Katy Cuko

Katy Cuko

Freie Mitarbeiterin
Katy Cuko ist Freie Journalistin und schreibt seit 2003 für den SÜDKURIER. Im Osten der wiedervereinigten Republik groß geworden, hat sie in den Jahren der Wende den Beruf bei der "Sächsischen Zeitung" erlernt und lebt seit 1996 am Bodensee. Ihr Markenzeichen sind ein großes Netzwerk und ihre Nähe zu den "kleinen Leuten".

Anmerkungen? Hinweise?
Gerne können Sie Katy Cuko schreiben. Bitte geben Sie Ihren Namen und ggf. den Link zum Artikel an.

Neueste Artikel des Autors
Winfried Kretschmann (Dritter von links) ließ sich im MTU-Trainingscenter von Marcus A. Wassenberg (von links) und dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Schell grüne Technologien von RRPS erläutern, so auch den Hybrid-Powerpack. Mit dabei: der Landtagsabgeordnete der Grünen, Martin Hahn (rechts).
Friedrichshafen Ministerpräsident Kretschmann informiert sich bei MTU über Hybridantriebe für Züge
Rolls-Royce Power Systems (RRPS) in Friedrichshafen hat ein Hyprid-Powerpack entwickelt: Es wäre auch als Übergangstechnologie in Nahverkehrszügen bis zur Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn geeignet. Beim Besuch das Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann warb die RRPS-Chefetage gestern für die Technologie. Denn das grüne Verkehrsministerium hatte erst jüngst verkündet, die teure Umrüstung für 15 Triebwagen auf der Strecke am Bodensee entlang lohne nicht. Sie soll 2023 elektrifiziert werden.
Ein Felchenschwarm in einer Aquakultur: Die Zucht in Netzgehegen wäre laut Experten auch im Bodensee möglich.
Bodenseekreis Bodensee-Felchen als Mogelpackung: Oft werden die Fische importiert
Die Fangergebnisse zeigen: Viele Fische werden aus dem Ausland importiert und am Bodensee als lokaler Wildfisch serviert. Die Genossenschaft RegioBodenseeFisch will das ändern und verfolgt weiter den Plan, Netzgehege im Bodensee zu installieren. Ihre 17 Mitglieder wollen Aquakultur im Bodensee als Alternative zur Felchen-Einfuhr etablieren. Ein Vorhaben, das weiter auf massive Kritik stößt.
Verkehrsminister Winfried Hermann (rechts) überzeugte sich am Freitagnachmittag vom Fortgang der Bauarbeiten für die B 31-neu. Andreas Irngartiner von Deges, Oberbürgermeister Andreas Brand, Bauleiter Christof Becker und Gemeinderat Eduard Hager (von links) tauschen sich aus.
Friedrichshafen Halbzeit an der B-31-Baustelle: Die meisten Brücken stehen schon
157 Millionen Euro werden bei Friedrichshafen in die B 31-neu verbaut, die derzeit größte und teuerste Baustelle des Landes. Nach dem Spatenstich im November 2014 ist jetzt Halbzeit. "Wir sind im Zeit- und Kostenplan", wie Deges-Bereichsleiter Andreas Irngartinger beim Besuch von Landesverkehrsminister Winfried Hermann erklärte. Nur am künftigen Tunnel in Waggershausen gab es beim Aushub Probleme durch eindringendes Wasser. Ende 2020 soll die sieben Kilometer lange Trasse fertig sein.
Die Echt-Bodensee-Card ermöglicht Gästen die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Grünen plädieren dafür, dass Friedrichshafen die EBC einführt.
Friedrichshafen Grüne machen sich für Echt-Bodensee-Card in Friedrichshafen stark
Die Grünen-Fraktion im Gemeinderat befürwortet, dass die Stadt Friedrichshafen die Echt-Bodensee-Card (EBC) einführt. Fraktionschefin Mathilde Gombert will im Namen ihrer Fraktionskollegen bei der Ratssitzung am Montag einen entsprechenden Prüfantrag stellen. Folgt der Rat diesem Antrag, soll die Stadt die Grundlagen dafür schaffen, dass die Zeppelinstadt „in absehbarer Zeit“ der EBC beitreten kann – vorausgesetzt, der Datenschutz werde eingehalten.
Aus der Vision, moderne Luftschiffe durch Europa reisen zu lassen, wird nichts. Das Projekt war zu teuer.
Friedrichshafen Zeppelin Europe Tours GmbH wird liquidiert: Abenteuerliche Suche nach Investoren scheitert
Es war ein stolzes, ambitioniertes Projekt, Zeppeline auf Rundreise durch Europa zu schicken. Genauer gesagt zehn Luftschiffe, die gut doppelt so groß sind wie jene, die täglich über dem Bodensee zu sehen sind, und nicht 14, sondern 45 Passagiere mitnehmen. Doch daraus wird nichts: Die Zeppelin Europe Tours GmbH wird aufgelöst. Was bleibt ist die Geschichte einer abenteuerlichen Suche nach Investoren und der Traum von Wolfgang von Zeppelin, dass aus der Vision doch noch mal Wirklichkeit wird. "Aber ich werde es nicht mehr erleben", sagt der 82-Jährige.