Martin Baur

Martin Baur

Lokalredakteur Überlingen
Martin Baur arbeitete schon während er in Konstanz Germanistik und Geschichte studierte, als freier Mitarbeiter beim SÜDKURIER. Nach dem Volontariat folgten Redakteursstellen in Stockach und Konstanz. Von 1999 bis 2016 leitete er die Lokalredaktion Überlingen; der Stadt fühlt er sich seit der Schulzeit auch über die Fastnacht eng verbunden. Nach überstandener Krankheit gab er die Redaktionsleitung in jüngere Hände und arbeitet seither leichteren Herzens und mit ungebremster Begeisterung weiterhin als Redakteur in Überlingen.

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Neueste Artikel des Autors
Salem Sind politische Gegner hinderlich? – Zehn Fragen an drei Bürgermeisterkandidaten
Wer sitzt ab 1. November im neuen ziegelroten Salemer Rathaus, Symbol auch für die Wachstumspolitik von Amtsinhaber Manfred Härle, der seine dritte Amtszeit anstrebt. Wenige Tage vor dem ersten Wahlgang am 27. September stellte der SÜDKURIER ihm und den beiden Gegenkandidaten Birgit Baur und Roland Martin zehn Fragen.
Wer sitzt ab dem 1. November als Verwaltungschef im Rathaus? Die zweite Amtszeit von Manfred Härle endet 31. Oktober. Er will im jüngst bezogenen Rathaus bleiben. Gegen ihn treten die einheimische Birgit Baur und Roland Martin aus Bayern an.
Salem Wie gespalten ist die Gemeinde Salem denn nun?
Das „Aktionsbündnis Grünzug Salem“ beteiligt sich mit einem „Kandidaten-Check“ am Meinungsbildungsprozess zur Bürgermeisterwahl am 27. September. Mit Einverständnis des Bündnisses schaute sich der SÜDKURIER die in 6000 Exemplaren gedruckte Broschüre schon einmal an. Ein kleines Kontingent wurde bei der offiziellen Kandidatenvorstellung am Abend des Mittwoch, 16. September, verteilt, 5550 Exemplare liegen am Freitag, 18. September dem Mitteilungsblatt bei.
Nach zwei Bürgerentscheiden sei die Gemeinde polarisiert, meint das Aktionsbündnis. Dieses Bild entstand vor dem Bürgerentscheid 2008 gegen die MTU-Ansiedlung in Salem vor der Übergabe von 2000 Unterschriften an Bürgermeister Manfred Härle. Der Bau des Logistikzentrums wurde damals mit knapper Mehrheit abgelehnt.
Überlingen Vier „Beach Days“ – dieses Mal auf der Zimmerwiese beim Busbahnhof
Die achte Auflage der „Sparkasse Bodensee Beach Days“ starten am Donnerstag, 10. September, und Organisator Markus Dufner verspricht den begrenzt zugelassenen Zuschauern spannende Begegnungen. Allerdings wurde nicht der Landungsplatz direkt am Bodenseeufer in eine Sandarena verwandelt, das Turnier wurde auf die Zimmerwiese verlegt.
Beachtennis-Ass Oliver Munz (links) wird auch 2020 wieder in Überlingen mit dabei sein. Dieses Archivbild zeigt ihn mit seinem Partner Alexander Bailer im vergangenen Jahr.
Überlingen Forum Allmende: Mitgliederversammlung mit großem Kulturprogramm
Die literarische Gesellschaft Forum Allmende hat für ihre diesjährige dreitägige Hauptversammlung Überlingen ausgewählt, weil hier eigentlich Landesgartenschau sein sollte – und 2020 wieder der Bodensee-Literaturpreis der Stadt vergeben wird. Doch wegen Corona ist das alles auf 2021 verschoben. Dennoch sorgt Forum Allmende dafür, dass Preisträgerin Monika Helfer schon dieses Jahr in Überlingen zu Gast ist. Sie wurde zu einer Lesung eingeladen.
Die frisch gekürte Trägerin des Bodensee-Literaturpreises der Stadt Überlingen: Monika Helfer .
Überlingen Keine Keime mehr im Trinkwasser von Ernatsreute
Das Stadtwerk am See gibt Entwarnung: Das Leitungswasser im Überlinger Teilort Ernatsreute ist wieder sauber, das ergab die Auswertung der neuesten Proben. Zur Sicherheit bleibe das Abkoch-Gebot noch bestehen.
Das Leitungswasser in Ernatsreute ist wieder keimfrei. Vergangene Woche waren „in sehr geringer Konzentration“ Bakterien gefunden worden, aktuelle Probenentnahmen zeigten nun, dass das Trinkwasser wieder völlig in Ordnung ist.
Überlingen Leitungswasser wird wegen Bakterien chloriert
Die Menschen in Ernatsreute wurden am Sonntag aufgefordert, ihr Trinkwasser abzukochen. Gefunden wurden „in sehr geringer Konzentration“ Bakterien der Gattung „Pseudomonas“. Inzwischen wird das Wasser chloriert. Bis Mittwoch, so hofft man beim Stadtwerk am See, liegen neue Erkenntnisse über die Ursachen vor.
Die beiden Gemeinden werden über zwei getrennte Leitungssysteme mit Bodenseewasser versorgt, wie Unternehmenssprecher Sebastian Dix erläutert. Vom Hochbehälter am Hebsackhof aus fließt das Trinkwasser nach Lippertsreute und Ernatsreute. Der Wasserspeicher wurde in den vergangenen Monaten saniert, um die Voraussetzungen zu schaffen für die Belieferung mit Wasser aus dem Bodensee. Gespeist wird der Speicher aus dem Wasserwerk Überlingen.
Überlingen Neubau der Bodensee-Laserklinik als „Auftakt zu einem neuem Stadt-Quartier“
Kurz bevor der Überlinger Gemeinderat am Mittwoch, 26. August, den Bebauungsplan für die Bodensee-Laserklinik beschließen soll, meldeten sich vergangene Woche nochmals die Kritiker zu Wort. Ihnen widerspricht Bauherr Dr. Martin Braun nun in einer Stellungnahme, in der er den „wenigen Bedenkenträgern“ auch entgegnet, sie würden die Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung nicht richtig interpretieren. Es gebe keine „Überversorgung an Haut- oder anderen Fachärzten“. Die Kritiker sollten doch nur mal zum Telefon greifen und versuchen, einen baldigen Termin zu bekommen.
Hier soll die Bodensee-Laserklinik entstehen. Links die Aufkircher Straße, unterhalb die Uhlandstraße.
Überlingen Fraktion der BÜB+ verweigert dem Projekt Laserklinik die Zustimmung
Die drei Gemeinderäte der Gruppierung „Bürger für Überlingen“ (BÜB+) kündigen im Vorfeld der Gemeinderatssitzung am kommeden Donnerstag, 26. August, 17 Uhr, an, dass sie dem Bebauungsplan zur geplanten „Bodensee-Laserklinik“ die Zustimmung verweigern werden. Im Grundsatz seien sie dafür, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung, aber den jetzigen viel zu massiven Baukörper müsse man ablehnen.
Auf der Wiese an der Aufkircher Straße gegenüber der Einfahrt zum Schättlisberg (Anton-Wilhelm-Schelle-Straße) will Hautarzt Dr. Martin Braun sein neues „Bodensee Laserzentrum“ für Dermatologie errichten – mit drei hohen Praxisgeschossen und einem zurückgesetzten Staffelgeschoss mit 660 Quadratmeter Wohnfläche.
Uhldingen-Mühlhofen/Meersburg/Hagnau Bodenseegemeinden östlich von Sipplingen sperren ihre Badestellen nicht
Dass in Sipplingen der öffentliche Strand an Wochenenden von 11 bis 17 Uhr gesperrt wird, ist für die Nachbargemeinden kein Beispiel, dem sie folgen. Überlingen, Uhldingen-Mühlhofen, Meersburg und Hagnau lassen ihre Badestellen offen. Und verstärken aber die Kontrollen auch durch Sicherheitsdienste, deren Hauptaufgabe es ist, freundlich an die Vernunft zu appellieren.
Das öffentliche Bad in Unteruhldingen, das allgemein zugänglich ist und keinen Eintritt kostet, wird ebenso wenig gesperrt wie andere Badestellen entlang des Bodenseeufers bis Hagnau.
Salem Neues Salemer Rathaus „immerhin
sechs Millionen Euro teurer“
Fünf Gemeinderäte von FWV und GOL machen eine ganz andere Rechnung zum neuen Rathaus auf, als sie in der Ratssitzung von 14. Juli präsentiert wurde. In einer Stellungnahme schreiben sie: „Grundlage des Gebauten war nicht der Wunsch der Bürger, sondern das Streben des Bürgermeisters, um Salem „groß“ zu machen.“
Sechs Millionen Euro teurer als bei der ersten Vorstellung im Jahr 2014 sei das neue Salemer Rathaus geworden, kritisieren FWV- und GOL-Gemeinderäte.
Heiligenberg Heiligenberger beobachtet „schnelle Flugobjekte“ über dem Ort
„Synchronität und Präzision“ seien beeindruckend gewesen, beschreibt Wolfgang Riegger die rätselhaften Kondensstreifen, an deren Spitzen scheinbar keine Flugzeuge zu entdecken waren. Die schnellen Objekte mit ihren kurzen Kondensstreifen hinter sich gaben Rätsel auf. „Solche Phänomene kennt man sonst nur aus Filmen, aus Marvelfilmen.“
„Wie in einem Marvelfilm“ habe es ausgesehen, erzählt Wolfgang Riegger aus Heiligenberg-Moos, was er da am 27. Mai beobachtete. Vier kurze Kondensstreifen, die „nah beieinander und synchron“ unglaubich schnell waren.
Überlingen José Kichler, der Teufelsgeiger der „Mississippi Steamboat Chickens“ ist für immer verstummt
Er war so virtuos wie bescheiden: José Kichler, der Meister der Doppelgriffe und rasanten Läufe, prägte den Sound der „Mississippi Steamboat Chickens“ seit deren Gründung vor 40 Jahren. Nun verstarb er im Alter von 81 Jahren. Wie die überregional bekannte Band die Lücke füllt, ist offen.
José Kichler, der Teufelsgeiger der Mississippi Steamboat Chickens verstarb am 21. Mai im Alter von 81 Jahren. Dieses Bild entstand 2010 beim 100-jährigen Jubiläum der Überlinger Firma Bommer.
Überlingen Überlinger CDU-Kreisräte fordern
schnelle Öffnung aller Bäder
Mit Blick auf den Sommer sehen es die Kreisräte Günter Hornstein und Volker Mayer-Lay als dringend notwendig an, die Gäste zu verteilen. Sie sind überzeugt, dass die Strandbadbetreiber die jeweils gültige Corona-Verordnung durchzusetzen in der Lage sind.
Die CDU-Kreisräte Volker Mayer-Lay (links) und Günter Hornstein (rechts) ließen sich überzeugen vom Konzept der Betreiber des Nußdorfer Strandbades Susanne Sinner und Uwe Gericke, „welches so auch in den anderen Schwimmbädern erwartet werden könne“, teilen beide mit.
Überlingen Für das Überlinger „Dixie-Schiff“
gibt es schon einen Termin 2021
Es ist seit Jahrzehnten Kult, das „Dixie-Schiff“ auf dem Bodensee, auf dem die überregional bekannte Jazzformation „Mississippi Steamboat Chickens“ den Ton angeben. Für dieses Jahr ist es, wie alles andere auch, abgesagt. Aber Bandleader Jürgen Herr nennt bereits den Termin fürs nächste Jahr.
Nächstes Jahr wieder: Die Mississippi Steamboat Chickens „Shuffle Boat Party“ auf dem MS Schwaben steht schon wieder im Terminkalender. Dieses Bild entstand 2019.
Überlingen Stadt Überlingen: An Pfingsten gab es am Bodenseeufer keine „Ansammlungen“
Auch wenn das Besucheraufkommen sehr hoch gewesen sei, mache dies die Passanten nicht zur „Ansammlung“, will die Pressestelle der Stadt die Darstellung auf SÜDKURIER Online korrigiert wissen. Sie reicht aber noch nach, dass die Polizei inklusive Verstärkung durch das „Polizeipräsidium Einsatz“ über Pfingsten aktiv war und bei „vorsätzlichen oder provokanten“ Verstößen gegen die Corona-Verordnung auch anzeigte. Indes: Beim „Zusammenkommen von meist jugendlichen Personen verschiedener Haushalte zum gemeinsamen Betrinken“ würde dann auch der Gemeindevollzugsdienst eingreifen.
Der Überlinger Landungsplatz am Pfingstsamstag dieses Jahres: Das Foto-Dokument zeigt, dass sich so gut wie niemand um den Mindestabstand gekümmert hat. Seit die dritte Pandemiestufe in Baden-Württemberg gilt, muss jetzt auch auf öffentlichen Plätzen eine Alltagsmaske getragen werden – wenn 1,5 Meter Abstand nicht einzuhalten sind.
Meersburg Meersburgs Bürgermeister setzt bei Abstandsregeln auf Kontrollen und Eigenverantwortung
Auch in Meersburg waren über Pfingsten die Uferwege überfüllt. „Das vergangene Wochenende war sicherlich für alle touristischen Gemeinden eine Herausforderung in dieser schwierigen Zeit“, bestätigt Bürgermeister Robert Scherer auf SÜDKURIER-Anfrage.
In den Osterferien war coronabedingt am Bodenseeufer kaum ein Mensch zu sehen. Mehrere Wochen später – in den Pfingstferien – sieht das schon ganz anders aus.