Birgit Hofmann

Birgit Hofmann

Redakteurin Politik
Birgit Hofmann hat nach ihrem Studium der Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz beim SÜDKURIER volontiert. Als Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung verbrachte Sie einige Monate in Frankreich, arbeitete bei einem Radiosender in Besançon und als SÜDKURIER-Lokalredakteurin, bevor sie 2005 ins Politikressort wechselte. Ihr liegen Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsthemen besonders am Herzen.

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Gesundheit Vererben wir schlechte Erfahrungen mit unseren Genen? Forscherin Isabelle Mansuy über die Möglichkeiten, unser Erbgut zu steuern
Erfahrungen, die unser Leben prägen, können sich auch auf unsere Zellen und unseren Körper auswirken und an die nächste Generation weitergegeben werden. Die Epigenetik beschäftigt sich mit der Erforschung dieser Mechanismen. Isabelle Mansuy und ihr Züricher Forschungsteam sind seit 20 Jahren den biologischen Mechanismen auf der Spur. Welche Auswirkungen haben Traumata, Ernährung und Bewegung auf das Epigenom?
Die DNA, abgekürzt für Desoxyribonukleinsäure, ist bei allen Lebewesen die Trägerin der Erbinformation und somit die materielle Basis der Gene.
Meinung Herr Nawalny, woher nehmen Sie Ihren Mut? Trotz Ihrer fragwürdigen Seiten bleibt Bewunderung
In unserem Brief zum Wochenende schreibt ein Redakteur unserer Zeitung an einen Adressaten, der Schlagzeilen machte, der Diskussionen auslöst, über den man den Kopf schüttelt – meist an eine Person des öffentlichen Lebens, an eine Institution oder an ein Unternehmen. Dieses mal an Alexej Nawalny, den vergifteten russischen Oppositionellen.
Unermüdlicher Kämpfer gegen die Korruption in seinem Land: Der 44-Jährige Russe Alexej Nawalny.
Kinder mit Behinderung Eine besondere Heldenfamilie: Kerstin Held ist Mutter von vier behinderten Pflegekindern – ein Blick in ihren Alltag
Kerstin Held nimmt seit 20 Jahren behinderte Pflegekinder bei sich auf, die sonst im Heim leben müssten. Eines von ihnen ist der siebenjährige Richard, der nach der Geburt sieben Monate lang allein in der Klink war. Er kam mit hohem Blutalkohol in einer Badewanne in einem Bordell zur Welt. Ein Gespräch über Kerstin Helds Alltag und ihren Kampf für ein Recht dieser Kinder auf Familie.
Kerstin Held mit Jonathan: Der Junge ist schwer behindert durch einen Sauerstoffmangel nach der Geburt. Die heute 44-jährige Ergotherapeutin ist 25 Jahre alt, als sie im Jahr 2000 ihr erstes behindertes Pflegekind aufnimmt, ein Schritt, für den es damals noch keine gesetzliche Regelung gibt. Die Aufnahme von Pflegesohn Sascha wird zum Präzedenzfall in Deutschland. Seit damals hat sie zwölf Pflegekinder bei sich aufgenommen. Seit 2011 ist sie im Vorstand des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V., seit 2014 dessen Vorsitzende. Sie lebt in Ovelgönne in Niedersachsen.
Soziales Einige Familien verzichteten aus Angst: Was Dorfhelferinnen in der Corona-Krise tun
Heike Senger war selbst zehn Jahre Dorfhelferin, ehe sie regionale Einsatzleiterin bei den 55 Dorfhelferinnen für den Bereich Bodensee-Hohenzollern wurde. Ein Gespräch über ihre Arbeit in der Corona-Krise, schwierige Situationen in Familien und die nicht immer einfache Zusammenarbeit mit den Krankenkassen.
Dorfhelferin Susanne Matthes beschäftigt sich mit der kleinen Tochter einer Familie aus Wilhelmsdorf-Niederweiler, deren Mutter risikoschwanger ist.
Meinung Alte Menschen in der Corona-Krise: Sehr geehrter Herr Palmer, Sie sind zu weit gegangen!
Mit seinen Äußerungen hat Boris Palmer schon oft irritiert und provoziert. Diesmal war es ein Interview, in dem er sagte: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären – aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.“ Das sorgte zu Recht für Empörung, wie Politikredakteurin Birgit Hofmann in ihrem Brief an Palmer schreibt.
„Auf Schwäbisch gesagt ist das unverschämtes Rotzbuben-Gehabe“: Boris Palmer über die Krawalle in Stuttgart und Frankfurt.
Markdorf Kindheit ohne Schule: „Freilerner“ aus Markdorf erzählen, warum sie ihre Kinder nicht zum Unterricht schicken
Karen und Matthias Kern aus Markdorf beraten Eltern und Schüler, die das Schulsystem ablehnen, ihre Kinder zu Hause lernen lassen oder sie als Freilerner selbst bestimmen lassen, wann sie was lernen. Vier ihrer fünf Kinder haben große Teile ihrer Jugend als Freilerner verbracht. Es war ein Kampf mit den Behörden, denn in Deutschland gilt Schulpflicht.
Inzwischen sind ihre Kinder längst aus dem Haus. Heute beraten Karen und Matthias Kern Eltern, die ihre Kinder zu Hause lernen lassen.
Wirtschaft „Es gibt keinerlei Erfahrungen“: Manfred Pollanz von der HTWG Konstanz über die Corona-Krise als „bösartiges“ Problem
Die Corona-Krise erfasst blitzartig sämtliche Lebensbereiche. Manfred Pollanz, Professor für Internationale Rechnungslegung und Management an der HTWG Konstanz erklärt, warum es so schwierig ist, die Krise in den Griff zu bekommen. Einfache Lösungen gibt es nicht, solange kein Impfstoff gefunden wird. Stattdessen müssten wir, sagt Pollanz, ein neues Problemverständnis entwickeln, um ruhig und verantwortungsbewusst mit dieser Krise umzugehen.
Ein Virus hat die Welt im Griff: Dieser Mitarbeiter einer Klinik im kroatischen Zagreb trägt einen Schutzanzug.
Lust und Liebe Das Geheimnis langer Beziehungen: Antje und Michael Groll aus Radolfzell sind seit 17 Jahren gemeinsam glücklich – wie schaffen sie das?
Was macht lange gelingende Beziehungen aus? Blick in Antje und Michael Grolls Fotoalbum: Sie leben in Radolfzell, sind seit 17 Jahren ein Paar und seit 11 Jahren verheiratet. Wie stemmen sie ihren Alltag, was schätzen sie an dem anderen? Worüber streiten sie und wie gelingt die Versöhnung?
Seit 17 Jahren ein Paar und heute glücklich zu dritt: Antje und Michael Groll mit ihrem Sohn Felix in ihrer Radolfzeller Wohnung.
Meinung Das Urteil zur geschäftsmäßigen Sterbehilfe ist richtig: Jeder muss selbst entscheiden dürfen, wann er sterben will
Der 2015 vom Bundestag verabschiedete Paragraf 217 verbot die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung. Bei Verstößen drohten bis zu drei Jahre Haft. Dagegen haben Ärzte, Palliativmediziner, Sterbehilfevereine und schwer Kranke geklagt. Das Bundesverfassungsgericht hat dieses Gesetz jetzt gekippt. Die Würde des Menschen sei unantastbar – deshalb müsse jedem hier eine freie Entscheidung möglich sein. Auch mithilfe Dritter. Eine tiefgreifende, aber richtige Entscheidung.
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts.