Julius Müller-Meiningen

Julius Müller-Meiningen

Korrespondent Rom
Julius Müller-Meiningen ist seit 2008 freier Korrespondent für Italien und den Vatikan mit Sitz in Rom. Seine journalistische Ausbildung bekam er an der Berliner Journalistenschule und bei der Süddeutschen Zeitung. Seine Arbeits-Schwerpunkte sind italienische Politik und Gesellschaft, die katholische Kirche aus römischer Sicht sowie Fußball.

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Neueste Artikel des Autors
Rom Nach dem tödlichen Seilbahnunglück in Italien steht fest: Die Notbremse war ausgeschaltet
Nach dem Seilbahnunglück am Monte Mottarone in Italien mit 14 Toten laufen die Ermittlungen zur Ursache auf Hochtouren. Die Polizei hat drei Menschen festgenommen, die sich zuvor selbst belastet hatten: Sie hatten das Notbremssystem wegen technischer Störungen blockiert – in der falschen Annahme, dass das Zugseil niemals reißen würde.
Einsatzkräfte des Bergrettungsdienstes arbeiten nach dem Absturz der Seilbahngondel an der Unfallstelle.
Italien Nach der Seilbahn-Tragödie am Lago Maggiore: Hätte das Unglück in Italien verhindert werden können?
Laut den Ermittlungen fiel die Notbremse der Mottarone-Seilbahn aus. Am Tag vor dem Unglück gab es wohl bereits eine technische Panne. Eine Mailänder Firma kritisierte bereits 2016 den Zustand der Seilbahn.
Am Unglückstag herrscht Gedränge an der Absturzstelle.
Venedig So will Venedig künftig die Kreuzfahrtschiffe auf Abstand halten
Bis zu 5000 Ozeanriesen passieren in normalen Jahren die Lagune von Venedig – Aktivisten kämpfen seit Jahren dafür, dass sich das ändert. Nun haben unter anderem Infrastruktur- und Tourismus-Ministerium entschieden, dass die Kreuzfahrtriesen in Zukunft einen Industriehafen ansteuern sollen. Das freut die Kritiker des Massentourismus, restlos überzeugt sind sie von der Lösung jedoch nicht.
Ganz schön eng hier: Das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Spirit“ fährt an der Kirche von San Giorgio Maggiore, einer kleinen Insel in der Lagune von Venedig, vorbei.
Mafia Wie Elia Minari als Schüler die Machenschaften der Mafia aufdeckte
Der 28-Jährige ging mit dem Sohn eines Mafia-Bosses zur Schule. Mit anderen Schülern schrieb er in der Schülerzeitung über die Aktionen des Mafiaclans ´Ndrangheta. Heute gibt er erfolgreich Anti-Mafia-Kurse.
Elia Minari schrieb als Schüler über die Geschäfte der Mafia, inzwischen ist er ein gefragter Experte und gibt Kurse zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität.
Italien In Neapel bleibt das Blutwunder aus: Warum die Süditaliener das als schlechtes Omen werten
Die Blutreliquie des Heiligen Januarius sollte sich diese Woche eigentlich verflüssigen. Doch das Blutwunder trat nicht ein. Kein gutes Zeichen für viele Menschen in Neapel – gerade in der Zeit der Corona-Pandemie. Und auch die Beschwichtigungen des Kardinals beruhigt die Gläubigen nur wenig.
Der Geistliche Vincenzo De Gregorio trägt, geschützt von zwei Polizisten, die Ampulle mit der Blutreliquie des heiligen Januarius durch den Dom von Neapel.
Corona Anfangs Brennpunkt, jetzt Musterland: Warum kommt Italien mittlerweile so gut durch die Corona-Krise?
Die Bilder aus Bergamo waren die ersten dramatischen Eindrücke, die Corona in Europa hinterließ. Doch während nun andere Länder mit der zweiten Corona-Welle kämpfen, ist das Land jetzt besser gerüstet. Dafür gibt es verschiedene Gründe.
Die Maskendisziplin in Italien ist hoch. Hier zwei Touristinnen vor dem Trevi-Brunnen
Italien Das kleine Wunder von Genua – in nicht mal einem Jahr ist eine neue Brücke entstanden
Nur zwei Jahre nach dem Einsturz der Morandi-Brücke wird am heutigen Montagabend das neue Viadukt in Genua eingeweiht. Ein Grund zum Feiern ist das allerdings nicht, finden die Angehörigen der 43 Todesopfer vom 14. August 2018.
Eine Gesamtansicht der neuen Brücke von Genua. Der gigantische Bau auf hohen Stelzen ersetzt die Morandi-Brücke, die 2018 eingestürzt war.
Pandemie Warum ausgerechnet Bergamo? Ein Rundgang durch die Region, wo Corona am heftigsten wütete
Aus der Lombardei breitete sich das Corona-Virus in ganz Europa aus. Am Anfang stand ein Fußballspiel, die Sorge um die Wirtschaft, das Zögern der Regierung. Bislang sollen allein in der Provinz Bergamo mehr als 6000 Menschen an Covid-19 gestorben sein. Wie man die Krankheit für eine Verschwörung halten kann, versteht man hier nicht.
Die Zahl der frischen Gräber zeigt an, wie sehr Corona in Bergamo gewütet hat.
Tourismus Italienurlaub ist wieder möglich, doch in Rimini bleiben die Strände gähnend leer: „Die Deutschen würden es lieben hier“
Rimini gilt als das Strandbad an der Adria schlechthin. Doch derzeit bleiben die meisten Liegestühle leer. Jetzt hofft die italienische Stadt auf den Hochsommer.
Wo bleiben die Deutschen? Leere Liegestühle am Strand von Rimini.
Kirche Das System Gänswein: Warum der Papstsekretär seinen Fall selbst mitverschuldete
Georg Gänswein, der heimliche Herrscher im Apostolischen Palast diente gleichzeitig Benedikt XVI. und Papst Franziskus, aber spielte auch sein eigenes Spiel. Zum Schluss rieb sich der 63-jährige Erzbischof zwischen den Fronten auf.
Er war Diener zweiter Herren. Georg Gänswein mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI.
Rom Putz bröckelt von der Tunneldecke, ganze Straßenabschnitte brechen weg: Italiens Straßen werden zum Risiko
  • Viele Autobahnen sind in marodem Zustand
  • Etwa 200 Tunnel entsprechen nicht den Vorschriften
  • Mängelbericht ist längst zum Politikum geworden
Die Autobahn 1 zwischen Florenz und Rom. Viele Straßen und Tunnel in Italien weisen massive Mängel auf.
Wochenende Mit 97 noch Nudeln machen: Die Geheimnisse der Pasta-Omas
Ein Online-Hit: Vicky Bennison filmt italienische Großmütter und sammelt deren exquisite Rezepte für handgemachte Pasta
Meisterin der Pasta: die 94 Jahre alte Ida aus dem Piemont.
Venedig Nach dem Hochwasser: In Venedig steigt der Wut-Pegel
Die Venezianer sind geschockt über das Ausmaß der Schäden, die das schwere Hochwasser in der Weltkulturerbe-Stadt angerichtet hat. Ihre Wut richtet sich gegen Politiker, die die Schuld vor allem auf den Klimawandel schieben
Der Dogenpalast spiegelt sich im Hochwasser auf dem Markusplatz. Das Hochwasser richtet in Venedigs historischen Gebäuden schwere Schäden an. Bilder: dpa
Venedig Kein gewöhnliches Hochwasser: Warum der zweithöchste Pegelstand für Venedig eine Katastrophe ist
Gondeln werden fortgerissen, Gebäude zerstört, Hotels und der Markusdom geflutet: Venedig erlebt ein katastrophales Hochwasser. Nur sieben Zentimeter fehlten zum Rekord-Pegelstand von 1966, der bei 194 Zentimeter lag. Schuld daran ist nicht nur der Klimawandel.
Der Eingangsbereich zum Markusdom ist überflutet. Schlechtwetter in Italien – und Teile von Venedig stehen wieder unter Wasser. Touristen und Einheimische wateten in Gummistiefeln über den Markusplatz.
Turin Sie haben einen Pakt geschmiedet: Warum ein Richter seit 31 Jahren einem Mafia-Boss Briefe schreibt
  • Elvio Fassone verurteilte Killer zu lebenslanger Haft
  • Trotzdem tauscht er sich bis heute mit ihm aus
Mafiosi hinter Gefängnisgittern in Italien. Richter Elvio Fassone schreibt seit 31 Jahren Briefe mit einem von ihm verurteilten Mörder.
Genua Ein Jahr nach dem Brückeneinsturz in Genua: Wie die Katastrophe eine ganze Stadt traumatisierte
  • Vor einem Jahr stürzte die Morandi-Brücke ein
  • Viele Bewohner Genuas sind seitdem verstört
  • Noch immer ist der Grund der Katastrophe nicht ermittelt
Das Symbol einer verwundeten Stadt: Auch wenn die Morandi-Brücke nicht mehr steht, bleiben die Bilder des zerstörten Bauwerks bei vielen Genuesern präsent.