Martin Baur

Martin Baur

Lokalredakteur Überlingen
Martin Baur arbeitete schon während er in Konstanz Germanistik und Geschichte studierte, als freier Mitarbeiter beim SÜDKURIER. Nach dem Volontariat folgten Redakteursstellen in Stockach und Konstanz. Von 1999 bis 2016 leitete er die Lokalredaktion Überlingen; der Stadt fühlt er sich seit der Schulzeit auch über die Fastnacht eng verbunden. Nach überstandener Krankheit gab er die Redaktionsleitung in jüngere Hände und arbeitet seither leichteren Herzens und mit ungebremster Begeisterung weiterhin als Redakteur in Überlingen.

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Uhldingen-Mühlhofen Hoffnung auf Rendite durch Onlineanlage kostet 38-Jährigen sein Erspartes
Der Mann aus Uhldingen-Mühlhofen hatte einen fünfstellingen Betrag auf eine Trading-Plattform im Internet einbezahlt. Zur Ausbezahlung des Gewinns sollte er dann mochmals eine hohe Summe überweisen.
Einen fünfstelligen Eurobetrag überwies ein Mann aus Uhldingen-Mühlhofen vergangenes Jahr auf ein Trading-Konto, auf das er im Internet gestoßen war. Doch der große Gewinn blieb aus, der Mann wurde Opfer von Betrügern – und das gleich mehrfach.
Visual Story Das sind die größten Baustellen in Überlingen
Die Kletterhalle des DAV, die Brache, auf der der neue Campus der Volksbank entstehen soll, die „Neue Mitte“ von Überlingen und das Bauvorhaben der Baugenossenschaft: Aktuell sind das die vier größten Baustellen in Überlingen. Hier gibt es Luftbilder.
Der Baufortschritt an der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins ist deutlich zu sehen.
Überlingen Nach Bußgeldbescheiden gegen Narrenmutter und Hänselevater wachsen Empörung und Solidarität in der Stadt
„Ich bekomme eine Resonanz, das ist der Oberhammer“, kommentiert der Überlinger Hänselevater Harry Kirchmaier, dass inzwischen im Internet unter den Hashtags #FreeHarry und #FreeWolfgang über die Bußgeldbescheide gegen ihn und Narrenmutter Wolfgang Lechler heiß diskutiert wird. Und auch in der realen Welt sind Hashtags angekommen.
Die Überlinger macht mobil gegen die Bußgeldbescheide aus dem Rathaus für Hänselevater und Narrenmutter. Bild: Jürgen Gundelsweiler
Sippligen Die erste Gemeinde in Deutschland: Bürgermeister Oliver Gortat hisst die Regenbogenflagge dauerhaft vor dem Sipplinger Rathaus
Am Tag von Hanau wolle er ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz setzen, erklärt Oliver Gortat, Rathauschef in Sipplingen. Die Regenbogenflagge wehe ab sofort neben der Gemeindeflagge und jener der Vierländerregion Bodensee.
Die Regenbogenfahne weht seit Freitag, 19. Februar, vor dem Sipplinger Rathaus. Und zwar dauerhaft, wie Bürgermeister Oliver Gortat mitteilt – um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz zu setzen.
Überlingen Das Überlinger Fastnachts-ABC: Von Alefanz bis Zimmermann
Was ist ein Fazenetle, welche Narren sagen Trallaho und weshalb wurde der Viererbund zu Narrenrebellen? Antworten auf Fragen rund um die Überlinger Fastnacht gibt‘s in diesem Lexikon.
So vielfältig wie die Überlinger Hänsele: Frohsinnsregeln, Fachbegriffe und Fettnäpfchen, in die man als Auswärtiger tappen kann. Eine Orientierung bietet das Überlinger Fastnachts-ABC des SÜDKURIER.
Überlingen Schwertletänzer stellen Brunnenfigur heimlich auf und verschieben internationales Schwerttanz-Treffen wegen Corona auf 2022
Ursprünglich sollte die Enthüllung des bronzenen Schwertletänzers auf dem Olberbrunnen in Überlingen Teil der Feierlichkeiten zum 375. Geburtstag der Überlinger Schwerttanzkompanie werden. In deren Mittelpunkt wäre das internationale Schwerttanztreffen im Juni gestanden. Doch das Treffen ist wegen der Corona-Pandemie verschoben auf 2022. Die Bronzefigur wurde dennoch enthüllt: ohne Ankündigung, am Schmotzigen Dunschdig.
Einweihung bei klirrender Kälte: Seit dem Morgen des Schmotzigen Dunschdig steht die Schwertletänzer-Bronzefigur auf dem Olberbrunnen. Unter Einhaltung der Corona-Vorschriften weihte Münsterpfarrer Bernd Walter das Brunnenensemble, das der erste Platzmeister Fridolin Zugmantel (rechts) und der zweite Platzmeister Eric Hueber flankierten. Die Enthüllung der 1,60 Meter hohen Bronze erfolgte genau 375 Jahre nach der ersten Erwähnung der Kompanie in einem Ratsprotokoll der Stadt.
Überlingen OB Zeitler wird heute per Urkunde abgesetzt – hier kann er schon mal lesen, was ihm droht
Ein Schmotziger Dunschdig ohne Kindergartenumzug, Rathaussturm und Narrenbaumsetzen? Ja, das verbietet die Pandemie. Ein Schmotziger ohne Absetzung der Obrigkeit? Nein, das geht nicht, sagt die Narrenzunft Überlingen. Die temporäre närrische Amtsenthebung wird Oberbürgermeister Jan Zeitler heute im Laufe des Vormittags durch eine Urkunde verkündet.
Von „allefänzigen Gnaden“, heißt es in der Urkunde, werde er heute mit dieser Urkunde abgesetzt, heißt es im Erlass der Narrenzunft, die Narrenpolizist Peter Graubach Oberbürgermeister Jan Zeitler im Laufe des Vormittags übergibt.
Überlingen Badisches Tüftler-Können: Wie aus einer Frage ein umweltfreundliches High-Tech Agrar-Sprühfahrzeug wurde
Biolandwirt Walter Sorms brauchte ein ganz besonderes Gefährt, um auf den Feldern des Rengoldshauser Hofes die Humusbildung anzuregen. Der Maschinenbauingenieur und Tüftler Eric Hueber hat es ihm gebaut. Jetzt soll es in Serie gehen.
Hier testet der Chef selbst: Eric Hueber sitzt bei den Testfahrten über die Felder und Wiesen des Rengoldshauser Hofes in Überlingen am Bodensee persönlich am Steuer.
Überlingen Da rätselt auch die Narrenzunft: Ihre aktuell erhältliche Sammlerplakette wird bei einer Online-Auktion für 102,20 Euro gehandelt
Vor 100 Jahren wurde der Narrenrat ins Leben gerufen, daran erinnert die diesjährige Sammlerplakette der Narrenzunft Überlingen, die für 10 Euro verkauft wird und ein bisschen Geld für die trotz Fastnachtsabsage weiter laufenden Kosten bringen soll. Nur den Kopf schütteln können die Zunfträte über den Preis, der jüngst im Internet bezahlt wurde.
Das Motiv der diesjährigen Sammlerplakette der Narrenzunft Überlingen verweist auf ein Jubiläum, das wegen des coronabedingten Ausfalls des Fastnachtstreibens nicht gefeiert wird. Im Jahr 1921 nannte sich erstmals eine Gruppe von Überlinger Männern „Narrenrat“.
Überlingen Zwei Menschen werden am Donnerstagabend bei einem Unfall im Auto eingeklemmt – B 31-neu bei Überlingen voll gesperrt
Bei einem Unfall am Donnerstagabend (14. Januar) auf der schneeglatten B 31-neu bei Überlingen wurden beide Insassen eines Autos schwer verletzt. Der Wagen war vom unkontrolliert ausschwenkenden Auflieger eines Lastwagens in den Trailer eines anderen Gespanns geschleudert worden. Die Feuerwehr musste die beiden eingeklemmten Personen befreien.
Das Auto, das von Überlingen in Richtung Autobahn Stockach unterwegs war, wurde von einem ausschwenkenden Lastwagen-Auflieger in einen zweiten Sattel-Trailer geschleudert – und dabei völlig demoliert. Die Überlinger Feuerwehr musste die zwei schwer verletzten Insassen aus dem Auto schneiden.
Uhldingen-Mühlhofen Uhldinger Gastgeber auf dem Weg aus dem Konfrontationskurs mit der Gemeinde
Der Verein GUM, der sich gegen die Einführung der „Echt Bodensee Card“ (EBC) gründete war auch ein Zusammenschluss gegen die Tourismuspolitik der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen. Jetzt gibt es offensichtlich erste Annäherungen an den neuen Uhldinger-Bürgermeister – die Einladung zur Hauptversammlung der GUM sagte er allerdings kurzfristig ab.
Der neue Vorstand des Vereins Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen GUM (von links): Annerose Häußermann (Kassenwart), Herbert März (scheidender Vorsitzender), Erwin Feick (Schritführer), Markus Wesch (Beisitzer), Christoph Birkenmayer (zweiter Vorsitzender), Manfred Maier (dritter Vorsitzender), Franziska Denz (neue Vorsitzende), Hubert Renfert (Kassenprüfer) und Gisela Meichle.
Meersburg Fähre reduziert wieder den Fahrplan
Weil durch den derzeitigen zweiten Lockdown die Fahrgastzahlen deutlich gesunken seien, reduzieren die Stadtwerke Konstanz ab 12. November erneut die Zahl der Überfahrten.
Ein Bild, von dem man sonst meist nur träumen kann: Leere Wartespuren vor dem Meersburger Fähreanleger. Auf dem Bildschirm weisen die Stadtwerke Konstanz auf den reduzierten Fahrplan ebenso hin wie auf die Maskenpflicht, an die auch mit einem riesigen Transparent zwischen den beiden Landungsbrücken erinnert wird.
Meersburg Der Kampf der Lehrenweg-Anwohner
gegen die Einbahnstraße geht weiter
Der Meersburger Gemeinderat soll am 11. November über die Erschließung des Lehrenwegs entscheiden. Trotz intensiver Bemühungen ist es der Stadt in den vergangenen Monaten nicht gelungen, die anliegenden Grundstückeigentümer davon zu überzeugen, dass sie ihre teils kleinen Flächen abzugeben, um die Straße durchgehend zweispurig auszubauen. In großen Teilen soll nun eine Einbahnregelung umgesetzt werden. Dagegen wehren sich Anwohner.
Der Lehrenweg ist nicht nur oberirdisch in schlechtem Zustand, auch die in der Erde liegenden Wasserleitungen und die Abwasserrohre sind marode.
Salem Sind politische Gegner hinderlich? – Zehn Fragen an drei Bürgermeisterkandidaten
Wer sitzt ab 1. November im neuen ziegelroten Salemer Rathaus, Symbol auch für die Wachstumspolitik von Amtsinhaber Manfred Härle, der seine dritte Amtszeit anstrebt. Wenige Tage vor dem ersten Wahlgang am 27. September stellte der SÜDKURIER ihm und den beiden Gegenkandidaten Birgit Baur und Roland Martin zehn Fragen.
Wer sitzt ab dem 1. November als Verwaltungschef im Rathaus? Die zweite Amtszeit von Manfred Härle endet 31. Oktober. Er will im jüngst bezogenen Rathaus bleiben. Gegen ihn treten die einheimische Birgit Baur und Roland Martin aus Bayern an.
Salem Wie gespalten ist die Gemeinde Salem denn nun?
Das „Aktionsbündnis Grünzug Salem“ beteiligt sich mit einem „Kandidaten-Check“ am Meinungsbildungsprozess zur Bürgermeisterwahl am 27. September. Mit Einverständnis des Bündnisses schaute sich der SÜDKURIER die in 6000 Exemplaren gedruckte Broschüre schon einmal an. Ein kleines Kontingent wurde bei der offiziellen Kandidatenvorstellung am Abend des Mittwoch, 16. September, verteilt, 5550 Exemplare liegen am Freitag, 18. September dem Mitteilungsblatt bei.
Nach zwei Bürgerentscheiden sei die Gemeinde polarisiert, meint das Aktionsbündnis. Dieses Bild entstand vor dem Bürgerentscheid 2008 gegen die MTU-Ansiedlung in Salem vor der Übergabe von 2000 Unterschriften an Bürgermeister Manfred Härle. Der Bau des Logistikzentrums wurde damals mit knapper Mehrheit abgelehnt.