Inna Hartwich

Korrespondentin Moskau
Inna Hartwich hatte sich nach ihrem Studium in Heidelberg, Nizza und St. Petersburg (Französisch, Russisch und Ethnologie) und ihrer journalistischen Ausbildung beim Mannheimer Morgen nach Moskau aufgemacht, um aus Russland und den Ex-Sowjetrepubliken über Politik und den Alltag der Menschen zu berichten. Nach Stationen in Peking und Berlin ist sie seit März 2018 zurück in Moskau und widmet sich wieder dem politischen und gesellschaftlichen Leben Russlands (wie auch dem seiner Nachbarn).

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Russland Russland verstehen: Wie die Fußball-WM das Land verändert
Am 14. Juni beginnt in Moskau die Fußball-WM. Wir stellen das Land in einer kleinen Serie vor. In dieser Folge berichtet unsere Korrespondentin Inna Hartwich aus der kleinsten und unbekanntesten Stadt der WM - Saransk.
Der Platz vor der Republiksverwaltung in der russischen Provinzstadt Saransk ist zur Fan-Zone erklärt worden. Davor steht ein "Ich liebe Saransk"-Aufsteller.
Wolokolamsk Ärger über riesige Deponie in Russland: Wenn der Müll den Atem raubt
Das System Putin hat den politischen Protest in Russland verstummen lassen. Wenn der Alltag aber schwer wird und die Ohnmacht vor dem Apparat groß, wachsen die sozialen Spannungen im Land. Ein Besuch an einem Ort, der den Menschen die Luft zum Atmen nimmt. Wegen einer riesigen Mülldeponie bei der Stadt Wolokolamsk gehen inzwischen täglich Bürger auf die Straße und protestieren. Die giftigen Gase, die aus der Deponie entweichen verursacht bei vielen Menschen Gesundheitsschäden.
Als sein kleiner Sohn vor Schmerzen schrie, als er erbrach und Ausschlag bekam, wurde Alexander Lwow (25) zum Aktivisten für die Schließung der Mülldeponie vor den Stadttoren von Wolokolamsk.
Meinung Nach der Wahl in Russland: Alles bleibt anders
Das sowjetische Verständnis, sich aus der Politik herauszuhalten, wolle man ein ruhiges Leben führen, lebt in den Köpfen der Menschen bis heute weiter
Politik Überraschende Freiheit
Kreml-Kritiker Alexej Nawalny vorerst aus Haft entlassen. Über Absichten von Regierung und Justiz wird gerätselt. Tausende Russen demonstrierten gegen Verurteilung. .
Wieder frei – aber wie lange? Kreml-Kritiker Alexej Nawalny umarmt nach der überraschenden Wende im Bezirksgericht von Kirow überglücklich seine Frau Julia.
Politik Ein Schuldspruch auf Bestellung
Putin-Kritiker Alexej Nawalny wurde zu fünf Jahren Lagerhaft verurteilt. Vielen erscheint der Prozess als politische Auftragsarbeit
In Handschellen wird Alexej Nawalny aus dem Gerichtssaal geführt.
Politik Das Phantom zeigt sich
Ex-Geheimdienstler Snowden bittet in Russland um Asyl. Das verkündet er vor russischen Menschenrechtlern. Hunderte Reporter stürmen den Moskauer Flughafen.
Großer Andrang vor dem Eingang zum Transitbereich des Flughafens.
Politik Der Kreml schlägt zurück
Sie tanzten wild in einer Kirche, schrien „Heilige Mutter Gottes, verjage Putin“. Sieben Jahre Strafkolonie könnten sie für die Aktion bekommen. Erst einmal aber bleiben die drei Frauen der russischen Punk-Protestgruppe „Pussy Riot“ für sechs weitere Monate in Untersuchungshaft.
Als Angeklagte vor Gericht: Jekaterina Samuzewitsch, Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina von der Gruppe „Pussy Riot”.