Alexander Michel

Alexander Michel

Redakteur Leben und Wissen
Alexander Michel hat in den letzten 30 Jahren für ein Dutzend deutsche Tageszeitungen geschrieben und Geschichte und Germanistik in Mainz, Frankfurt, Regensburg und Tübingen studiert. Nach seiner Promotion volontierte er in Calw und kam über die „Stuttgarter Nachrichten“ 2001 zum SÜDKURIER. Dort ist er seit acht Jahren für die Seite „Leben und Wissen“ verantwortlich, bleibt aber auch für die Politik-Seiten aktiv und beliefert die Kulturseite mit Glossen.

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Neueste Artikel des Autors
Leben und Wissen Artenschutz-Experte Josef Settele wird auf der Mainau mit dem Preis der Radolfzeller Stiftung Euronatur ausgezeichnet. Er sagt: „Man muss mehr Chaos zulassen“
Frankreichs Präsident, Deutschlands Umweltministerin, Jäger aus Niederösterreich: Geht es um Artenschutz, zählen sie auf die Arbeit von Josef Settele. Der Agrarbiologe aus Marktoberdorf im Allgäu ist auf seinem Feld einer der prominentesten Experten der Republik. Jetzt erhält er den Preis der Radolfzeller Stiftung Euronatur. Er erklärt, was wir im Artenschutz richtig machen – und was falsch.
Schafherden wie diese sorgten einst auf der Schwäbischen Alb für Artenvielfalt. Mit dem Rückgang der Beweidung schwanden auch die Arten.
Geschichte Neuer Anlauf für Bergung der badischen Soldaten im Winterbergtunnel: Volksbund will mit moderner Technik erneut bohren
Es wäre eine Premiere bei der Suche nach Kriegstoten und ihrer möglichen Bergung: Eine Horizontalbohrmaschine soll helfen, den Winterbergtunnel in der französischen Picardie mit einer Kamera zu erkunden. Der SÜDKURIER war bei einer Ortsbegehung dabei. Im Stollen werden 200 tote badische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg vermutet.
Deutsche Soldaten vor Stolleneingängen am Winterberg. Diese wurden beim französischen Großangriff verschüttet. Könnten sie 2022 doch wieder geöffnet werden?
Meinung Post an den Tesla-Gründer: Ich hätte da ein paar Fragen, Herr Musk!
In unserem „Samstagsbrief“ schreibt ein Redakteur unserer Zeitung an einen Adressaten, der Schlagzeilen machte, der Diskussionen auslöst, über den man den Kopf schüttelt – meist an eine Person des öffentlichen Lebens, an eine Institution oder an ein Unternehmen. Diesmal geht er an Tesla-Gründer Elon Musk.
Elon Musk, 50, ist einer der bekanntesten Unternehmer und Milliardäre weltweit. Kürzlich traf er mit CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet im künftigen Tesla-Werk bei Berlin zusammen.
Meinung Machthunger der SPD: Warum macht uns Olaf Scholz einen friedlichen Wahlkampf kaputt?
Union und Grüne wollen keinen spannenden Wahlkampf und setzen auf schwache Spitzenkandidaten. Nur die machthungrige SPD steht dabei abseits. Das zumindest meint unser Autor.
Steht gut da: Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, auf Wahlkampf-Tour in Brandenburg.
Politik Lange geschätzt, nun bedroht: Was Ortskräfte in Afghanistan in den vergangenen 20 Jahren geleistet haben
Ohne die Hilfe der Ortskräfte wäre der Einsatz des Westens am Hindukusch – und die damit verbundene Aufbauleistung – nicht möglich gewesen. Aber es gab Unterschiede zwischen den Unterstützern. Wir erklären sie.
August 2011: Ein Bundeswehrsoldat (links) und ein afghanischer Dolmetscher (rechts) sprechen bei Kundus mit einem Mann.
Meinung Umsonst und sinnlos? Nein – warum sich ein simples Urteil über den deutschen Einsatz in Afghanistan verbietet
Die Ziele in Afghanistan waren hoch gesteckt, das politische Wollen blieb dagegen begrenzt. Das deutsche Engagement am Hindukusch hat dennoch Spuren hinterlassen. Wichtig ist, das Land jetzt nicht einfach abzuschreiben.
Postenstehen in Afghanistan: Ein Soldat des deutschen ISAF-Kontingents in Faisabad, wo die Bundeswehr auch mal stationiert war.
Geschichte Vorbild für den Winterbergtunnel? Ein ehemaliger Offizier erzählt davon, wie er mit Kameraden einen Weltkriegsstollen wieder geöffnet hat – und was ihn darin erwartet hat
Im Osten Frankreichs versucht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, etwa 200 Gefallene, die vorwiegend aus Südbaden kamen, aus dem Winterbergtunnel zu bergen. Welche Herausforderung das bedeutet, wissen ehemalige Soldaten, die so einen Job schon einmal gemacht haben: 1969 an der Somme, wo im Ersten Weltkrieg eine grausame Schlacht tobte. Wir haben mit einem früheren Offizier gesprochen.
Sommer 1969: Der Eingang zum Stollen bei Maurepas ist freigelegt. Jetzt schaffen die Bundeswehr-Pioniere altes Holz, Schutt und Erde aus dem Gangsystem.
Geschichte Vom Bodensee mit dem Zeppelin Richtung Nordpol: Vor 90 Jahren begann eine einzigartige Expedition
Es ist eine Mission unter internationaler Zusammenarbeit, die am 24. Juli 1931 in Friedrichshafen beginnt. Russland und Deutschland sind an der Arktis-Erkundung beteiligt, aber auch Amerika ist in der Gondel von LZ 127 dabei. Es ging dabei um Forschungsfragen, die bis heute relevant sind.
Der LZ 127 beförderte nicht nur Passagiere über den Atlantik, sondern brachte auch Forscher in die Eiswüste am Nordpol.
Literatur Nicht noch ein dicker Wälzer! Warum so viele Politpromis ein Buch veröffentlichen
Auch wenn man nichts Konkretes zu sagen hat: Ein Buch muss her! Politiker und Ex-Politiker tun sich dabei besonders hervor. Ein Rundgang durch die Literaturliste deutscher Spitzenpolitiker.
Annalena Baerbock bei der Vorstellung ihres anschließend in die Schlagzeilen geratenen Buchs „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“.
Regionale Geschichte Neue Hoffnung für die Bergung der badischen Soldaten: Volksbund plant im August eine neue Sondierung
Im April mussten der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und seine französischen Partner den Versuch aufgeben, in den Winterbergtunnel in Ostfrankreich vorzudringen. Dort sind mehr als 200 Tote des Ersten Weltkriegs verschüttet. Aber beim Volksbund hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es gelingen könnte, den Soldaten ein würdevolles Begräbnis zuteil werden zu lassen.
Während der Sondierung im April: Bilder von gefallenen deutschen und französischen Soldaten an der Grabungsstelle am Winterbergtunnel.
Erster Weltkrieg Seit mehr als 100 Jahren in einem Tunnel begraben: Warum 200 tote Soldaten aus Baden geborgen werden sollten
Der bekannte Freiburger Historiker Jörn Leonhard erklärt, warum der Winterbergtunnel, in dem noch immer mehr als 200 tote Soldaten aus Baden liegen, als tragischer Schauplatz des Ersten Weltkriegs besondere Aufmerksamkeit verdient.
Teils in lässiger Uniformierung: Deutsche Soldaten – vermutlich Angehörige des Reserve-Infanterieregiments 111 – vor ihren Stellungen am Winterberg in einer Kampfpause.
Meinung Viel zu wenig Impfstoff, und doch sind fast alle Freunde und Kollegen schon durch: Wie machen die das bloß?
Wer sich im Bekanntenkreis umhört, kommt aus dem Staunen nicht heraus: Fast jeder hat da schon seine erste oder gar zweite Spritze bekommen.
Regionale Geschichte Gedenken an die gefallenen Badener ist jetzt Chefsache: Der SÜDKURIER hat Kanzlerin Merkel und Präsident Macron ins Boot geholt
Ein Gedenkort für 250 tote Soldaten des Ersten Weltkriegs. Paris und Berlin arbeiten daran. Dass am Winterbergtunnel ein Gedenkort entsteht und vielleicht sogar ein Dokumentationszentrum, ist auch ein Verdienst dieser Zeitung
Staatspräsident Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.
Geschichte Wie geht es weiter mit dem Winterbergtunnel? Deutsche und französische Politiker fordern Einrichtung eines Gedenk-Ortes
Eine Erklärung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) ebnet den Weg für ein Gedenken an mehr als 200 gefallene Soldaten aus Baden. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung will die Chance zu einem weiteren Schritt gemeinsamer Erinnerungsarbeit nutzen
Ein Beweis, dass sich unter den Soldaten, die hier vermisst werden, Angehörige des badischen Reserve-Infanterieregiments 111 befinden. Die beiden Schulterklappen in der Mitte tragen die Ziffer. Die beiden anderen Klappen gehörten einem Soldaten des Konstanzer Infanterieregiments 114.
Geschichte Nach Abbruch der Bergungsarbeiten: Um die toten badischen Weltkriegsoldaten im Winterbergtunnel wird weiter gekämpft
Nachdem der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge letzte Woche den Versuch abgebrochen hatte, rund 200 vorwiegend badische Soldaten des Ersten Weltkriegs aus einem Stollen in Frankreich zu holen, will sich nun die Politik um das Thema kümmern. Der Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordnete und Vizechef der Unionsfraktion Andreas Jung will sich für ein würdiges Andenken einsetzen.
Ein Mitarbeiter der französischen Kampfmittelbeseitigung im Wald am Winterbergtunnel. Neben ihm stehen zwei Granaten, die nicht explodiert sind.
Geschichte Das sind die im Winterbergtunnel vermuteten Soldaten aus der Region
Wie viele Tote genau im Winterbergtunnel liegen, ist nicht bekannt. Vermutet werden bis 250 Soldaten des badischen Reserve-Infanterieregiments (RIR) 111, die dort starben. Andere Soldaten, die dort gefallen sind, die aber nicht im Tunnel liegen, werden hier nicht genannt.
Während der Sondierung im April: Bilder von gefallenen deutschen und französischen Soldaten an der Grabungsstelle am Winterbergtunnel.