Hanspeter Walter

Freier Mitarbeiter
Hanspeter Walter studierte Chemie, Biologie und Sport an der Universität Tübingen und schloss in Stuttgart-Hohenheim ein Journalistik-Studium an. Mehrere Jahre arbeitete er als Redakteur einer Tageszeitung in Reutlingen. Zudem war er Übersetzer für „Spektrum der Wissenschaft“. Seit 1987 lebt er in Überlingen, läuft gerne – auch Ski, spielt Tennis und liebt die Natur, insbesondere Vogelgezwitscher.

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Neueste Artikel des Autors
Überlingen „Beim Kreis mit der Faust auf den Tisch hauen“: Stadtrat Krezdorn klagt über die Berge von Gelben Säcken in der Altstadt
Dass sich mit schöner Regelmäßigkeit Berge von Gelben Säcken in den Gassen und Straßen der Stadt auftürmen, kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht produzieren die Menschen einfach zu viel Verpackungsmüll, der durch die verständliche Corona-Click-und-Liefer-Mentalität noch mehr als sonst zugenommen hat. Oder das Abfuhrunternehmen ist zu langsam beziehungsweise hat zu wenig Kapazitäten oder ist gar unzuverlässig.
„Zu früh rausgestellt, zu spät abgeholt“: Stadtrat Ulrich Krezdorn ist ein aufmerksamer Beobachter der Gelben-Sack-Problematik in der Innenstadt.
Überlingen Zukunftsentscheidung für die Zimmerwiese: Dürfen die Bürger bei den Plänen für den Bau eines Hotels jetzt mitreden?
Ein Einwohnerantrag zum Hotelprojekt ist für zulässig erklärt worden und wird nun am 17. März im Gemeinderat behandelt. Die Fraktion LBU/Grüne zieht den Kreis weiter und stellt den Antrag zur öffentlichen Diskussion eines Gesamtkonzepts.
Über die Zukunft der Zimmerwiese (mit Busbahnhof und Parkplatz) soll nach dem Willen von LBU/Grüne eine Grundsatzdiskussion unter Beteiligung der Bürger geführt werden.
Überlingen/Uhldingen/Sipplingen/Meersburg Seesucht trotz Corona: Planen die Kommunen am Überlinger See eine Sperrung ihrer Promenaden?
Das Wetter ist schön, die Menschen gehen raus – an den See. Dort ist für Pandemie-Verhältnisse dann oft viel los. Wie gehen die Gemeinden damit um? Ein Blick auf die Ansätze und Ideen zwischen Sipplingen und Meersburg.
Sonntags füllt sich die Promenade schnell. Hier ein Bild vom 28. Februar in Überlingen.
Überlingen Renommierte Akademie für Führungskräfte an der Uferpromenade ist ein prominentes Opfer der Pandemie
Die Verwaltungszentrale der „Akademie für Führungskräfte“ in den Seeschulen hat ihren Betrieb eingestellt. Von Überlingen aus wurden bisher die deutschlandweiten Aktivitäten gesteuert. Geschäftsführer Clemens Rihaczek begründet den Rückzug in der Corona-Krise: „Unsere Angebote leben von der Präsenz und der persönlichen Begegnung.“ Unklar ist, was mit den Gebäuden geschieht, die die Stadt an die Familie Morgenstern in Erbpacht übergeben hat.
Kehraus: Die Akademie für Führungskräfte hat das Feld geräumt.
Überlingen Können Wanderfalken die Rotmilane vor Rotoren retten? Und könnte diese Idee auch bei uns in der Region Anwendung finden?
Beobachtungen und Erfahrungen von Ornithologen mit brütenden Turm- und Wanderfalken an Windkraftanlagen geben bekannten Diskussionen einen neuen Dreh. In Ostwestfalen verscheuchen die Falken gefährdete Milane und Bussarde und reduzieren deren Risiko. Windkraftanlagenbetreiber in der Region verfolgen dies zwar aufmerksam, beklagen indessen die geringe Bewegung in der Genehmigungspraxis.
Schon seit 2017 fühlt sich ein Wanderfalkenpaar bei Gütersloh in Ostwestfalen am Mast einer Windkraftanlage wohl. Naturschützer und Tierfotografen beobachteten zudem, dass der Greifvogel die Milane verscheucht und damit indirekt schützt, die oft ein Hindernis bei Genehmigungsverfahren sind.
Überlingen Wahlwerbung mit Fördergeldern? Disput im Gemeinderat über Berichterstattung im Amtsblatt „Hallo Ü“
An einem Beitrag im Amtsblatt „Hallo Ü“ entzündete sich in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend ein Disput zwischen Stadtrat Dirk Diestel (BÜB+) und Oberbürgermeister Jan Zeitler. Diestels Vorwurf: Während den Gemeinderatsfraktionen in Wahlkampfzeiten in kommunalen Publikationen Stillschweigen auferlegt werde, um als Herausgeber nicht angreifbar zu werden, mache der Oberbürgermeister im amtlichen Teil Wahlwerbung für einen Minister.
Tourismusminister Guido Wolf bei der virtuellen Übergabe des Förderungsbescheids an Oberbürgermeister Jan Zeitler. An diesem Bild und dem dazugehörigen Text, abgedruckt im Überlinger Amtsblatt „Hallo Ü“, entzündete sich der Disput.
Überlingen Müllberge an der Uferpromenade: Braucht es doch ein Pfand für Pizzakartons und Kaffeebecher?
Am ersten warmen Frühlingstag türmten sich die Müllberge an der Uferpromenade in Überlingen noch höher als sonst, denn viele Besucher versorgten sich mit Kaffee und Pizza zum Mitnehmen. Wie kann Überlingen der Berge Herr werden? Auch im Gemeinderat am Mittwochabend der Verpackungsmüll Thema.
Groß sind die Abfallbehälter, doch noch größer die Müllberge am Abend nach dem ersten Frühlingssonntag an der Überlinger Seepromenade.
Anzeige Wohnprojekt Bonne Dorf in Bonndorf-Überlingen: Bezahlbar bauen ist schwierig, doch es geht
Überlingen – „Schön ist sie geworden – die neue Wohnanlage im Überlinger Stadtteil Bonndorf“, ist Dipl.-Ing.
Wo einst der Landgasthof Adler in Bonndorf stand, sind im vergangenen Jahr zwölf Eigentumswohnungen entstanden – mit hohem Standard und zu einem „fairen Preis“, wie der Bauträger ‚Lebensart am Bodensee’ sagt. Generalunternehmer für das Projekt war das Bauberatungszentrum Süd aus Ravensburg. Bilder: Hanspeter Walter
Überlingen Verführen bunte Ballons auf Privatgelände zum Verstoß gegen die Corona-Verordnung?
Zu ihrer zweiten Ballonaktion hatte die „Nachbarschaft Fischerhäuservorstadt“ die Gemeinderatsfraktionen eingeladen, um ihnen zu zeigen, wie groß die geplante Bebauung werden soll. Dass das Ordnungsamt die Luftballon-Präsentation am Fastnachtssonntag untersagt hatte, war für Eric Hueber kein Grund, klein bei zu geben: „Die Demokratie muss weitergehen“. Neue Post aus dem Rathaus blieb bislang aus.
Zum zweiten Mal ließ die Nachbarschafts-Initiative der Fischerhäuservorstadt am Fastnachtssontag Luftballons steigen, um die Dimensionen einer geplanten Bebauung zu verdeutlichen. Das Amt für öffentliche Ordnung hatte die nur den Gemeinderäten angekündigte Aktion untersagt – aus Sorge vor möglichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung. Doch die Nachbarschaft ließ sich davon nicht beeindrucken – und eine Polizeistreife überzeugte sich davon, dass es zu keinem Massenauflauf kam.
Überlingen Wie soll die digitaltaugliche Optik für eine mittelalterliche Stiftung aussehen?
Der Überlinger Spital- und Spendfonds will sich für die Zukunft fit machen: Das Signet der Stiftung soll zeitgemäßer gestaltet werden, doch schon im Vorfeld der Entscheidung zu einem neuen „Corporate Design“ gibt es kontroverse Standpunkte.
Bis ins 13. Jahrhundert zurück geht der Überlinger Spital- und Spendenfonds. Jetzt soll sein Auftritt moderner werden und das Signet digitaltauglich.
Überlingen Wird Überlingens „Neue Mitte“ durch Mehrfamilienhäuser an der Hohle Straße zu Klein-Manhattan?
Ein ganzes Stadtquartier in Überlingen bekommt ein neues Gesicht: Schon ist der Rohbau für ein weiteres Mehrfamilienhaus mit 24 Wohnungen an der Hohle Straße nahezu fertig. Er entsteht auf einer ehemaligen Gewerbefläche. Fühlt sich Architekt Axel Petran in seinem zehn Jahre alten transparenten Bürowürfel inmitten der großen Neubauten nicht eingezwängt?
Eingerahmt ist der Bürokubus Petran, ein architektonischer Akzent, von fünfgeschossigen Mehrfamilienhäuser und bald mehr als 80 Wohnungen. Überlingen verträgt das, Überlingen braucht das, sind die Investoren überzeugt.
Überlingen Hödingen will durch eine Gestaltungssatzung ein Dorf bleiben und dennoch moderne Architektur ermöglichen
Überlingens Teilort Hödingen ist aufgrund seiner privilegierten Lage ein gefragtes Pflaster. Umso mehr ist dem Ortschaftsrat am Erhalt des dörflichen Charakters und der Baukultur im historischen Ortskern gelegen. Er will dies mit einer behutsamen Entwicklung erreichen, die sich aber auch offen für moderne Architektur zeigt. Orientierung soll dabei eine Gestaltungssatzung geben.
Dorfrundgang mit Distanz: Ortsvorsteher Martin Keßler (links) und Ortschaftsrat Norbert Meier zeigen vor Ort, wie die Gestaltungssatzung wirken soll.
Owingen Diskussion um Neubauprojekt: Braucht es eine Tankstelle am Henkerberg?
Verwaltung und Gemeinderat von Owingen sehen Bedarf für eine Tankstelle, für die eigenen Bürger, für Gewerbe und den Durchgangsverkehr. Daher beschlossen die Räte jetzt den Bebauungsplanentwurf. Einige Bürger kritisieren das Vorhaben hingegen vor dem Hintergrund des Klimawandels als nicht mehr zeitgemäß. Doch der Gemeinderat steht einhellig zu dem Tankstellenprojekt an der Landesstraße 195 am Henkerberg.
Anneliese Frei (87) war die letzte Tankstellenbetreiberin in der Überlinger Straße von Owingen. Als sie 2003 viel Geld investieren sollte, von 100 000 Euro spricht sie, gab sie die Station auf. Jetzt hat der Gemeinderat den Bebauungsplanentwurf für eine neue Tankstelle in Owingen beschlossen.
Überlingen Der Spagat des „Spitals“ in die Zukunft: So macht sich die Stiftung fit für die kommenden Jahre
Wie sich der mittelalterliche Spital- und Spendfonds nachhaltig für die Zukunft sichert. Grundstücke sollen künftig nur im Erbbaurecht vergeben werden. Denn es stehen Investitionen an: Das neue Pflegezentrum wird zum Beispiel 22 Millionen Euro kosten.
Das Alten- und Pflegeheim St. Ulrich wurde 2010 zwar teilsaniert, hat jedoch keine große Zukunft mehr. Was mit dem privilegierten Grundstück nach Fertigstellung des neuen Pflegezentrums in Härlen nach 2025 geschehen soll, ist noch offen. Einfach „an den Markt bringen“ will es OB Jan Zeitler, zugleich Stiftungsratsvorsitzender, nach Möglichkeit nicht, wie er jetzt sagte.
Überlingen Kleine Tafel mit großer Wirkung: Wie Uli Krezdorn sein „Krez-Eck“ zur historischen Sehenswürdigkeit erhebt
Der CDU-Stadtrat, Geschäftsmann und aktiver Bühnenfastnachter kreiert einen neuen Namen und weist mit einer selbst gestrickten, aber professionell anmutenden Infotafel auf die Geschichte seines Hauses hin. Das Fachwerkgebäude ist 480 Jahre alt und lag einst am Brennpunkt des Nachrichtenaustausches. Auch Tourismuschef Jürgen Jankowiak ist überrascht.
Das markante Fachwerkhaus stammt aus dem Jahr 1540 und ist heute Wohn- und Geschäftsgebäude der Familie Krezdorn.
Überlingen Fällung verursachte schon im Vorfeld Unmut: Warum nur noch zwei von vier Schnurbäumen an der Promenade stehen
Das Überlinger Grünflächenamt entfernte zwei Schnurbäume an der Promenade und begründete dies im Vorfeld auch ausführlich. Einige Bürger bleiben allerdings misstrauisch und fürchten generell um das Gesicht der Promenade. Externe Fachleute springen der Verwaltung bei. Der SÜDKURIER zeigt die Entfernung eines Baumes im Zeitraffer-Video.
Die beiden Japanischen Schnurbäume sind weg. Kurz nach 8.30 Uhr am Montagvormittag, 1. Februar, machten sich die Spezialisten bereits an die Entfernung des zweiten Baumes.