Johannes Bruggaier

Johannes Bruggaier

Leiter Kulturredaktion
Johannes Bruggaier interessiert sich für das Theater in der Politik und die Politik auf der Theaterbühne. Sein Germanistikstudium in Bremen schloss er mit einer Promotion über Klassikerinszenierungen ab. Anschließend arbeitete er als Kulturredakteur bei der Mediengruppe Kreiszeitung. Seit 2016 leitet er die Kulturredaktion des SÜDKURIER.

Anmerkungen? Hinweise?
Gerne können Sie Johannes Bruggaier schreiben. Bitte geben Sie Ihren Namen und ggf. den Link zum Artikel an.

Neueste Artikel des Autors
Visual Story Das waren noch Zeiten! Diese Konzerttickets erzählen von den großen Konzerten in der Scheffelhalle
Von Status Quo bis Uriah Heep: Werner Gohl vom Förderverein “Freunde der Scheffelhalle“ hat die Tickets noch alle in seiner Schublade liegen. Sie erzählen von den großen Veranstaltungen in der jetzt abgebrannten Singener Halle.
Buch Für Rollstuhlfahrer ist diese Welt nicht gemacht: Was Christoph Keller im Alltag erlebt, widerspricht allen Vorstellungen einer inklusiven Gesellschaft
Der St. Galler Schriftsteller Christoph Keller ist wegen einer spinalen Muskelatrophie auf den Rollstuhl angewiesen. In einem Buch beschreibt er, warum das noch immer mit Ausgrenzungserfahrungen und Demütigungen verbunden ist.
Kleiner Bordstein, große Wirkung: Für Rollstuhlfahrer ist unsere Welt voller Hindernisse.
Gesellschaft Wo sind nur unsere Intellektuellen geblieben? Das Beispiel Denis Diderot zeigt, warum sie es heute schwer haben
Jede Gesellschaft braucht Menschen, die vorausdenken: solche wie Denis Diderot. Hans Ulrich Gumbrecht erklärt, warum sie heute fehlen.
Denis Diderot, gemalt 1767 von Louis-Michel van Loo. Bild: Wikipedia
Meersburg Der Droste-Preis 2021 geht an Katharina Hacker
Die in Berlin lebende Schriftstellerin wurde mit „Die Habenichtse“ bekannt. Die Preisverleihung soll im Mai stattfinden. Der Förderpreis geht an die österreichische Autorin Laura Freudenthaler.
Katharina Hacker wird 2021 den Droste-Preis der Stadt Meersburg erhalten.
Meinung In ihrer Empörung über den Lockdown treffen Kulturschaffende nicht immer den richtigen Ton. Doch das ist nichts im Vergleich zum kulturpolitischen Totalausfall
Nein, unsere Kultur wird durch den Lockdown nicht untergehen. Und doch liefert die Politik eine ganz schwache Leistung.
Meinung Der widerlichste Ort für den politischen Diskurs: Wie ich mit Donald Trump Twitter kennen und verachten lernte
Der US-Präsident hat Twitter zum Medium seiner Politik erkoren. Wie lebt es sich in diesem Netzwerk? Ein Selbsterfahrungsbericht.
Donald Trump als Wachsfigur im Berliner Madame Tussauds: Twitter-Kommentare sind des Präsidenten liebste Kommunikationsform.
Corona Die zweite allgemeine Verunsicherung: So ist das Stimmungsbild bei den Kulturschaffenden in unserer Region vor dem Lockdown
Schon wieder steht die Kulturszene vor einer Zwangspause. Was das bedeutet, ist aber vielerorts nicht klar.
Eine Ahnung von Totentanz: In Rom protestieren Tänzerinnen und Angestellte von Theatern gegen die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Auch bei uns fällt am Montag für viele Kultureinrichtungen vorübergehend wieder der Vorhang.
Meinung Die Schließung von Kultureinrichtungen im Corona-Lockdown ist teilweise nachvollziehbar. Dennoch hat die Politik versagt
Viele Künstler wollten die Komplexität der Pandemielage bis zuletzt nicht wahrhaben. Ihr pauschales Klagen über Theaterschließungen und ähnliche Maßnahmen ist falsch. Jetzt gilt es, ihnen endlich zu helfen – bei dieser Aufgabe hat die Politik bislang versagt.
Karin Becker, die Intendantin des Theaters Konstanz, bei einer Demonstration in Konstanz am Mittwoch.
Konstanz Die vitale Magie der Flöte: Emily Beynon und die Südwestdeutsche Philharmonie wandeln auf Mozarts Spuren
Konzert im Konzil mit Werken der Klassik und Gegenwart: Ari Rasilainen dirigiert Werke von Mozart, Beethoven und Jonathan Dove.
Emily Beynon ist Soloflötistin des Concertgebouworkest in Amsterdam.
Konstanz Wenn Moral uns fertig macht: Das Theater Konstanz zerlegt mit Oscar Wildes Komödie „Der ideale Mann“ unsere Selbstgefälligkeit
Mit überzogenen Tugendvorstellungen machten sich die Menschen schon im 19. Jahrhundert das Leben schwer. Regisseurin Maya Fanke zeigt Parallelen zur Gegenwart auf.
Weltgewandt, aber hüftsteif: Sir Robert Chiltern (Patrick O. Beck) erfüllt das Klischee des um Selbstkontrolle bemühten Spitzenpolitikers.
Literatur Vom kurzen Weg ins Gefängnis und vom langen wieder heraus: Muss betrügen, wer auf Resozialisierung hofft?
Die Sozialarbeiterin und Autorin Birgit Birnbacher erzählt von den Schwierigkeiten, als Straftäter in die Gesellschaft zurückzufinden: Ihr Roman basiert auf einem wahren Fall.
Insasse der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim: Welche Chancen warten auf ihn nach verbüßter Haft?
Ausstellung Wo der Krieg nur ein Puppenhaus ist: Der Fotokünstler Claudio Hils zeigt die skurrile Welt der Truppenübungsplätze in der Region
Seine Bilder zeigen großes, verstörendes Theater. Zu sehen sind sie aktuell im Kunstmuseum Thurgau.
Betonfertigteile imitieren auf dem Gelände der Pfullendorfer Staufer-Kaserne Kampfstände und Verbindungsgräben. Die Bauweise erleichtert es Ausbildern, Übungen zu beobachten.
Meinung Liebe Louise Glück, Ihre Gedichte haben mehr Leser verdient!
In unserem „Samstagsbrief“ schreibt ein Redakteur unserer Zeitung an einen Adressaten, der Schlagzeilen machte, der Diskussionen auslöst, über den man den Kopf schüttelt – meist an eine Person des öffentlichen Lebens, an eine Institution oder an ein Unternehmen.
Die amerikanische Lyrikerin Louise Glück erhält in diesem Jahr den Literaturnobelpreis. Wie die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm bekannt gab, wird die 77-Jährige „für ihre unverkennbare poetische Stimme“ ausgezeichnet, mit der sie „mit strenger Schönheit die individuelle Existenz universell“ mache.
Meinung Aufhören mit der Duzerei! Warum es gut ist, wenn Menschen bei der Anrede auf Distanz gehen
Mit kumpelhaftem „Du“ erschleichen sich Unternehmen unser Vertrauen: Grund genug, sich wieder auf altbewährte Formen der Anrede zu besinnen.
Literatur Plötzlich bist du ein irrer Diktator: Was Joachim Meyerhoff nach seinem Schlaganfall erlebte
Der Schauspieler erlitt vor zwei Jahren einen Infarkt im Gehirn. Seine Erfahrungen arbeitet er jetzt in einem grandiosen Roman voller Tragikomik auf.
Eben noch auf der Bühne, dann plötzlich im Rollstuhl: Joachim Meyerhoff.
Visual Story Die Kunst des Abriegelns: Was der Fotograf Jan Sulzer während des Lockdowns an den Grenzübergängen von Basel bis ins Thurgau erlebte
Staunende Kühe und wuchtige Barrieren: Ein demnächst erscheinendes Buch zeigt die erstaunliche Vielfalt der Grenzschließungen. Wir zeigen Ihnen die eindrucksvollsten Bilder vorab.
Diesen Anblick kannten wir bislang nur von der anderen Seite: Der Grenzzaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen, hier einmal von Süden betrachtet.