Birgit Hofmann

Birgit Hofmann

Redakteurin Politik
Birgit Hofmann hat nach ihrem Studium der Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz beim SÜDKURIER volontiert. Als Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung verbrachte Sie einige Monate in Frankreich, arbeitete bei einem Radiosender in Besançon und als SÜDKURIER-Lokalredakteurin, bevor sie 2005 ins Politikressort wechselte. Ihr liegen Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsthemen besonders am Herzen.

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Meinung Das Urteil zur geschäftsmäßigen Sterbehilfe ist richtig: Jeder muss selbst entscheiden dürfen, wann er sterben will
Der 2015 vom Bundestag verabschiedete Paragraf 217 verbot die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung. Bei Verstößen drohten bis zu drei Jahre Haft. Dagegen haben Ärzte, Palliativmediziner, Sterbehilfevereine und schwer Kranke geklagt. Das Bundesverfassungsgericht hat dieses Gesetz jetzt gekippt. Die Würde des Menschen sei unantastbar – deshalb müsse jedem hier eine freie Entscheidung möglich sein. Auch mithilfe Dritter. Eine tiefgreifende, aber richtige Entscheidung.
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts.
Meinung Gut so: Hannover setzt ein Zeichen gegen rechte Hetze
In Hannover ziehen Neonazis gegen namentlich genannte Journalisten, die gegen rechts recherchieren, durch die Straßen. Tausende Bürger stellen sich ihnen entgegen. Das ist ermutigend. Doch auch die Justiz und die Polizei müssen mitziehen, um die Presse vor solchen Auswüchsen zu schützen.
Meinung Containern: Das Einsammeln von entsorgten Lebensmitteln vor Supermärkten darf kein Diebstahl sein
Wer containert und damit Lebensmittel aus Abfalltonnen von Supermärkten nimmt, landet oft vor Gericht. Wie zwei Studentinnen aus Bayern, die sich 2018 am Müll von Supermärkten bedienten, und deswegen zweimal wegen Diebstahls verurteilt wurden. Jetzt haben sie zu Recht Verfassungsklage eingereicht, denn es handelt sich um eine Grauzone, die es gar nicht geben dürfte.
Tod Wenn Menschen in der Klinik sterben: „Manche Patienten vergisst man nie“, sagt Palliativmediziner Matthias Gockel
Der Palliativmediziner Matthias Gockel schreibt in seinem Buch: „Sterben – Warum wir einen neuen Umgang mit dem Tod brauchen“ über seine Arbeit mit sterbenskranken Patienten und deren Angehörigen. Mit freundlicher Genehmigung des Berlin Verlags veröffentlichen wir einen Auszug aus seinem Buch. Dort beschreibt er besondere Patienten, die ihm in Erinnerung geblieben sind.
Palliativmediziner Matthias Gockel erzählt in seinem Buch von seinem Berufsalltag als leitender Oberarzt auf der Palliativstation im Vivantes-Klinikum im Friedrichshain in Berlin. Er macht Mut, sich mit den eigenen Ängsten vor dem Tod auseinanderzusetzen.
Gesundheit Bleiben Sie gesund!: Was Betroffene bei Depressionen tun können und wie sich Angehörige verhalten sollten
Depressionen sind für Gesunde eine fremde Welt: Sie verstehen nicht, warum sich jemand, der immer unternehmungslustig war, plötzlich zu nichts mehr aufraffen und sich über nichts mehr freuen kann. Bei der Krankheit geraten Botenstoff-Systeme im Gehirn durcheinander. Betroffene halten meist lange eine Fassade aufrecht. Wichtig ist, dass sie sich Hilfe holen.
Bei Depressiven gerät der Serotonin- und Noradrenalin-Stoffwechsel im Gehirn durcheinander.
Gesundheit Wie sieht ein gesundes Frühstück aus? Ein Gespräch mit Ernährungswissenschaftler Peter Grimm über Croissants, das Frühstück mit Kindern und was wir uns von den Japanern abschauen können.
Kaffee, Müsli, Brot mit Marmelade: Was wir frühstücken, hängt oft von langjährigen Gewohnheiten ab. Manche haben morgens gar keinen Appetit. Ernährungswissenschaftler Peter Grimm sagt: „Bei Müsli mit Schokostücken sträuben sich mir die Haare.“ Wir haben außerdem exklusiv bei fünf Prominenten nachgefragt, was sie morgens gerne essen.
Ein gesundes Frühstück: Müsli mit Nüssen, Joghurt und möglichst ohne Zucker, dafür mit viel Obst.
Schule Wozu brauchen Schüler Hausaufgaben? Wie Eltern in der Region damit umgehen und was ein Bildungsforscher dazu sagt
Mathe-Übungsaufgaben, einen Deutsch-Aufsatz schreiben und dann noch Vokabeln büffeln: Sollen Eltern ihren Kindern helfen? „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“, sagt Bildungsforscher Ulrich Trautwein. Ein Gespräch darüber, warum, welche und wieviele Hausaufgaben Sinn machen und wie Eltern ihren Kindern helfen können. Wir haben auch Eltern in der Region gefragt, wie sie mit den Hausaufgaben ihrer Kinder umgehen.
Puh – so viele Hausaufgaben: Doch Studien zeigen, dass Schüler, die ihre Hausaufgaben regelmäßig erledigen, sich später auch in anderen Bereichen gewissenhafter verhalten.