. Paris und Berlin arbeiten daran. Dass am Winterbergtunnel ein Gedenkort entsteht und vielleicht sogar ein Dokumentationszentrum, ist auch ein Verdienst dieser Zeitung
Staatspräsident Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.
Geschichte Wie geht es weiter mit dem Winterbergtunnel? Deutsche und französische Politiker fordern Einrichtung eines Gedenk-Ortes
Eine Erklärung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) ebnet den Weg für ein Gedenken an mehr als 200 gefallene Soldaten aus Baden. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung will die Chance zu einem weiteren Schritt gemeinsamer Erinnerungsarbeit nutzen
Ein Beweis, dass sich unter den Soldaten, die hier vermisst werden, Angehörige des badischen Reserve-Infanterieregiments 111 befinden. Die beiden Schulterklappen in der Mitte tragen die Ziffer. Die beiden anderen Klappen gehörten einem Soldaten des Konstanzer Infanterieregiments 114.
Geschichte Nach Abbruch der Bergungsarbeiten: Um die toten badischen Weltkriegsoldaten im Winterbergtunnel wird weiter gekämpft
Nachdem der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge letzte Woche den Versuch abgebrochen hatte, rund 200 vorwiegend badische Soldaten des Ersten Weltkriegs aus einem Stollen in Frankreich zu holen, will sich nun die Politik um das Thema kümmern. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete und Vizechef der Unionsfraktion Andreas Jung will sich für ein würdiges Andenken einsetzen.
Ein Mitarbeiter der französischen Kampfmittelbeseitigung im Wald am Winterbergtunnel. Neben ihm stehen zwei Granaten, die nicht explodiert sind.
Geschichte Das sind die im Winterbergtunnel vermuteten Soldaten aus der Region
Wie viele Tote genau im Winterbergtunnel liegen, ist nicht bekannt. Vermutet werden bis 250 Soldaten des badischen Reserve-Infanterieregiments (RIR) 111, die dort starben. Andere Soldaten, die dort gefallen sind, die aber nicht im Tunnel liegen, werden hier nicht genannt.
Während der Sondierung im April: Bilder von gefallenen deutschen und französischen Soldaten an der Grabungsstelle am Winterbergtunnel.
Geschichte Der Tunnel mit 250 gefallenen Badenern aus dem Ersten Weltkrieg ist gefunden. Doch sie werden wohl in ihrem Grab bleiben müssen
Seit Monaten wurde im Osten Frankreichs ein verschütteter Tunneleingang gesucht, hinter dem die sterblichen Überreste von bis zu 250 Soldaten aus Baden vermutet wurden, die dort im Ersten Weltkrieg ums Leben kamen. Jetzt meldet der Volksbund, dass das Massengrab der Männer des Reserve-Infanterieregiments 111 gefunden ist. Man konnte hoffen, die Toten bergen zu können. Dann kam alles anders: Die Grabung ist bis auf Weiteres gestoppt.
Improvisiertes Gedenken: Fotos gefallener deutscher Soldaten und auch eines toten Franzosen sind vor dem Tunneleingang aufgestellt.
Geschichte Großes Digitalisierungsprojekt: Historische Zeitungen aus der Region kann man bald daheim lesen
„Hegauer Erzähler“, „Nellenburger Bote“, „Singener Volkswille“ oder „Freie Stimme“: Klingende Zeitungstitel, die heute nur noch Experten kennen. Das soll sich ändern. Eine große Digitalisierungsoffensive von Stadtarchiven der Region stellt die alten Titel ins Netz. Im Sommer soll es soweit sein: Dann kann man online kostenlos in alten Bänden schmökern.
Die „Konstanzer Zeitung“ meldet am 10. März 1888 den Tod von Kaiser Wilhelm I. Wer den Beitrag dazu lesen will, muss sich in ein Archiv bemühen. Künftig kann man sich den Weg sparen. Die Seite kann man bald auch auf dem Tablet lesen.
Corona Ein Konstanzer Experte warnt vor mangelhaften Corona-Selbsttests – und erklärt, woran man ein gutes Produkt erkennt
Die wachsende Nachfrage nach Selbst- und Schnelltest auf Corona ruft auch kriminelle Anbieter auf den Plan. Der medizinische Sachverständige Roland Ballier erklärt, mit welchen Tricks die Betrüger arbeiten – und wie man ihnen nicht auf den Leim geht.
Roland Ballier, Konstanzer Experte für Medizinprodukte, mit einem Schelltest. Manche der Produkte halten nicht, was sie versprechen.
Meinung Der Übervater bleibt obenauf: Kretschmann ist es nicht zu verdenken, dass er der angeschlagenen CDU den Rettungsring zuwirft
Die Grünen haben ihre Entscheidung getroffen: Sie wollen Baden-Württemberg weiter gemeinsam mit der CDU regieren. Kretschmann verzichtet auf Experimente – und hat dafür gute Gründe.
Grüne Maske, schwarzes Jackett – eine Farbkombination, die Winfried Kretschmann auch politisch zusagt.
Geschichte Der Mythos des Kreuzes Jesu: Warum es so viele Reliquien von ihm gibt und wie diese zu bewerten sind
Ostern ist das Fest des Heiligen Kreuzes. Von diesem werden Überreste in zahlreichen Reliquien verehrt, die heute noch tausende Menschen anlocken. Wir haben darüber mit dem Professor und Reliquien-Experten Holger Klein gesprochen.
Das Reliquiar von Denkendorf: Es ist als byzantinisches Doppelkreuz gestaltet und besteht aus einem Holzkern, der mit vergoldetem Silberblech überzogen ist. Der Jerusalem-Pilger Bertold übergab es nach 1120 an das Chorherrenstift Denkendorf bei Esslingen. Das Kreuz ist 23,5 Zentimeter hoch.
Meinung Die Arroganz schwingt mit: Hört damit auf, am Satzende immer „Weißt du“ zu sagen!
Auch mit „Wenn Du verstehst, was ich meine“ macht man sich keine Freunde: Von scheinbar harmlosen Floskeln mit schulmeisterlichem Unterton.
Virus Die Wirkung des Wetters auf Corona: Bei Kälte gibt es mehr Infektionen, bei Wärme weniger – hilft uns das?
Temperatur und Luftfeuchte haben großen Einfluss auf die Verbreitung von Corona-Infektionen. Was lange nur als Annahme galt, haben jüngste Studien nun bestätigt. Die Frage ist: Kann das bei der Bekämpfung der Pandemie helfen?
Wärme und die UV-Strahlung setzt dem Coronavirus zu. Die Berücksichtigung der Wetterlage kann auch bei der Bekämpfung der Pandemie helfen.