Johannes Bruggaier

Johannes Bruggaier

Leiter Kulturredaktion
Johannes Bruggaier interessiert sich für das Theater in der Politik und die Politik auf der Theaterbühne. Sein Germanistikstudium in Bremen schloss er mit einer Promotion über Klassikerinszenierungen ab. Anschließend arbeitete er als Kulturredakteur bei der Mediengruppe Kreiszeitung. Seit 2016 leitet er die Kulturredaktion des SÜDKURIER.

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Meinung Trotz kruder Aussagen: Darf man noch Lieder von Xavier Naidoo hören? Ja, aber selbstverständlich!
Was Kunst darf und was nicht, regeln Gerichte. Alles andere liegt in der Eigenverantwortung des Bürgers: Doch der will davon immer weniger Gebrauch machen.
Xavier Naidoo soll Ende Juli in Schloss Salem auftreten. Wegen kruder Äußerungen zu politischen Themen steht der Sänger in der Kritik.
Theater Mit Mode unsterblich werden: So ist Elfriede Jelineks „Das Licht im Kasten“ am Theater Konstanz
Susanne Schmelcher inszeniert den Text auf der großen Bühne. Mit Hanna Eichel, Maelle Giovanetti und Dominik Puhl im Karussell der Umkleidekabinen.
Diese Mode ist der letzte Schrei: Dominik Puhl, Maelle Giovanetti und Hanna Eichel (von links nach rechts) in „Das Licht im Kasten“.
Meinung „Die Affen rasen durch den Wald“ und „Aramsamsam“ unter Rassismus-Verdacht: Helfen am Ende nur noch deutsche Märsche?
Das ZDF entdeckt in vermeintlich harmlosen Kinderliedern gefährliches Gedankengut. Doch wer das Problem mit den heiklen Inhalten bei der Wurzel packen will, muss in der Musikgeschichte noch viel weiter zurückgehen.
Wer hat die Kokosnuss geklaut? Und wer hat sie zerdeppert? Fragen wie diese sind womöglich weniger harmlos, als mancher glaubt.
Salem Open Air Bleibt es bei Xaiver Naidoos Auftritt in Schloss Salem? Gerichtsurteil rückt die Veranstaltung in ein neues Licht
Sänger Xavier Naidoo provoziert bereits seit Jahren mit kruden Äußerungen. Jetzt entschied das Bundesverfassungsgericht: Der Antisemitismus-Vorwurf einer Referentin war rechtens. Was bedeutet das für das geplante Konzerte in Salem?
2017 war Naidoo schon einmal in Salem zu Gast. Damals trat er mit den Söhnen Mannheims (rechts Rolf Stahlhofen) auf.
Meinung Noch eine Woche bis zum Start: Warum das RTL-Dschungelcamp weniger harmlos ist als es scheint
Mit ihrem kultivierten Sadismus tragen auch Fernsehanstalten Verantwortung für gesellschaftliche Verrohung. Denn die Frage ist: Wie freiwillig nimmt jemand an einem solchen Format teil?
Zauber Afrikas statt Kakerlaken Australiens – das Dschungelcamp findet dieses Mal in Südafrika statt. Hier der Aussichtspunkt Bourke‘s Luck Potholes, wo der Blyde River Canyon beginnt.
Meinung „Filmst du mich? Hör auf zu filmen!“: Dass Demonstranten immer öfter auf Privatsphäre pochen offenbart ein eigenartiges Politikverständnis
Der Angriff auf zwei Journalisten des SÜDKURIER in Friedrichshafen ist kein Einzelfall: Hinter der Vorstellung, man könne öffentlich und privat zugleich protestieren, steckt ein infantiles Politikverständnis.
Angriff mit weißer Maske: Ein Teilnehmer der Demonstration am Gondelhafen versuchte am Montagabend, einer Mitarbeiterin des SÜDKURIER die Kamera zu entreißen.
Musik Das Abowunder von Ludwigshafen: Beat Fehlmann, Ex-Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, knackt mitten in der Pandemie Publikumsrekorde
Seit Beginn der Coronapandemie kämpfen Kulturbetriebe um ihr Publikum. Umso erstaunlicher ist, was in Ludwigshafen passiert: Die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz steigert ihre Abonnentenzahl um die Hälfte.
Die Stimmung könnte kaum besser sein: Beat Fehlmann (links) und sein Chefdirigent Michael Francis zeigen zurzeit der deutschen Orchesterlandschaft, wie man Krisen in Chancen umwandelt.
Wochenende Geplatzte Illusionen: Warum die Kulturszene einfach nicht auf die Beine kommt
In der Kulturszene macht sich Fatalismus breit. Trotz aller Beteuerungen kommt das Publikum nicht zurück. Antworten und Lösungen werden jetzt verzweifelt gesucht, wie unser Kulturredakteur Johannes Bruggaier beschreibt.
Publikum mit Maske: Die Südwestdeutsche Philharmonie mit ihrem Dirigenten Yannis Pouspourikas beim Salemertal-Herbstkonzert in Frickingen.
Theater Christoph Nix verlässt vorzeitig Tiroler Volksschauspiele
Eigentlich sollte der ehemalige Konstanzer Theaterintendant bis 2024 das Sommerfestival leiten. Doch jetzt ist schon nach der kommenden Ausgabe Schluss.
14 Jahre war Christoph Nix Intendant des Stadttheaters Konstanz. Seine Amtszeit in Tirol wird deutlich kürzer ausfallen.
Literatur Wie geht die Schweiz mit Konflikten um? Ein Roman zum Streit um den 1979 gegründeten Kanton Jura erregt Aufsehen
Der Schweizer Schriftsteller Daniel de Roulet schreibt in seinem Roman „Staatsräson“ über die Zeit des RAF-Terrorismus und wie er sich auf die Situation in der Schweiz auswirkte.
Beim Bern-Jurassischen Schwingfest geht es zur Sache. Sobald Konflikte jedoch politisch werden, bemüht man sich in der Schweiz um Absprachen abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Weihnachten Helle Haut und rotes Haar: Sehen wir hier wirklich die Jungfrau Maria und ihr Kind?
Die Heilige Familie scheint vielen vertraut. Doch unsere Vorstellung beruht auf einer Bild-Tradition, die erst in der Renaissance entstanden ist. Bei genauem Hinschauen zeigt sich: Mit der Realität haben diese Darstellungen wohl nur wenig zu tun. Warum sie dennoch so weit verbreitet sind.
Rogier van der Weyden: „Der Bladelin Altar von Middelburg“ (Mitteltafel, um 1450).
Ausstellung Der Magnet für Maler und Dichter: Warum kamen so viele Künstler an den Bodensee?
Eine neue Ausstellung im Friedrichshafener Zeppelin-Museum will das Netzwerk zwischen Literaten und bildenden Künstlern am Bodensee ergründen. Leider gibt es aber nur Altbekanntes zu sehen.
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Wie steht es eigentlich um den literarischen Stil? Ein Blick auf die Neuerscheinungen des abgelaufenen Jahres verrät: fürchterlich.
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Regisseur Joachim Rathke zeigt den Filmklassiker mit viel Fantasie und Tempo – leider jedoch ohne Relevanz.
Oh Schreck, eine Tote! Miguel Jachmann und Maelle Giovanetti in „Die 39 Stufen“.
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Von Wegen, Weichen und getragenen Sorgen: Die Sprache von Olaf Scholz wird uns von nun an durch den Alltag führen.
Als „Scholzomat“ und „Teflon-Scholz“ wird der künftige Kanzler verspottet. Doch wer genau hinhört, erkennt den Sozialdemokraten alten Schlages.
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