Julia Kipping

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Neueste Artikel des Autors
Konstanz Von wegen Notbetreuung – einige Kitas arbeiten fast im Regelbetrieb
Viele Kitas schlagen Alarm. Was sie leisten ist keine Notbetreuung, sondern beinahe Regelbetrieb. Einrichtungen und Verbände fordern klarere Regeln und im Falle einer Öffnung am kommenden Montag einen umfassenderen Infektionsschutz. Eltern stehen als Arbeitnehmer zwischen Infektionsschutz und Arbeitsplatz.
Die Garderoben hängen voll: Im Kreuzkindergarten in Konstanz ist die Notbetreuung während der Corona-Pandemie fast wie Regelbetrieb. 80 Prozent der Kinder kommen derzeit in die Einrichtung.
Villingen/Bad Säckingen Mit vereinten Kräften gegen Amazon? Der Buchhandel zeigt mit der Plattform „Genial lokal“, wie das gehen kann
Der Buchhandel ist im Lockdown gut aufgestellt. Starke Konkurrenten wie Amazon haben die Läden schon früh ins Internet gezwungen. Davon profitiert die Branche jetzt. Click and Collect machen sie schon seit Jahren, einige verkaufen gemeinsam über die Plattform „Genial lokal“ – und kommen damit besser durch die Krise, wie Händlerinnen aus der Region berichten.
Im Buchladen um die Ecke ist Stöbern und Querlesen ausdrücklich erlaubt. Auch wenn das momentan im Laden nicht geht, sind viele Läden auch online zu finden. Einige haben sich auf der Plattform „Genial Lokal“ zusammengeschlossen.
Corona Wie hoch ist das Corona-Risiko im Büro wirklich? Hintergrundwissen zur Home-Office-Debatte
Wie hoch ist eigentlich die Gefahr, dass man sich in einem Großraumbüro bei seinem Kollegen mit Corona ansteckt? Eine Simulation des Max-Planck-Instituts in Mainz zeigt, dass sie recht hoch sein kann. Eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz würde das Risiko mindern – ein Überblick über Ideen, Regeln und die Wirksamkeit von Abstand halten, Lüften, Luftreinigungsgeräten.
Viel Platz, wenig Corona-Risiko? Nein. Auch in großen Räumen gibt es ein Infektionsrisiko.
Wirtschaft Seit dieser Woche ist die Warenabholung in Geschäften wieder erlaubt: Ladeninhaber berichten, warum sich das für sie kaum rechnet
Der stationären Einzelhandel in Baden-Württemberg darf seinen Kunden seit Montag wieder das Abholen ihrer Waren im Geschäft anbieten. Doch das sogenannte Click and Collect lindert zwar die Not, kann den Einzelhandel aber nicht retten. Dieser möchte mit dem Angebot vor allem seine Stammkunden halten und ihnen eine Alternative zum Online-Shopping geben.
„Wir sind für die Kunden da.“ Heike Heinzelmann (links) bereitet eine Kaufbestellung im Laden für die Übergabe vor. Gemeinsam mit ihrer Schwester Sonja Uhl führt sie das Spielzeuggeschäft Swars in Radolfzell.
Konstanz Achtung, Fake-Shop: Wie aus einem Konstanzer Blumenladen ein falscher Onlineshop für Schuhe wurde
Die Internetadresse eines ehemaligen Konstanzer Blumenladens führt jetzt zu einem Online-Shop für Schuhe. Es werden echte Schnäppchen beworben, doch wer zahlt, bekommt vermutlich niemals Ware. Der Konstanzer IT-Spezialist Joachim Feist sucht nach Fake-Shops im Internet und will Verbraucher schützen. Er erklärt, wie Sie Fake-Shops erkennen – die Anzahl der Betrugsfälle in diesem Bereich ist Experten zufolge zuletzt explodiert.
Schnäppchen im Internet sind zwar verlockend, sollten aber auch vorsichtig machen. Bevor der Kunde die Kreditkarte zückt und zahlt, sollte er sich vergewissern, dass es sich nicht um einen Fakeshop handelt.
Meßkirch Hier werden Ihre Geschenke verladen: Wie im Verteilzentrum von Amazon in Meßkirch die Pakete in die Region geschickt werden
Im Verteilzentrum von Amazon in Meßkirch ist vor Weihnachten viel zu tun. Der Onlinehandel ist durch die Corona-Krise stark angestiegen, davon profitiert auch der Weltkonzern. Wir haben das Verteilzentrum besucht und uns erklären lassen, wie die vielen Pakete den richtigen Weg zu den Kunden finden.
Mit einem Lächeln: Im Verteilzentrum in Meßkirch werden die Pakete und Päckchen für die Region sortiert.
Alpirsbach Ohne Weihnachtsmarkt sind die Verluste enorm: Eine Bürstenmachernfamilie gibt nach einem schweren Jahr Einblick in ihre Werkstatt
Für viele Kunsthandwerker sind die Weihnachtsmärkte die Haupteinnahmequelle. Doch die Märkte fallen wegen Corona aus. Die Familie Reinke aus Alpirsbach geht einem seltenen Handwerk nach und verkauft seit 25 Jahren ihre handgemachten Bürsten auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt – nur dieses Jahr nicht. Wie gehen sie damit um?
In echter Handarbeit entstehen in der Bürstenmacherei Reinke Staubwedel, Bürsten und andere Putzhelfer. Joachim Reinke zieht dafür Ziegenhaar durch den Bürstenkopf aus Holz und befestigt ihn mit Drahtschlaufen. Seine Produkte kann er in diesem Jahr nicht auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen.
Konstanz Jürgen Nägele ist Veranstaltungstechniker: Er beschreibt sein Corona-Jahr – statt mit Bühnenaufbau war er mit Anträgeschreiben beschäftigt
Die Corona-Maßnahmen legen viele Branchen lahm. Doch wer Novemberhilfen und ähnliches in Anspruch nehmen möchte, muss wissen wie man Anträge ausfüllt, einen guten Steuerberater haben und teilweise lange auf sein Geld warten. Veranstaltungstechniker Jürgen Nägele erzählt, wie er sich durch das Corona-Jahr schlägt.
Bei Jürgen Nägele, J&C Veranstaltungstechnik in Konstanz, ist das Lager derzeit voll. Dank Corona finden keine Veranstaltungen statt, das Equipment liegt im Lager, wie diese Traversen für die Lichttechnik.
Singen Das Cano hat eröffnet – doch wie zeitgemäß sind Shoppingcenter noch?
Große Eröffnung in Singen: Endlich hat das Cano seine Türen für die Kunden geöffnet. Doch können Shoppingcenter trotz der großen Konkurrenz durch den Onlinehandel heute noch profitabel sein? Der Betreiber ECE hat neue Konzepte entwickelt, um die Kundenströme in seine Einkaufszentren zu lenken.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist es soweit: Das Cano in Singen wird eröffnet.
Wirtschaft Was ist der Meister im Handwerk noch wert? Junge Meister erklären, wie er dabei hilft, den Nachwuchsmangel zu stoppen
Meister bringen nicht nur eine wichtige Expertise in ihr Handwerk, sie sorgen auch für die Ausbildung der Lehrlinge. Ein Grund, warum die Meisterpflicht Anfang 2020 für zwölf Gewerke wieder eingeführt wurde. Und auch sonst viel getan wird, um den Meistertitel attraktiver zu machen.
Anne Blatter aus Gottmadingen ist jetzt Konditormeisterin. Mit 25 Jahren hat sie ein Ziel: Ein eigenes Café. Dort will sie auch Lehrlinge ausbilden. Anders als sie es selbst erfahren hat, will sie ihnen eine gute Lehrzeit ermöglichen.
Studium Eine Steuererklärung kann sich für Studenten lohnen: Auch wer keine Steuern zahlt, kann später Geld vom Finanzamt zurück bekommen
Die wenigsten Studenten machen sich Gedanken um eine Steuererklärung, dabei kann sich das für viele richtig lohnen. Da man aber weder in der Schule noch an der Uni lernt, wie man sich das Geld vom Finanzamt zurückholt, hat der Ulmer Tim Werner eine hilfreiche Internetseite gebaut. Denn Geld kann es auch ohne Einkommen geben.
Wirklich kein angenehmes Thema, so eine Steuererklärung. Doch auch für Studenten lohnt sich der Aufwand. Das Finanzamt rechnet die Kosten für die Ausbildung an und zahlt in bestimmten Fällen auch Geld zurück.
Corona Veranstaltungsbranche in Not: „Wir kämpfen täglich ums Überleben“
Keine Konzerte, keine Messen, keine Hochzeiten – seit März stehen große Teile der Veranstaltungsbranche still. Das bringt viele Unternehmer in Existenznöte, wie Bernhardt Thomma, Messebauer aus Deißlingen. Corona hat auch bei ihm alles auf den Kopf gestellt, der Blick ins nächste Jahr ist eher düster. Doch die Branche schließt sich zusammen und kämpft für ihre Interessen.
Sie tragen die Veranstaltungsbranche symbolisch zu Grabe und kämpfen für finanzielle Unterstützungen in der Corona-Krise. Die Initiative Alarmstufe Rot organisiert Proteste, wie diesen hier Ende Oktober in Berlin.
Wirtschaft Chatbots helfen beim Kundenservice – Wie sich Künstliche Intelligenz für die eigene Homepage nutzen lässt
Beim Kundenservice können Chatbots Unternehmen unterstützen. Wer die Künstliche Intelligenz aber für sich nutzen möchte, der sollte vorher genau seine Kunden studieren und auch Zeit fürs Chatbot-Training einplanen.
Chatbots sind rund um die Uhr im Einsatz. Dank Künstlicher Intelligenz hat der Kunde das Gefühl, mit einem echten Menschen zu kommunizieren.
Corona Lieber mit Maske als gar keine Schule: Schüler berichten, wie Mund-Nase-Schutz den Unterricht beeinflusst
Unterricht nur noch mit Maske und Lernen in kalter Winterluft – das ist momentan die Realität der Schüler in Baden-Württemberg. Schüler und Lehrer von der Beethoven Gemeinschaftsschule in Singen berichten, wie sie mit den Corona-Maßnahmen zurechtkommen. Nicht alles läuft glatt, aber alles ist besser als zuhause alleine zu lernen, sagen die Schüler.
Sie sind froh, dass sie in die Schule gehen können. Da nehmen sie auch die Abstandsregeln und Maskenpflicht hin. Isabel Heisrath, Juliana Cardoso, Christian Picht und Nicole Sonnenburg (von links) besuchen die zehnte Klasse der Beethoven Gemeinschaftsschule und tragen seit vier Wochen die Maske auch im Unterricht.
Wirtschaft Finanzexperte Gerhard Schick fordert mehr Anstrengung in der Aufklärung der Cum-Ex-Geschäfte: „Das ist der größte Finanzskandal in der Geschichte Deutschlands“
Durch den Steuerbetrug mit Cum-Ex-Geschäften hat Deutschland Milliarden verloren. Gerhard Schick will eine schnellere Aufklärung, die Verurteilung der Täter und die Rückzahlung der Milliarden-Beträge an den deutschen Steuerzahler. Dafür kämpft er mit seiner Bürgerbewegung Finanzwende. Und sagt, dass auch Politiker vermutlich mehr mit dem Skandal zu tun haben, als sie zugeben.
Schon als Bundestagsabgeordneter für die Grünen kämpfte Gerhard Schick für einen gerechten Finanzmarkt, hier im Bundestag 2014. Dieses Ziel verfolgt er jetzt mit der unabhängigen Bürgerbewegung Finanzwende weiter.
Bilder-Story Für unsere Leser in der Region unterwegs: So arbeitet die SÜDKURIER-Redaktion heute
Die Corona-Pandemie stellt bei vielen das Leben auf den Kopf – auch in unserer Region. Gerade in diesen Zeiten ist die Nachfrage nach seriösem Lokaljournalismus hoch, nach Informationen, die die Leser in der Region direkt betreffen. Wie die Nachrichten schnell zum Leser kommen, zeigen wir am Beispiel der Grenzschließung zur Schweiz im März.
1. Wir machen uns vor Ort ein Bild: Die Entscheidung wird am 15. März 2020 um 15 Uhr öffentlich: Deutschland soll am 16. März wegen steigender Corona-Infektionen die Grenze zur Schweiz schließen. Übertritte sind nur noch in Ausnahmefällen möglich. Aber was bedeutet das für Anwohner, Pendler oder Partnerschaften? SÜDKURIER-Redakteure sind an diesem Tag an der Grenze unterwegs und fragen nach.