Katy Cuko

Katy Cuko

Freie Mitarbeiterin
Katy Cuko ist Freie Journalistin und schreibt seit 2003 für den SÜDKURIER. Im Osten der wiedervereinigten Republik groß geworden, hat sie in den Jahren der Wende den Beruf bei der "Sächsischen Zeitung" erlernt und lebt seit 1996 am Bodensee. Ihr Markenzeichen sind ein großes Netzwerk und ihre Nähe zu den "kleinen Leuten".

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Neueste Artikel des Autors
Friedrichshafen Keine Impfdosen für die Kliniken im Land: Ärzte und Pfleger am Medizin Campus Bodensee sind empört
Wut, Unverständnis, Frustration: Das Sozialministerium schickt Klinik-Personal, das täglich dem Ansteckungsrisiko ausgesetzt ist, in die Impfzentren, um sich immunisieren zu lassen. Ab 22. Januar stehen im Kreisimpfzentrum Friedrichshafen voraussichtlich aber nur 100 Impfdosen pro Woche für sie bereit. Eigentlich war vorgesehen, dass sich die Mitarbeiter direkt in einem der beiden Krankenhäuser in Friedrichshafen und Tettnang gegen das Coronavirus impfen lassen können.
Trotz hoher Impfbereitschaft können sich Mitarbeiter mit hohem Ansteckungsrisiko auch am Medizin Campus Bodensee nun nicht gegen das Coronavirus impfen lassen.
Bilder-Story Winter kommt mit aller Macht zurück: Es schneit und schneit und schneit
Nach einer langen Regennacht, in der die letzten Schneereste der vergangenen Tage davon gespült wurden, versinkt die Bodenseeregion gerade im Neuschnee. Und stündlich wird es mehr...
Für Kinder ein Traum: Ein paar Stunden Dauerschnee reichen, 20 Zentimeter der weißen Pracht anwachsen zu lassen.
friedrichshafen Ziel verfehlt: Es gibt zu wenig Bauprojekte in Friedrichshafen, um die Wohnungsmisere zu beenden
1500 neue Wohnungen bis 2019: Mit diesem Anspruch verabschiedete der Gemeinderat im Mai 2017 ein Aktionsprogramm und wollte so vor allem den sozialen Wohnungsbau ankurbeln. Was wurde geschafft? Eine Analyse.
Die Außenanlagen sind noch Baustelle, doch die Bauten mit knapp 100 Wohnungen im „Karree vier“ am Hägleweg stehen.
Friedrichshafen Eine Brücke für Fledermäuse? Ein „Volldepp“, der 300 Euro kostet? Das waren die kuriosesten Geschichten des Jahres 2020
Was tun, wenn Rösser beim Narrensprung verboten sind, dem Prinzenpaar aber eine Kutsche gebührt? Wie könnte man das heimische WLAN nennen? Nicht nur die Antworten auf diese Fragen haben verwundert, erheitert und bewegt. Ein Rückblick auf kuriose Angelegenheiten, die das Jahr 2020 in Friedrichshafen mit sich brachte.
Friedrichshafen Jahresrückblick: Was 2020 in Friedrichshafen für viel Aufregung sorgte
Vom Corona-Verbot, Parkbänke am Seeufer zu benutzen, bis zur Schließung der ZF-Arena faktisch über Nacht gab es auch in diesem Jahr einige Aufreger-Themen, über die wir berichtet haben.
Unter anderem gesperrte Bänke, Kontrollen von Bord des Zeppelins aus, die Schließung der ZF-Arena und ein Bauvorhaben sorgten in den vergangenen Monaten für reichlich Gesprächsbedarf.
Friedrichshafen Raus aus der Grauzone: Hilfe für Prostituierte in zwei Landkreisen
Die Corona-Pandemie bedeutet für Menschen in der Sexarbeit quasi Berufsverbot. Die Folge ist nicht nur große finanzielle Not, was viele Frauen in die Illegalität treibt. Die Streetworker der Arkade können mit Geldern des Sozialministeriums Hilfe und Beratung nun faktisch verdoppeln.
Sexarbeit in Bordellen und ähnlichen Etablissements war in diesem Jahr nur in kurzen Zeitabschnitten erlaubt. Viele Prostituierte sind finanziell in großen Nöten.
Friedrichshafen Das Impfzentrum des Bodenseekreises steht. Erste Termine gibt es aber wohl erst Mitte Januar
Binnen einer Woche hat sich ein Drittel der Messehalle A2 in Friedrichshafen zum Kreisimpfzentrum gewandelt. Bis zu 800 Menschen sollen hier täglich gegen das Coronavirus geimpft werden. Doch viele Fragen sind noch offen.
Michael Fischer vom Landratsamt (rechts) und Kreissprecher Robert Schwarz erläuterten Medienvertretern am Montag den Aufbau des Kreisimpfzentrums in der Messe Friedrichshafen.
Friedrichshafen Netzwerk-Gründer Philipp Fuhrmann sagt: „Wir können nicht den Flughafen retten und die Schulbudgets zusammen streichen“
Nach ihrem ersten vollen Jahr zieht der Gemeinderats-Neuling, das Netzwerk für Friedrichshafen, Bilanz. Mit der eigenen Arbeit zufrieden, fällt die Abrechnung vor allem mit Blick auf die teuren Großprojekte der Stadt durchwachsen aus.
„Frischer Wind im Hafen“ war ein Ziel im Wahlkampfprogramm, mit dem das Netzwerk für Friedrichshafen 2019 ins Rennen ging – und im September auf Anhieb vier Sitze im Gemeinderat gewann (von links): Jürgen Holeksa, Simon Wolpold sowie (von rechts) Philipp Fuhrmann und Simona Sohm.
Friedrichshafen Doppelspitze am Klinikum: Aufsichtsrat installiert zweiten Geschäftsführer
Der Medizin Campus Bodensee, zu dem auch die Kliniken Friedrichshafen und Tettnang gehören, bekommt einen zweiten Geschäftsführer: Franz Klöckner zeichnet ab 1. Januar an der Seite von MCB-Geschäftsführerin Margita Geiger für den kaufmännischen Part verantwortlich. Was das für den kommunalen Klinikverbund bedeutet.
Die meisten Corona-Patienten im Bodenseekreis werden im Klinikum Friedrichshafen stationär versorgt.
Friedrichshafen Wie steht es um das schnelle Internet in der ehemaligen „T-City“ Friedrichshafen?
Mit dem einstigen Zukunfts-Projekt T-City verlegte die Telekom schon 2007 fast flächendeckend Glasfaserkabel in die Erde. Heute muss die Stadt nachhelfen, um den Breitbandausbau vor allem in den Ortschaften voranzubringen.
Trotz der überraschenden Konkurrenz durch die Telekom: In den nächsten Monaten soll das kommunale Breitbandnetz entstehen. Bild: Carsten Rehder/dpa
Friedrichshafen Lange Durststrecke für die Messen im Land – und keine rosigen Aussichten für 2021
Durch die Corona-Pandemie ist das Messegeschäft fast zum Erliegen gekommen. Aber auch die zunehmende Digitalisierung stellt das Messekonzept als Plattform für Präsentation und Austausch infrage. Wie die Messen Stuttgart, Friedrichshafen und die Südwest-Messe damit umgehen.
Friedrichshafen Der letzte Tag mit offenem Geschäften: Kein Sturm auf Fußgängerzonen vor dem anstehenden Lockdown
Nicht nur in Friedrichshafen gehen die Kunden ziemlich gelassen mit der bevorstehenden Zwangspause beim Shoppen um. Der Weihnachts-Lock-Down ab Mittwoch treibt dafür den Laden-Inhabern die Schweißperlen auf die Stirn. Für den Einzelhandel sei das Not-Aus wegen der Corona-Pandemie eine „Katastrophe“, sagt Peter Spindler vom Handelsverband Südbaden.
Nur noch zwei Tage sind die Läden offen. Zum Run auf die Geschäfte kommt es am Montagnachmittag zumindest in der Friedrichshafener Altstadt nicht.
Friedrichshafen Netzkwerk lehnt Hochhaus-Pläne an der Friedrichstraße als „völlig unverträglich“ ab
Die Fraktion Netzkwerk für Friedrichshafen hat im Gemeinderat beantragt, städtebauliche Überlegungen für einen 13-Geschosser auf dem ehemaligen Schlossgarten-Areal zu beenden. Der Grundstückseigentümer hingegen plant mit einen Hochhaus.
Das Hotel Schlossgarten wird seit 2016 vom Landratsamt Flüchtlingsunterkunft genutzt. An der Stelle könnte ein Hochhaus entstehen, sieht der Rahmenplan für die Friedrichstraße als Option zu.
Bodenseekreis Wie Frauen im politischen Rampenlicht mit sexueller Übergriffigkeit umgehen
Auf diese Erfahrungen hätte Jasmina Brancazio gern verzichtet. Die SPD-Landtagskandidatin versteht nicht, was in Männern vorgeht, die ihr Penis-Fotos schicken oder in ihr Wahlkampfhandy stöhnen. Auch andere Frauen in der Politik berichten von grenzwertigen Nachrichten.
Jasmina Brancazio ist 35 Jahre alt – und sie will es als SPD-Landtagskandidatin wissen. Mit der Postkartenaktion hat sie allerdings auch schlechte Erfahrungen gemacht und mehr als nur dumme Sprüche kassiert.
Bodenseekreis „Grundschul-Rebellen“ aus dem Salemertal lassen nicht locker
Mit ihrem offenen Brief an die Kultusministerin, der von knapp 700 Schulleitern und über 2300 Lehrern mit unterzeichnet wurde, haben die vier Rektoren viel Druck erzeugt. Darauf baute die Bildungsgewerkschaft GEW die Kampagne „Grundschulen – Weg vom Abstellgleis“ auf. Auf die versprochenen Antworten von Susanne Eisenmann warten sie allerdings immer noch.
Dorothea Vollmer und Sonja Fahlenbock leiten die Grundschulen in Salem-Neufrach und Salem-Beuren. Sie fordern seit Monaten mehr Unterstützung für die Grundschulen im Land.
Bodenseekreis Viel Zuspruch für Rentner, der für Bezeichnung „Volldeppen“ zur Geldstrafe verurteilt wurde
Das Urteil des Amtsgerichts Tettnang trifft auf wenig Verständnis: Sogar finanzielle Unterstützung hat der Eriskircher nun angeboten bekommen, der vermeintliche Corona-Leugner so bezeichnet hat. Und zwei „Zeugen“ erklären, dass dieser Strafbefehl überhaupt nicht in ihrem Sinne war und sie sich „missbraucht“ sehen.
Die von der Polizei mit einem Großaufgebot bewachte „Grundrechte“-Demo im Mai war Anlass für die Gerichtsverhandlung, die einen Rentner aus Eriskirch wegen Beleidigung als Vorbestrafter verließ – weil er dahinter eine Demo der Corona-Leugner sah. Archivbild: Andrea Fritz