Katy Cuko

Katy Cuko

Freie Mitarbeiterin
Katy Cuko ist Freie Journalistin und schreibt seit 2003 für den SÜDKURIER. Im Osten der wiedervereinigten Republik groß geworden, hat sie in den Jahren der Wende den Beruf bei der "Sächsischen Zeitung" erlernt und lebt seit 1996 am Bodensee. Ihr Markenzeichen sind ein großes Netzwerk und ihre Nähe zu den "kleinen Leuten".

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Neueste Artikel des Autors
Friedrichshafen Ein Traum aus altem Blech. Maybach-Stiftung stellt Luxus-Oldtimer aus
Das Konzept ist so charmant wie informativ. Bei einer Tasse Kaffee können Besucher der Pop-up-Ausstellung im Café Gessler tief in die Geschichte der Luxus-Automobile der Marke Maybach made in Friedrichshafen eintauchen. Als Sahnehäubchen gibt es am 2. Oktober sieben Maybach-Oldtimer live zu sehen.
Maybach-Automobile der letzten 100 Jahre zeigt die Ausstellung im Miniatur-Modell. Am 2. Oktober sind sieben Oldtimer live an der Uferpromenade in Friedrichshafen zu sehen.
Immenstaad Grüner Wahlkreis-Kandidat von 2017 bekennt: „Wir haben uns mehr erhofft“
83,5 Prozent der Wahlberechtigten in Immenstaad haben am Sonntag ihre Stimme abgegeben, die meisten auch hier – trotz enormer Verluste – für die CDU und Volker Mayer-Lay. Wie der CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, Martin Frank, und Markus Böhlen von den Grünen das Wahlergebnis bewerten.
Das Wahlergebnis in Immenstaad entspricht ziemlich genau dem Wahlkreis-Schnitt am Bodensee.
Bodenseekreis Kein Mandat für Berlin: „Wahlverlierer“ gehen mit dem vorläufigen Endergebnis ganz unterschiedlich um
Warum Christian Steffen-Stiehl (FDP) am Montag trotzdem nach Berlin fährt. Wie Sander Frank mit dem Fast-Rausschmiss der Linken aus dem Bundestag und dessen Konsequenzen fürs Regionalbüro hadert. Und was Maria Heubuch (Grüne) und Leon Hahn (SPD) nun vorhaben.
Fairer Umgang miteinander kennzeichnete den regionale Wahlkampf bis zum Wahlabend. Die beiden Direktkandidaten Sander Frank von der Linken (links) und Christian Steffen-Stiehl können auch künftig miteinander.
Meinung Die CDU bleibt am See die Nummer eins – trotzdem ist ein neuer Politik-Stil gefragt
30 Prozent der Wähler stimmten für Volker Mayer-Lay, der sie als Abgeordneter vom Bodensee in Berlin vertreten soll. Trotz heftiger Verluste genießen die Christdemokraten immer noch großes Vertrauen. Und trotzdem ist ein neuer Politik-Stil gefragt.
Bodenseekreis Volker Mayer-Lay verteidigt für die CDU das Direktmandat im Wahlkreis Bodensee
Der Wahlkreis Bodensee ist in den nächsten vier Jahren erneut mit zwei Kandidaten in Berlin vertreten. Neben Bundestags-Neuling Volker Mayer-Lay ist das AfD-Frontfrau Alice Weidel. Für Maria Heubuch (Grüne) und Christian Steffen-Stiehl (FDP) reicht es über die Landeslisten ihrer Parteien nicht für ein Mandat. Die Wahlbeteiligung von 79,5 Prozent im Wahlkreis war ähnlich hoch wie 2017.
Strahlender Sieger bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Bodensee ist Volker Mayer-Lay. Mit ihm freut sich seine Lebensgefährtin Sabine Welte. Die Blumen nahm er zuvor von Landrat und Parteifreund Lothar Wölfle im Landratsamt entgegen.
Friedrichshafen Corona-Testpflicht ad absurdum: Wie weisen Grundschüler ihr Alter nach?
Zwei Mal pro Woche werden Schüler getestet. Deshalb brauchen sie fürs Restaurant, beim Tanzkurs oder im Sportbad keinen Nachweis mehr vorzulegen. Doch die meisten Freizeitanbieter verlangen mit Verweis auf die Corona-Verordnung ein Dokument als Altersnachweis. Einen Schülerausweis haben Grundschüler aber nicht. Und der ist auch gar nicht mehr Pflicht, sagt das Ministerium. Über Fallstricke der Bürokratie.
Ein Hinweisschild auf die 3G-Regel (“Geimpft, getestet, genesen“) steht vor einem Lokal. Ohne Altersnachweis bekommen vielerorts auch Kinder keinen Zutritt.
Friedrichshafen Stadt will ein Zeichen setzen: 1150 Luftfilter-Geräte für Schulen und Kitas in Friedrichshafen
Die Stadt lässt sich in Sachen Corona-Prävention nicht lumpen. Das Rathaus stellt nun doch 1,7 Millionen Euro für Luftfilter letztlich in jedem Kita-Gruppenraum und in jedem Klassenzimmer bis zur sechsten Klasse bereit. Wie viel das Land davon aus Fördergeldern zuschießt, kann derzeit keiner sagen.
Die Stadt schafft mobile Luftfilter für alle Kitas und Klassenräume bis zur sechsten Klassen an – egal, ob sie gut oder schlecht belüftet werden können.
Bodenseekreis Wer will in den Bundestag? Von fünf Direktkandidaten, die wohl nur wenige auf dem Zettel haben
Elf Kandidaten treten am Sonntag bei der Bundestagswahl direkt für den Wahlkreis Bodensee an und werben um die Erststimmen der Wähler. Die Parteien der ersten sechs – von CDU bis Linke – sind im Bundestag vertreten, deren Positionen und Ziele sind bekannt. Doch was treibt Kandidaten an, die so gut wie keine Chance haben, ein Mandat zu gewinnen?
Nicht nur die etablierten Parteien werben entlang der Straßen für ihre Kandidaten und Ideale. In Friedrichshafen hängen gleich fünf Plakete von vier verschiedenen kleineren Wählervereinigungen übereinander.
Friedrichshafen Breiter Protest vor dem Graf-Zeppelin-Haus gegen die AfD und ihre beiden Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla, die drinnen Wahlkampf führen
Von den „Omas gegen Rechts“ über die queere Gemeinschaft bis zu den Polit-Satirikern von „Die Partei“ reichte das bunte Spektrum jener Kräfte, die am Sonntagnachmittag in Friedrichshafen gegen Rechts mobil machten. Das Besondere: Eine Woche vor der Bundestagswahl zeigten die Direktkandidaten von SPD, Die Linken und Die Grünen bei dieser Kundgebung gemeinsam Flagge gegen Rechts.
Mehr als 150 Menschen kamen am Sonntagnachmittag zur Kundgebung gegen Rechts vor dem Graf-Zeppelin-Haus, wo innen die AfD mit ihren Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla für die Bundestagswahl ihre Anhänger empfingen.
Friedrichshafen Warum das Häfler Rathaus in der Fasnet Flagge zeigen kann, aber nicht am Aktionstag gegen Homophobie
Von sieben Ratsfraktionen haben sechs beantragt, am 17. Mai künftig die Regenbogenflagge am Rathaus zu hissen. Die CDU-Fraktion will das nicht, weil der IDAHOBIT-Tag kein hoheitlicher Anlass sei. Die Stadtspitze schließt sich dieser Argumentation an, auch wenn sie bereits zwei Ausnahmen praktiziert.
Vor dem Rathaus in Sipplingen (links) weht die Regenbogenfahne seit Februar dauerhaft. In Friedrichshafen zeigt das Rathaus – wie auf diesem Archivbild – bei der Fasnet Flagge, will das aber am IDAHOBIT-Tag nicht tun.
Tettnang Amtlicher Unsinn oder Provokation? Gender-Sternchen sorgt in Tettnang für Kontroverse
Weil er in einem Brief die „Ortschaftsrät*innen“ so angesprochen hat, muss sich Langnaus Ortsvorsteher Peter Bentele „sprachpolitische Umerziehung“ vorwerfen lassen. Ortschaftsrat Konrad Renz hält Gendern für das Geschäft einer „links-versifften Elite“. Beide gehören zu den Freien Wählern. Sein Antrag, das im Rat zum Thema zu machen, läuft ins Leere.
Die Anrede „Mitarbeiter*innen“ ist in der Landeshauptstadt Stuttgart beispielsweise in einer Leitlinie zur „geschlechtersensbilen Sprache“ empfohlen. Im Tettnanger Ortsteil Langnau sorgt das Gender-Sternchen für eine Kontroverse zwischen dem Ortsvorsteher und einem Ortschaftsrat.
Friedrichshafen Heimspiele in Neu-Ulm: Das sagen Fans und Ehemalige zur Notlösung des VfB Friedrichshafen
5000 Zuschauer fasst die Ratiopharm-Arena Neu-Ulm, neue Spielstätte der Volleyball-Profis vom VfB Friedrichshafen. Viele Fans hadern mit dieser Notlösung. Die ZF-Arena ist dicht, die Messehalle A1 steht nicht mehr zur Verfügung. Könnte man nicht wenigstens die Bundesligaspiele in der Bodenseesporthalle austragen?
Die Fans, hier die „Bluebears“, dürfen in in die Halle zurück und die Volleyballer anfeuern. Doch ausgerechnet jetzt steht dem VfB-Erstligateam keine mehr in Friedrichshafen zur Verfügung.
Friedrichshafen Der Flughafen schließt 2020 mit einem Minus von 5,8 Millionen Euro ab. Das bringt den Geschäftsführer nicht aus der Ruhe
Mit einem Jahresfehlbetrag von 5,8 Millionen Euro schließt die Betriebsgesellschaft des Bodensee-Airports das Geschäftsjahr 2020 ab. Das Minus ist doppelt so hoch wie im Vorjahr. Das ist angesichts von Corona und der noch laufenden Insolvenz des Flughafens trotzdem keine Hiobsbotschaft.
Die Wizz Air war die erste Fluggesellschaft, die nach monatelanger Betriebsruhe am Bodensee Airport am 5. Juni den Flugbetrieb wieder aufnahm. Mit den prognostizierten 158 000 Passagieren in diesem Jahr rechnet die Flughafen-Gesellschaft nicht mehr.
Bodenseekreis Bloß kein Fernunterricht: Viel Optimismus zum Schulstart am Bodensee
Für 12 730 Kinder und Jugendliche beginnt am Montag im Bodenseekreis wieder der Unterricht an den öffentlichen Schulen. Es wird erneut ein „Schuljahr unter Pandemie-Bedingungen“, erklärt Regierungspräsident Klaus Tappeser. Ziel sei aber, „Schule in der Schule zu machen“, nicht wieder vor den Bildschirmen daheim. Doch wie sieht es mit der Lehrerversorgung aus?
Schule ohne Maske – so wie vor den Sommerferien auch in der Abiklasse am Droste-Hülshoff-Gymnasium in Meersburg – geht mit dem Schulstart am Montag nicht mehr. Andere Beschränkungen im Schulalltag fallen weg.
Friedrichshafen ZF-Arena darf nicht abgerissen werden: Was das für die VfB-Volleyballer in Friedrichshafen bedeutet
Das Landesamt für Denkmalpflege hat die ZF-Arena in die Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg aufgenommen. Damit rückt zwangsläufig eine Sanierung der langjährigen Spielstätte der VfB-Volleyballer in den Fokus. Die über 50 Jahre alte, frühere Messehalle wurde vor einem Jahr wegen Bauschäden geschlossen.
Seit knapp einem Jahr darf die ZF-Arena wegen Bauschäden und aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden. Eine andere Option als die Sanierung bleibt nicht: Das Landesdenkmalamt hat die Halle als Kulturdenkmal eingestuft.
Friedrichshafen Erst der „Bodensee-Jumbo“, dann die „737“: Von den Anfängen der Passagier-Flüge in Friedrichshafen
Gedächtnis der Region: In den 80er Jahren wird der Flughafen nach wie vor militärisch genutzt. Doch Geschäftsreisende jetten bereits gern auf den Regionalflug-Linien nach Stuttgart oder Zürich. Es dauert bis zum Jahr der Wende, als der erste Ferienflieger gen Mallorca startet.
Mit einer De Havilland „Twin Otter“ bedient die in Friedrichshafen gegründete Regionalfluggesellschaft Delta Air ab 1978 ab Friedrichshafen die Strecken nach Stuttgart und Zürich. Der „Bodensee-Jumbo“ gelangt zu einiger Berühmtheit.